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Der Politikthread

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Und wie hat das dann vorher ohne Bürgergeld funktioniert? Kleiner Tipp: Arbeit suchen, auch für ungelernte Leute mit geringer Qualifikation gibt es mehr als genug Stellen wie der obere Artikel verdeutlicht. Natürlich kann man dann keine großen Sprünge machen, weniger als mit Bürgergeld ist es aber auch nicht. Nur eben nicht so bequem.

Wie hat es denn bei uns vorher ohne Bürgergeld geklappt? Wird wohl in Italien ähnlich gewesen sein.

Wenn Arbeiter so dringend gesucht werden, dann sollte man halt besser bezahlen, dann kommen die Leute auch nicht mehr auf die Idee, dass sie mit Bürgergeld angeblich gleich viel haben.

Mein Bruderwar übrigens auch Bäcker. Während er tagein-tagaus in der Backstube stand und geschuftet hat, ist der Meister 3x im Jahr in Urlaub geflogen...seltsam, ich frage mich, was sein Meister hätte anders machen können, damit mein Bruder geblieben wäre...

Dass es auch genug Betriebe gibt, die den Mindestlohn unterwandern, ist auch nichts neues. Sich dann aber wundern, wenn niemand kommt...

Die Medaille hat immer 2 Seiten.
 
Wenn sie in der Position sind, was zurückzulegen, dann ist das schon ein Level an "Reichtum", das immer weniger haben. Den Monat schaffen ist ja die eine Sache, aber langfristig was zurückzulegen ohne die Jahre davor zurückzustecken ist auch so eine Sache.

Selbst wenn man in der Geburtenlotterie einen Gewinn gezogen hat und in Deutschland raus gekommen ist.... und mit noch etwas mehr Glück aus einem guten Haushalt mit besseren Voraussetzungen als andere wo der Schmiedehammer zumindest schon mal aus Eisen ist und vielleicht sogar etwas Goldstaub dran hat. Da macht es denn Spaß sein Glück zu schmieden und mit solchen Sprüchen um sich zu werfen.

Man will es an vielen Stellen nicht so klar äußern, weil Ausländer und Bürgergeldempfänger immer noch die besseren Ziele sind, das die Rentner aber wirklich direkt danach kommen noch weniger zu bekommen, das befürchte ich auch. Merkt halt nur noch keiner der Fingerwedler so richtig.

Dass die Rente voll an die Wand fährt war hier im Thread sicher schon zig mal Thema und "jeder" weiß das eigentlich auch. Die Verantwortlichen in der Politik sind die einzigen, die es nicht nur nicht angehen, sondern sogar aktiv schlimmer machen.
 
Es geht doch nicht darum, dass man gleich viel oder wenig hat, sondern dass man als Arbeitnehmer ~40 Stunden arbeitet und fürs Bürgergeld... ~0 Stunden.
Arbeitnehmer besser bezahlen? Das Geld msus ja irgendwo herkommen. Vom Staat wirds nicht kommen.

Also ich würde nicht den ganzen Tag zuhause rumsitzen wollen. Für ne gewisse Zeit ist das ja mal ganz geil, aber nach einer gewissen Zeit will man ja auch was mit sich anfangen. Natürlich sehen das nicht alle so, aber zum Glück sehen es auch nicht alle so, dass sie lieber zuhause bleiben und nichts tun, sondern gehen lieber arbeiten, auch wenn es bedeutet, dass sie eben nicht viel mehr als Bürgergeldempfänger haben, oder aufstocken müssen.

Das mit meinem Bruder hast du gelesen? Gern kann der Chef so häufig in Urlaub fliegen wie er mag, wenn er aber keine Mitarbeiter mehr hat, weil er lieber mehr Geld in die eigene Tasche wirtschaftet, dann braucht er sich nicht wundern, dass er irgendwann allein dasteht. Denke daraus kann man ableiten, was ich davon halte woher das Geld für bessere Löhne kommen soll.
 
Also ich würde nicht den ganzen Tag zuhause rumsitzen wollen. Für ne gewisse Zeit ist das ja mal ganz geil, aber nach einer gewissen Zeit will man ja auch was mit sich anfangen. Natürlich sehen das nicht alle so, aber zum Glück sehen es auch nicht alle so, dass sie lieber zuhause bleiben und nichts tun, sondern gehen lieber arbeiten, auch wenn es bedeutet, dass sie eben nicht viel mehr als Bürgergeldempfänger haben, oder aufstocken müssen.

