Was? Es gibt genug Haushalte, die mit Gas heizen und genug Industrien, die Gas für notwendige Prozesse brauchen. Strom ist nicht das Problem! Gas ist das Problem und solange Du nicht genug grünen Wasserstoff produzieren kannst, wird es auch so bleiben
Bitte lies nochmal nach, auf was du reagiert hast:
Cale: "...Vermutlich hätten wir aber sogar mehr Gaskraftwerke, um die Kohle gleichzeitig mit den AKWs schneller abzusetzen (weil ja umweltfreundlicher). War jedenfalls lange ein Thema bei den Realos. ..."
Steffko: "...Wir hätten mehr Gaskraftwerke, die viel weniger laufen würden. ..."
Cale: "... unwahrscheinlich, da die Haushalte und Industrie immer noch Gas brauchen. Wir hätten keine Kohle mehr, aber immer noch mehr als genug Gasbedarf. Klar, kommt immer darauf an, wann man anfängt, aber das kann man ja bis ins Absurde treiben. ..."
Steffko: "... Haushalte brauchen kein Gas aus Gaskraftwerken, die Industrie in vielen Fällen auch nicht (Gaskraftwerke erzeugen Strom für das Stromnetz; teils auch noch "nebenbei" Fernwärme). ..."
Ich sage das nochmal: Gas
kraftwerke erzeugen Strom und haben mit Gas, das z.B. in Privatwohnungen zum Heizen benutzt wird (über einen Gaskessel) nichts zu tun. Auch aus dem Gesamtzusammenhang geht es ganz offensichtlich um Stromerzeugung (Kohle und AKW werden zur Stromerzeugung - nicht zum Heizen - benutzt).
Und Strom ist natürlich auch ein Problem: Weil wir einen nicht unerheblichen Teil des knappen Gases verstromen müssen! Der Strompreis ist auch an den Börsen nicht deshalb bei 20, 30 Cent pro kwh (statt 4, 5 Cent vor einem Jahr), weil wir in Europa gerade Strom im Übermaß haben. Im Bereich der Heizung wären wir unter den Grünen letztlich natürlich auch weiter. Die Bundesregierung hat gerade eben die letzte Förderung für Gasheizungen beendet.
Wäre ziemlich traurig für eine grün dominierte Politik. Dann können wir auch beim Status Quo bleiben.
Nur für mein Verständnis: Wenn wir 2021 sagen wir mal 75 TWh Strom aus Kohle erzeugt hätten, statt ~145 TWh und damit den CO² Ausstoß aus der Kohleverstromung fast halbiert hätten (und das, in dem die Stromerzeugung durch PV und Wind erfolgt wäre), dann könnten wir auch beim Status Quo bleiben!?

Das wären ja nur ungefähr 60 Millionen Tonnen CO² und damit eine Reduzierung der gesamten CO² Emissionen Deutschlands um ca. 10% (vgl. für beides:
https://www.umweltbundesamt.de/date...-der-energiebedingten-treibhausgas-emissionen) und damit der Unterschied, ob man Paris verfehlt oder erreicht.