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Der Politikthread

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Und warum? Dank googelt fehlt es nicht an der Möglichkeit sich zu informieren. Wer sich gesund ernähren will, kann das auch. Lediglich die Preise können das einem relativ schwer machen, hier müsste man tatsächlich ansetzen.

Wie @Cale schon sagte... wenn du anfängst Zucker zu besteuern muss mans konsequent durchziehen... und dann wirds richtig lustig.
 
Ich erwidere: Fettleibigkeit ist ein in der Menschheitsgeschichte relativ modernes Problem in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft.
Das hat, richtig erkannt, auch mit dem Kunsumverhalten des Menschen zutun, aber auch der von uns von der Moderne auf erzwungenen neuen Lebensweise (Mangel an Bewegung, Überfülle an Nahrung ect.). Aber hat auch nochmal ordentlich zugenommen durch die Erfindung von Fast-Food, Fertigprodukten und anderen leckerer kleiner Schweinereien. Und hier kann man natürlich auch ansetzen.



Das klingt so ein wenig wie das Plädoyer eines Dealers, der sein Koks nochmal mit etwas Crystal Meth streckt:
"Ich kann doch auch nix dafür, dass die Leute zu faul sind damit aufzuhören."

Zudem ist die Fettleibigkeit eben bei vielen eben kein selbstgemachtes Problem.
Während ich seit meines Lebens schlank bin, obwohl ich mich beim Essen nie zurück halten konnte und ich mir in meiner Jugend Süßkram und Fast-Food wie verrückt reingestopft habe, brauchen andere nur ein Stück Kuchen angucken und setzten automatisch etwas an. Und nein, ich bin meines Lebens faul und hab nie groß viel Sport gemacht. Hab glücklicherweise einfach nur nen guten Stoffwechsel. Hatte einfach bisher das Glück, mir bis heute keine Gedanken über zu viel Kilos auf den Rippen machen zu müssen. Kenne aber einige die da wirklich hart am struggeln sind.



Wie du wissen solltest gibt es dieses Problem der zunehmenden Fettleibigkeit schon seit über 50 Jahren in unserer Modernen gesellschaft.
Und Trotz Ratschläge, Alternativen und Tipps werden viele trotzdem immer fetter.

Ergo, reicht wohl nicht.
Und ich finde, der Industrie kann man hier ruhig etwas mehr Verantwortung übergeben.

Ich erkläre dir wie dick werden funktioniert. Mehr Kalorien aufnehmen als man verbrennt. Nimmst du über einen längere Zeit mehr auf, wirst du dick.
Track deine Kalorien. Schlanke Menschen kommen obwohl die denken viel zu essen meist garnicht über ihren Verbrauch.

Zucker ist auch nicht wirklich das Problem. Das Problem ist die Ernährung nicht ausgewogen zu gestalten. Das ist und bleibt eine individuelle Entscheidung von Menschen.

Dafür sonst immer so wissenschaftlich fundiert zu sein und dich an Fakten zu stützen bist du bei diesem Thema leider zu sehr auf "Glück und Spekulationen".

Fakt ist aber auch der Konsum schadet erst dann, wenn ich ihn selbst nicht unter Kontrolle habe. Wenn ich mich entscheide ein Süßgetränk zu trinken ist mir bewusst es besteht fast zu 100% aus Zucker. Die einzige Sache die uns schuldig ist ist jeden Bestandteil eines Gerichts lückenlos aufgeführt zu bekommen. Wie viel und was wir essen und trinken liegt in unserer Verantwortung.

Der Staat hat dafür zu sorgen was da drin ist, sollte auch sein was drauf steht und unter guten Bedingungen da rein kommen.

Du tust so als wäre man gezwungen es zu konsumieren. Jeder kann in den Laden gehen, in die Gemüseabteilung und sich die Sachen zuhause selbst machen, für weniger Geld, gesünder und auf seinen individuellen Verbrauch angepasst.

Besteuerung ist hier einfach kein Mittel um irgendwas zu bessern. Aufklärung und möglichst viele Informationen auf den Produkt und zusätzlich noch Digital per App trackbar. Übrigens technisch sogar direkt mit dem Kassenbon auf dem Handy verknüpfbar. Hast direkt eine Auflistung was du gekauft hast, wie viel kcal alles zusammen besitzt, wie viel Zucker etc pp. 1x markieren was man gegessen hat und schon sieht man was man den Tag noch darf und welche Nährstoffe man noch zuführen sollte. Alles ganz einfach selbst für den letzten der sein Zeug nicht selbst in eine App einscannen will.
 
Finde es ab einem gewissen Punkt auch lächerlich alles regulieren zu wollen oder die Schuld anderen zu zu schieben. Jeder hat auch Eigenverantwortung für sich und sein Leben. Selbst hier in einem Videospieleforum kann man zum Gesundheitsexperten werden. Dank Internet kann sich jeder ohne Kosten in die Thematik einlesen. Und diejenigen die das nicht machen, ja denen bringen dann mehr Hinweise auf Verpackungen auch nichts mehr.
 
Wenn Du die Büchse aufmachst, kriegst Du sie nicht mehr zu.

Ne Ampel auf die Lebensmittel, dann kann jeder selbst entscheiden.

This!

Eine Steuer auf Zucker... und dann? Steuer auf Fett? Steuer auf zu viele Kohlenhydrate? Dinkelbrot for president?

Endlich die Ampel auf alle Lebensmittel und wenn die einem rot entgegen leuchtet, dann kann man sein Hirn ja mal einschalten.

Und ich würde das Thema Ernährung in den Lehrplan nehmen. Kinder und Jugendliche konsequent aufklären. Die jetzige Generation kriegst du nicht mehr belehrt, aber die nachfolgenden Generationen sicher.
 
Finde es ab einem gewissen Punkt auch lächerlich alles regulieren zu wollen oder die Schuld anderen zu zu schieben. Jeder hat auch Eigenverantwortung für sich und sein Leben. Selbst hier in einem Videospieleforum kann man zum Gesundheitsexperten werden. Dank Internet kann sich jeder ohne Kosten in die Thematik einlesen. Und diejenigen die das nicht machen, ja denen bringen dann mehr Hinweise auf Verpackungen auch nichts mehr.

Ich denke schon, dass die Ampel enorm viel bringen würde. Mal Hand aufs Herz: kannst du einschätzen, ob Joghurt A oder Joghurt B jetzt besser oder schlechter ist? Ich nicht. Wenn auf dem einen aber ein B und auf dem anderen ein D steht, dann wäre auch für mich persönlich eine enorme Erleichterung und ich würde i.d.R. das "weniger gesunde" Produkt im Regal stehen lassen - was ganz nebenbei den Effekt hätte, dass mit dieser Ampelgeschichte ein bisschen Wettbewerb reinkäme, diesen Wert zu verbessern. Wer will schon gerne ein rotes Symbol (KAUF MICH NICHT; ICH BIN UNGESUND!) auf sein eigenes Produkt drucken? Analog etwa zu Energiesparlogos.
 
Ich finde auch, irgendwann sollte man auch mal überlegen, wie man gesellschaftliche Probleme lösen kann ohne direkt zu verbieten oder über Steuern zu regulieren.
Und ja, Gesundheit ist ein Thema, in das der Staat eingreifen muss. Und da ungesunde Ernährung und die damit zusammenhängenden Kosten und Belastungen des Sozialsystems ein Faktor davon sind, auch das.
Aber das könnte man ja auch über mehr sinnvolle Wissensvermittlung zum Thema in allen Schulen machen, über gescheite Bildungsangebote, Aufklärung (von der eine gescheite Kennzeichnung auf den Packungen auch ein Element ist) und so weiter.
Man könnte auch die bösen Konzerne auf andere Art in Verantwortung ziehen. Zum Beispiel mit Deklarationen, die nicht von der Lobby so abgesegnet wurden. Wie schon gesagt wurde: Lebensmittelampel für die Basics, gleichzeitig verpflichtend ein QR-Code drauf, der übers Internet zu Details führt. Nicht gleich zur Rezeptur, aber z.B. Aufschlüsselungen des Allgemeinpostens "Aroma", Erklärungen über die genaue Nährwertzusammensetzung (gesättigte, ungesättigte Fettsäuren, Trans-Fette, Einfachzucker vs. komplexe und verzweigtkettige Kohlenhydrate etc), so dass der interessierte Bürger genau weiß, as er kauft.

Ich sehe es auch so: Wo soll die Regulierungswut sonst aufhören? In einer freiheitlichen Gesellschaft zu leben bedeutet auch, entscheiden zu können, wie man sein Leben führt. Und wenn das zu einem gewissen Grad an Eigengefährdung führt (ohne gleichzeitig andere zu gefährden), dann muss dieses Recht trotzdem gewährleistet bleiben und sollte nicht vom Staat gelenkt werden.


Wie schon gesagt wurde: Das Prinzip hinter gesunder Ernährung ist kein Buch mit sieben Siegeln. Die Grundprinzipien dahinter kann man didaktisch sinnvoll aufbereitet imo jedem klar machen. Wenn man die entsprechenden Mittel dafür hat.
Aber man kann sich auch im Rahmen einer gesunden Ernährung auch mal ne Tüte Chips, n McMenü oder nen halben Liter Energy Drink gönnen. Man sollte aber wissen, was man da in sich rein kippt und wieso die Karotte, das Vollkornbrot und das Sprudelwasser gesünder sind und der Fokus darauf liegen sollte.
 
This!

Eine Steuer auf Zucker... und dann? Steuer auf Fett? Steuer auf zu viele Kohlenhydrate? Dinkelbrot for president?

Endlich die Ampel auf alle Lebensmittel und wenn die einem rot entgegen leuchtet, dann kann man sein Hirn ja mal einschalten.

Und ich würde das Thema Ernährung in den Lehrplan nehmen. Kinder und Jugendliche konsequent aufklären. Die jetzige Generation kriegst du nicht mehr belehrt, aber die nachfolgenden Generationen sicher.
Es geht doch darum die hersteller zu zwingen den zucker zu reduzieren bzw alternativen zuckerersatz zu benutzen, es geht nicht darum dass der verbraucher die zeche zahlen soll. Die hersteller sind alle daran bedacht preise klein zu halten. Auch das billig fleisch muss anders besteuert werden, biofleisch bzw demeter, das alles muss steuerlich begünstigt werden und das bedeutet dass die anderen produkte teurer sind. Klar jetzt hat man tampons auf 7% gesetzt und die hersteller bleiben bei ihrem preis, das würde nun auch passieren wenn den zuckerersatz auf 0% setzt (er ist ja schon auf 7%), deswegen muss man eine steuer drauf setzen. Und es ist wirklich quatsch zu sagen „und dann? Legosteinesteuer?“. Darum geht es doch überhaupt nicht und ja es kann durchaus ein anfang sein, benzin höher besteuern als ökostrom usw.
 
Es geht doch darum die hersteller zu zwingen den zucker zu reduzieren bzw alternativen zuckerersatz zu benutzen, es geht nicht darum dass der verbraucher die zeche zahlen soll.

Mir würde es eher darum gehen, dass "schlechte" Lebensmittel auch unmissverständlich und klar als solche deklariert werden.

Denn jeder Mensch hat auch das Recht, sich ungesunde Lebensmittel zuzuführen. Er sollte aber wissen, dass er es tut. Und er sollte wissen, was er damit tut. Und schlussendlich kommt es auch auf die Menge an.

Beim Thema Zuckerersatz wäre ich zudem sehr vorsichtig. Vieles davon ist auf anderer Ebene ungesund und/oder schmeckt einfach kacke. Auch keine Alternative.
 
Ich denke schon, dass die Ampel enorm viel bringen würde. Mal Hand aufs Herz: kannst du einschätzen, ob Joghurt A oder Joghurt B jetzt besser oder schlechter ist? Ich nicht. Wenn auf dem einen aber ein B und auf dem anderen ein D steht, dann wäre auch für mich persönlich eine enorme Erleichterung und ich würde i.d.R. das "weniger gesunde" Produkt im Regal stehen lassen - was ganz nebenbei den Effekt hätte, dass mit dieser Ampelgeschichte ein bisschen Wettbewerb reinkäme, diesen Wert zu verbessern. Wer will schon gerne ein rotes Symbol (KAUF MICH NICHT; ICH BIN UNGESUND!) auf sein eigenes Produkt drucken? Analog etwa zu Energiesparlogos.

Wir schauen beim Einkauf eben schon auf die Inhaltsstoffe und ich kann es dann für mich tatsächlich relativ gut beurteilen was ich möchte oder nicht. Du machst ja gerade so, als wären Welten zwischen Joghurt A und B. Wenn es am Ende um Nuancen geht ist es mir egal. Aber wenn ich in A und B Kategorien denke, sollte jeder die Erfahrung gemacht haben, was es für ein Unterschied ist ein 20 Cent Brötchen ausm Discounter zu essen oder eben vom echten Bäcker ein 80 Cent Brötchen. Da brauche ich kein Etikett oder Ampel, sondern das sagen mir schon meine Geschmacksnerven und auch das anhaltende Sättigungsgefühl. Wobei gerade die Ampelgeschichte ja sicher keine schlechte Idee ist. Ich sehe da aber das alte Problem, dass man sich da als Industrie eben wieder genug einfallen lässt um die gute Wertung zu bekommen und viele Leute darauf vertrauen nach dem Motto: Aha, grüne Ampel, dann kann ich bedenkenlos zugreifen. Auch da ist aus meiner Sicht nach wie vor informieren und mitdenken gefragt. Wie mit den ganzen Biolabels, den Eiern von glücklichen Hühnern und und und. Von den Zuckeresatz Dingern überhaupt nicht angefangen.

Und am Ende ist es eben dennoch keine Hexerei. Insbesondere da unser Körper schon fantastisch ist und eben nicht an einer Tafel Schokolade oder schlechter Nahrung zugrunde geht. Einfach etwas mehr auf die Ernährung achten genügt ja schon und bewirkt mit etwas mehr Bewegung Wunder. Nur muss man das eben auch wollen. Und das will eben nicht jeder. Egal was da alles getrieben wird. Umgekehrt will ich gar nicht wissen, wie es dann den Menschen geht, die sich eben nur die roten Ampelprodukte leisten können. Da bekommen Sie beim Essen noch gleich ein schlechtes Gewissen gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir würde es eher darum gehen, dass "schlechte" Lebensmittel auch unmissverständlich und klar als solche deklariert werden.

Denn jeder Mensch hat auch das Recht, sich ungesunde Lebensmittel zuzuführen. Er sollte aber wissen, dass er es tut. Und er sollte wissen, was er damit tut. Und schlussendlich kommt es auch auf die Menge an.

Beim Thema Zuckerersatz wäre ich zudem sehr vorsichtig. Vieles davon ist auf anderer Ebene ungesund und/oder schmeckt einfach kacke. Auch keine Alternative.
Dann kaufen die Leute doch trotzdem das JA Fleisch und die Kids scheissen drauf ob auf dem bunten Puffreis ne rote Note drauf ist. Ich hab nichts gegen eine Ampel aber man muss auch die Industrie zu ihrem Glück zwingen, und oft auch den Menschen. Den Tieren bringt es nichts wenn für sie nichts ändert, als ob die Leute nicht wüssten was sie da kaufen. Nein man kann nicht jeden Tag als Familie 1 Kilo Fleisch essen, bums aus, da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren, schlechte Tierhaltung muss bestraft werden. Ich würde sogar Mogelpackungen mit einer Steuer belegen. :ugly: Wenn die meinen Luft zu verkaufen dann wird diese Luft versteuert.
 
was es für ein Unterschied ist ein 20 Cent Brötchen ausm Discounter zu essen oder eben vom echten Becker ein 80 Cent Brötchen.

Funfact: das Discounterbrötchen schmeckt mir meist besser, als das "bessere" (auch gesündere?) Bäckerbrötchen und das länger anhaltende Sättigungsgefühl ist mir egal. Da entscheide ich mich bewußt für das "schlechtere" Produkt und das will ich auch in Zukunft tun können.

Wenn ich eine Zuckerbombe kaufen will, weil ich mich danach besser fühle und ich das ab und zu einfach brauche, dann will ich keinen Nanny-Staat mit erhobenem Zeigefinger, der mir das verbietet. Man muß mich nicht zu meinem Glück zwingen, das kriege ich schon alleine hin. Wenn das dumme und das ignorante Volk dann fett wird, muß das die Gesellschaft mir Bildung und Aufklärung bekämpfen, nicht mit Verboten. Oder höchstens als letztes Mittel.
 
Bin Fan der Lidl-Brötchen. Immer frisch, aber die Auswahl variiert von Markt zu Markt. Nicht überall gibts die Sesamringe und Laugendreiecke.
 
Ich fahre tatsächlich durch die halbe Stadt zu einem HIT-Markt, weil der die besten Brötchen in seinem Backshop hat. Für 15 ct. :ugly:

Dabei würde ich auch locker ein Vielfaches davon zahlen, auch gerne für die kleinen Bäcker, ich bin kein Fan von solchen Backshops. Aber jeder Handwerksbäcker ist bei mir geschmacklich bisher durchgefallen.
 
