Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
1. kommt auf den Einsatzzweck an.
-Sind 40 Cent beim Autostrom ok? sind bei 20kwh/auf 100km also 8€. Kann man mit leben aber bringt man damit Leute zum Umstieg? Eher nicht.
-Normaler Strom? Ja find ich 40 auch noch ok.
-Heizstrom? Um Gottes Willen, damit bekommst du niemanden zum Umstieg auf ne Wärmepumpe der kein Hocheffizienzhaus hat. Da ich nichtmal genau weiß wieviel Strom ich verbrauchen würde, kann ich absolut keine Kosten bei gleichzeitig hohem Anschaffungspreis kalkulieren..... bei vorher 25 Cent ging das da die Kosten garnicht weit über dem von Öl/Gas sein konnten, bei 40Cent+ kann das ganz böse werden.

Also ist dein Vorschlag, dass wir den Strompreis jetzt einfach planlos subventionieren? Ich möchte verstehen, was du da überhaupt forderst.

Bezüglich 8€ auf 100km: Was ist daran falsch? Wer gerade vor der Wahl Benziner vs. E-Auto Neukauf steht und sich auf dieser Basis für einen Benziner entscheidet... keine Ahnung, wie man auf diese Idee kommt. Mit welchen Preisen und welchem Verbrauch rechnen solche Leute perspektivisch für den Benziner? 4 Liter und 1,40€? :ugly: 6-7 Liter (bei einem halbwegs sparsamen Auto) und im Durchschnitt über die Lebensdauer 2,20€ dürfte eher hinkommen.

Bezüglich Wärmepumpe: Hier verstehe ich auch nicht, was genau der Punkt ist. Vor einem Jahr hat ne kwh Gas ~7 Cent gekostet, jetzt kommt der Deckel mit 12. Macht +~75%. Strom? Von ~30-35 auf ~40, also ~25% hoch. Die Wärmepumpe ist durch die Preisentwicklung im Vergleich zu Gas wirtschaftlicher geworden. Beim Heizöl ist es +/- unverändert (~30% hoch).

Es ist bezüglich Wärmepumpe wichtig zu verstehen, dass der Energieverbrauch (in kwh) drastisch sinkt (um Größenregionen von einem viertel oder einem fünftel des vorherigen Verbrauchs), wenn man von Öl oder Gas auf eine gute Wärmepumpe umsteigt.

2. Beim Strom sollte kein Sparanreiz vorhanden sein denn Ziel ist es immer mehr Strom zu verbrauchen weil Strom eben alles Andere ersetzt. Deshalb sollte genau DER gedeckelt sein. Was bringt dir ein 80% Deckel von 2021 wenn du dir 1-2 E-Autos anschaffen willst oder ne Wärmepumpe? Klar kann man individuell berechnen aber dann muss man das eben auch tun. Aktuell verschreckt man Leuten den Umstieg.
Der simpelste und für die Bevölkerung richtungsweisendste Weg ist ein allgemeiner Deckel auf den Preis. Dann muss man nicht abwägen ob ein E-Auto oder ne WP sich lohnen können, man weiß es.

Das ist doch unsinnig pauschalisierend. Selbstverständlich muss beim Strom ein Sparanreizvorhanden sein, denn - nochmal - Strom ist knapp und teuer. Die Leuten sollen merken, dass Strom teuer ist, damit der ein oder andere sich z.B. vielleicht keinen 85 Zoll OLED dahin stellt, sondern einen 65 Zöller. Und wer doch unbedingt den 85 Zöller braucht, muss eben die entsprechenden Preise zahlen.

Wo ich zustimme ist, dass irgendwie auch eine Regelung geschaffen werden sollte, die solche "Härten" abfedert, dass Leute jetzt ganz frische ne Wärmepumpe anschaffen oder nen E-Auto und dadurch der Stromverbrauch stark steigt und sie aus dem Deckel rauslaufen ohne so richtig was dafür zu können. Nur weiß ich nicht so recht, wie das vernünftig funktionieren soll (Einzelfallprüfung... mit welchen Kriterien?).

Unabhängig davon wäre ich natürlich auch sofort dafür, Benzin, Diesel, Gas und Öl stärker steuerlich zu belasten und dafür den Strompreis zu entlasten - nur wie willst du das irgendjemandem verkaufen?


V.a. und das ist der wichtigste Punkt. Es muss JETZT gehandelt werden. Jeder der sich jetzt aus Kostengründen für Pellet, Öl,. Gas entscheidet statt eine WP ist für die nächsten 20-30 Jahre ein ökologisch verlorener Nutzer im Kampf um die Klimaneutralität.
Ich selbst bin jetzt kurz davor auf Ölbrennwertkesel umzusteigen da ich bei einer WP NUR Mehrkosten sehe.

Ich verstehe, dass da draußen viele das Thema nicht richtig durchrechnen, nur verstehe ich deinen Gedankengang nach wie vor nicht.

Du solltest wissen, dass

a) die Strompreise nicht ewig so hoch bleiben werden,
b) die (Nicht-)Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe vs. Ölheizung sich nicht innerhalb der nächsten 12 oder 18 Monate ergibt, sondern über die gesamte Lebensdauer,
c) Öl durch CO² und ähnliche Abgaben tendenziell teurer und teurer werden wird.

Wer sich jetzt eine Ölheizung einbauen lässt, obwohl Wärmepumpe geht, kann schlicht nicht rechnen und/oder ist an einen Heizungsbauer geraten, der keine Ahnung von Wärmepumpen hat und deshalb diese bewusst schlecht rechnet.
 
Also ist dein Vorschlag, dass wir den Strompreis jetzt einfach planlos subventionieren? Ich möchte verstehen, was du da überhaupt forderst.

Bezüglich 8€ auf 100km: Was ist daran falsch? Wer gerade vor der Wahl Benziner vs. E-Auto Neukauf steht und sich auf dieser Basis für einen Benziner entscheidet... keine Ahnung, wie man auf diese Idee kommt. Mit welchen Preisen und welchem Verbrauch rechnen solche Leute perspektivisch für den Benziner? 4 Liter und 1,40€? :ugly: 6-7 Liter (bei einem halbwegs sparsamen Auto) und im Durchschnitt über die Lebensdauer 2,20€ dürfte eher hinkommen.

Bezüglich Wärmepumpe: Hier verstehe ich auch nicht, was genau der Punkt ist. Vor einem Jahr hat ne kwh Gas ~7 Cent gekostet, jetzt kommt der Deckel mit 12. Macht +~75%. Strom? Von ~30-35 auf ~40, also ~25% hoch. Die Wärmepumpe ist durch die Preisentwicklung im Vergleich zu Gas wirtschaftlicher geworden. Beim Heizöl ist es +/- unverändert (~30% hoch).

Es ist bezüglich Wärmepumpe wichtig zu verstehen, dass der Energieverbrauch (in kwh) drastisch sinkt (um Größenregionen von einem viertel oder einem fünftel des vorherigen Verbrauchs), wenn man von Öl oder Gas auf eine gute Wärmepumpe umsteigt.

Was bei 8€ auf 100km falsch ist? Das Auto kostet 10k€ mehr vllt.? Da gibts natürlich noch andere Anreize und der Preis wird sich annähern aber aktuell ist es so und wir müssen JETZT umsteigen und nicht noch massenhaft neue Verbrenner zulassen. Außerdem hab ich nciht gesagt dass 8€/100km nicht ok sind.

Den fett hinterlegten Satz hast du natürlich geschickt so geschrieben. im Vergleich zu Gas wirtschaftlicher, nur war Gas halt spottbillig und Strom eh schon teuer und dann sieht es schon ganz anders aus.

Außerdem fordere ich keine planlose Subvention sondern einen Strompreisdeckel, entweder komplett oder für E-Autos/Wärmepumpen etc., halt alles was fossile Energieträger ersetzt.


Das ist doch unsinnig pauschalisierend. Selbstverständlich muss beim Strom ein Sparanreizvorhanden sein, denn - nochmal - Strom ist knapp und teuer. Die Leuten sollen merken, dass Strom teuer ist, damit der ein oder andere sich z.B. vielleicht keinen 85 Zoll OLED dahin stellt, sondern einen 65 Zöller. Und wer doch unbedingt den 85 Zöller braucht, muss eben die entsprechenden Preise zahlen.

Wo ich zustimme ist, dass irgendwie auch eine Regelung geschaffen werden sollte, die solche "Härten" abfedert, dass Leute jetzt ganz frische ne Wärmepumpe anschaffen oder nen E-Auto und dadurch der Stromverbrauch stark steigt und sie aus dem Deckel rauslaufen ohne so richtig was dafür zu können. Nur weiß ich nicht so recht, wie das vernünftig funktionieren soll (Einzelfallprüfung... mit welchen Kriterien?).

Unabhängig davon wäre ich natürlich auch sofort dafür, Benzin, Diesel, Gas und Öl stärker steuerlich zu belasten und dafür den Strompreis zu entlasten - nur wie willst du das irgendjemandem verkaufen?

Sind wir mal ehrlich, es macht in der Gesamtenergiebilanz nen feuchten Furz aus ob die ganze Nation 80" statt 40" TV's hat. Daher könnte man genau wie Frankreich einfach den Strompreis deckeln. Und weil eben Fossile durch Strom ersetzt werden werden wir bewusst immer und immer mehr Strom verbrauchen, privater Stromkonsum ist da absolut unerheblich.



Ich verstehe, dass da draußen viele das Thema nicht richtig durchrechnen, nur verstehe ich deinen Gedankengang nach wie vor nicht.

Du solltest wissen, dass

a) die Strompreise nicht ewig so hoch bleiben werden,
b) die (Nicht-)Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe vs. Ölheizung sich nicht innerhalb der nächsten 12 oder 18 Monate ergibt, sondern über die gesamte Lebensdauer,
c) Öl durch CO² und ähnliche Abgaben tendenziell teurer und teurer werden wird.

Wer sich jetzt eine Ölheizung einbauen lässt, obwohl Wärmepumpe geht, kann schlicht nicht rechnen und/oder ist an einen Heizungsbauer geraten, der keine Ahnung von Wärmepumpen hat und deshalb diese bewusst schlecht rechnet.

ich gebe dir bei den Punkten a-c) an sich Recht ABER man muss eben die Gesamtkosten betrachten und eine Heizung hält nicht ewig.

ich verbrauche ca. 2000l Öl im Jahr, d.h. ungefähr 20.000kwh (muss es gleich mal genau durchrechnen). Wenn Heizverbrauch jetzt um ein Viertel runter geht, also 15.000kwh bleiben, wie soll man das bezahlen? (und ja ich weiß dass die WP keine 15kwh verbrauchen wird aber ich blick noch nicht durch wieviel sie wirklich brauchen wird.)

edit: ok, ich hab 1650l im Schnitt in den letzten 7 Jahren verbraucht. Nach aktuellem Preis sind das ca. 2150€.
Bei 40 Cent Heizstrom dürfte die WP nur 5375kwh verbrauchen.....damit wären sie dann gleichauf.
Das Haus hat einen Heizbedarf von 17150kwh. Wie soll ich da mit ner Wärmepumpe auch nur halbwegs günstig hinkommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerri schrieb:
Den fett hinterlegten Satz hast du natürlich geschickt so geschrieben. im Vergleich zu Gas wirtschaftlicher, nur war Gas halt spottbillig und Strom eh schon teuer und dann sieht es schon ganz anders aus.

Was ist daran geschickt? Auch vorher schon - bei spottbilligem Gas - war die Wärmepumpe im Neubau stark aufsteigend und hat bereits 2021 in mehr als 50% aller Neubauten Verwendung gefunden (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_226_31121.html). Meinst du die Leute haben das gemacht, weil die Wärmepumpe viel teurer heizt, als Gas?

Teuer und spottbillig ist alles relativ. Ein Liter Benzin für 2€ ist z.B., wenn man den Energiegehalt sieht, im Vergleich zu 40 Cent für ne kwh Strom tatsächlich spottbillig. Ändert aber nichts daran, dass das E-Auto unter diesen Umständen auf 100 Kilometer viel günstiger unterwegs wäre.

Sind wir mal ehrlich, es macht in der Gesamtenergiebilanz nen feuchten Furz aus ob die ganze Nation 80" statt 40" TV's hat. Daher könnte man genau wie Frankreich einfach den Strompreis deckeln. Und weil eben Fossile durch Strom ersetzt werden werden wir bewusst immer und immer mehr Strom verbrauchen, privater Stromkonsum ist da absolut unerheblich.

1. War das nur eines von vielen Beispielen, in denen man ein energiesparender(es) Gerät oder eben nicht kaufen kann.

2. Du behauptest, dass das nen feuchten Furz ausmacht. Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Ein 85 Zoll OLED vs. 40 Zoll wird was mehr verbrauchen? 150 Wattstunden pro Stunde? Bei sagen wir 1500 Stunden jährlich sind das 225 kWh. Nur für diese eine Elektrogerät. Wenn man dann noch den nicht ganz so energieeffizienten Kühlschrank kauft (statt dem sehr energieeffizienten), Waschmaschine etc., braucht der Haushalt plötzlich 1000 kwh mehr Strom - oder eben nicht. Ist das nichts? Nein, das sind mal eben 5000 Kilometer fahren mit nem E-Auto. Der Strom kommt aus der Steckdose - nur wie kommt der Strom in die Steckdose? Es ist doch nicht so, dass wir mal eben auf nen Knopf drücken können und plötzlich kommen PV Anlagen und Windräder wie Pilze aus dem Boden geschossen.

ich gebe dir bei den Punkten a-c) an sich Recht ABER man muss eben die Gesamtkosten betrachten und eine Heizung hält nicht ewig.

ich verbrauche ca. 2000l Öl im Jahr, d.h. ungefähr 20.000kwh (muss es gleich mal genau durchrechnen). Wenn Heizverbrauch jetzt um ein Viertel runter geht, also 15.000kwh bleiben, wie soll man das bezahlen? (und ja ich weiß dass die WP keine 15kwh verbrauchen wird aber ich blick noch nicht durch wieviel sie wirklich brauchen wird.)

Keine Ahnung wie man das bezahlen soll. Die Zahl stimmt ja hinten und vorne nicht. 15.000 kwh WP-Strom vs. 20.000 kwh Öl ist vollkommen abstrus. Genauso gut könnte man fragen, wie man bei einem E-Auto einen Verbrauch von 80 kwh Strom auf 100 km bezahlen soll.

Vielleicht kann, um da zumindest ein etwas besseres Gefühl für die Thematik zu bekommen, der Youtube Kanal von Andreas Schmitz etwas helfen: https://www.youtube.com/@Akkudoktor bzw. zum Beispiel dieses recht aktuelle Video zu den Betriebskosten an seinem Beispiel - der heizt mit Klimaanlagen; also letztlich Luft-Luft Wärmepumpen (Luft-Wasser Wärmepumpen sind nochmal effizienter und können natürlich auch Warmwasser bereitstellen!): https://www.youtube.com/watch?v=khOmxNMJTus
 
Was ist daran geschickt? Auch vorher schon - bei spottbilligem Gas - war die Wärmepumpe im Neubau stark aufsteigend und hat bereits 2021 in mehr als 50% aller Neubauten Verwendung gefunden (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_226_31121.html). Meinst du die Leute haben das gemacht, weil die Wärmepumpe viel teurer heizt, als Gas?

Es geht aber nicht im Neubauten sondern um neue Heizungen in Altbauen und die Masse sind nunmal eben das.

1. War das nur eines von vielen Beispielen, in denen man ein energiesparender(es) Gerät oder eben nicht kaufen kann.

2. Du behauptest, dass das nen feuchten Furz ausmacht. Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Ein 85 Zoll OLED vs. 40 Zoll wird was mehr verbrauchen? 150 Wattstunden pro Stunde? Bei sagen wir 1500 Stunden jährlich sind das 225 kWh. Nur für diese eine Elektrogerät. Wenn man dann noch den nicht ganz so energieeffizienten Kühlschrank kauft (statt dem sehr energieeffizienten), Waschmaschine etc., braucht der Haushalt plötzlich 1000 kwh mehr Strom - oder eben nicht. Ist das nichts? Nein, das sind mal eben 5000 Kilometer fahren mit nem E-Auto. Der Strom kommt aus der Steckdose - nur wie kommt der Strom in die Steckdose? Es ist doch nicht so, dass wir mal eben auf nen Knopf drücken können und plötzlich kommen PV Anlagen und Windräder wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Weil 2/3 des in D verbrauchten Stroms schonmal die Industrie schluckt. und das letzte Drittel dann auf solche Dinge wie TV's etc. runterzurechnen ist einfach verschwindend gering. Und prozentual wird es umso weniger, je mehr WP und E-Autos vorhanden sind. Daher => allgemeiner Strompreisdeckel nach dem Vorbild von Frankreich und die Leute können sich bei kostspieligen Entscheidungen für Jahrzehnte (E-Autos und WP) sicher sein dass sie (finanziell) das Richtige machen. Aktuell ist da einfach nur Unruhe drin und das animiert niemals zum Umstieg.


Keine Ahnung wie man das bezahlen soll. Die Zahl stimmt ja hinten und vorne nicht. 15.000 kwh WP-Strom vs. 20.000 kwh Öl ist vollkommen abstrus. Genauso gut könnte man fragen, wie man bei einem E-Auto einen Verbrauch von 80 kwh Strom auf 100 km bezahlen soll.

Vielleicht kann, um da zumindest ein etwas besseres Gefühl für die Thematik zu bekommen, der Youtube Kanal von Andreas Schmitz etwas helfen: https://www.youtube.com/@Akkudoktor bzw. zum Beispiel dieses recht aktuelle Video zu den Betriebskosten an seinem Beispiel - der heizt mit Klimaanlagen; also letztlich Luft-Luft Wärmepumpen (Luft-Wasser Wärmepumpen sind nochmal effizienter und können natürlich auch Warmwasser bereitstellen!): https://www.youtube.com/watch?v=khOmxNMJTus

Ich hab den Ölverbrauch von 1650l in Kwh Heizstrom umgerechnet und das sind 17150kwh. wenn ich die jetzt bei ner Luft Wärmepumpe durch 3 teile (und das wär schon ein SEHR positiver Wert für eine WLP) wär ich immernoch bei über 5500kwh Stromaufnahme. Bei 40 Cent sind das 2200€/Jahr.
d.h. Gleichstand bei nem Ölpreis von ca. 1,40€/Liter.
Wenn ich dann jetzt bei Neuanschaffung nen Brennwertkessel für 15k€ mit 1/3 weniger Verbrauch gegen eine WP für 35k€ anstelle dann verliert die WP hinten und vorne. Auch auf die Laufzeit gerechnet.

und dann erzähl mir mal wie man mit diesem Strompreis jmd. dazu bewegen bei der Heizungsart umzusteigen?
 
Hast du Quellen dafür? oder dafür dass der Strompreis nicht mitgeht? Nein? Dann bleiben wir doch mal bei den Fakten wie es aktuell aussieht, alles Andere ist Kaffeesatzleserei.
 
Weil 2/3 des in D verbrauchten Stroms schonmal die Industrie schluckt. und das letzte Drittel dann auf solche Dinge wie TV's etc. runterzurechnen ist einfach verschwindend gering.

Den Part können wir uns dann einfach schenken, da kommen wir offensichtlich nicht zusammen.



Ich hab den Ölverbrauch von 1650l in Kwh Heizstrom umgerechnet und das sind 17150kwh. wenn ich die jetzt bei ner Luft Wärmepumpe durch 3 teile (und das wär schon ein SEHR positiver Wert für eine WLP) wär ich immernoch bei über 5500kwh Stromaufnahme. Bei 40 Cent sind das 2200€/Jahr.
d.h. Gleichstand bei nem Ölpreis von ca. 1,40€/Liter.
Wenn ich dann jetzt bei Neuanschaffung nen Brennwertkessel für 15k€ mit 1/3 weniger Verbrauch gegen eine WP für 35k€ anstelle dann verliert die WP hinten und vorne. Auch auf die Laufzeit gerechnet.

und dann erzähl mir mal wie man mit diesem Strompreis jmd. dazu bewegen bei der Heizungsart umzusteigen?

So lange du dazu keine Zahlen lieferst, kann ich dir da nichts erzählen. Wie soll man auf dieser nicht vorhandenen Basis irgendwas kalkulieren!? Geh zu einem Energieberater oder sonst irgend einem Experten und lass dir doch wenigstens mal irgend eine Art von Schätzung erstellen, wie viel so eine WP verbrauchen würde. Keine Ahnung wie du sonst bei diesem Projekt - an dem du schon eine ganze Weile lange auch zu sitzen scheinst - eine informierte Entscheidung fällen willst.
 
ich hab jetzt mal den direkt ersichtbaren Weg genommen und diesen vorgerechnet. Den wirklichen Stromverbrauch wird dir eh niemand sagen können aber er dürfte in diese Richtung tendieren.

edit: Fakt ist, in es deutet ja schon alles darauf hin, dass die Leute die nächsten Jahre NICHT auf Strom setzen. Der E-Auto Absatz wird wohl abgewürgt und bei Heizungsumbauten wird es nicht anders aussehen.
So gestaltet man halt einfach keine Energiewende.
 
ich hab jetzt mal den direkt ersichtbaren Weg genommen und diesen vorgerechnet. Den wirklichen Stromverbrauch wird dir eh niemand sagen können aber er dürfte in diese Richtung tendieren.

Nein, du hast nichts vorgerechnet, sorry. Das ist keine Rechnung. Das ist blind geraten. Genauso gut könnte ich jetzt mit 2000 kwh Heizverbrauch "rechnen" und dir dann eine ganz tolle Rentabilität aufzeigen.


edit: Fakt ist, in es deutet ja schon alles darauf hin, dass die Leute die nächsten Jahre NICHT auf Strom setzen. Der E-Auto Absatz wird wohl abgewürgt und bei Heizungsumbauten wird es nicht anders aussehen.
So gestaltet man halt einfach keine Energiewende.

Fakt ist, dass du spekulierst. Insofern besser bei deiner eigenen Aussage bleiben: "Dann bleiben wir doch mal bei den Fakten wie es aktuell aussieht, alles Andere ist Kaffeesatzleserei."
 
Ich stütz mich da wenigstens auf Prognosen von Experten……

und klar hab ich was vorgerechnet, in wie weit das alles richtig ist, ist ne andere Sache aber man kann den Ölbedarf ja in kwh umrechnen.
 
Ich stütz mich da wenigstens auf Prognosen von Experten……

und klar hab ich was vorgerechnet, in wie weit das alles richtig ist, ist ne andere Sache aber man kann den Ölbedarf ja in kwh umrechnen.


Den Ölbedarf kann man in kwh umrechnen. Die Frage ist aber doch wie viel weniger kwh die Wärmepumpe benötigt, um die entsprechende Wärmemenge bereitzustellen. Und angesichts der Tatsache, dass moderne Wärmepumpen nen SCOP von 3, 4, 5 haben - also platt gesagt: aus einer Kilowattstunde Strom 3, 4, 5 Kilowattstunden Wärme erzeugen -, ist das eben eine sehr relevante Frage. Deswegen hatte ich auch den Youtube Kanal verlinkt. Weil dort eben jemand sitzt, der mit einer verhältnismäßig simplen Methode (Split Klimaanlagen) den Verbrauch sehr stark reduzieren könnte. Das hätte ggf. einen ersten groben Eindruck geben können, einfach mal zum Verständnis, ob das Verhältnis recht alte Ölheizung vs. moderne Wärmepumpe eher bei 2:1, 3:1, 4:1 oder 5:1 liegt (um mal ein paar Größenregionen zu nennen).

Wäre der Faktor z.B. nur 2:1 hättest du natürlich vollkommen recht: Dann dürften umgerechnet 1 kwh Strom maximal so viel kosten wie zwei Kilowattstunden Öl, sonst braucht man sich da keine Gedanken zu machen. Wäre dieser aber eher 3:1, 4:1 usw., dann verschiebt das ganze massiv.
 
Die WP die ich bekommen würde hat bei 55 Grad Vorlauftemperatur ne SCOP von 3,3.
Ich werd aber wohl mit mehr als 55 Grad fahren müssen und hab deshalb mit 3 gerechnet und deshalb die KWh Zahl die das Haus benötigt durch 3 geteilt.
So werden aus 17100kwh in Öl gute 5500kwh bei der WP.

was war daran dann jetzt nicht richtig?

vllt reichen auch 55Grad aber ich muss vom schlechteren Fall ausgehe
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Information hatte ich bis zu deinem Post nicht.

