Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
naja.. ich bin raus aus dieser Diskussion. anderen den tot zu wünschen geht mir doch zu weit.
 
Gibt es eigentlich noch halbwegs neutrale Medien die Dinge weder Rechts noch links einordnen oder Meinungen abgegeben?

Immer noch die ZEIT, liberal im besten Sinne. Allerdings in dem Sinne, daß man dort viele politische Richtungen wiederfindet, von links bis konservativ, nicht eine rein neutrale Betrachtung. Und ja, Meinungskästen und Kommentare (durchaus parteiisch) gibt es da auch. Aber der geneigte Leser sollte das durchaus erkennen.
 
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Grünen aus strategischen Gründen sich eher auf Jamaika einlassen.

Genau deswegen wählt man die auch nicht.

Was Umfragen angeht. Neueste Umfrage laut INSA von heute, SPD 26%, Union 21%. Aber einige Medien berichten von Aufholjagd von Laschet? Man zitiert inzwischen nur noch Umfragen, bei welchen die CDU etwas besser liegt. Die neueren werden einfach unterschlagen.

Kein Wunder verlieren die Main Stream Medien Auflage und Quote. Die haben es leider nicht anders verdient. Ich hoffe die bekommen einen richtigen Denkzettel am Wahlabend...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dafür ist der Staat ja auch bekannt. Dass er das Geld sinnvoll einsetzt.

Das ist leider das Problem und da kann ich schon verstehen wo der Unmut her kommt wenn jemand zb höhere Steuern fordert. Ich glaube das es noch kein Staat so richtig hinbekommen hat da eine gute Lösung zu finden wie das Geld richtig und fair da ankommt, wo es gebraucht wird, zumindest ist das mein Gefühl.
Ich halte zum Beispiel den Solidaritätszuschlag für richtig, aber nicht für Aufbau Ost sondern für solidarische Projekte in ganz Deutschland, wo das Geld gebraucht wird. Aber wie das richtig umgesetzt werden soll empfinde ich als richtig schwere Aufgabe. Aber für solche Probleme sollten Politiker/Parteien Programme anbieten.
 
Ja, das ist einer der Punkte, den man dieser Seite nicht komplett absprechen kann. Das beliebte "Der Staat hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem.".

Denn soweit ich weiß sind die Einnahmen verhältnismäßig im Vergleich zu anderen Staaten ja ziemlich hoch.


Allerdings: Was denkt ihr denn wo derartige Abstriche gemacht werden sollten?
Soziales ist kaum zu verringern, Infrastruktur und Bildung brauchen Milliarden, Verteidigung müsste laut Abkommen steigen, Modernisierung und Digitalisierung sollen schnell und gescheit umgesetzt werden, die Coronahilfen brauchte man, die Kommunen sind klamm, Schulden sind auf der Seite des Tisches auch selten gern gesehen, usw.

Auch da würde mich so mancher internationaler Vergleich mal interessieren. Hab da keine Ahnung.
 
Man kann auch nicht in allen möglichen Krisen an schwarzen Nullen festhalten und glauben, es gehe alles ohne neue Schulden. Investieren und reagieren muss der Staat dann, wenn es Probleme gibt, und diese gibt es momentan Zuhauf, egal ob bei Rohstoff- und Lieferketten-Knappheit. Leider wird hier gefühlt nur Politik für Daxkonzerne gemacht, während man den Mittelstand ausdünnt und die Kleinunternehmer vom Markt fegt. Gerade die Top Player mit ihren Rekordgewinnen brauchen keine zusätzlichen Subventionen.

Wäre dringend an der Zeit, hier deutlich umzustellen.
 
Falls sich jemand noch unschlüssig ist, hätte ich da eine schöne Rede vom Söder, so mit Anstiftung zu Wahlmanipulation und Täuschung. Unfassbar. Aber gut, ich geb's auf. Die Main Stream Medien greifen sowas eh nicht auf.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Diesen derben Wahlkampfgag, der offenbara auch nicht wirklich gezündet ist, wahlkampftechnisch auszuschlachten, wäre genauso hohl, wie die dämliche Versuchskaninchen-Geschichte, die man versucht hat Scholz um die Ohren zu hauen. Ich bin froh, wenn die SPD solche Bälle nicht aufnimmt und sich auf das Niveau der CDU begibt. Das würde Scholz auch unglaubwürdig machen, wo er die ganze Zeit was von Respekt erzählt.

Ich denke, die werden sich jetzt im Endspurt auf Sachthemen fokussieren. Laschet hat ja sein 100-Tage-Sofortprogramm vorgestellt, in dem er Familien entlasten und Bürokratie abbauen möchte. Scholz hat geschickt nachgelegt und den Wohnungsbau als Schwerpunkt der ersten 100 Tage gesetzt. Das Thema ist wohl bundesweit für die Bürger ein recht wichtiges für die Wahlentscheidung.
 
Tatsächlich muss ich zugeben, das Olaf Scholz der bessere Politiker ist als meine Wenigkeit. Der versteht tatsächlich, wann es auch mal klüger ist die Schnauze zu halten. Ich wäre wohl in der Politik Fehl am Platz. :ugly:
 
upload_2021-9-18_19-34-29.png
 
Ok, immerhin, aber was denkst du denn, von wo man nennenswerte Mengen an Kohle ableiten könnte?

Ich habe nichts gegen eine Reform der Erbschaftssteuer. Daneben muss Rente und Gesundheitssystem reformiert und unabhängig von Versicherungs- und Apothekerlobby (kosten)effizienter werden. Die Einwanderung muss so reformiert werden, dass deutlich mehr Leute hierher kommen, die uns nicht nur Geld kosten. Und das Sozialsystem muss günstiger werden. Es kann nicht sein, dass jeder der nie auch nur einen Euro eingezahlt hat, vollen Zugang dazu erhält. Und das mit mehr Gesamtleistungen als in irgendeinem anderen europäischen Land.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben