Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Du kannst dir ja mal ansehen, was die wirklich ausgelöst hat. Das war der (gut gemeinte) Wille der Politik, dass Minderheiten in den USA sich auch ein eigenes Haus leisten können sollen. Also haben sie die Hypotheken-Banken per Gesetz gezwungen, jedem ein Darlehen zu geben, selbst wenn er überhaupt nicht kreditwürdig war. Die Banken wussten natürlich, was die da für einen erzwungen Kredit-Schrott im Portfolio haben und haben versucht, den Kram en Block loszuwerden. Sie müssen sich auf die Fahnen schreiben, dass sie damit alles noch schlimmer gemacht haben, aber Auslöser waren sie nicht. Auch wenn sich die Ansicht bis heute hält, denn die Politik hatte da ja nen einfachen Sündenbock.

Der Markt versucht lediglich ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Gruppen zu finden. Das sagt aber nichts über die Machtverteilung bei den Gruppen aus. Deshalb bin ich wie gesagt nie im Leben für nen komplett freien Markt in allen Bereichen. Manchmal fehlt einem auch schlicht die Zeit, bis "der Markt es regelt" - wie beim Klimawandel.
 
Der "Markt" stößt oft genug an seine Grenzen und ist natürlich nicht die Antwort auf alles - im Gegenteil. Was Markt im negativen bedeutet sehen wir ja an Privatisierung von Krankenhäusern etc. Das ist kacke was der Markt da dann reguliert.

Das Lufthansa Genöle gestern medial fand ich aber wieder unfassbar. Und natürlich wird da wieder unreflektiert eingestiegen und darüber gemotzt, dass ja 10000e Stellen gestrichen wurden, sugestiv natürlich nur um die Boni der Geschäftsführung zu sichern. Dass Zielvereinbarungen und Boni hierfür ab einer gewissen Gehaltsstufe - schon ein gutes Stück unterhalb Vorstandsebene/Geschäftsführung - ist absolut üblich und normal. Soll ja ein Ansporn sein noch besser zu arbeiten um sich nicht nur auf seinem fürstlichen Gehalt auszuruhen.

Und das die Lufthansa zwar während Corona zwar um 30000 Arbeitsplätze reduziert hat inzwischen aber schon wieder 20000 Arbeitnehmer sucht wird natürlich nicht erwähnt. Mann jammert über 10000e verlorene Arbeitsplätze. Dabei waren in einer Zeit in der kaum noch Flüge da waren und keiner planen konnte wie der ganze Mist weiter geht noch immer über 100.000 Beschäftigte im Unternehemen. Damit haben die Staatshilfen bei sehr guter Rendite genau das erreicht was sie sollten. Das Unternehmen und damit auch die Arbeitsplätze retten.

Das muss ich bei allem Regierungsgemotze ohnehin im Nachhinein schon sagen, die ganzen Coronahilfen haben tatsächlich vielen Selbständigen den Arsch gerettet. Natürlich gab es Mitnahmeeffekte, natürlich gab es viele die es dann am Ende auch wegen der Ukraine doch nicht geschafft haben. Aber sehr viele die ihre Existenz dadurch gesichert bekamen. Gerade bei kleineren Unternehmen im Mandantenkreis sehe ich das eigentlich durch die Bank weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss allerdings auch sagen, dass in der letzten Zeit Entscheidungen getroffen wurden, die das Potential haben, der Airline nachhaltig zu schaden. Erst vor kurzem haben sie von renommierten Bewertungsportalen ihren Status als Premium Airline verloren. Das Kofferchaos haben sie bis heute nicht im Griff, ihre Website ist ne Katastrophe, die Zuverlässigkeit bei Abflügen hat extrem gelitten und der Service und Verpflegung im Flugzeug wurde auf ein Minimum reduziert. Schon jetzt haben damit viele Geschäftsreisende - wo möglich - auf andere Airlines gewechselt. Das ist hiermit dann wieder ein Fall, wo sie sich selbst für kurzfristige Kosteneinsparungen belohnen, aber langfristig das Unternehmen runterreiten.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

was da abläuft ist schon abartig, dass es sich nicht lohnt in Behindertenwerkstätten zum Mindestlohn produzieren zu lassen ist ja verständlich aber 1,xx€.......
 
