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Der Politikthread

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Du willst es nicht verstehen , oder?
Er hat sich schon VORHER in seinem Paketfahrer-Job trotz "Mindestlohn" ins Zeug gelegt und einen besseren Job wie seine "Kollegen" gemacht.
Deshalb ist er mir (uns) positiv aufgefallen und wir haben ihm einen Job angeboten!

Du hast jemanden gebraucht, da war der nette Typ, der immer am pünktlichsten und freundlichsten die Pakete geliefert hat (bei UPS ist es auch nicht so schwer, sich positiv abzuheben) und der hatte eh keine Lust mehr für nen Hungerlohn den ganzen Tag durch die Gegend zu fahren. Hat sogar noch etwas mehr bekommen. Hast du Glück gehabt und einem Menschen ne Chance gegeben, der mit dem Arsch an der Wand stand und es dir mit Loyalität und Fleiss gedankt hat. Kannst dir nen Orden anhängen.
 
Was ich mich frage ist, wird das Einfluß haben auf andere Löhne und Gehälter !?

Praxisbeispiel.
Eine ehemalige Arbeitskollegin aus dem Vertrieb, die in ihrer Freizeit den Fachwirt auf eigene Kosten gemacht hat,
lag bei Brutto 1.900 Euro. Das wäre jetzt Mindestlohn da 40h Woche.
Mein Ex-Arbeitskollege, >40, seit über 20 Jahren im Unternehmen im Vertrieb tätig lag bei 2.800 Euro.
Mittlere Reife, Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel, eine Fortbildung.
Ein Teamleiter aus dem Stammhaus, x Leute uner sich, lag bei 2.900 Euro.

Das ist zwar ein inhabergeführtes Unternehmen im Mittelstand und da wird man einfach nicht reich aber aber
Ende hier an der Schweizer Grenze, wo die Lebenshaltungskosten eh derbe hoch sind.

Ich frage mich, pusht das diese Gehälter auch oder wird die Lücke zu den Geringverdienern nun einfach geringer ?

Natürlich kann das jetzt niemand beantworten aber die Frage stelle ich mir.
 
Und wieviel wäre das dann deiner Meinung nach? 5o Euro netto? Die dann sofort in versteuerten Konsum investiert werden müssen, da alles teurer wird? Wo genau willst du die Abstriche bei den Lohnnebenkosten machen? Die sind ja bei Mindestlohnempfängern schon niedriger.

Ich mache da gar nichts. Da ist die Politik gefragt!
Funktioniert in anderen Ländern auch.
Es kann nicht sein das ein Arbeitnehmer 2000 Euro brutto verdient - 1500 Euro netto erhält und den Arbeitgeber aber 2500 Euro kostet.
(Zahlen dienen nur der Verdeutlichung - kommen aber grob hin)
 
Du hast jemanden gebraucht, da war der nette Typ, der immer am pünktlichsten und freundlichsten die Pakete geliefert hat (bei UPS ist es auch nicht so schwer, sich positiv abzuheben) und der hatte eh keine Lust mehr für nen Hungerlohn den ganzen Tag durch die Gegend zu fahren. Hat sogar noch etwas mehr bekommen. Hast du Glück gehabt und einem Menschen ne Chance gegeben, der mit dem Arsch an der Wand stand und es dir mit Loyalität und Fleiss gedankt hat. Kannst dir nen Orden anhängen.

Äh nein. UPS hatte ihm sogar einen "Teamleiter/Ausbilder" - Job angeboten.

Bei meinem Beispiel ging es schlicht um deine Bullshit Aussage "Mindestlohn = Mindestleistung"!
 
Was ich mich frage ist, wird das Einfluß haben auf andere Löhne und Gehälter !?

