Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Machen ja auch viele, bloß entscheiden sich meisten AN lieber für Cash. Gibt halt keine Aktienkultur in Deutschland, die Leute scheuen das Risiko.
Und dann? Irgendwie wirkt mir das aktuell einfach so "ich will dass das jetzt gemacht wird".
Ohne jetzt mal den aktuellen Zustand zu Grunde zu legen und stellenweise wird es abstrus. Die Vermögenden sind die größten Nutznieser der Struktur. Können sich aber einfach so der Steuer entziehen wegen ihrer Möglichkeiten. Aber mehr Steuerbelastung würden sie trotzdem stumm zusehen erwartest du?
Das wollte ich aber nicht schreiben. Der Überschuss Deutschlands hat letztes Jahr 58 Milliarden betragen! 2007 wurde erhoben was die Reichensteuer in Deutschland gebracht hat. 800 Mio mehr. Eine Erhöhung um weitere 4 Prozent hätte damals 1,1 Milliarden mehr Steuereinnahmen gebracht. Wofür? Aktuell wird der Überschuss in Rücklagen gesteckt. Mitnichten in irgendetwas was dir vorschwebt. Also, ob 58 oder 59 Milliarden, aktuell würde nichts passieren.
Den "Reichenzuschlag" bei der Einkommensteuer gibt es bereits: Seit dem 1. Januar 2007 gilt der von der schwarz-roten Bundesregierung beschlossene Zuschlag von drei Prozent für Arbeitnehmer, die mehr als 250.000 Euro verdienen - für sie beträgt der Spitzensteuersatz insgesamt 45 Prozent. Einer Berechnung des DIW zufolge sind davon aber nur 45.000 Menschen betroffen, rund 0,1 Prozent der Steuerpflichtigen. Die Einnahmen liegen also nur bei 800 Millionen Euro, eine diskutierte Anhebung auf 49 Prozent brächte Mehreinnahmen von nur etwa 1,1 Milliarden Euro.
Bevor du dich also weiter hier aufreibst, musst du dich erstmal für einen Politikwechsel stark machen.
Exakt. Ich möchte dass da mal was gemacht wird.
Dass das weiter auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich gebremst, bestenfalls sogar geschlossen wird.
Und eine Erhebung der Steuer für Superreiche, den Profiteuren des Systems, wäre eines von vielen nötigen Maßnahmen dazu.
Da so eine Steuer den Profiteuren ganz direkt beim Vermögen an den Kragen geht.
So wie man die Bevölkerung, angefangen vom Geringverdienter bis hin zur Oberen Mittelschicht, unterschiedlich ans Vermögen geht. So bin ich der Meinung dass man auch Superreiche, anders besteuern muss wie die gehobene Mittelschicht.
Um die Verwirrung zu beseitigen, mir geht es nicht mal um den aktuellen Spitzensteuersatz von 45% der ab einem Jahreseinkommen von 265.327 Euro fällig wird. Sondern um eine extra Steuerklasse für Superreiche, so wie sie aktuell in den USA Thematisiert wird. Eine zusätzliche Erhebung um 2% auf das Vermögen nach der 50 Millionen, beziehungsweise zusätzlichen 3% auf das zusätzliche Vermögen ab der Milliarde.
Mir geht es auch darum warum wir ab einem Jahreseinkommen von 55.961 Euro lange keine weitere Erhebung sehen und erst wieder ab einem Jahreseinkommen von 265.327 Euro den Spitzensteuersatz von 45% sehen. Und wieso nach dem Spitzensteuersatz von 45% nichts mehr kommt, obwohl es einige Superreiche gibt die absurd viel mehr und zwar weit über dieser Begrenzung verdienen, verstehe ich zum Beispiel nicht.
Anhang anzeigen 112735
Ich mag den Gedanken nicht, sich als Gesellschaft erpressen zu lassen und deswegen auf nötige Korrekturen/Bedingungen zu verzichten.
Du sagt es ja selbst, sie sind die größten Nutznieser dieser Struktur. Dann sollen sie halt auch ihren Beitrag dazu leisten.
Und wir als Gesellschaft sollten uns nicht so erpressbar zeigen.
Wir sollten mit einem Modell vorangehen, dass hoffentlich viele Nachahmer finden wird.
Richtig, wenn man den Spitzensteuersatz von 45% ab 265.327 Euro Jahresverdienst auf 49% erhöht hätte.
Den Artikel auf dessen Zahlen du dich beziehst hättest du auch gerne als Diskussionsgrundlage Beisteuern können.
Ich nehme an, du beziehst dich auf diesen Spiegel Online Artikel: Was die Reichensteuer wirklich bringt
Und auf diesen Auszug:
Dann ist es eben nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber deswegen beiweiten nicht der falsche Ansatz, er genügt dann halt einfach als Einzelmaßnahme noch nicht. Es geht ja um das Hauptproblem der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Das ganz reale Problem, dass die Spitze der Gesellschaft einen immer größeren Kuchen des Vermögen hortet und Prognosen eher davon ausgehen, dass diese Entwicklung eher zunehmen statt abnehmen wird. Das Problem der ganz realen Umverteilung des Vermögens von Unten nach Oben halt.
Jetzt stellen wir aber fest, dass eine Anhebung des Spitzensteuersatz von 45% auf 49% eher eine marginale Auswirkung hat und nur sehr geringfügig etwas am Problem ändern würde. Ich Schlussfolgere daraus aber nicht, dass man deswegen diese Korrektur nicht umsetzen sollte, sondern dass sie alleine eben noch nicht ausreicht. Aus dem Artikel geht ja auch hervor, dass man den Superreichen an noch viel mehr Stellschrauben an den Kragen gehen müsste und eine Erhebung auf die Einkommensteuer nur eines von vielen Möglichkeiten wäre um - ich sag es gerne normal - dass tatsächliche Problem der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich zu bremsen. Man könnte noch an die Erbschaftsteuer, die Steuer auf Kapitalerträge und die Vermögensteuer oder Vermögensabgabe denken.
Wie gesagt: das Problem ist die zunehmende Ungleichheit. Eine tatsächlich seit sehr langer Zeit und stetig zunehmende Umverteilung von Unten nach Oben. Die reichsten 10% besitzen mittlerweile mehr als 56% des Gesamtvermögens, das reichste 1% sogar schon 33% und die 0,1% ganz oben sogar schon 16%. Und der einverleibte Kuchen wird zunehmend größer. Bald sind wir halt bei 60%, dann 70%, dann 80% ...
Hier ist halt die Gesellschaft gefragt an den unterschiedlichsten Stellschrauben anzusetzen um diese Entwicklung zumindest erst einmal zu bremsen, besser noch ganz aufzuhalten.
Nichts anderes mache ich hier. Also was jetzt?
Edit: Und wenn selbst all diese Maßnahmen nicht helfen werden, muss man vielleicht mal über so kontroverse Konzepte nachdenken wie Superreichen weit mehr als 50% ihres Vermögens zu besteuern. Gab es ja schon mal ... 70% in den USA
Einkommenssteuer ok, selbst bei Erbschaftssteuern kann man was machen, aber Vermögenssteuer ist einfach absurd. Glaubst du die Reichen haben ihre Milliarden auf dem Bankkonto liegen? Nein, natürlich nicht. Ne prozentuale Vermögenssteuer on top würde bedeuten, dass sie jedes Jahr aufs Neue Immobilien, Firmenanteile und andere Vermögenswerte verkaufen müssten, nur um die Steuern auf eben diese Vermögenswerte zu bezahlen. Völlig absurd und solange sie nicht in nem repressiven Staat mit Kapitalverkehrskontrollen leben würde sich das niemand bieten lassen und wäre schneller weg als man Steuer überhaupt buchstabieren kann...
Alles Andere als effektiv und vom Bundesverfassungsgericht gekippt![]()
Kollegin ist gerade auf wohnungssuche, morgen schaut sie sich mit Freund ne wohnung an zur miete, Berlin, bedingung um die wohnung zu bekommen ist dass sie 6000€ für die küche bezahlen müssen. Sagt der Eigentümer der Wohnung, der haken ist, sie besitzen die küche deswegen aber nicht, sie sollen es zahlen weil sie megaschick ist, hat mit der Miete nichts zu tun. Sie wissen nicht wie lange sie die wohnung bewohnen dürfen aber die 6000€ sind fix.
Sind das die Folgen des Mietendeckels weil man jetzt die Miete nicht hoch ansetzen kann trotz moderner Ausstattung und jetzt solche Methoden angelegt werden um am Ende trotzdem dasselbe zu erhalten? Gibt es dafür eine andere Erklärung? 6000€ für was? Man kauft nichts und man mietet nichts aber es soll 6000€ kosten. Hat das schon mal jemand gehört?
Sind das die Folgen des Mietendeckels weil man jetzt die Miete nicht hoch ansetzen kann trotz moderner Ausstattung und jetzt solche Methoden angelegt werden um am Ende trotzdem dasselbe zu erhalten?
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen