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Der Politikthread

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Im Idealfall solltet ihr da gar nichts einstellen müssen. Bei meinen Eltern z.B. (15 Jahre alte Gas Heizung) regelt sich das alles automatisch über Niveau/Neigung. Das wurde einmal halbwegs vernünftig eingestellt (im ersten Winter) und seither immer mal nur ein bisschen verändert.

Wobei sich diesen Winter herausgestellt hat, dass doch auch eine viel niedrigere Vorlauftemperatur noch zu vernünftigen Ergebnissen führt, wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, auf 3 21 Grad haben zu wollen.



Okay, das ist natürlich frustrierend, wenn solche pauschalen Aussagen kommen. Da steht sehr stark zu befürchten, dass die Frau auf dem Stand von vor 20 Jahren stehen geblieben ist, als Wärmepumpen vielleicht nur bis 40 oder 45 Grad Vorlauftemperatur überhaupt geschafft haben und alles darüber hinaus vom PTC Element kam.
Die Heizkurve bei uns war scheisse eingestellt.
Bei 8°C 40°C Vorlauf bei 7 Parteien passt einfach nicht.
 
Brüssel - EU-Energieminister einigen sich auf europäischen Gaspreisdeckel

Die Energieminister der Europäischen Union haben sich bei ihrem Treffen in Brüssel auf einen Gaspreisdeckel geeinigt. Vereinbart wurde ein Mechanismus, der ab einem Großhandelspreis von 180 Euro pro Megawattstunde ausgelöst werden kann. Dies soll ab Mitte Februar gelten. Auch Deutschland stimmte laut Diplomaten für den Kompromiss.


https://www.deutschlandfunk.de/eu-e...ich-auf-europaeischen-gaspreisdeckel-106.html
 
Boni für Lufthansa-Vorstand trotz Staatshilfen
Wen kümmern schon Regeln, wenn sich keiner für deren Einhaltung interessiert

Ein Kommentar von [URL='https://www.spiegel.de/impressum/autor-88bb077f-0001-0003-0000-000000015080']Simon Book

Der Lufthansa-Vorstand will sich für 2020 und 2021 Millionenboni nachzahlen, obwohl der Bund genau das bei seiner Staatshilfe untersagt hatte. Warum das ein fatales Signal nach innen und außen ist und den Steuerzahler düpiert.


[/URL]
https://www.spiegel.de/wirtschaft/l...ssiert-a-589e6a70-102e-4a5b-b763-84165b28dc6c

mag rechtens sein aber wie kann man so ignorant sein? Die Vorstände kommen natürlich nicht ohne Boni aus, wär auch ein zu hartes Los.
 
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/lufthansa-stille-einlagen-zurueckzahlung-100.html


Man muss aber erwähnen, dass sie scheinbar sämtliche Staatshilfen mittlerweile zurückgezahlt haben. Wenn man sich aber anschaut, wie desaströs die Lufthansa von Kunden bewertet wird - gerade auch von den wichtigen Senator- etc. Kunden, stellt sich schon die Frage, wie das angehen kann. Vor allem wenn man dem eigenen Unternehmen nen Sparkurs verordnet hat, der jede Luft zum Armen abschnürt.
 
Und damit ist es doch auch rechtens dass Boni gezahlt werden. Bei dem Boni und Ausschüttubgsverbot ging es ja darum, dass die staatlichen Hilfen am Ende nicht bei den Aktionären und der Geschäftsführung landen. Das Unternehmen ist jetzt autonom und kann damit "machen was es will". Finde ich jetzt eher ne Schlagzeile die wieder nur aufregen soll.
 
Ich find das schon grenzwertig, warum wird ja auch im Kommentar gut erklärt.

edit: ah Paywall

Inzwischen sind die Kredite an das Finanzministerium zurückgezahlt. Und CEO Carsten Spohr kümmert sein Geschwätz von gestern offenbar kaum noch. Alles rechtens, heißt es beim Unternehmen. Es handle sich ja um langfristige monetäre Anreize, die erst ab 2025 ausgezahlt würden. Zudem habe der Vorstand in der Krise massiv auf Gehalt verzichtet. Der Bund habe mit seinen Anteilen an dem Konzern obendrein gutes Geld verdient. Und überhaupt, heißt es, werde im Management der Airline nicht überragend verdient.


Mag alles sein. Die Argumente gehen nur an der Sache vorbei. Wenn die Lufthansa mit ihren Bonuszahlungen durchkommt, ist das ein verheerendes Signal. Nach innen, weil in der Pandemie Zehntausende Mitarbeiter entlassen oder in Kurzarbeit geschickt wurden, um die Airline zu retten. Und nach außen, weil da ein gerade eben noch hilfsbedürftiges, weil sonst bankrottes Unternehmen die erstbeste Gelegenheit nutzt, um auszuscheren. Die Bundesregierung – und damit die Steuerzahler – sind düpiert. Der Bund kann seine eigenen Regeln kaum mehr durchsetzen, weil er inzwischen ja nicht mehr an dem Konzern beteiligt ist.

Was, wenn das Schule macht? Firmen mit einer ähnlichen Ausgangslage gibt es genug: TUI, Uniper, Galeria Karstadt Kaufhof. Sie alle könnten argumentieren, dass es mit den angeblich ach so strengen Bedingungen für die Staatshilfe ja nicht so weit her sein kann. Wen kümmern schon Regeln, wenn sich keiner für deren Einhaltung interessiert. Siehe Lufthansa. Und es besteht kein Zweifel, dass viele schlitzohrige Manager und Milliardeneigner nur allzu gern durch diese von Spohr geöffnete Tür gehen würden.

Wer aber einmal so vorgeführt wird – und das auch noch vor aller Wähler Augen – der dürfte eigentlich keine große Lust verspüren, in der nächsten Krise wieder ohne zu zögern einzugreifen. Die reine Lehre müsste also lauten: Sucht euch dann doch bitte jemand anders.

Leider wissen alle Beteiligten, dass es kaum so kommen wird. Zu viel steht auf dem Spiel. Das Kind ohne geputzte Zähne aus dem Haus zu schicken, ist eben auch keine Option. Nur dass Dax-Vorstände eigentlich vorausschauender denken können sollten als Fünfjährige.
 
Willkommen in der Marktwirtschaft. Die Boni werden halt dafür gezahlt, dass das Unternehmen wieder auf eigenen Beinen stehen kann und zig zehntausende Stellen gerettet wurden ohne der Staatskasse und damit uns allen dauerhaft zu Lasten gefallen sein. Kann man halt alles von zwei Seiten sehen.
 
Eigentlich ist das keine Lüge. Aber in bestimmten Fällen und Branchen regelt er auf eine Weise, die eine Gesellschaft nicht aushalten sollte und zu Recht nicht aushalten will, weil es auf dem Weg zu zu vielen sozialen und ökonomischen Verwerfungen und Ungerechtigkeiten kommt. Weshalb es auch Bereiche geben sollte, wo man diese Marktkräfte nicht zulässt. Unser Problem heute ist eher, dass der Staat an so vielen Stellen eingreift, dass er überhaupt keinen Überblick mehr hat, was das für Konsequenzen hat. Wenn es dann schief läuft wird dem Markt die Schuld gegeben, dabei hat der hier schon seit langem nicht mehr das Zepter in der Hand und die Probleme kommen oftmals von fehlgeschlagener staatlicher Regulierung oder Behördenversagen.
 
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