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Der Politikthread

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Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Wir haben die Ukraine geopfert aus Angst vor einer noch größeren Eskalation.

Anders kann man es nicht beschreiben. Wir kuschen nur noch.
 
Was heißt wir haben die Ukraine geopfert ? Die Ukraine ist kein Natomitglied und bekommt Solidarität und Unterstützung.
Hätte Deutschland ihre vier Taschenmessser auspacken sollen und die USA, die ja noch viel weiter weg sind und das nicht nur territorial, einen Krieg beginnen sollen ?
 
Krieg in der Ukraine - Syriens Präsident Assad lobt russischen Einmarsch

Der syrische Präsident Assad hat den russischen Angriff auf die Ukraine ausdrücklich gutgeheißen.


https://www.deutschlandfunk.de/syriens-praesident-assad-lobt-russischen-einmarsch-100.html

Könnte man im gunst der stunde nicht diesen Heini loswerden, wenn Russland gerade die ukraine angreift. Ich denke an zwei fronten konzentrieren wird schwierig. Sind teile der truppen nicht in syrien?
 
Ihr mit eurem Nato…
Ein Land quasi neben uns wird angegriffen und wir machen nichts weil irgendwo niedergeschrieben wurde, die gehören nicht zur Nato.
Also einfach so weitermachen lassen. Gut…
 
Das wird nicht passieren.
Erstens kann man da die Uhr nicht mehr zurückdrehen (gleich zu 18 Monaten, das ist nicht realistisch) und zweitens: wie @Cale schon sagte, das bringt natürlich eine größere Zahl Soldaten.
Das ist aber nicht das Kernproblem der Bundeswehr. Das liegt eher bei viel zu wenig Geld, Interesse und in den letzten Administrationen auch Expertise bei der obersten Führung, was die generelle Struktur der Armee, Ausrüstung, Waffen etc. angeht.
Und in letzter Linie muss die Truppe attraktiver werden, dann reicht auch weiterhin eine Freiwilligenarmee.
Aber solange die BW den Ruf entweder eines Amateurvereins für Saufereien am Wochenende (aka Reservisten) oder Neonazi-Treffpunkt mit halbfunktionalen Waffen hat, will da niemand hin.
Und was bringt eine große Reservistenarmee von Pflicht-Gediensteten, wenn man sie nicht ausrüsten kann? Richtig. nix.

DA muss man ansetzen, wenn man mehr Verteidigungsfähigkeit haben will. Geld für sinnvolle Modernisierung einsetzen, das nciht aufgrund von Unfähigkeit der Minister (u.a.) im Nirwana versickert und ernsthaft die vorhandenen Probleme mit Nazi-Gedankengut und transparentem Umgang damit - nicht mehr unter den Teppich kehren - angehen.

Nennen wir es 12 Monate Dienst am Staat für Mann und Frau. Wer will kann zur Bundeswehr und dann nur 10 Monate. War bei mir noch so.
Und ich bin absolut dafür, damit hätten wir den Pflegenotstand auch noch beseitigt.Zu meiner Zeit waren wir zu viel Personal dank den Zivis.
 
hätten wir den Pflegenotstand auch noch beseitigt.

Jep... weil jeder Zivi ein ausgebildeter Altenpfleger ist.

Klar würden Zivis die Lage dahingehend entspannen dass Pflegekräfte sich mehr auf die Pflege konzentrieren könnten. Aber der extreme Mangel an Fachkräften bleibt.
Die Zivis sind zum Teil sogar für den Pflegenotstand mit Schuld... damit konnte man viel zu lange schon die Probleme überdecken.
 
Geht ja nicht um die Pflegeaufgaben für die es eine Ausbildung benötigt. Es fehlt ja sogar an Personal um den Leuten aufs Klo zu helfen, die sind erstmal stundenlang nass/hart in der Hose. Oder Essen geben etc...
das kann/durfte auch ein Zivi
 
Sagen wir es so, ich fand das ganze auch persönlich eine bereichernde Erfahrung. Weiss einfach nichts was dagegen spricht.
Andere kommen dann natürlich wieder mit, dann sind sie ein Jahr später im Studium etc.....paha
 
https://www.tagesspiegel.de/politik...-in-einem-aggressor-staat-leben/28106796.html

„Wir wollen nicht, dass unsere Kinder in einem Aggressor-Staat leben“, heißt es in dem unter anderem von der Schauspielerin Tschulpan Chamatowa und dem Schriftsteller Dmitri Bykow unterzeichneten Schreiben. Russland habe einen unabhängigen benachbarten Staat überfallen. „Wir rufen alle Bürger Russlands auf, Nein zu sagen zu diesem Krieg.“

Sie glaubten den Behauptungen von Kremlchef Wladimir Putin nicht, dass an der Spitze des ukrainischen Volkes Nazis stünden, von dem die Menschen befreit werden müssten. „Wir fordern ein Ende dieses Kriegs.“
 
Wie lange Russland diesen Schritt geplant hat, merkt man an der akribischen Vorbereitung. Sie haben über Jahre Rücklagen in Dollar angespart, um die jetzt aufkommenden Sanktionen eine Zeit lang abzufedern. Nichts anderes geben sie gerade zu. Die Positionierung der Soldaten um die Ukraine. Die Militärübungen im Vorfeld. Das Beschwichtigen der westlichen Politiker bis alles perfekt für den Angriff bereitgestellt war. Anschließend wurde erneut die Propagandamaschine angeschmissen, dass ukrainische Nazis einen Genozid begehen. In Wahrheit sind die Russen in der Geschichte die Nazis, die auch offen in ihrer Rhetorik ersichtlich der Ukraine das Recht auf Existenz absprechen. Das größte Paradoxon an der Geschichte: Der ukrainische Staatsprädident ist Jude und warum sollte die kleine Ukrainer Russen umbringen, wenn sie wissen, dass Russland fast 200.000 Soldaten um sie rumgestellt hat?

Am Ende wird es sehr viele Nutznießer durch die Invasion geben. Die USA freut sich darüber, dass die Nato wieder erstarken wird und die Europäer wieder kapieren, dass die Welt gar nicht so friedlich ist. Wir Europäer lösen unseren Fachkräftemangel durch gut ausgebildete Flüchtlinge. Putin hat jeden Kontakt nach Westen abgebrochen und sein Terrorregime gesichert. China freut sich darüber, dass Sibirien jetzt ihnen alleine gehört und sie die Preise bestimmen können. Verlierer sind die Ukrainer und die Russen, die die Suppe auslöffeln dürfen. Man darf hier nicht vergessen, dass Putin mit diesem Move die Ukraine gegen Sibirien getauscht hat und das ist für die Russen ein unglaublich schlechter Tausch.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass die westlichen Länder jetzt und auch nachhaltig eine sehr klare Kante zeigen. Wir sollten uns auch langsam genauer ansehen, wo wir unsere wirtschaftlichen Abhängigkeiten hinlegen. Auch im Bezug auf China. Denn in einer Sache werden Demokratien den Autokratien immer voraus sein – Innovation
 
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