Das mit meinem Bruder hast du gelesen? Gern kann der Chef so häufig in Urlaub fliegen wie er mag, wenn er aber keine Mitarbeiter mehr hat, weil er lieber mehr Geld in die eigene Tasche wirtschaftet, dann braucht er sich nicht wundern, dass er irgendwann allein dasteht. Denke daraus kann man ableiten, was ich davon halte woher das Geld für bessere Löhne kommen soll.

Der Mensch will grundsätzlich im gewissen Rahmen auf seine Umgebung und die Leute um sich herum einwirken und etwas tun, was ihn erfüllt.
Leider ist es wohl nur wenigen gegeben, das man damit auch noch Geld verdienen kann....

Das muss übrigens kein Job im eigentlichen Sinne sein. Ich glaube, eine Sache tun, die einen vollkommen erfüllt würde man sogar sofort unentgeltlich machen. Deswegen geht der Drang auch mehr zur (Achtung, böses Wort) Work-Life Balance. Wenn der Job halt nicht sonderlich geil ist aber halt schafft, das man das nebenbei machen kann, was einem Spaß macht und geil ist, dann wird es immer mehr zu solchen Dingen wie 4-Tage-Woche, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, bedingungsloses Grundeinkommen etc. gehen.
Zumindest da wo es möglich ist. Grundsätzlich gibt es aber viele Möglichkeiten wie Firmen das individuell und für sich gestalten können.
Man muss nur wollen und sich Stück für Stück dahin entwickeln und dann werden auch jede menge Menschen wieder gesünder durchs Leben gehen, generell wieder größere Zufriedenheit herrschen und auch Leute in nicht so schönen Berufen gerne wieder arbeiten gehen.

Sind natürlich auch in Teilen utopische Vorstellungen aber wer findet das denn nicht super wenn das immer mehr möglich wäre?

Aber solange man sowas weglacht, mit Sprüchen alá "dann geht keiner mehr arbeiten", "dann betrügt jeder nur noch", "dann geht die Wirtschaft krachen", etc abspeist und gerade Firmenchefs den Hals nicht voll genug kriegen, dann wird sich da auch nicht sonderlich viel ändern.

Schade eigentlich.
Gerade sowas wie das bedingungslose Grundeinkommen sind so Sachen, die man für vollkommen absurd hält aber bei weitem nicht so unwahrscheinlich wären, wie man meinen könnte und (ähnlich wie die Entkriminalisierung von Canabis) einen riesigen Molloch an Verwaltung und Ämterbeschäftigung entschlacken könnte... und das System sich dadurch sogar von selbst tragen könnte. Dann könnten sich Arbeitsämter auch mal wirklich intensiv darum kümmern die Leute in die Berufe zu kriegen und die Leute wiederum gehen eher einen Job nach, der vielleicht nicht so geil ist, Teilzeit oder Vollzeit mit reduzierten Gehalt, aber nicht schlimm, weil die Existenz ist ja abgedeckt. Oder Arbeitende gehen in Teilzeit um sich vom Handwerkerjob zu erholen um länger darin arbeiten zu können und hat nebenbei noch Zeit irgendwas geiles zu machen worauf die Person dann Bock hat.
 
Habe gerade in den Nachrichten die Meldungen vom Klimagipfel gehört und danach kam direkt die Berichterstattung über den Plastikmüll. Klar sind die Themen sehr komplex, aber irgendwie kommt bei mir immer der Begriff Doppelmoral bei Umweltschutz/Klimaschutz in Bezug auf Deutschland in den Kopf. Was denkt ihr, was das Ausland über uns denkt? Hier mal die "News"
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https://www.fr.de/politik/cop28-kli...auer-reaktionen-gruene-ampel-zr-92723133.html
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Irgendwie passt das nicht ganz zusammen. Müllland Nummer 1 in der EU schreibt anderen Ländern vor mehr für die Umwelt zu tun.

Ich persönlich bin klar der Meinung, dass mehr getan werden muss, aber oft fehlt mir die sinnvolle Umsetzung.
 
Davon abgesehen muß man zwischen Glas, Papier und Plastik unterscheiden. Bei Glas und Papier sind wir führend im Recycling. Beim Plastik wohl auch vor dem Rest, wobei da der ernsthafte Recycling-Anteil auch bestenfalls überschaubar ist.
 
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Einfach Irrsinn....

Ich wäre vor allem bei den meiner Wahrnehmung nach sehr tendenziösen Berichterstattungen von Spiegel TV sehr vorsichtig. Ich habe in die ersten 2 Minuten reingeschaut und direkt das Gefühl bekommen, hier haben sich die Journalisten vor den Karren der Unternehmer spannen lassen.

