Ich will nicht wissen wo in 5 Jahren der Ölpreis steht...
Kann ich dir sagen. Hier:
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Ich will nicht wissen wo in 5 Jahren der Ölpreis steht...
Ich will nicht wissen wo in 5 Jahren der Ölpreis steht...
1. kommt auf den Einsatzzweck an.
-Sind 40 Cent beim Autostrom ok? sind bei 20kwh/auf 100km also 8€. Kann man mit leben aber bringt man damit Leute zum Umstieg? Eher nicht.
-Normaler Strom? Ja find ich 40 auch noch ok.
-Heizstrom? Um Gottes Willen, damit bekommst du niemanden zum Umstieg auf ne Wärmepumpe der kein Hocheffizienzhaus hat. Da ich nichtmal genau weiß wieviel Strom ich verbrauchen würde, kann ich absolut keine Kosten bei gleichzeitig hohem Anschaffungspreis kalkulieren..... bei vorher 25 Cent ging das da die Kosten garnicht weit über dem von Öl/Gas sein konnten, bei 40Cent+ kann das ganz böse werden.
6-7 Liter (bei einem halbwegs sparsamen Auto) und im Durchschnitt über die Lebensdauer 2,20€ dürfte eher hinkommen.2. Beim Strom sollte kein Sparanreiz vorhanden sein denn Ziel ist es immer mehr Strom zu verbrauchen weil Strom eben alles Andere ersetzt. Deshalb sollte genau DER gedeckelt sein. Was bringt dir ein 80% Deckel von 2021 wenn du dir 1-2 E-Autos anschaffen willst oder ne Wärmepumpe? Klar kann man individuell berechnen aber dann muss man das eben auch tun. Aktuell verschreckt man Leuten den Umstieg.
Der simpelste und für die Bevölkerung richtungsweisendste Weg ist ein allgemeiner Deckel auf den Preis. Dann muss man nicht abwägen ob ein E-Auto oder ne WP sich lohnen können, man weiß es.
V.a. und das ist der wichtigste Punkt. Es muss JETZT gehandelt werden. Jeder der sich jetzt aus Kostengründen für Pellet, Öl,. Gas entscheidet statt eine WP ist für die nächsten 20-30 Jahre ein ökologisch verlorener Nutzer im Kampf um die Klimaneutralität.
Ich selbst bin jetzt kurz davor auf Ölbrennwertkesel umzusteigen da ich bei einer WP NUR Mehrkosten sehe.
Also ist dein Vorschlag, dass wir den Strompreis jetzt einfach planlos subventionieren? Ich möchte verstehen, was du da überhaupt forderst.
Bezüglich 8€ auf 100km: Was ist daran falsch? Wer gerade vor der Wahl Benziner vs. E-Auto Neukauf steht und sich auf dieser Basis für einen Benziner entscheidet... keine Ahnung, wie man auf diese Idee kommt. Mit welchen Preisen und welchem Verbrauch rechnen solche Leute perspektivisch für den Benziner? 4 Liter und 1,40€?6-7 Liter (bei einem halbwegs sparsamen Auto) und im Durchschnitt über die Lebensdauer 2,20€ dürfte eher hinkommen.
Bezüglich Wärmepumpe: Hier verstehe ich auch nicht, was genau der Punkt ist. Vor einem Jahr hat ne kwh Gas ~7 Cent gekostet, jetzt kommt der Deckel mit 12. Macht +~75%. Strom? Von ~30-35 auf ~40, also ~25% hoch. Die Wärmepumpe ist durch die Preisentwicklung im Vergleich zu Gas wirtschaftlicher geworden. Beim Heizöl ist es +/- unverändert (~30% hoch).
Es ist bezüglich Wärmepumpe wichtig zu verstehen, dass der Energieverbrauch (in kwh) drastisch sinkt (um Größenregionen von einem viertel oder einem fünftel des vorherigen Verbrauchs), wenn man von Öl oder Gas auf eine gute Wärmepumpe umsteigt.
Das ist doch unsinnig pauschalisierend. Selbstverständlich muss beim Strom ein Sparanreizvorhanden sein, denn - nochmal - Strom ist knapp und teuer. Die Leuten sollen merken, dass Strom teuer ist, damit der ein oder andere sich z.B. vielleicht keinen 85 Zoll OLED dahin stellt, sondern einen 65 Zöller. Und wer doch unbedingt den 85 Zöller braucht, muss eben die entsprechenden Preise zahlen.
Wo ich zustimme ist, dass irgendwie auch eine Regelung geschaffen werden sollte, die solche "Härten" abfedert, dass Leute jetzt ganz frische ne Wärmepumpe anschaffen oder nen E-Auto und dadurch der Stromverbrauch stark steigt und sie aus dem Deckel rauslaufen ohne so richtig was dafür zu können. Nur weiß ich nicht so recht, wie das vernünftig funktionieren soll (Einzelfallprüfung... mit welchen Kriterien?).
Unabhängig davon wäre ich natürlich auch sofort dafür, Benzin, Diesel, Gas und Öl stärker steuerlich zu belasten und dafür den Strompreis zu entlasten - nur wie willst du das irgendjemandem verkaufen?
Ich verstehe, dass da draußen viele das Thema nicht richtig durchrechnen, nur verstehe ich deinen Gedankengang nach wie vor nicht.
Du solltest wissen, dass
a) die Strompreise nicht ewig so hoch bleiben werden,
b) die (Nicht-)Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe vs. Ölheizung sich nicht innerhalb der nächsten 12 oder 18 Monate ergibt, sondern über die gesamte Lebensdauer,
c) Öl durch CO² und ähnliche Abgaben tendenziell teurer und teurer werden wird.
Wer sich jetzt eine Ölheizung einbauen lässt, obwohl Wärmepumpe geht, kann schlicht nicht rechnen und/oder ist an einen Heizungsbauer geraten, der keine Ahnung von Wärmepumpen hat und deshalb diese bewusst schlecht rechnet.
Gerri schrieb:Den fett hinterlegten Satz hast du natürlich geschickt so geschrieben. im Vergleich zu Gas wirtschaftlicher, nur war Gas halt spottbillig und Strom eh schon teuer und dann sieht es schon ganz anders aus.
Sind wir mal ehrlich, es macht in der Gesamtenergiebilanz nen feuchten Furz aus ob die ganze Nation 80" statt 40" TV's hat. Daher könnte man genau wie Frankreich einfach den Strompreis deckeln. Und weil eben Fossile durch Strom ersetzt werden werden wir bewusst immer und immer mehr Strom verbrauchen, privater Stromkonsum ist da absolut unerheblich.
ich gebe dir bei den Punkten a-c) an sich Recht ABER man muss eben die Gesamtkosten betrachten und eine Heizung hält nicht ewig.
ich verbrauche ca. 2000l Öl im Jahr, d.h. ungefähr 20.000kwh (muss es gleich mal genau durchrechnen). Wenn Heizverbrauch jetzt um ein Viertel runter geht, also 15.000kwh bleiben, wie soll man das bezahlen? (und ja ich weiß dass die WP keine 15kwh verbrauchen wird aber ich blick noch nicht durch wieviel sie wirklich brauchen wird.)
Was ist daran geschickt? Auch vorher schon - bei spottbilligem Gas - war die Wärmepumpe im Neubau stark aufsteigend und hat bereits 2021 in mehr als 50% aller Neubauten Verwendung gefunden (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/06/PD22_226_31121.html). Meinst du die Leute haben das gemacht, weil die Wärmepumpe viel teurer heizt, als Gas?
1. War das nur eines von vielen Beispielen, in denen man ein energiesparender(es) Gerät oder eben nicht kaufen kann.
2. Du behauptest, dass das nen feuchten Furz ausmacht. Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Ein 85 Zoll OLED vs. 40 Zoll wird was mehr verbrauchen? 150 Wattstunden pro Stunde? Bei sagen wir 1500 Stunden jährlich sind das 225 kWh. Nur für diese eine Elektrogerät. Wenn man dann noch den nicht ganz so energieeffizienten Kühlschrank kauft (statt dem sehr energieeffizienten), Waschmaschine etc., braucht der Haushalt plötzlich 1000 kwh mehr Strom - oder eben nicht. Ist das nichts? Nein, das sind mal eben 5000 Kilometer fahren mit nem E-Auto. Der Strom kommt aus der Steckdose - nur wie kommt der Strom in die Steckdose? Es ist doch nicht so, dass wir mal eben auf nen Knopf drücken können und plötzlich kommen PV Anlagen und Windräder wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Keine Ahnung wie man das bezahlen soll. Die Zahl stimmt ja hinten und vorne nicht. 15.000 kwh WP-Strom vs. 20.000 kwh Öl ist vollkommen abstrus. Genauso gut könnte man fragen, wie man bei einem E-Auto einen Verbrauch von 80 kwh Strom auf 100 km bezahlen soll.
Vielleicht kann, um da zumindest ein etwas besseres Gefühl für die Thematik zu bekommen, der Youtube Kanal von Andreas Schmitz etwas helfen: https://www.youtube.com/@Akkudoktor bzw. zum Beispiel dieses recht aktuelle Video zu den Betriebskosten an seinem Beispiel - der heizt mit Klimaanlagen; also letztlich Luft-Luft Wärmepumpen (Luft-Wasser Wärmepumpen sind nochmal effizienter und können natürlich auch Warmwasser bereitstellen!): https://www.youtube.com/watch?v=khOmxNMJTus
Weil 2/3 des in D verbrauchten Stroms schonmal die Industrie schluckt. und das letzte Drittel dann auf solche Dinge wie TV's etc. runterzurechnen ist einfach verschwindend gering.
Ich hab den Ölverbrauch von 1650l in Kwh Heizstrom umgerechnet und das sind 17150kwh. wenn ich die jetzt bei ner Luft Wärmepumpe durch 3 teile (und das wär schon ein SEHR positiver Wert für eine WLP) wär ich immernoch bei über 5500kwh Stromaufnahme. Bei 40 Cent sind das 2200€/Jahr.
d.h. Gleichstand bei nem Ölpreis von ca. 1,40€/Liter.
Wenn ich dann jetzt bei Neuanschaffung nen Brennwertkessel für 15k€ mit 1/3 weniger Verbrauch gegen eine WP für 35k€ anstelle dann verliert die WP hinten und vorne. Auch auf die Laufzeit gerechnet.
und dann erzähl mir mal wie man mit diesem Strompreis jmd. dazu bewegen bei der Heizungsart umzusteigen?
ich hab jetzt mal den direkt ersichtbaren Weg genommen und diesen vorgerechnet. Den wirklichen Stromverbrauch wird dir eh niemand sagen können aber er dürfte in diese Richtung tendieren.
edit: Fakt ist, in es deutet ja schon alles darauf hin, dass die Leute die nächsten Jahre NICHT auf Strom setzen. Der E-Auto Absatz wird wohl abgewürgt und bei Heizungsumbauten wird es nicht anders aussehen.
So gestaltet man halt einfach keine Energiewende.
Ich stütz mich da wenigstens auf Prognosen von Experten……
und klar hab ich was vorgerechnet, in wie weit das alles richtig ist, ist ne andere Sache aber man kann den Ölbedarf ja in kwh umrechnen.
Da hast du wieder rum Recht, allerdings hatte ich schon eine Energieberaterin da und sie hat mir von einer WP abgeraten ohne 3-fach verglaste Fenster inkl Hausdämmung.
ich hatte aber nicht das Gefühl dass die auf nem aktuellen Stand ist. Aktuell wartet man ewig auf Wärmepumpen, ganz zu schweigen von Energieberatern und eine WP kommt nur in Frage wenn ich die 35% noch bekomme denn selbst so ist sie 20k teurer.
War gerade mal schauen, meine Heizung läuft in Automatik gerade mit 75 Grad….. hab sie testweise mal auf 60 gesenkt.
Gerade herrschen aber auch Temperaturen ganztägig unter 0°C.
Unsere Heizung powert jetzt mit 80°C, anders bekomm ich die Bude net warm.
Freu mich auf Montag, wenn es wieder deutlich wärmer draußen wird.
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