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@Cale Man kommt halt in der Welt nicht weiter wenn man stehen bleibt.

Aber ihr verdient ja sicherlich auch besser als viele andere, manche sind ja schon quasi gezwungen billig zu kaufen, aber dieses billig ist ganz mies eingekauft, entweder durch absolut widrige Arbeitsbedingungen für die hier niemand aufstehen würde oder die Tiere sind die Leidtragende. Und dann gibts halt nur eine Antwort, entweder man kann es nicht bezahlen und nicht konsumieren oder man bezahlt fairer, dann muss man Geld anders verteilen.Dann sollte der Staat eher seine mündigen Bürger ermuntern, das Konsumverhalten zu hinterfragen.
Das steht jedem zu jeder Zeit frei.
Wir haben das auch vor einiger Zeit gemacht (bzw. damit begonnen, denn das ist ein nie endender Prozess) und als Folge ist sowohl unser Einkaufszettel als auch unser Speiseplan quasi komplett anders als vor 3 Jahren.
Mein Kleiderschrank ändert sich zur Zeit. Beziehungsweise er ändert sich momentan quasi nicht, solange nix kaputtgeht. Und danach wird auch hier nur noch fair und bio gekauft. Vorbei sind die Zeiten von H&M Fast Fashion und Nike Air.
Wieso soll denn was billiger werden? Schreibt doch niemand.
Aber ihr verdient ja sicherlich auch besser als viele andere, manche sind ja schon quasi gezwungen billig zu kaufen,
Und was soll an dem Punkt eine Steuer ändern, die erst mal alles direkt teurer macht und im zweiten Schritt zu höheren Herstellungskosten (da hochwertigere Zutaten nötig) und damit einer zweiten Preiserhöhung führt?Aber ihr verdient ja sicherlich auch besser als viele andere, manche sind ja schon quasi gezwungen billig zu kaufen, aber dieses billig ist ganz mies eingekauft, entweder durch absolut widrige Arbeitsbedingungen für die hier niemand aufstehen würde oder die Tiere sind die Leidtragende. Und dann gibts halt nur eine Antwort, entweder man kann es nicht bezahlen und nicht konsumieren oder man bezahlt fairer, dann muss man Geld anders verteilen.
Wir schauen beim Einkauf eben schon auf die Inhaltsstoffe und ich kann es dann für mich tatsächlich relativ gut beurteilen was ich möchte oder nicht. Du machst ja gerade so, als wären Welten zwischen Joghurt A und B. Wenn es am Ende um Nuancen geht ist es mir egal. Aber wenn ich in A und B Kategorien denke, sollte jeder die Erfahrung gemacht haben, was es für ein Unterschied ist ein 20 Cent Brötchen ausm Discounter zu essen oder eben vom echten Bäcker ein 80 Cent Brötchen. Da brauche ich kein Etikett oder Ampel, sondern das sagen mir schon meine Geschmacksnerven und auch das anhaltende Sättigungsgefühl. Wobei gerade die Ampelgeschichte ja sicher keine schlechte Idee ist. Ich sehe da aber das alte Problem, dass man sich da als Industrie eben wieder genug einfallen lässt um die gute Wertung zu bekommen und viele Leute darauf vertrauen nach dem Motto: Aha, grüne Ampel, dann kann ich bedenkenlos zugreifen. Auch da ist aus meiner Sicht nach wie vor informieren und mitdenken gefragt. Wie mit den ganzen Biolabels, den Eiern von glücklichen Hühnern und und und. Von den Zuckeresatz Dingern überhaupt nicht angefangen.
Und am Ende ist es eben dennoch keine Hexerei. Insbesondere da unser Körper schon fantastisch ist und eben nicht an einer Tafel Schokolade oder schlechter Nahrung zugrunde geht. Einfach etwas mehr auf die Ernährung achten genügt ja schon und bewirkt mit etwas mehr Bewegung Wunder. Nur muss man das eben auch wollen. Und das will eben nicht jeder. Egal was da alles getrieben wird. Umgekehrt will ich gar nicht wissen, wie es dann den Menschen geht, die sich eben nur die roten Ampelprodukte leisten können. Da bekommen Sie beim Essen noch gleich ein schlechtes Gewissen gemacht.
Aber es werden doch die "falschen Produkte teurer", nicht die "richtigen", darum geht es doch die Hersteller von solchen Produkten zu bestrafen, der Konsum wird dann rückgängig sein, das ist ja gerade bei Fleisch bitter nötig, es soll gar nicht jeder leisten können und vor allem nicht jeden Tag, gleichzeitig muss man die korrekten Haltungsformen begünstigen und Fördern damit das Gleichgewicht wieder stimmt. Es gibt ja nur deshalb eine perverse Massentierhaltung weil der Mensch denkt jeden Tag Fleischgerichte essen zu müssen. Und da wir ja noch das Thema Öffentlich rechtliches Fernsehen hatte und dem Runkfunkbeitrag, ich halte die Kochsendungen für skandalös, sie suggerieren geradezu dass immer Fleisch ins essen muss. Das hat mit dem Bildungsauftrag den ich mir wünsche nichts zu tun.Weitere Steuern werden das sicher nicht einfacher machen![]()
es soll gar nicht jeder leisten können und vor allem nicht jeden Tag, gleichzeitig muss man die korrekten Haltungsformen begünstigen und Fördern damit das Gleichgewicht wieder stimmt.
Aber es werden doch die "falschen Produkte teurer", nicht die "richtigen",
Für mich steht die Wirksamkeit des Nutri Score, ... , zumindest mittelfristig nicht zur Debatte.
Wieso sollten die „richtigen“ produkte denn groß billiger werden? Es geht um das gesunde gleichgewicht wieder herzustellen, das kann gerade nicht vorhanden sein wenn wir in billiglohn ländern mit diktaturen unsere Konsumgüter herstellen und tiere auf wenigen quadratmetern hochzüchten nur damit wir im Überdruss konsumieren können worauf wir lust haben.Und deswegen werden die "richtigen" Produkte [sic] ja trotzdem nicht billiger. Im Gegenteil, wenn die jetzt jeder kaufen muß, weil die "falschen" Produkte [sic] jetzt teurer werden oder am Besten ganz vom Markt verschwinden (das ist doch dein Ziel), kann man auf den Rest, der dann verbleibt, noch schön was aufschlagen. Man sollte schon verstehen, wie die Wirtschaft funktioniert, wenn man in sie eingreifen will, sonst geht sowas schnell nach hinten los. Dafür gibt es tausende von Beispielen...
Wieso sollten die „richtigen“ produkte denn groß billiger werden?
Aber ihr verdient ja sicherlich auch besser als viele andere, manche sind ja schon quasi gezwungen billig zu kaufen,
Das ist ja ein kommentar zu el barto dass er ja jetzt schon mit bedacht einkauft. Es geht doch darum dass wer sich kein biofleisch leisten kann auch keine alternative bekommt zum fleisch zu kommen, ausser du verteilst so geld um dass er ab und an sich das auch leisten kann. Gleichzeitig erfolgt die unverteilung an die bio oder demeterhöfe die ihre produkte günstiger anbieten können da die, die diese standards nicht anbieten jene unterstützen müssen. Ich habs hier schon geschrieben, es kann nicht jede familie jeden tag 1 kilo fleisch auf den teller bringen, mach mal 1x die woche / 2x pro monat draus.Ich weiß auch nicht, Lebensmittel sind hierzulande immer noch viel zu billig. Du hast Dich weiter oben beschwert, daß die Leute "gezwungen" sind, billig zu kaufen (was nebenher Blödsinn ist).
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