Ich bin selbst Unternehmer, habe mehrere Mitarbeiter und Jahresumsätze im mittleren sechsstelligen Bereich. Und ich kann die "Regulierungswut", die da angeprangert wird nicht nachvollziehen. Vieles geht heute in Deutschland voll digital und super-easy. Neue Mitarbeiter habe ich binnen Minuten online angemeldet, mit dem Finanzamt/Steuerberater klappt der komplette Datenaustausch rein digital und die bürokratischen Verrenkungen, die mir abverlangt werden, wie die Meldung meiner Außenwirtschaftsumsätze an die Bundesbank oder das Pflegen des Transparenzregisters, sind kaum der Rede wert. Ich verwende maximal 2% meiner Zeit für Bürokratie auf, zusätzlich zahle ich rund 400€ an den Steuerberater für Buchhaltung, Bilanzierung und Lohnauswertungen - bei 25k im Monat ist das auch nicht der Rede wert.

Konkret in dem Video oben frage ich mich viel eher, warum diese Firma alles noch auf Papier macht. Meine Firma gibt es seit 2018, wir machen null komma nix auf Papier - entsprechend habe ich heute erst zwei Aktenordner mit Papierdokumenten zu meiner Firma gefüllt. Alles andere ist digital. Auch die Aufbewahrungspflichten wurden drastisch verkürzt, weshalb ich diese Garagengeschichte auch komisch finde. Sie könnten es halt auch alles digital machen - ich kenne jedenfalls keine einzige Behörde, die digitale Dokumente nicht akzeptiert.

Der Bürokratieabbau wird in allen Talkshows immer wie eine Notwendigkeit vor sich hergetragen. Es gibt sicher Branchen und Bereiche, wo Überregulierungen abgebaut werden könnten. Aber ich glaube, viele, die das immer blind fordern, wissen gar nicht, dass die Realität gar nicht so düster aussieht.
 
Meine Frau ist Berufsbetreuerin, daher kann ich die Regulierungswut voll und ganz nachvollziehen obwohl der Beruf das eigentlich nicht nötig hat (im Gegensatz zu Gewerben mit Lebensmittelne etc.).

Da sind 30-40% Bürokratie.
 
Menschen betreuen :ugly: Ich kann esnur Laienhaft erklären aber sie bekommt von Gerichten Fälle zugewiesen die Betreuung benötigen, das kann alles Mögliche sein, geht aber meist um Finanz-, Vertrags, Wohndinge, etc.

Also keine körperliche Betreuung wie man es sich vorstellen würde wenn man Betreuung hört.
 
Menschen betreuen :ugly: Ich kann esnur Laienhaft erklären aber sie bekommt von Gerichten Fälle zugewiesen die Betreuung benötigen, das kann alles Mögliche sein, geht aber meist um Finanz-, Vertrags, Wohndinge, etc.

Also keine körperliche Betreuung wie man es sich vorstellen würde wenn man Betreuung hört.

Ah okay - dann weiß ich, was Du meinst. Ich konnte nur mit dem Begriff nichts anfangen.

Wie ich geschrieben habe, gibt es Bereiche und Branchen, die mit unnötiger Bürokratie belastet sind. Aber diesen Generalverdacht, Deutschland sei ein schwerfälliges Bürokratiemonster kann ich aus meiner Praxis als Mittelständler einfach nicht bestätigen. Und hier muss man auch immer ein bisschen aufpassen, von wem solche Narrative kommen. Das sind nämlich oft Arbeitgeberverbände oder der Bund der Steuerzahler, die ohnehin von der Vorstellung eines ultra-neoliberalen Staates geprägt sind, wo der Staat sich maximal um Außenpolitik und Streitkräfte kümmert und alles andere mal schön den Markt regeln lässt. Bürokratie ist ja kein Selbstzweck, sondern bürokratische Aufwände dienen ja sehr oft (nicht immer) einem konkreten Ziel.
 
Ich denke, daß es immer auf die jeweilige Branche und die entsprechenden Sparten ankommt, wie hart die Bürokratie zuschlägt. Ich bin ja (u.A.) Investmentberater und ich müßte theoretisch bei jedem Gespräch, auch am Telefon, eine bis zu 10-seitige Gespächsnotiz anfertigen und sie danach noch vom Mandanten gegenzeichnen lassen. Das ist schon extrem aufwändig, Danke Finanzkrise. Geht auch digital, ist aber nicht weniger aufwändig.

Ich habe auch nicht generell etwas gegen Bürokratie, oft ist es sinnvoll und wichtig. Ich glaube, man schätzt so etwas erst, wenn man mal Systeme kennengelernt hat, in denen sowas nicht oder kaum existiert. Das kann echt die Hölle sein. Aber es darf halt nicht Selbstzweck sein und muß immer wieder überdacht werden, und das passiert halt recht selten.
 
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