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Der Politikthread

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Das titanic cover is von 2002? Das is doch Karnevalscher büttenreden Humor aus den 60ern.
Jop, und das hätte ich auch damals schon als Rassismus erkannt, obwohl auch ich zu denen gehöre die auch erst in den letzten Jahren dahingehend sensibilisiert wurden (auch was dinge wie Sexismus angeht). Wo übrigens KT eine große Rolle gespielt hat und da sagt nochmal jemand das Gaming Foren Zeitverschwendung sind :D
 
Zu der Zeit gab es ja auch im Film / Fernseher noch viel rassistische/sexistische Dinge

https://m.youtube.com/watch?v=7K6v4cqlHQI

Ich kann mich zb noch daran erinnern, fand die Comedians wie auch die Filme furchtbar, aber diese Szene ist mir tatsächlich hängen geblieben, was jetzt nicht für mich spricht...

Ich muss allerdings grundsätzlich sagen das heute aber auch das Problem besteht das man gefühlt garkeine Witze mehr machen darf, es gibt immer Leute die sich angesprochen fühlen. Es ist gut das Diskriminierung und auch Rassismus angesprochen werden, es sollte aber immer fair zugehen. Ich habe manchmal das Gefühl das man als Mann zb schon unter generalverdacht steht wenn man eine Frau kritisiert oder auch grundsätzlich.

Ich versuche immer nach den Grundsatz zu leben das Männer wie Frauen Arschlöcher/innen sein können :D (nicht zu ernst nehmen)
 
Es ist ihr gutes recht dazu, mal hat man dabei recht und mal Unrecht.

vielleicht haben sogar alle schwurbler recht und wir unrecht. :ugly:
 
Das Problem is halt dass die meisten Witze einfach nur richtig dumm und plump sind. Imo kann man über alles und jeden Witze machen, egal ob behinderte, homosexuelle, nintendospieler, Veganer, poc oder Leute die ü50 sind. Das niveau ist dabei wichtig und das wird halt leider meistens weit unterschritten damit sich auch noch der letzte biertrinkende baubudenrülps mal beherzt auf den Oberschenkel klopfen kann.
 
Es gibt eigentlich gar kein problem, es gibt aber menschen die etwas zum problem machen, ob es ein problem darstellt ist etwas ganz anderes, kann man ja ausdiskutieren.
 
https://www.cnbc.com/2021/08/12/afg...leave-immediately-as-taliban-nears-kabul.html

Ist echt unglaublich, dass die Taliban es in weniger als einem Monat schaffen, 20 Jahre auf 0 zu setzen. Die USA machen sich scheinbar auch schon bereit, aus Kabul abzuziehen. Und es zeigt sich wie schon lange hinter vorgehaltener Hand erzählt, dass die afghanische Armee trotz 20 Jahren Trainings nur eine Gruppe von Supermarkt-Wachmännern sind, die nur wegen der Gehaltschecks dabei sind und fliehen bevor der erste Schuss fällt.
Man hat es scheinbar weder geschafft eine etablierte Kommandostruktur aufzubauen, noch ein Gefühl für eine gemeinsame Sache zu erzeugen. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen dort durch die Taliban mit Vergeltung und Tod bedroht sind, ist es schon erstaunlich, wie wenig Widerstand geleistet wird.
 
In vielen Bereichen sind wir mittlerweile eh ne neurotische Gesellschaft. Jeder fühlt sich permanent auf den Schlips getreten. Am besten noch in einem wirren verdrehten saviour complex stellvertretend für Gruppen, denen man selbst gar nicht angehört. Das sind dann die größten Fanatiker.
Alles eine Frage der Perspektive, das kann man im selben Maße - und imo viel passender - auf die konservative Gesellschaft ummünzen.
Die fühlt sich auf den Schlips getreten, weil sich Menschen des selben Geschlechts lieben, weil Menschen genderinklusive Sprache verwenden, weil Menschen ihre Transidentität offen ausleben wollen, weil Frauen selbst über ihren Körper bestimmen möchten, weil Menschen auf Fleisch verzichten, und so weiter und so fort... Du sprichst von einem wirren, verdrehten saviour complex während wir gleichzeitig weiterhin ein diskriminierendes Transsexuellengesetz haben, während weiterhin die medizinisch-sachliche Aufklärung über Abtreibung unter Strafe gestellt ist, es keine vollkommene Gleichstellung von gleichgeschlechtlicher Partnerschaft gibt, gewisse Ex-Kanzler zur Rettung der deutschen Fleischkultur die Currywurst zum "Kraftriegel des Arbeiters" erheben und so weiter und so fort...

Aber klar, wenn sich die Gesellschaft für Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Sexismus etc. sensibilisiert dann ist das "neurotisch", na logo.
 
Alles eine Frage der Perspektive, das kann man im selben Maße - und imo viel passender - auf die konservative Gesellschaft ummünzen.
Die fühlt sich auf den Schlips getreten, weil sich Menschen des selben Geschlechts lieben, weil Menschen genderinklusive Sprache verwenden, weil Menschen ihre Transidentität offen ausleben wollen, weil Frauen selbst über ihren Körper bestimmen möchten, weil Menschen auf Fleisch verzichten, und so weiter und so fort... Du sprichst von einem wirren, verdrehten saviour complex während wir gleichzeitig weiterhin ein diskriminierendes Transsexuellengesetz haben, während weiterhin die medizinisch-sachliche Aufklärung über Abtreibung unter Strafe gestellt ist, es keine vollkommene Gleichstellung von gleichgeschlechtlicher Partnerschaft gibt, gewisse Ex-Kanzler zur Rettung der deutschen Fleischkultur die Currywurst zum "Kraftriegel des Arbeiters" erheben und so weiter und so fort...

Aber klar, wenn sich die Gesellschaft für Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Sexismus etc. sensibilisiert dann ist das "neurotisch", na logo.

Da schließe ich die Konservativen, die nicht auf gleichgeschlechtliche Paare klar kommen und sich beschweren, wenn es mal einen Tag Salat gibt genauso ein. Sollten einfach mal alle wieder klar kommen mit ihrem Leben und alles etwas entspannter sehen. Bei den Leuten bricht schon bei kleinen angeblichen Verfehlungen der anderen Seite verbaler Krieg aus.
 
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