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Der Politikthread

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Ich vermute das Scholz die Parität erhalten möchte.
So rein von dem was ich gesehen habe könnte ich mir Eva Högl auch gut vorstelle, sie soll aber angeblich kein so gutes Verhältnis zu Scholz haben.
 
Bräuchte eh wahrscheinlich nen gesamten Bundeshaushalt um die Truppe wieder irgendwie einigermaßen aufzustellen. Aber meinetwegen, nehmt nen Mann, dann gibts wenigstens keine personenbezogene BILD-Hetzkampagne und das Ministerium kann sich ein bisschen mehr auf seine gerade sogar recht wichtige Arbeit konzentrieren.
 
Mit 2% vom BIP und den 100Mrd würde da auch schon was gehen, würde etwas dauern, aber da wahrscheinlich eh auch einige Reformen notwendig sind wäre das evtl. auch gar nicht so schlimm.
Von den Kandidat*innen die so durch die Gerüchteküche Geistern wäre mir die Högl sogar am Liebsten. Die ist im Thema und hat sich in der Truppe auch schon ein recht ordentliches Standing aufgebaut.
 
https://www.tagesschau.de/inland/ruecktritt-lambrecht-101.html

"Ich habe heute den Bundeskanzler um Entlassung aus dem Amt der Bundesministerin der Verteidigung gebeten. Die monatelange mediale Fokussierung auf meine Person lässt eine sachliche Berichterstattung und Diskussion über die Soldatinnen und Soldaten, die Bundeswehr und sicherheitspolitische Weichenstellungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands kaum zu. Die wertvolle Arbeit der Soldatinnen und Soldaten und der vielen motivierten Menschen im Geschäftsbereich muss im Vordergrund stehen. Ich habe mich deshalb entschieden, mein Amt zur Verfügung zu stellen. Ich danke allen, die sich jeden Tag für unsere Sicherheit engagieren und wünsche ihnen von Herzen alles erdenklich Gute für die Zukunft"

keine kritischen Worte zur eigenen Leistung. Natürlich sind die anderen wieder schuld. :arsch:
 
Es hilft halt auch wenig wenn das jemand ist der mal vor 30 Jahren seinen Wehrdienst geleistet hat.
Da halte ich jemanden der sich Aktuell damit beschäftigt schon für sinnvoller.
 
Kiesewetter ist einer der wenigen Politiker aus der ersten Reihe, der relativ aktiver Reservist ist und daher die Truppe auch von innen gut kennt. Denn @DaMeep hat vollkommen recht: Jemand, der vor 30 Jahren mal 12 Monate Wehrdienst geleistet hat, verfügt über keine relevanten praktischen Erfahrungen. Wenn es um militärische Erfahrungen geht, muss es eigentlich schon ein Offizier sein, der in den letzten 10 Jahren zumindest auch noch gelegentlich geübt hat. Aber das beißt sich halt einfach mit den vollen Terminkalendern von Berufspolitikern.

Allerdings will ich auch zu bedenken geben, dass das Amt des Verteidigungsministers/der Verteidigungsministerin kein militärisches, sondern bewusst ein ziviles Amt ist. Wenn jemand über den Willen verfügt, der Generalität zuzuhören und auf sie einzugehen und sich in das Amt einzuarbeiten, sehe ich keinen Hinderungsgrund, jemanden ohne eigene militärische Erfahrungen zu besetzen.
 
Es hilft halt auch wenig wenn das jemand ist der mal vor 30 Jahren seinen Wehrdienst geleistet hat.
Da halte ich jemanden der sich Aktuell damit beschäftigt schon für sinnvoller.
ja genau, oder die putzfrau wär sinnvoll. natürlich jmd der lange drin war und den posten ausüben kann :lol:
ich mein die kompetenzen müssen natürlich passen, aber wann hatten wir den letzten komnpetenten verteidigungsminister. hier wird echt so getan als nähme man nen 30 jährigen hausmeister, der vor 10 jahren seinen wehrdienst absolviert hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kiesewetter ist einer der wenigen Politiker aus der ersten Reihe, der relativ aktiver Reservist ist und daher die Truppe auch von innen gut kennt. Denn @DaMeep hat vollkommen recht: Jemand, der vor 30 Jahren mal 12 Monate Wehrdienst geleistet hat, verfügt über keine relevanten praktischen Erfahrungen. Wenn es um militärische Erfahrungen geht, muss es eigentlich schon ein Offizier sein, der in den letzten 10 Jahren zumindest auch noch gelegentlich geübt hat. Aber das beißt sich halt einfach mit den vollen Terminkalendern von Berufspolitikern.

Allerdings will ich auch zu bedenken geben, dass das Amt des Verteidigungsministers/der Verteidigungsministerin kein militärisches, sondern bewusst ein ziviles Amt ist. Wenn jemand über den Willen verfügt, der Generalität zuzuhören und auf sie einzugehen und sich in das Amt einzuarbeiten, sehe ich keinen Hinderungsgrund, jemanden ohne eigene militärische Erfahrungen zu besetzen.
den ansatz lass ich gelten, aber ich finds dennoch komisch dort jmd sitzen zu haben der sich null damit auskennt. wie handeln das denn andere länder?
hier wird so getan als könnte man niemals beides vereinen, das amt hatten in den letzten jahren nur komplette nullen...
 
meinst die lamprecht hat das alleine gemacht?
Nein, aber man braucht da Jemand der den Laden auch führen kann und Ansagen macht. Da war sie wohl die Falsche. Muß aber eh ein Höllenloch sein, ich meine, wer ist in den letzten 20, 30 Jahren da nicht gescheitert? Struck vielleicht noch, ansonsten war Wörner der letzte annehmbare Verteidigungsminister, aber das war noch zu Zeiten des Kalten Krieges.
 
Nein, aber man braucht da Jemand der den Laden auch führen kann und Ansagen macht. Da war sie wohl die Falsche. Muß aber eh ein Höllenloch sein, ich meine, wer ist in den letzten 20, 30 Jahren da nicht gescheitert? Struck vielleicht noch, ansonsten war Wörner der letzte annehmbare Verteidigungsminister, aber das war noch zu Zeiten des Kalten Krieges.

Ich lese gerne Blogs von ehemaligen Soldaten, die darin aus Afghanistan berichten. Guttenberg soll auch sehr gut angekommen sein bei der Truppe.
 
den ansatz lass ich gelten, aber ich finds dennoch komisch dort jmd sitzen zu haben der sich null damit auskennt. wie handeln das denn andere länder?
hier wird so getan als könnte man niemals beides vereinen, das amt hatten in den letzten jahren nur komplette nullen...

Die politische/verwalterische Führung einer Armee ist aber etwas anderes als die militärische Führung (für die es ja auch jemanden gibt: den Generalinspekteur).

Die Innenministerin ist auch keine ehemalige Polizistin, der Verkehrsminister kein Straßenbauarbeiter und die Außenministerin keine ehemalige Diplomatin.
 
Aber ist das nicht ein generelles Problem,das in der Regel die Minister nicht nach Kompetenz ins Amt kommen?
Ich bin gespannt wer es wird,aber die Probleme liegen bei der Bundeswehr vermutlich nicht nur an der einen Person
 
Eigentlich reicht es, wenn man ein gewisses Grundwissen hat und die Fähigkeit und Motivation, sich das fehlende Wissen zeitnah anzueignen. Und gute Fachberater dabei hat. Die Lambrecht soll ja bis zuletzt angeblich nicht mal die verschiedenen Dienstgrade der Offiziere im Kopf gehabt haben...
 
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