Praxisbeispiel.
Eine ehemalige Arbeitskollegin aus dem Vertrieb, die in ihrer Freizeit den Fachwirt auf eigene Kosten gemacht hat,
lag bei Brutto 1.900 Euro. Das wäre jetzt Mindestlohn da 40h Woche.
Mein Ex-Arbeitskollege, >40, seit über 20 Jahren im Unternehmen im Vertrieb tätig lag bei 2.800 Euro.
Mittlere Reife, Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel, eine Fortbildung.
Ein Teamleiter aus dem Stammhaus, x Leute uner sich, lag bei 2.900 Euro.

Das ist zwar ein inhabergeführtes Unternehmen im Mittelstand und da wird man einfach nicht reich aber aber
Ende hier an der Schweizer Grenze, wo die Lebenshaltungskosten eh derbe hoch sind.

Ich frage mich, pusht das diese Gehälter auch oder wird die Lücke zu den Geringverdienern nun einfach geringer ?

Natürlich kann das jetzt niemand beantworten aber die Frage stelle ich mir.

Natürlich wird das auch Auswirkungen auf die gesamte Lohnstruktur haben. Vielleicht nicht überall, aber grundsätzlich müssen sich unterschiedliche Positionen auch klar in der Bezahlung voneinander unterscheiden.
 
Gejammert wird schnell in Deutschland. Allerdings nicht von jenen, die wirklich einen Grund dafür haben (z.B. jene, die von den 12 Euro profitieren).

Eine Mitarbeiterin von mir wohnt 40km entfernt, weil sie da draussen gebaut haben. Nun werden Teile der Strecke auch noch instandgesetzt, weswegen die Heimfahrt oft sehr lange dauert. Die sitzt nun da, pöbelt und jammert sich regelmäßig über die steigenden Spritpreise aus. Eines ihrer Lieblingsthemen. Der Staat sollte am besten eingreifen. Neulich fängt sie plötzlich an das 9-Euro-Ticket schlecht zu reden. Sie hätte da nen Beitrag im TV gesehen und da hätte auch irgendwer gesagt, dass bringe den Pendlern nix. Ich sach so: Aber DU selbst, wenn du - wie früher - mit der S-Bahn kommen würdest, du würdest doch in den nächsten drei Monaten enorm Spritkosten sparen durch das Ticket. Durch die Baustelle wäre es zeitlich in etwa das selbe. Es ist auch eine recht bequeme Strecke. Selbst wenn sie das nur 2 oder 3 Mal die Woche machen würde, hätte sie deutlich gespart. Na ja, aber das Sitzen mit Maske in den öffentlichen, das verträgt sie nicht. Bla…
So schlimm kann es dann wohl nicht sein …

Das würde mich auch auf die Palme bringen. Wer in der Pampa baut muss halt auch mit den Konsequenzen leben.
 
Ich mache da gar nichts. Da ist die Politik gefragt!
Funktioniert in anderen Ländern auch.
Es kann nicht sein das ein Arbeitnehmer 2000 Euro brutto verdient - 1500 Euro netto erhält und den Arbeitgeber aber 2500 Euro kostet.
(Zahlen dienen nur der Verdeutlichung - kommen aber grob hin)

Jo, wenn man den Arbeitgeberanteil reinrechnet, den er sonst theoretisch auf das Arbeitnehmergehalt draufschlagen könnte, bekommen Arbeitnehmer fast nirgendwo in Industriestaaten so wenig netto raus wie hier.
 
Jo, wenn man den Arbeitgeberanteil reinrechnet, den er sonst theoretisch auf das Arbeitnehmergehalt draufschlagen könnte, bekommen Arbeitnehmer fast nirgendwo in Industriestaaten so wenig netto raus wie hier.

Draufschlagen ist gut. Das ist letztendlich vorenthaltener Lohn. Der Mitarbeiter erarbeitet diese solidarischen Abgaben.
 
Der ausschlaggebende Punkt war aber ZUERST das er einen "Scheissjob" als Paketfahrer so GUT wie möglich trotzdem jeden Tag gemacht hat!
Sonst hätte ich ihm keinen Job angeboten!
Die Ups Fahrer verdienen mitunter am meisten in der Branche und meine Fahrer verdienen allesamt mehr als ich, so scheiße ist der Job nicht. :P

Genau wegen dieser Einstellung "Mindestlohn=Mindestleistung" erreichen die meisten nichts in ihrem Job und/oder werden nie einen anderen besseren Job finden!
:lol: Als wenn man etwas erreichen könnte wenn man im Niedriglohnsegment gefangen ist, wovon träumst du? Das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär kannst du heute nicht mehr bringen.
 
Seit Texas gab es schon ein halbes Dutzend Schießereien mit jeweils mehreren Toten aber darüber wird ja gar nicht mehr groß berichtet da Normalzustand. Solange man die 400 Millionen Waffen nicht einzieht, wird das auch nicht besser.
 
Andere Länder, andere Sitten! Ich hab gestern ne Doku über Lynch-Justiz in Brasiliien, als gesamtgesellschaftliches Phänomen gesehen. Gruselig, aber anderseits kann man sich das hierzulande durchaus vorstellen.
 
Was ich mich frage ist, wird das Einfluß haben auf andere Löhne und Gehälter !?

Praxisbeispiel.
Eine ehemalige Arbeitskollegin aus dem Vertrieb, die in ihrer Freizeit den Fachwirt auf eigene Kosten gemacht hat,
lag bei Brutto 1.900 Euro. Das wäre jetzt Mindestlohn da 40h Woche.
Mein Ex-Arbeitskollege, >40, seit über 20 Jahren im Unternehmen im Vertrieb tätig lag bei 2.800 Euro.
Mittlere Reife, Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel, eine Fortbildung.
Ein Teamleiter aus dem Stammhaus, x Leute uner sich, lag bei 2.900 Euro.

Das ist zwar ein inhabergeführtes Unternehmen im Mittelstand und da wird man einfach nicht reich aber aber
Ende hier an der Schweizer Grenze, wo die Lebenshaltungskosten eh derbe hoch sind.

Ich frage mich, pusht das diese Gehälter auch oder wird die Lücke zu den Geringverdienern nun einfach geringer ?

Natürlich kann das jetzt niemand beantworten aber die Frage stelle ich mir.
ich frag mich immer warum leute für 1900 brutto nen 40h job machen. damit kannst du doch heut nix mehr anfangen. da stellst dich lieber bei daimler ans band und hast mehr als das doppelte

mmn liegt das problem an der sich öffnenden schere und nicht an den lohnkosten

zumal die reallöhne in D seit jahren sinken.
 
ich frag mich immer warum leute für 1900 brutto nen 40h job machen. damit kannst du doch heut nix mehr anfangen. da stellst dich lieber bei daimler ans band und hast mehr als das doppelte

mmn liegt das problem an der sich öffnenden schere und nicht an den lohnkosten

zumal die reallöhne in D seit jahren sinken.

Es gibt ja nie nur das eine Problem, sondern immer eine ganze Kaskade. Die Frage, ob es in 10 Jahren überhaupt noch ein Daimler Band gibt, gehört auch dazu.
 
Die Ups Fahrer verdienen mitunter am meisten in der Branche und meine Fahrer verdienen allesamt mehr als ich, so scheiße ist der Job nicht. :p


:lol: Als wenn man etwas erreichen könnte wenn man im Niedriglohnsegment gefangen ist, wovon träumst du? Das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär kannst du heute nicht mehr bringen.

Im Niedriglohnsegment gefangen :ugly: Und es war weder von Tellerwäscher noch Millionär die Rede...

Ist in erster Linie eine Frage des WILLENS und da hakt es bei den meisten halt schon...

Ich kenne (kannte) auch einen bulgarischen Hermes "Sklaven" der aber den Willen hatte Abends und am WE noch Deutsch zu lernen. Dadurch fand er dann 1 Jahr später einen Job in einem Versandlager.

Wo ein Wille ist ist auch IMMER ein Weg! Ob er einem dann genehm,zu schwierig,anstrengend oder sonstwas ist
steht auf einem anderen Blatt!
 
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Wo ein Willle ist ist auch IMMER ein Weg!

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