Wärend sich dieses feige Schwein nach Florida [wohin auch sonst?] abgesetzt hat und es sich gut gehen lässt nach dem er u.a. Gemälde mitgehen hat lassen. Das von den Idioten das keiner hinterfragen will, genauso wie damals am 6. Januar beim Trumpschwein das laut schwafelte er werde sie anführen, bevor er dann in der Limousine weggefahren ist...
 
was da abläuft ist schon abartig, dass es sich nicht lohnt in Behindertenwerkstätten zum Mindestlohn produzieren zu lassen ist ja verständlich aber 1,xx€.......

Das Thema ist eigentlich sogar viel größer. Selbst gut ausgebildete Menschen mit Behinderung haben je nach Situation riesige Probleme einen Job zu finden und landen dann sonstwo. Insgesamt sind Menschen mit Behinderung immer noch eine aus dem normalen Leben recht ausgeschlossene Gruppe bzw. Einzelne werden als Vorzeigebehinderte vorgeführt und damit ist dann angeblich alles gut. Das Problem startet oft schon in der Grundschule und liegt dann nicht einmal an den Mitschülern, sondern extrem defensiven (und teilweise arbeitscheuen) Lehrern und sich beschwerenden Eltern anderer Kinder.
Im Grunde genommen ist der Umgang mit Menschen mit Behinderung gar kein Thema in der Öffentlichkeit und viele Menschen können gar nicht mit ihnen umgehen und wissen rein gar nichts. Das Thema ist auch nicht gerade trivial, weil es unterschiedliche Behinderungen gibt und die sich in unterschiedlichen Lebenssituationen entsprechend anders auswirken. Vielen Menschen sind Menschen mit Behinderung einfach zuviel Arbeit und daher umgeht man sie und möchte eigentlich gar nicht so genau wissen, was aus ihnen wird. Menschen mit Behinderung haben einfach keine Lobby und man muss da "der Anstalt" dankbar sein, dass die wenigstens eine Sendung gemacht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird höchste Zeit. Spaß ist der Posten aber sicher nicht, das wird richtig viel Arbeit die Bundeswehr wieder Funktionstüchtig zu bekommen. Da liegt einfach noch so viel im Argen.
Da werden jetzt schön von den 100 Milliarden neue Jets, Fregatten usw. bestellt, Munition und Ausrüstung hat die Bundeswehr aber weiterhin nicht. Viel Fancy zeug, die eigentlichen Probleme werden gefühlt aber weiterhin nicht angegangen. Das viel zu aufgeblasen Beschaffungswesen ist ja auch ein Riesen Problem.
Zur Zeit besteht aber die wahrscheinlich einzigartige Chance das ganze endlich mal anzugehen. Denn wenn der Ukraine Krieg endet wird die Bundeswehr schnell wieder aus dem Fokus rücken.
 
https://www.tagesschau.de/inland/ruecktritt-lambrecht-101.html

"Ich habe heute den Bundeskanzler um Entlassung aus dem Amt der Bundesministerin der Verteidigung gebeten. Die monatelange mediale Fokussierung auf meine Person lässt eine sachliche Berichterstattung und Diskussion über die Soldatinnen und Soldaten, die Bundeswehr und sicherheitspolitische Weichenstellungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands kaum zu. Die wertvolle Arbeit der Soldatinnen und Soldaten und der vielen motivierten Menschen im Geschäftsbereich muss im Vordergrund stehen. Ich habe mich deshalb entschieden, mein Amt zur Verfügung zu stellen. Ich danke allen, die sich jeden Tag für unsere Sicherheit engagieren und wünsche ihnen von Herzen alles erdenklich Gute für die Zukunft"
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben