vom SZ Ticker.
Zum Glück fasst Russland das nicht als "offizielles" Eingreifen anderer Länder in den Konflikt auf. Da hatte ich eine kleine Befürchtung.
Und klar - da es keine offizielle Konfliktpartei ist, wirkt es auf mich auch erst mal logisch, dass man als ausländischer Kämpfer kein Soldat ist und damit keine entsprechenden Rechte hat (die Pflichten natürlich auch nicht, kann ja jederzeit jeder wieder Tschö sagen - Ukrainer können das nicht).
Wird halt heißen, dass gefangengenommene Ausländer wohl strafrechtlich in Russland angeklagt werden. Schlimmstenfalls wegen Mord. Das stell ich mir.... eher unlustig vor.
Finde das irgendwo zwischen bewundernswert und dumm, wenn man sein Leben dermaßen unprovoziert aufs Spiel setzt - für etwas, das einen sonst nicht persönlich tangieren wird.
Für mich und meine Denkweise nicht wirklich nachvollziehbar.
Tatsächlich ist das Gang und Gebe in allen Kriegen, dass Ausländer in Legionen kämpfen. Für das Dritte Reich sind u.a. Franzosen, Niederländer, Inder etc. in den Kampf gezogen. Ironischerweise wurde der Reichstag zuletzt von französischen Waffen-SSlern verteidigt. Auch im Kampf gegen den IS waren zahlreiche Europäer involviert, u.a. Briten und Deutsche. Das ist kein Grund für eine Kriegserklärung, da es sich um individuelle Entscheidungen handelt, nicht um das Handeln eines Staates.
By the way wird das auch umgekehrt praktiziert. Die russische Armee nimmt schon seit 2015 Ausländer auf. Wer also Lust verspürt, sich für umgerechnet 400,00€ Sold in der Ukraine den Arsch wegballern zu lassen, here you go: https://de.rbth.com/lifestyle/82628-auslaender-russische-armee
