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Der Politikthread (2 Betrachter)

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Es gibt ja nie nur das eine Problem, sondern immer eine ganze Kaskade. Die Frage, ob es in 10 Jahren überhaupt noch ein Daimler Band gibt, gehört auch dazu.
darum gehts nicht, das war ja nur ein beispiel.
und das problem der schere hat in sich so viele baustellen, dass ich selbst nicht wüsste wo anfangen.
aber der mindestlohn ist ein guter schritt...
 
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https://www.tagesspiegel.de/politik...tet-arzt-wegen-rueckenschmerzen/28394402.html

Gut eine Woche nach dem Massaker in einer Grundschule in Texas hat ein Mann im US-Bundesstaat Oklahoma in einem Krankenhaus vier Menschen und sich selbst erschossen.

Nur noch der pure Irrsinn was in diesem völlig kranken Land abgeht. Das waren jetzt drei Amokläufe innerhalb weniger Wochen mit insgesamt 33 Toten.
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Der wilde Westen ist zurück.
 
Ist aber auch ein riesiges land, ich würde eher noch mehr erwarten wenn ich ehrlich bin. Wenn die schießereien zugenommen haben würde es mich nicht wundern nach der Pandemie. Generell keine gute zeit für die Menschheit, langsam erreicht man den zenit in allen Belangen.
 
Ja schon aber irgendwann liegt einer halt auch richtig damit. Im grunde haben alle recht denn das bedeutet ja nicht dass die welt stirbt sondern nir die schwächeren Spezien. Wenn man das global sieht haben die ersten die das behauptet haben immer recht gehabt.
 
Ja ja, on the long run we‘re all dead, das ist ja ne Binsenweisheit. Aber mit Küchenpsychologie kommt man hier nicht weiter, statistisch geht es so gut, wie nie. Nur den Klimawandel muß man in den Griff kriegen.
 
Ach, das geht schon. Vielleicht nicht kurzfristig oder vollkommen, aber das wird passieren. Aber wenn nur pessimistisch in die Zukunft schaut, dann sicher nicht.
 
Neulich sagte eine Wirtschaftsexpertin, den Klimawandel zu bewältigen bedeutet eigentlich, den Kapitalismus zu bezwingen und hinter sich zu lassen. Und so betrachtet, darf man da durchaus skeptisch sein. Selbst wenn wir in Europa uns dazu bekennen würden, dem Kreislauf des ewigen Wachstums zu entsagen. Der Rest der Welt wird das in den nächsten 50 Jahren bestimmt nicht tun.
 
Solche Aussagen sind immer problematisch. Zum Einen, inwieweit „bewältigen“ geht, das geht ja von für die Menschheit akzeptabel, bis hin zu Wiederherstellung der Welt vor Erscheinen der Menschheit. Und zum Anderen in der Frage der Effektivität der Systeme. Imho ist der geregelte Kapitalismus das einzige System, daß das schaffen kann. Alle anderen Systeme, außer vielleicht der radikalen Öko-Diktatur, sind dazu schlechter in der Lage.
 
Solche Aussagen sind immer problematisch. Zum Einen, inwieweit „bewältigen“ geht, das geht ja von für die Menschheit akzeptabel, bis hin zu Wiederherstellung der Welt vor Erscheinen der Menschheit. Und zum Anderen in der Frage der Effektivität der Systeme. Imho ist der geregelte Kapitalismus das einzige System, daß das schaffen kann. Alle anderen Systeme, außer vielleicht der radikalen Öko-Diktatur, sind dazu schlechter in der Lage.

Wachstum ist Wachstum und somit exponentiell. Das kriegst du mit erneuerbaren Energien nicht hin. Zumal du ja da noch nicht fossile Energien als Ausgangsstoff für Materialien zur Verarbeitung ersetzt hast. Das hat also mit Regeln erstmal nichts zu tun. Abgesehen davon, dass die angeblichen Regeln des Kapitalismus nur so weit gelten, bis sie aus unserem Blick verschwinden. Die Dokumentationen auf arte und 3sat sind voll von völlig eskalierenden Regelbrüchen auf der ganzen Welt. Angefangen bei der Selbstregulierung zur Reduzierung der Treibhausgase, über abgeholzte Regenwälder und abgebaggerte Strände und Meeresgründe.
 
Wieso ist Wachstum zwingend exponentiell? Wobei die Definition von Wachstum auch relevant ist, auch Recycling und Maßnahmen zum Umweltschutz sind Teil des Wachstums. Die Frage von Regelbrüchen ist eine ganz andere, jedenfalls solange sie außerhalb unserer Einflußsphäre liegen. Wenn nicht Alle mitmachen, wird es schwierig.
 
So funktioniert der Scheiß halt. Wenn du ein gutes Jahr an Wachstum hattest, steht das nächste in der Pflicht das zu toppen. Wenn wir uns da auf einen absoluten Wert dauerhaft einigen könnten, wäre viel gewonnen, aber so läuft das nicht. Schon gar nicht global, wenn immer mehr bei dem Spiel mitmachen.

Die Ozeane und Meere sind voll mit unserem Plastikmüll, den wir einfach exportieren.
 
Die Ozeane und Meere sind voll mit unserem Plastikmüll, den wir einfach exportieren.
Sowas fällt halt der den geregelten Teil des Kapitalismus! Sowas muß unterbunden werden. Daß der unbeschränkte oder Raubtierkapitalismus nicht zum Ziel führt, ist allen klar. Aber wenn Du Dich komplett vom kapitalistischem System abwenden willst, solltest Du auch funktionable Alternativen anbieten, ansonsten ist es nur Genöle. Alle anderen System haben aber bisher viel schlimmere Verheerungen mit sich gebracht. Hast Du die Lösung aller Lösungen, dann mal los.
 
Der Grund warum alle Alternativen nie funktioniert haben und nie funktionieren werden ist, dass Alternativen eine totale Kontrolle und einen Plan benötigen. Damit das überhaupt durchführbar ist müssen relativ wenige die Kontrolle über den Plan haben. Und dann nimmt genau die gleiche Scheiße ihren Lauf wie immer. Vielleicht ist in Zukunft eine K.I. theoretisch in der Lage wirklich eine Alternative umzusetzen. Aber wer will schon unter Kontrolle einer K. I. leben.
 
Sowas fällt halt der den geregelten Teil des Kapitalismus! Sowas muß unterbunden werden. Daß der unbeschränkte oder Raubtierkapitalismus nicht zum Ziel führt, ist allen klar. Aber wenn Du Dich komplett vom kapitalistischem System abwenden willst, solltest Du auch funktionable Alternativen anbieten, ansonsten ist es nur Genöle. Alle anderen System haben aber bisher viel schlimmere Verheerungen mit sich gebracht. Hast Du die Lösung aller Lösungen, dann mal los.

Du, ich hab lediglich ne Wirtschaftsexpertin, die neulich bei Lanz auf der Couch saß, zitiert. Wenn man begreift, dass es ohne Verzicht keine Veränderung des Klimawandels geben kann, dann kann man düster in die Zukunft schauen. Es ist überhaupt nicht ersichtlich, dass sich da in der Welt groß etwas ändert. Man kann aber jetzt sofort in die Alpen fahren und schauen, was da so abgeht, was in 10 Jahren die Trinkwasserversorgung in Europa stark beeinflussen wird.

Und klar, andere Systeme, insbesondere der Sozialismus sind gescheitert. Meiner Meinung nach nicht aus Kontrollgründen, sondern aus fragwürdigen ideologischen Gründen, mit denen man ganze Bevölkerungen umerziehen wollte. Wirtschaftlich betrachtet, was die Versorgung z.B. der DDR-Bevölkerung anging (was ja oft als Mangelwirtschaft bezeichnet wurde) aus heutiger Sicht ein realistisches Maß an Wohlstand, wenn man eine globale Gerechtigkeit zum Maßstab nimmt, in der alle Menschen gerecht versorgt werden. Und für mich ist auch klar, dass ein völlig ausser Kontrolle geratener Reichtum von Privatpersonen und globalen Unternehmen in 20 Jahren nicht mehr geben darf, wenn wir dann nochvauf einem Planeten leben wollen, der nicht nur für einige wenige ein erträgliches Leben garantiert.
 
Eben, wäre auch wieder eine (andere Art von) Diktatur.

Irgendwo hier in Europa (ich glaube sogar in Deutschland) steht ein großer Rechner, der jeden Tag eine Zahl für den Petro-Dollar ausspuckt. Nach dieser Zahl orientiert sich die ganze Welt. Putin lässt sie sich wohl jeden Morgen auf einem Tablett servieren. Ich würde mal sagen, wir sind da jetzt nicht ganz so weit von entfernt. :D
 
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