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Der Politikthread

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Das hängt doch alles zusammen. Weil Amazon so kostengünstig wirtschaftet (niedrige Löhne, schlechte, aber effektive Arbeitsbedingungen), können sie ihren Service so billig anbieten und bauen so ihre Vormachtstellung aus. Und deswegen ist Bezos auch so reich. Steuervermeidung hilft dabei natürlich auch.



Oder alle werden CEO von Amazon.

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Ja aber dann mach doch den richtigen feind dieses systems aus und nein, Sozialismus wird nicht der retter sein wenn du immernoch diese freiheit besitzen willst die man hier hat. Auch im kapitalismus kann es gerechter zugehen. Bezos nutzt nur die mittel die einem vorgegeben wird aus, das kann man scheisse finden aber nicht verübeln.
 
Oh ja, bin ich auch. Die Gesellschaft insgesamt ist ein grundsätzlich instabiles System und muß ständig nachgeregelt werden. Daran besteht kein Zweifel. Allerdings ist die Gesellschaft (und hier in unserer Diskussion, die Wirtschaft) auch ein hochkomplexes und vernetztes System, in dem es eine Vielzahl an Wechselwirkungen gibt. Deswegen ist hier immer eine vorsichtige und umsichtige Vorgehensweise angebracht, denn eine Stellschraube regelt nicht nur einen Punkt, sondern verursacht auch an ganz anderen Stellen massive Änderungen, die ggf. gar nicht gewünscht sind. Radikale Lösungen ziehen hier idR heftige Kollateralschäden nach sich, und die Leute wundern sich plötzlich, wo das herkommt. Also: Änderungen und Justierungen gerne, aber mit Verstand und Voraussicht, nicht aus dem Bauch heraus.


Durchaus richtig, bin ich bei Dir. Wenn ich jetzt nur auf Amazon schaue, ist das definitiv eine Schieflage, die das Unternehmen locker beheben könnte. Aber auch hier muß man aufpassen, wenn man deswegen grundsätzliche Änderungen für Alle durchpauken will. Andere Unternehmen können das ggf. nicht wegstecken und kommen in Probleme und damit auch die AN, die dann ggf. auf der Straße landen. Wechselwirkungen! Was in einem Unternehmen kein Problem ist, kann dem anderen das Genick brechen.

Das sind so Punkte, die man unbedingt nochmals hervorheben muss! Und wo ich eigentlich gedacht habe, dass man ja irgendwann hier mal begreifen muss, worum es geht.

Grössere Lohnsteigerungen im unteren Level werden sich immer nach oben hin fortführen. Als Konsequenz werden die Preise steigen und am Ende des Tages hast du zwar mehr Geld in der Tasche, kannst dir aber trotzdem nicht mehr leisten.

Was Jobverluste angeht ist das ein reales Szenario. Viele Unternehmen entlassen teils hunderte, tausende Arbeitnehmer, weil sie entweder a) den Profit schmälern, oder b) nicht mehr leistbar sind. Szenario B ist wohl eher im Mittelstand zu finden. Deswegen kann man auch beim von mir bevorzugten Mittel, dem Mindestlohn, nicht unendlich in die Höhe gehen, ohne nicht auch Jobs zu verlieren. Was bei 8Euroirgendwas damals noch nicht der Fall war. Aber bei 12 Euro? 15 Euro?

Aber auch soziale Aspekte. Wenn du beim Niedriglohn ansetzt, das Lohnniveau ohne "Gegenleistung" anhebst, dann werden sich andere Mitarbeiter ungerecht behandelt fühlen. Denn im Verhältnis haben die sich dann verschlechtert, obwohl sie immernoch die gleiche Arbeitsleistung erbringen, die davor ja noch mehr "wert" war.

Insofern absolut richtig, dass jede Stellschraube im Hintergrund mehr bewirkt, als einem manchmal lieb wäre.

Eine kluge Politik würde natürlich stärker handeln. Flexible, aber verpflichtende Regeln je nach Firmengrösse oder Umsatz Summe X. Mindestlohn oder bedingungsloses Grundeinkommen. Tarifpflicht. Betrieblich geregelte und verpflichtende zusätzliche Rentenvorsorge.

Und trotzdem würde es auch dann noch Menschen geben, die letztlich hinten runter fallen...
 
Ich wollte das wir mehr über das Thema reden. Ist mir wohl irgendwie auch gelungen.


Edit: Und dieses "Vorsichtige" und "umsichtige" Vorgehen den Markt zu regulieren ist doch nichts anderes als, vor der katastrophalen Globalen Ungleichgewicht einzuknicken und sich erpressen zu lassen. Mehr ist das nicht.

Zugunsten kapitalistischer Regeln und nicht zugunsten sozialer Regeln zu handeln.
Das ist es, wenn man Vorsicht und Umsichtigkeit prägt. Wohin uns das geführt hat sehen wir ja.
 
Enteignen? DDR? Wo hat er das denn geschrieben?

mit anderen worten hier
Da so eine Steuer den Profiteuren ganz direkt beim Vermögen an den Kragen geht

hier
Man könnte noch an die Erbschaftsteuer, die Steuer auf Kapitalerträge und die Vermögensteuer oder Vermögensabgabe denken

oder hier
muss man vielleicht mal über so kontroverse Konzepte nachdenken wie Superreichen weit mehr als 50% ihres Vermögens zu besteuern

oder
- Dass die Verfassung der BRD eben kein Anrecht dafür vorsieht, dass man ungezügelt sein Geld vermehren kann.
- Die Sicherung unbegrenzter Eigentumsakkumulation sei nicht Inhalt des Grundgesetzes, und wenn die Ungleichheit sich „ungezügelt potenzieren“ kann, gerate die verfassungsmäßige Ordnung insgesamt in Gefahr."
- Man das Wohl der Gesellschaft vor Privatrecht stellt.
- Nochmal verdeutlicht wird, dass Eigentum verpflichtet.
- Vergesellschaftung ein legitimes Mittel ist.
- Eine Besteuerung über 50% im Sinne einer Umverteilung sehr wohl Verfassungskonform ist und somit auch eine angepasste Vermögensteuer.

Ich würde da ja mal nach Enteignung rufen

reicht wohl...
 
lol

Bis 1996 hatten wir eine Vermögenssteuer zusätzlich zum Spitzensteuersatz von 53% und das nicht in der DDR und es nannte sich auch nicht Enteignung.


Edit: Und dass man sich hier mehr über meinen Scherz über die Enteignung des Vermieters echauffiert, als über die perversen und frechen Auswüchse auf dem Immobilien Mark, ist auch gerade sehr bezeichnet für die Diskussion hier in diesem Forum.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das sind so Punkte, die man unbedingt nochmals hervorheben muss! Und wo ich eigentlich gedacht habe, dass man ja irgendwann hier mal begreifen muss, worum es geht.

Grössere Lohnsteigerungen im unteren Level werden sich immer nach oben hin fortführen. Als Konsequenz werden die Preise steigen und am Ende des Tages hast du zwar mehr Geld in der Tasche, kannst dir aber trotzdem nicht mehr leisten.

Was Jobverluste angeht ist das ein reales Szenario. Viele Unternehmen entlassen teils hunderte, tausende Arbeitnehmer, weil sie entweder a) den Profit schmälern, oder b) nicht mehr leistbar sind. Szenario B ist wohl eher im Mittelstand zu finden. Deswegen kann man auch beim von mir bevorzugten Mittel, dem Mindestlohn, nicht unendlich in die Höhe gehen, ohne nicht auch Jobs zu verlieren. Was bei 8Euroirgendwas damals noch nicht der Fall war. Aber bei 12 Euro? 15 Euro?

Aber auch soziale Aspekte. Wenn du beim Niedriglohn ansetzt, das Lohnniveau ohne "Gegenleistung" anhebst, dann werden sich andere Mitarbeiter ungerecht behandelt fühlen. Denn im Verhältnis haben die sich dann verschlechtert, obwohl sie immernoch die gleiche Arbeitsleistung erbringen, die davor ja noch mehr "wert" war.

Insofern absolut richtig, dass jede Stellschraube im Hintergrund mehr bewirkt, als einem manchmal lieb wäre.

Eine kluge Politik würde natürlich stärker handeln. Flexible, aber verpflichtende Regeln je nach Firmengrösse oder Umsatz Summe X. Mindestlohn oder bedingungsloses Grundeinkommen. Tarifpflicht. Betrieblich geregelte und verpflichtende zusätzliche Rentenvorsorge.

Und trotzdem würde es auch dann noch Menschen geben, die letztlich hinten runter fallen...

Das widerspricht der Praxis. Mindestlöhne lassen die Preise im jeweiligen Sektor steigen, aber zum einen nicht in der Höhe des Anstiegs und zum anderen bleibt das allgemeine Preisniveau im Großen quasi unberührt. Wenn also Kellner und Köche besser entlohnt werden, wie es in Deutschland ja auch der Fall ist (von oftmals 5€ auf jetzt eben 9€/h), dann zahlen wir nicht plötzlich 20€ für eine Pizza und 6€ für ein Bier, sondern erleben etwas höhere Preise in Restaurants, zahlen aber nicht mehr in Sektoren, die bereits fair entlohnt haben. Auch geht es der Gastronomie durch Mindestlöhne jetzt nicht schlechter, sondern besser, weil sich mehr Menschen leisten können, auswärts essen zu gehen. Es werden also Jobs geschaffen und nicht abgebaut.

Ganz aktuell haben wir bei uns die Lagergehälter um 30% angehoben. Das hat nicht zur Folge, dass die Gehälter in den höheren Gehaltsstufen auch um 30% angehoben wurden oder dass jetzt andere Mitarbeiter auf die Barrikaden gehen. Es gab Kollegen, die sich unfair behandelt gefühlt haben, weil neue Mitarbeiter jetzt mit derselben Summe nach Hause gehen wie Mitarbeiter, die seit 15 Jahren im Unternehmen sind. Aber ganz ehrlich, das ist eine andere Situation und hier besteht kaum Handlungsbedarf. Das fühlt sich von mir aus unfair an, aber das ist schnell abgeebbt, weil es kein tatsächliches Problem ist.

Ansonsten stimme ich natürlich @Cale auch zu, dass die Ökonomie vorsichtig behandelt werden muss. Die konsequenten, aber sanften Steigerungen des Mindestlohns sind ein angemessener Schritt. Übrigens auch einer gegen den sich überzeugte Kapitalisten gerne gewehrt haben, aus den Gründen, die wir hier jetzt auch lesen müssen. Kapitalismus funktioniert besser als andere Marktsysteme. Aber Kapitalismus muss reguliert werden. Und die Regulierung umfasst in erster Linie Mechanismen, die das Geld, das den Reichen nach kapitalistischen Grundsätzen zusteht, umverteilen. Und diese Wahrheit wird hier gerne geleugnet und eine strengere Regulierung, also eine größere Umverteilung, die letztendlich auch nur eine Anpassung an die immer größer werdende Schlucht zwischen Reich und Arm darstellt, wird hier fälschlicherweise mit Enteignung und Kommunismus gleichgesetzt.

Und das ist wirklich ein dummer Reflex, der hier eine interessante Diskussion, die ich auch auf der Gegenseite wertschätzen kann, weil es hier auf beiden Seiten nachvollziehbare und fruchtbare Argumente gibt, vergiftet und zerstört.
 
Und ich sage es nochmal. Die Vermögenssteuer war effektiv, wenn auch Verwaltungstechnisch kostspielig. Jedoch sehr effektiv um das direkte Gesamtvermögen zu besteuern und nicht das Einkommen. Selbst die OCED begrüßt die Vorschläge der SPD die Vermögenssteuer wieder einzuführen zu wollen.

Und wer meint die Vermögenssteuer wäre vom Verfassungsgericht gekippt, erzählt ganz bewusst nur die halbe Wahrheit.

Edit:

OECD befürwortet Vermögensteuer in Deutschland - Zeit

"Weniger verzerrend" und "verteilungsgerecht": Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hält die SPD-Pläne einer Vermögensteuer für sinnvoll.


An die sog. Experten hier.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das widerspricht der Praxis. Mindestlöhne lassen die Preise im jeweiligen Sektor steigen, aber zum einen nicht in der Höhe des Anstiegs und zum anderen bleibt das allgemeine Preisniveau im Großen quasi unberührt. Wenn also Kellner und Köche besser entlohnt werden, wie es in Deutschland ja auch der Fall ist (von oftmals 5€ auf jetzt eben 9€/h), dann zahlen wir nicht plötzlich 20€ für eine Pizza und 6€ für ein Bier, sondern erleben etwas höhere Preise in Restaurants, zahlen aber nicht mehr in Sektoren, die bereits fair entlohnt haben. Auch geht es der Gastronomie durch Mindestlöhne jetzt nicht schlechter, sondern besser, weil sich mehr Menschen leisten können, auswärts essen zu gehen. Es werden also Jobs geschaffen und nicht abgebaut.

Ich möchte dazu noch aufzeigen:

Für Rückenwind sorge zudem das anhaltend schöne Wetter seit April. Allerdings beklagt die Branche zahlreiche Herausforderungen. „Probleme bereiten den Betrieben vor allem steigende Betriebs- und Personalkosten, die ausufernde Regulierungswut, unfaire Wettbewerbsbedingungen und die Suche nach Mitarbeitern“, berichtet Zöllick. Da die Kosten häufig schneller stiegen als die Einnahmen bleibe die Ertragslage angespannt.

Weil du eben nicht plötzlich die Pizza für 20€ anbieten kannst, sinken die Erträge der Betreiber. Teils in einen bedenklichen Bereich. Und da geht es nicht mehr darum, ob Cheffe noch den 2. Porsche leasen kann.

Aber egal, du nimmst eine Branche. Gefordert wäre ja, dass alle Menschen einen fairen Lohn bekommen. Und dann sind die volkswirtschaftlichen Auswirkungen auch anders, als wenn es nur eine Branche betrifft.

Ich selbst sage ja, dass sowas kommen muss. Nur soll keiner glauben, dass man sowas mal eben ohne Nebenwirkungen macht. Diese Prozesse dauern, daher wirkt es unmittelbar meistens nicht schlimm.

Klingt zwar jetzt absurd, aber wir haben viele günstige Produkte nur deswegen, weil es den Niedriglohnbereich gibt.
 
Natürlich können sich so Restaurants nicht mehr halten, die nur funktioniert haben, weil die Mitarbeiter Löhne hatten, die man sonst nur in der dritten Welt findet.
Und trotzdem steigen die Umsätze und auch die Zahl der Gastronomiebetriebe. Und ich schätze mal, dass der Mindestlohn kein Gewerbe härter getroffen hat.
 
Ist das so? Ich sehe hier nur die kleinen Eckkneipen und die Landgasthöfe wegsterben. Der Mindestlohn ist wichtig und sinnvoll, nicht falsch verstehen, aber es hat halt nicht nur positive Auswirkungen.

https://www.deutschlandinzahlen.de/...n-unternehmen/gastgewerbe/gastronomiebetriebe
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/275512/umfrage/umsatz-der-gastronomie-in-deutschland/

Aber ja, natürlich hat das zur Folge, dass Unternehmen, die nur funktioniert haben, weil Kellner und Köche 5€/h verdient haben, jetzt pleite gegangen sind. Aber zumindest in Berlin sieht man dann dafür neue Restaurants, die besser wirtschaften. Und das scheint auch national letztendlich einen positiven Effekt zu haben.

EDIT: Restaurants nehmen leicht ab seit der Einführung des Mindestlohns. Andere Gaststätten nehmen leicht zu. Insgesamt nehmen die Gaststätten zu.
Es gibt jedenfalls mehr positive Zahlen als negative. (EDIT: Arbeitsplätze sind auch gestiegen.)
https://www.dehoga-bundesverband.de/zahlen-fakten/anzahl-der-unternehmen/
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, sie bleiben wohl eher gleich, die Differenzen sind ja im homöpathischen Bereich :D

Wobei sowas natürlich immer keine monokausale Sache ist. Die gute Konjunktur und die tollen Sommer in den letzten Jahren haben da sicher auch geholfen. Ich habe ja schon gesagt, daß der Mindestlohn trotzdem eine gute Sache ist, aber man darf sich dann auch nicht wundern, wenn auf dem Dorf die letzten Läden zumachen. Wechselwirkungen, völlig wertfrei.
 
Und ich würde auch mal vermuten, dass in der steigenden Zahl an Betrieben sicher auch sehr viele (neue) Fast Food-Ketten mit dabei sind. Ketten wie Subway, KFC oder die ganzen neuen Burger-Läden die wie Pilze aus dem Boden spriessen. Doof ist aber halt, dass gerade die überwiegend im Niedriglohnbereich hantieren.
 
Was mich an der ganzen Debatte hier stört:

Wir hatten mal bis 1999 einen Spitzensteuersatz von 53% und zusätzlich zu dem auch noch eine sehr effektive Vermögenssteuer bis ins Jahr 1997.
Noch bis 2008 waren 30% - 35% über eine Zinsabschlagsteuer auf Gewinne bei Dividenen fällig, dies änderte sich 2009 als man die Zinsabschlagsteuer durch die allgemeinere Abgeltungssteuer (Kapitalertragsteuer) umwandelte. Sie liegt heute bei nur noch 25%. Alles Steuergeschenke für Reiche und Superreiche.

Es gab also schon mal deutlich höhere Belastungen in Deutschland für Vermögende.



Wenn man jetzt aber über das Rückgängig machen dieser Entwicklungen spricht. Eine Reichensteuer für Supervermögende fordert, die trotzdem weit unter dem Spitzensteuersatz von vor 1999 liegt und zudem auch nur wirklich Superreiche betrifft. Sich für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer stark macht, die anders als noch vor 1997 nur für Superreiche gilt. Weil man Superreiche, nicht zwingend aber alle Reichen stärker besteuern möchte und nach einer steuerlichen Umverteilung schreit. Ja dann wird man hier noch für blöd erklärt.


Ein kaputtes Systemaufrechterhaltender alberner Haufen seid ihr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Fastfood-Ketten fallen ja auch unter "Restaurants", und die sind eher im Sinken begriffen. Ich denke, daß McDo und KFC eher auf Kosten der traditionellen Restaurants wachsen. Insgesamt sind die Zahlen aber trotz Mindestlohns (bestimmt nicht deswegen) ziemlich stabil über die Zeit. Ich habe das hier gefunden:
https://www.dehoga-bundesverband.de/zahlen-fakten/anzahl-der-unternehmen/

Nur die Gasthöfe und Kneipen verlieren stetig (nicht erst seit dem Mindestlohn). Und die Discos :D

Edit: hat der E-Affe ja schon geliefert :ugly:
 
Die Fastfood-Ketten fallen ja auch unter "Restaurants", und die sind eher im Sinken begriffen. Ich denke, daß McDo und KFC eher auf Kosten der traditionellen Restaurants wachsen. Insgesamt sind die Zahlen aber trotz Mindestlohns (bestimmt nicht deswegen) ziemlich stabil über die Zeit. Ich habe das hier gefunden:
https://www.dehoga-bundesverband.de/zahlen-fakten/anzahl-der-unternehmen/

Habe das in meinem Edit im letzten Post ergänzt. Schaut man sich die Zahlen und Entwicklungen an, gibt es keine großen Veränderungen und wenn dann eher zum Positiven. Und das bei einer erheblichen Lohnsteigerung.

EDIT: Ach, und es gibt auch Experten, die sagen, dass die höheren Löhne der Gastronomie zugute kommen. Also wäre ich vorsichtig mit dem "trotz".
 
Und das bei einer erheblichen Lohnsteigerung.

Wenn man von 5€ Durchschnittslohn ausgeht zumindest, aber da habe ich zu meiner Barkeeper-Zeit ja schon mehr gehabt. Aber gut, da will ich mich nicht aus em Fenster lehnen, das ist schon eine Weile her. Gut verdient hat man ohne Trinkgeld schon damals nicht.
 
Ach, und es gibt auch Experten, die sagen, dass die höheren Löhne der Gastronomie zugute kommen. Also wäre ich vorsichtig mit dem "trotz".

Ja, das sind immer die, die den gesamtwirtschaftlichen Aspekt gerne betonen, da mag das ja auch stimmen. Dem Gastronom, der die Löhne zahlen muß, hilft das aber erstmal wenig. Ist ja jetzt nicht so, daß die Leute die Lohnerhöhung gleich im eigenen Laden lassen. Aber wer es nicht hinkriegt, der muß halt gehen, ist in der Gastronomie ja nicht unüblich. Hilft dann dem AN aber auch nicht.
 
@Cycron

Nimm's mir nicht krumm, aber komm mal wieder aus dem Rage-Modus raus und lies auch, was hier geschrieben steht. Du kommst hier die ganze Zeit mit deinen höheren Steuern. Die meisten hier lehnen doch höhere Steuern für Vermögende garnicht ab! Im Gegenteil.

Du musst nur endlich begreifen, dass wenn du Frau Klatten 1 Milliarde nimmst, dass dann nicht automatisch die ärmeren Arbeiter mehr Geld bekommen. Und die Berliner Mieten sinken dadurch auch nicht. :D

Eher kommt nämlich AKK und sagt, dass sie noch 10 neue Panzer braucht. Und Scholz sagt dann okay, denn die Kosten sind dann gedeckt und Trump hält wieder für eine Woche die Klappe. DAS ist Politik.

Deswegen müssen die Probleme, die wir hier besprechen, anders gelöst werden. Am Ende des Tages soll eine Frau Klatten schon dafür sorgen, dass die Lagerarbeiter bei BMW fair entlohnt werden, sie soll es auch durch weniger Gewinn bezahlen, aber nicht über Steuern.
 
Vermögenssteuer gestrichen wegen Markt gefährdendem Sozialismus.
Erhöhung der Einkommenssteuer für Superreiche gestrichen wegen Markt gefährdendem Sozialismus.
Mindestlohn ... Steht gerade wieder zur Debatte.


Umverteilung von Oben nach Unten vertagt, wegen gesellschaftlichem Unwillen.
 
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