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Der Politikthread

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Naja, heute soll es ja wieder eine Verhandlung zwischen der Ukraine und Russland geben. Kann mir nicht vorstellen, dass das was bringen soll, nachdem das schon vor zwei Tagen nix brachte. Aber wenigstens wird der Versuch gestartet weiter zu reden - besser als nix.
 
Arbeitskollege sagte heute beim Mittag schon, dass die nukleare Drohung alles andere als überraschend kam.
Putins angeblich so grossartig Armee beweist in der Ukraine nicht gerade viel Qualität. Das schwächt die eigene Stellung natürlich auch extrem.
Mit der atomaren Drohung hat man dann aber wieder die Angst der anderen auf seiner Seite...
 
Man sollte bei nuklear übrigens auch nicht automatisch nur an große Atombomben.denken. Sowas lässt sich mittlerweile auch im wesentlich kleineren und gezielteren Rahmen einsetzten. Die NATO hat z. B. schon in so einigen Konflikten mit Uran versetzte Munition verwendet wo aktuell noch nur vermutet werden kann wie sich die langzeitfolgen entwickeln ohne dabei ganze Landstriche unbewohnbar zu machen. Aber getroffene überlebende könnten daran z. B. langfristig sterben oder es kommt zu Fehlbildungen bei Geburten oder gar generell Unfruchtbarkeit.
Uran in Munition hat man (soweit ich weiß nur die USA während des zweiten Golfkriegs im M1 Abrams) aber nicht verwendet, um irgendwen zu verstrahlen, sondern man wollte die hohe Massendichte von Uran für mehr Durchschlagskraft der Munition nutzen.

Strahlenschäden haben dabei "nur" die Besatzungen der Panzer erfahren, die wochen- und monatelang auf engstem Raum dem Scheiß ausgesetzt waren. IIRC, gab's Jahre nach dem Krieg auch ein paar Zivilklagen, ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern wie die ausgegangen sind.

Zurück zur Aktualität: Die Eroberung von Kiew wird zur echten Nagelprobe werden, wie weit Putin gehen wird. Dank der Bewaffnung der Zivilbevölkerung mit Sturmgewehren und Panzerfäusten ginge das nur (wenn überhaupt auf diesem Wege) über zigtausende tote russische Soldaten. Die Alternative wäre die Auslöschung der Stadt aus der Luft mit zehn- oder hunderttausenden toten Ukrainern. Ich rechne leider mit beidem. Das erste wird versucht, bis man einsieht, dass es so nicht klappt und danach kommt die Vernichtung der Stadt, so Putin vorher kein Einhalt geboten wird und das kann nur aus Russland heraus passieren.
 
Dass Putin davor keinen Halt macht, hat man in Syrien gesehen. Der Unterschied hier könnte sein, dass er aber noch das Volk "braucht". Man darf nicht vergessen, dass er die Ukraine als Teil der grossen UDSSR sieht und zurück ins Reich bringen will. Zerstört und zerbombt er es, dann wird das seinem Narrativ stark Schaden - auch wenn ich nicht ausschließen will, dass es ihm am Ende egal ist.
 
Uran in Munition hat man (soweit ich weiß nur die USA während des zweiten Golfkriegs im M1 Abrams) aber nicht verwendet, um irgendwen zu verstrahlen, sondern man wollte die hohe Massendichte von Uran für mehr Durchschlagskraft der Munition nutzen.

Strahlenschäden haben dabei "nur" die Besatzungen der Panzer erfahren, die wochen- und monatelang auf engstem Raum dem Scheiß ausgesetzt waren. IIRC, gab's Jahre nach dem Krieg auch ein paar Zivilklagen, ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern wie die
Naja, z. B. im Kosovo Krieg nachweislich auch von der NATO. Und ja, die eigenen Leute kommen als mutmaßliche Opfer da auch noch dazu. Aber rein vom Prinzip her, egal wer das nutzt. Den scheiß gibt's halt und es zeigt halt auch das atomare Gefahr im Krieg nicht nur dem klassischen atompilzbild entsprechen muss, sondern auch dem einer Kugel die eventuell nach einem Konflikt vielleicht noch im mauerwerk eines Hauses steckt und fröhlich vor sich hin strahlt.
 
Konventionell setzt er schon alles ein, was es so gibt. Die nächste Eskalationsstufe wären bereits ABC-Waffen. Aber das kann ich mir nicht vorstellen - und ich glaube, dass er mit dem Einsatz von ABC-Waffen auch die Passivität von Ländern wie China aufs Spiel setzen würde.

ich hoffe inständig dass er keine Thermobomben gegen die Zivilbevölkerung einsetzt....

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Verwendet wird beispielsweise die flüssige Chemikalie Decan oder Aluminiumstaub. Nachdem der Sprengstoff gezündet wurde, nutzt die Explosion den Sauerstoff aus der Luft. So kommt es auf einem relativ großen Areal zu einer heftigen und sehr heißen Explosion mit einer großen Druck- und Hitzewelle. Aber weil der Luftsauerstoff verbraucht wurde, entsteht ein Unterdruck – in der Folge kommt es zu einer zweiten, entgegengesetzten Druckwelle, die wie ein Sog den Sauerstoff akkumuliert und weiteren Schaden anrichtet.

Dadurch gibt es auch in Tunnels und Bunkern kaum ein Entkommen vor diesen thermobarischen Explosionen. »Das ist eine furchtbare und völkerrechtswidrige Waffe. Die Explosion kann den Menschen unter anderem die Lunge zerreißen«, sagt Neuneck. Der Einsatz von solchen Waffen im städtischen Bereich oder überall dort, wo zivile Opfer zu befürchten sind, ist gemäß den Genfer Konventionen untersagt. Sollten die russischen Streitkräfte sie dort einsetzen, würden sie damit gegen das Völkerrecht verstoßen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...falten-a-c715ec1c-67a4-4165-a8a6-b36a1b4f83a6

edit: ah das Thema hattet ihr schon
 
Zuletzt bearbeitet:
Der russische Außenminister bekräftigt zwar die Forderung nach der entmilitarisierung bekräftigt allerdings gleichzeitig das sie Selenskyj als Ukrainischen Präsidenten anerkennen wollen. Höre ich da erste Zugeständnisse heraus ?

Quelle Standart Ticker




https://www.derstandard.at/jetzt/li...tschland-gibt-teil-der-nationalen-oelreserven

Wäre für mich ein gangbarer Weg, dass die Ukraine ein Puffer zwischen Nato und Russland wird.
Wäre auch Moskau mit geholfen, da der Westen Selenskyi sicher vertraut.
 
sondern auch dem einer Kugel die eventuell nach einem Konflikt vielleicht noch im mauerwerk eines Hauses steckt und fröhlich vor sich hin strahlt.
Ist sicherlich nicht schön, aber jetzt auch nicht ein wesentliches Problem (im Vergleich zum Rest des Krieges). Alpha-Strahlung ist eh uninteressant, solange man es nicht verschluckt und die Beta-Stahlung von abgereichertem Uran ist überschaubar. Ich zitiere mal die Wiki:
Ein Kilogramm abgereichertes Uran erzeugt in einer Entfernung von einem Meter eine jährliche Strahlendosis von 1 mSv, das entspricht etwa einem Drittel der Aufnahme durch natürliche Quellen (2–3 mSv/Jahr).
https://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition
 
Hm ja, wohl wäre mir bei dem eventuellen Wissen trotzdem nicht. Und das ist ja auch nur der scheiß der scheinbar geduldet ist. Solche Munition kann man ja sicherlich auch anpassen was strahlendosen angeht. Mit geht's ja mit dem Beispiel auch nur ums Prinzip wie hinterhältig und vermutlich auch wesentlich präziser diese Gefahr wohl mittlerweile ausfallen kann wenn es um kriegsführung im A B C Bereich geht.
 
Ich glaube zwar, dass ich nicht erfolgreich bin, da für uns sehr ungewöhnlich, aber ich versuche es mal:

Kennt ihr jemanden, der schusssichere Westen oder Gefechtshelme spenden kann? Wenn ja, gerne PM an mich.
Ist zum Schutz der Leute, die Sachspenden in die Ukraine bringen. Bekommt man durch die hohe Nachfrage momentan wohl nicht gekauft.
 
Ich mach mir ehrlich keine Sorgen um Atomwaffen und dritter Weltkrieg. Mir tut es nur sehr leid, dass da ein ohnehin schon wirtschaftlich schwach aufgestelltes Land, eine junge Demokratie, offenbar in Schutt und Asche gebombt werden soll, weil sie sich wehrt. Deprimierend!
 
Ich glaube zwar, dass ich nicht erfolgreich bin, da für uns sehr ungewöhnlich, aber ich versuche es mal:

Kennt ihr jemanden, der schusssichere Westen oder Gefechtshelme spenden kann? Wenn ja, gerne PM an mich.
Ist zum Schutz der Leute, die Sachspenden in die Ukraine bringen. Bekommt man durch die hohe Nachfrage momentan wohl nicht gekauft.

Ich habe selber leider keine Kontakte, aber der Reservistenverband könnte eine Mail wert sein. Viele Reservisten horten privaten Militärkram zu Hause.
 
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