Funfact: das Discounterbrötchen schmeckt mir meist besser, als das "bessere" (auch gesündere?) Bäckerbrötchen und das länger anhaltende Sättigungsgefühl ist mir egal. Da entscheide ich mich bewußt für das "schlechtere" Produkt und das will ich auch in Zukunft tun können.

Wenn ich eine Zuckerbombe kaufen will, weil ich mich danach besser fühle und ich das ab und zu einfach brauche, dann will ich keinen Nanny-Staat mit erhobenem Zeigefinger, der mir das verbietet. Man muß mich nicht zu meinem Glück zwingen, das kriege ich schon alleine hin. Wenn das dumme und das ignorante Volk dann fett wird, muß das die Gesellschaft mir Bildung und Aufklärung bekämpfen, nicht mit Verboten. Oder höchstens als letztes Mittel.
Funfact ist, hier redet niemand von Verboten. Einfach mal sein lassen Dinge hinzuzudichten. Und übringends dich zu deinem Glück zwingen, ja das ist nicht wörtlich zu nehmen, das sollte eigentlich klar sein was das bedeutet. Tipp: Du wirst es überleben, das Leben ist kein Zuckerschlecken und wir sind nicht die Herrenmenschen die sich alles erlauben dürfen.
 
naja, man könnte ja auch mal eine höhere belastung des gesundheitssystem durch übermäßigen verzehr von zucker ins feld führen.

Ja, was man nicht sonst noch so alles ins Feld führen könnte.
Vor allem ist es, wenn das dein Argument ist, beim Bauchumfang genau dasselbe. Warum da nicht zugreifen? Vor allem würde das die Fälle erfassen, in denen die Wampe nicht von Cola sondern von 2 kg täglichem Bacon-Toast kommt.

Bei Frauen besteht ab einem Bauchumfang von 80 cm, bei Männern von 94 cm ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie für Diabetes mellitus Typ 2. Ab einem Bauchumfang von 88 cm (Frauen) bzw. 102 cm (Männer) gilt das Risiko sogar als stark erhöht.

ab 80/94 cm Umfang pro Zentimeter n Zwanni mehr KK-Beitrag


Du wirst mir vor, dass wir bei Lebensmittel Rationen landen, wenn wir die Industrie in die Verantwortung nehmen.

Wie nimmst du denn bitte die Industrie in die Verantwortung, wenn wir hier explizit von einer Zuckersteuer reden, die der Staat bestimmt und der Bürger zu zahlen hat?


This!

Eine Steuer auf Zucker... und dann? Steuer auf Fett? Steuer auf zu viele Kohlenhydrate? Dinkelbrot for president?

Endlich die Ampel auf alle Lebensmittel und wenn die einem rot entgegen leuchtet, dann kann man sein Hirn ja mal einschalten.

Und ich würde das Thema Ernährung in den Lehrplan nehmen. Kinder und Jugendliche konsequent aufklären. Die jetzige Generation kriegst du nicht mehr belehrt, aber die nachfolgenden Generationen sicher.

Jap, Zustimmung. Wer es prinzipiell richtig findet da ne lenkende Steuer einzusetzen, erkläre doch mal bitte wann, wo und warum es in anderen Bereichen mit der gleichen Argumentationsstruktur nicht genauso besser wäre?
Da kam jetzt leider von noch keinem etwas.

Und vor allem Zustimmung dazu, dass das in jeden Schülerkopf gehört.


Umgekehrt will ich gar nicht wissen, wie es dann den Menschen geht, die sich eben nur die roten Ampelprodukte leisten können.

Also gesund genug kriegt man sich auch günstig ernährt. Klar sind manche geile Sachen dann zu teuer (Lachs, Bio Fleisch, exotisches Obst, etc.), aber die Gesundheit ist deswegen keinesfalls zwingend gefährdet. Kartoffeln, Reis, Möhren, Linsen, Bohnen, Milch, Äpfel, Salat, usw reißen jetzt keinem Löcher ins Budget, der sonst das Abo auf River Cola Zero und YumYum hat.


Funfact: das Discounterbrötchen schmeckt mir meist besser, als das "bessere" (auch gesündere?) Bäckerbrötchen und das länger anhaltende Sättigungsgefühl ist mir egal.

Also das "normale" (Schrippe, Semmel, beides helle Schnittbröchen zB) dürfte sich in den meisten Fällen auch inhaltlich nicht besonders unterscheiden und das mit dem längeren Sättigungsgefühl eher Kopfsache sein. Sofern wir jetzt nicht davon sprechen n Weißmehl-Teil mit dem Dinkelleinsamenvollkornmehrkornurkornsonnenblumenkerne-Brötchen zu vergleichen.
 
Funfact ist, hier redet niemand von Verboten.
Naja, je nach Höhe der Steuern, Be- und Einschränkungen kann das durchaus in einem quasi-Verbot enden. Oder sei es nur in einer Veränderung der Rezeptur. Ich mag Cola, aber nur die Zuckervariante. Die ganzen Light, Zero, Green, sonswas-Scheiße kannst Du knicken, die schmecken einfach Scheiße.
und wir sind nicht die Herrenmenschen die sich alles erlauben dürfen.

Well, niemand wird gezwungen, die ungesunden Zuckerbomben zu kaufen ...
 
Naja, je nach Höhe der Steuern, Be- und Einschränkungen kann das durchaus in einem quasi-Verbot enden. Oder sei es nur in einer Veränderung der Rezeptur. Ich mag Cola, aber nur die Zuckervariante. Die ganzen Light, Zero, Green, sonswas-Scheiße kannst Du knicken, die schmecken einfach Scheiße.


Well, niemand wird gezwungen, die ungesunden Zuckerbomben zu kaufen ...
Es geht ja nicht nur um den Zucker, in die Debatte gehört mehr, unseren gesamten Konsum zu hinterfragen, ob wir das alles so nutzen dürfen oder man den Mensch / Uns beschränken muss, es geht ja um die Maßlosigkeit die keine Grenzen kennt, und die Perversion blenden wir dabei aus weil wir nur das Produkt betrachten und nicht die Herstellung. Konsum sind auch Flüge in die abgelegensten Orte der Welt. Auch ob ein gefahrenerer SUV am Ende nicht pervers ist, es geht um Bevörderung und dann fahren 50 Kilo Frauen ein 2,5 Tonnen Auto.
 
Zum Hinterfragen ist so eine Ampel hervorragend geeignet. Und die zeigt nicht nur Zucker, sondern auch Salz, Fett, etc..

Wenn Du die Zuckersteuer-Pandorabüchse öffnest, dann hast Du gleich die Anti-Salz, Anti-Fett, Anti Fleisch, Anti(hier beliebiges einfügen)-Fraktion an der Tür, die anklopft, um ihre persönliche Vorstellung vom "richtigen" Leben durchzudrücken. Und dann machen doch gleich bei Sportarten, Fahrradhelmen und zu-Bett-geh-Zeiten weiter. Weil es ist ja das "Richtige" und wenn die Anderen nicht hören wollen, muß man sie halt zu ihrem Glück zwingen, oder?
 
Es geht ja nicht nur um den Zucker, in die Debatte gehört mehr, unseren gesamten Konsum zu hinterfragen, ob wir das alles so nutzen dürfen oder man den Mensch / Uns beschränken muss, es geht ja um die Maßlosigkeit die keine Grenzen kennt, und die Perversion blenden wir dabei aus weil wir nur das Produkt betrachten und nicht die Herstellung. Konsum sind auch Flüge in die abgelegensten Orte der Welt. Auch ob ein gefahrenerer SUV am Ende nicht pervers ist, es geht um Bevörderung und dann fahren 50 Kilo Frauen ein 2,5 Tonnen Auto.
Dann sollte der Staat eher seine mündigen Bürger ermuntern, das Konsumverhalten zu hinterfragen.
Das steht jedem zu jeder Zeit frei.
Wir haben das auch vor einiger Zeit gemacht (bzw. damit begonnen, denn das ist ein nie endender Prozess) und als Folge ist sowohl unser Einkaufszettel als auch unser Speiseplan quasi komplett anders als vor 3 Jahren.
Mein Kleiderschrank ändert sich zur Zeit. Beziehungsweise er ändert sich momentan quasi nicht, solange nix kaputtgeht. Und danach wird auch hier nur noch fair und bio gekauft. Vorbei sind die Zeiten von H&M Fast Fashion und Nike Air.
 
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