So einfach ist es aber auch nicht. Deine Heizung hat keine fixe Vorlauftemperatur, sondern eine von der Außentemperatur abhängige. Sind es draußen 10 Grad, liegt die Vorlauftemperatur bspw. bei 30Grad, sind es 5 Grad bei 38 etc. etc.

Wenn du mit dem "worst case" rechnest, wirst du den Strombedarf tendenziell überschätzen.

Dann geht es weiter: Deine aktuelle Ölheizung wird ganz zwangsläufig aus einer 1 kWh Öl keine volle kWh Wärme gewinnen - denn das ist beim Verbrennungsprozess das theoretische Maximum. Und da ein moderner Ölbrennwertkessel weniger verbrauchen sollte, als ein uralter und trotzdem nur maximal 100% Wirkungsgrad erreichen kann, muss dein aktueller zwangsläufig darunterliegen.

Deswegen brauchst du - nochmal - jemanden, der sich damit auskennt, um eine vernünftige Schätzung zu bekommen, was hier ca. benötigt werden wird. Vielleicht stimmt 3:1 ungefähr, vielleicht auch nicht. Keine Ahnung. Auf dieser Basis würde ich auf jeden Fall keine Entscheidung über eine Heizung treffen wollen, die dich die nächsten 20 oder 30 Jahre begleiten und über ihre Lebensdauer Gesamtkosten in Höhe von vielleicht 100.000€ verursachen wird.
 
Da hast du wieder rum Recht, allerdings hatte ich schon eine Energieberaterin da und sie hat mir von einer WP abgeraten ohne 3-fach verglaste Fenster inkl Hausdämmung.

ich hatte aber nicht das Gefühl dass die auf nem aktuellen Stand ist. Aktuell wartet man ewig auf Wärmepumpen, ganz zu schweigen von Energieberatern und eine WP kommt nur in Frage wenn ich die 35% noch bekomme denn selbst so ist sie 20k teurer.
War gerade mal schauen, meine Heizung läuft in Automatik gerade mit 75 Grad….. hab sie testweise mal auf 60 gesenkt.
 
Gerade herrschen aber auch Temperaturen ganztägig unter 0°C.
Unsere Heizung powert jetzt mit 80°C, anders bekomm ich die Bude net warm.
Freu mich auf Montag, wenn es wieder deutlich wärmer draußen wird.
 
Im Idealfall solltet ihr da gar nichts einstellen müssen. Bei meinen Eltern z.B. (15 Jahre alte Gas Heizung) regelt sich das alles automatisch über Niveau/Neigung. Das wurde einmal halbwegs vernünftig eingestellt (im ersten Winter) und seither immer mal nur ein bisschen verändert.

Wobei sich diesen Winter herausgestellt hat, dass doch auch eine viel niedrigere Vorlauftemperatur noch zu vernünftigen Ergebnissen führt, wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet, auf 3 21 Grad haben zu wollen.

Da hast du wieder rum Recht, allerdings hatte ich schon eine Energieberaterin da und sie hat mir von einer WP abgeraten ohne 3-fach verglaste Fenster inkl Hausdämmung.

ich hatte aber nicht das Gefühl dass die auf nem aktuellen Stand ist. Aktuell wartet man ewig auf Wärmepumpen, ganz zu schweigen von Energieberatern und eine WP kommt nur in Frage wenn ich die 35% noch bekomme denn selbst so ist sie 20k teurer.
War gerade mal schauen, meine Heizung läuft in Automatik gerade mit 75 Grad….. hab sie testweise mal auf 60 gesenkt.

Okay, das ist natürlich frustrierend, wenn solche pauschalen Aussagen kommen. Da steht sehr stark zu befürchten, dass die Frau auf dem Stand von vor 20 Jahren stehen geblieben ist, als Wärmepumpen vielleicht nur bis 40 oder 45 Grad Vorlauftemperatur überhaupt geschafft haben und alles darüber hinaus vom PTC Element kam.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben