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Der Politikthread

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Und ich finde dass es in einem System auch Profiteure gibt - die zwar nicht selten mit viel Schweiß, Herzblut und einem enormen Risiko ein gewissen Vermögen beziehungsweise ein ganzes Imperium aufbauen konnten - doch dieses Vermögen ab einer Gewissen Summe dennoch in keinem normalen Verhältnis mehr zur investierten harten Arbeit und Risiko steht. Diese Profiteure haben halt irgendwann einfach nur noch den marktwirtschaftlichen Jackpot für sich geknackt. Profitieren von einem fehlerhaften und maroden System und des Globalen Ungleichgewichts. Profitieren mehr noch als wir alle von unserer gesellschaftlichen Infrastruktur - Verkehrsnetz, Handelsabkommen, gesellschaftliche Stabilität, Bildungssystem, Gesetze und Politik, all die Menschen die diese Gesellschaft aufrecht erhalten ect. Sie sind kurz gesagt einfach Profiteure des Systems.

Klar kann man jetzt auch damit Argumentieren dass sie doch auch ihren Anteil dazu leisten - Standorte prägen, Berufsperspektiven schaffen und ihren Anteil an Steuern zur Mitfinanzierung der Infrastruktur leisten. Aber ist dem denn so? Kommen diese Leute wirklich Fair für ihren Anteil auf oder ist es nicht eher so, dass sie in diesem System deutlich mehr vom System profitieren als wie sie Anteilig an die Gesellschaft zurückgeben? Wenn dem so wäre, wieso klafft die Schere zwischen Arm und Reich nun immer weiter auseinander? Wieso horten diese Leute einen immer größeren Anteil des Vermögens, der wiederum mehr und mehr bei denen unten fehlt? Ich sage, weil sie Profiteure des Systems sind! Weil sie als wahrlich grenzenlose Weltenbürger von der globalen Ungleichgewichts und der fehlenden gemeinsamen Standards am ehesten profitieren.

Man stelle sich vor mir als Arbeitnehmer stünde die Welt so offen - könnte in Deutschland arbeiten, meine Steuer über Irland abrechnen lassen und günstig in Krakau, Polen wohnen. Für mich jeweils in allen Bereichen das günstigste beziehungsweise beste der Welt raus picken. Mensch welch Privileg.



Natürlich ist es fair und gerecht den Profiteuren dieser Gesellschaft, aufgrund seiner Möglichkeiten und Privilegien etwas mehr aus der Tasche zu ziehen. Andersrum würde es ja heißen: Dass wir damit einverstanden sind, dass sie durch ihre Möglichkeiten und Privilegien, die Gesellschaft von denen sie so wie wir auch Teil von sind mehr und mehr aus der Tasche ziehen. Was sie ja aktuell nun mal faktisch tuen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ich halt nicht verstehe - weil ich mal davon ausgehe dass wir uns darin zumindest einig sind, dass wir Einverstanden damit sind, dass wir Einkommen unterschiedlich stark besteuern. Sprich dass es für uns ok ist, dass die Putzfrau anders besteuert wird als sagen wir mal der Autoverkäufer und der Autoverkäufer anders besteuert wird als der Diplom Ingenieur in der Industrie - wir aber bei einer Reichensteuer auf einmal so eine Debatte führen, dass so etwas ja nicht geht.

Wieso machen wir bei der Besteuerung von Einkommen nur bis zur Oberen Mittelschicht halt und lassen die Grenzen nach oben unberührt?

Edit: Es geht ja bei der Reichensteuer "nur" um 2% auf jedes weitere Einkommen nach der 50 Millionen.
Beziehungsweise weitere 3% auf das weitere Einkommen ab der Milliarde.
 
Und dann? Irgendwie wirkt mir das aktuell einfach so "ich will dass das jetzt gemacht wird". Ohne jetzt mal den aktuellen Zustand zu Grunde zu legen und stellenweise wird es abstrus. Die Vermögenden sind die größten Nutznieser der Struktur. Können sich aber einfach so der Steuer entziehen wegen ihrer Möglichkeiten. Aber mehr Steuerbelastung würden sie trotzdem stumm zusehen erwartest du?

Das wollte ich aber nicht schreiben. Der Überschuss Deutschlands hat letztes Jahr 58 Milliarden betragen! 2007 wurde erhoben was die Reichensteuer in Deutschland gebracht hat. 800 Mio mehr. Eine Erhöhung um weitere 4 Prozent hätte damals 1,1 Milliarden mehr Steuereinnahmen gebracht. Wofür? Aktuell wird der Überschuss in Rücklagen gesteckt. Mitnichten in irgendetwas was dir vorschwebt. Also, ob 58 oder 59 Milliarden, aktuell würde nichts passieren. Bevor du dich also weiter hier aufreibst, musst du dich erstmal für einen Politikwechsel stark machen.
 
Und dann? Irgendwie wirkt mir das aktuell einfach so "ich will dass das jetzt gemacht wird".

Exakt. Ich möchte dass da mal was gemacht wird.
Dass das weiter auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich gebremst, bestenfalls sogar geschlossen wird.
Und eine Erhebung der Steuer für Superreiche, den Profiteuren des Systems, wäre eines von vielen nötigen Maßnahmen dazu.
Da so eine Steuer den Profiteuren ganz direkt beim Vermögen an den Kragen geht.

So wie man die Bevölkerung, angefangen vom Geringverdienter bis hin zur Oberen Mittelschicht, unterschiedlich ans Vermögen geht. So bin ich der Meinung dass man auch Superreiche, anders besteuern muss wie die gehobene Mittelschicht.

Um die Verwirrung zu beseitigen, mir geht es nicht mal um den aktuellen Spitzensteuersatz von 45% der ab einem Jahreseinkommen von 265.327 Euro fällig wird. Sondern um eine extra Steuerklasse für Superreiche, so wie sie aktuell in den USA Thematisiert wird. Eine zusätzliche Erhebung um 2% auf das Vermögen nach der 50 Millionen, beziehungsweise zusätzlichen 3% auf das zusätzliche Vermögen ab der Milliarde.

Mir geht es auch darum warum wir ab einem Jahreseinkommen von 55.961 Euro lange keine weitere Erhebung sehen und erst wieder ab einem Jahreseinkommen von 265.327 Euro den Spitzensteuersatz von 45% sehen. Und wieso nach dem Spitzensteuersatz von 45% nichts mehr kommt, obwohl es einige Superreiche gibt die absurd viel mehr und zwar weit über dieser Begrenzung verdienen, verstehe ich zum Beispiel nicht.

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Ohne jetzt mal den aktuellen Zustand zu Grunde zu legen und stellenweise wird es abstrus. Die Vermögenden sind die größten Nutznieser der Struktur. Können sich aber einfach so der Steuer entziehen wegen ihrer Möglichkeiten. Aber mehr Steuerbelastung würden sie trotzdem stumm zusehen erwartest du?

Ich mag den Gedanken nicht, sich als Gesellschaft erpressen zu lassen und deswegen auf nötige Korrekturen/Bedingungen zu verzichten.
Du sagt es ja selbst, sie sind die größten Nutznieser dieser Struktur. Dann sollen sie halt auch ihren Beitrag dazu leisten.

Und wir als Gesellschaft sollten uns nicht so erpressbar zeigen.
Wir sollten mit einem Modell vorangehen, dass hoffentlich viele Nachahmer finden wird.

Das wollte ich aber nicht schreiben. Der Überschuss Deutschlands hat letztes Jahr 58 Milliarden betragen! 2007 wurde erhoben was die Reichensteuer in Deutschland gebracht hat. 800 Mio mehr. Eine Erhöhung um weitere 4 Prozent hätte damals 1,1 Milliarden mehr Steuereinnahmen gebracht. Wofür? Aktuell wird der Überschuss in Rücklagen gesteckt. Mitnichten in irgendetwas was dir vorschwebt. Also, ob 58 oder 59 Milliarden, aktuell würde nichts passieren.

Richtig, wenn man den Spitzensteuersatz von 45% ab 265.327 Euro Jahresverdienst auf 49% erhöht hätte.
Den Artikel auf dessen Zahlen du dich beziehst hättest du auch gerne als Diskussionsgrundlage Beisteuern können.
Ich nehme an, du beziehst dich auf diesen Spiegel Online Artikel: Was die Reichensteuer wirklich bringt

Und auf diesen Auszug:
Den "Reichenzuschlag" bei der Einkommensteuer gibt es bereits: Seit dem 1. Januar 2007 gilt der von der schwarz-roten Bundesregierung beschlossene Zuschlag von drei Prozent für Arbeitnehmer, die mehr als 250.000 Euro verdienen - für sie beträgt der Spitzensteuersatz insgesamt 45 Prozent. Einer Berechnung des DIW zufolge sind davon aber nur 45.000 Menschen betroffen, rund 0,1 Prozent der Steuerpflichtigen. Die Einnahmen liegen also nur bei 800 Millionen Euro, eine diskutierte Anhebung auf 49 Prozent brächte Mehreinnahmen von nur etwa 1,1 Milliarden Euro.


Dann ist es eben nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber deswegen beiweiten nicht der falsche Ansatz, er genügt dann halt einfach als Einzelmaßnahme noch nicht. Es geht ja um das Hauptproblem der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Das ganz reale Problem, dass die Spitze der Gesellschaft einen immer größeren Kuchen des Vermögen hortet und Prognosen eher davon ausgehen, dass diese Entwicklung eher zunehmen statt abnehmen wird. Das Problem der ganz realen Umverteilung des Vermögens von Unten nach Oben halt.

Jetzt stellen wir aber fest, dass eine Anhebung des Spitzensteuersatz von 45% auf 49% eher eine marginale Auswirkung hat und nur sehr geringfügig etwas am Problem ändern würde. Ich Schlussfolgere daraus aber nicht, dass man deswegen diese Korrektur nicht umsetzen sollte, sondern dass sie alleine eben noch nicht ausreicht. Aus dem Artikel geht ja auch hervor, dass man den Superreichen an noch viel mehr Stellschrauben an den Kragen gehen müsste und eine Erhebung auf die Einkommensteuer nur eines von vielen Möglichkeiten wäre um - ich sag es gerne normal - dass tatsächliche Problem der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich zu bremsen. Man könnte noch an die Erbschaftsteuer, die Steuer auf Kapitalerträge und die Vermögensteuer oder Vermögensabgabe denken.

Wie gesagt: das Problem ist die zunehmende Ungleichheit. Eine tatsächlich seit sehr langer Zeit und stetig zunehmende Umverteilung von Unten nach Oben. Die reichsten 10% besitzen mittlerweile mehr als 56% des Gesamtvermögens, das reichste 1% sogar schon 33% und die 0,1% ganz oben sogar schon 16%. Und der einverleibte Kuchen wird zunehmend größer. Bald sind wir halt bei 60%, dann 70%, dann 80% ...

Hier ist halt die Gesellschaft gefragt an den unterschiedlichsten Stellschrauben anzusetzen um diese Entwicklung zumindest erst einmal zu bremsen, besser noch ganz aufzuhalten.


Bevor du dich also weiter hier aufreibst, musst du dich erstmal für einen Politikwechsel stark machen.


Nichts anderes mache ich hier. Also was jetzt?

Edit: Und wenn selbst all diese Maßnahmen nicht helfen werden, muss man vielleicht mal über so kontroverse Konzepte nachdenken wie Superreichen weit mehr als 50% ihres Vermögens zu besteuern. Gab es ja schon mal ... 70% in den USA
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Exakt. Ich möchte dass da mal was gemacht wird.
Dass das weiter auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich gebremst, bestenfalls sogar geschlossen wird.
Und eine Erhebung der Steuer für Superreiche, den Profiteuren des Systems, wäre eines von vielen nötigen Maßnahmen dazu.
Da so eine Steuer den Profiteuren ganz direkt beim Vermögen an den Kragen geht.

So wie man die Bevölkerung, angefangen vom Geringverdienter bis hin zur Oberen Mittelschicht, unterschiedlich ans Vermögen geht. So bin ich der Meinung dass man auch Superreiche, anders besteuern muss wie die gehobene Mittelschicht.

Um die Verwirrung zu beseitigen, mir geht es nicht mal um den aktuellen Spitzensteuersatz von 45% der ab einem Jahreseinkommen von 265.327 Euro fällig wird. Sondern um eine extra Steuerklasse für Superreiche, so wie sie aktuell in den USA Thematisiert wird. Eine zusätzliche Erhebung um 2% auf das Vermögen nach der 50 Millionen, beziehungsweise zusätzlichen 3% auf das zusätzliche Vermögen ab der Milliarde.

Mir geht es auch darum warum wir ab einem Jahreseinkommen von 55.961 Euro lange keine weitere Erhebung sehen und erst wieder ab einem Jahreseinkommen von 265.327 Euro den Spitzensteuersatz von 45% sehen. Und wieso nach dem Spitzensteuersatz von 45% nichts mehr kommt, obwohl es einige Superreiche gibt die absurd viel mehr und zwar weit über dieser Begrenzung verdienen, verstehe ich zum Beispiel nicht.

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Ich mag den Gedanken nicht, sich als Gesellschaft erpressen zu lassen und deswegen auf nötige Korrekturen/Bedingungen zu verzichten.
Du sagt es ja selbst, sie sind die größten Nutznieser dieser Struktur. Dann sollen sie halt auch ihren Beitrag dazu leisten.

Und wir als Gesellschaft sollten uns nicht so erpressbar zeigen.
Wir sollten mit einem Modell vorangehen, dass hoffentlich viele Nachahmer finden wird.



Richtig, wenn man den Spitzensteuersatz von 45% ab 265.327 Euro Jahresverdienst auf 49% erhöht hätte.
Den Artikel auf dessen Zahlen du dich beziehst hättest du auch gerne als Diskussionsgrundlage Beisteuern können.
Ich nehme an, du beziehst dich auf diesen Spiegel Online Artikel: Was die Reichensteuer wirklich bringt

Und auf diesen Auszug:



Dann ist es eben nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber deswegen beiweiten nicht der falsche Ansatz, er genügt dann halt einfach als Einzelmaßnahme noch nicht. Es geht ja um das Hauptproblem der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Das ganz reale Problem, dass die Spitze der Gesellschaft einen immer größeren Kuchen des Vermögen hortet und Prognosen eher davon ausgehen, dass diese Entwicklung eher zunehmen statt abnehmen wird. Das Problem der ganz realen Umverteilung des Vermögens von Unten nach Oben halt.

Jetzt stellen wir aber fest, dass eine Anhebung des Spitzensteuersatz von 45% auf 49% eher eine marginale Auswirkung hat und nur sehr geringfügig etwas am Problem ändern würde. Ich Schlussfolgere daraus aber nicht, dass man deswegen diese Korrektur nicht umsetzen sollte, sondern dass sie alleine eben noch nicht ausreicht. Aus dem Artikel geht ja auch hervor, dass man den Superreichen an noch viel mehr Stellschrauben an den Kragen gehen müsste und eine Erhebung auf die Einkommensteuer nur eines von vielen Möglichkeiten wäre um - ich sag es gerne normal - dass tatsächliche Problem der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich zu bremsen. Man könnte noch an die Erbschaftsteuer, die Steuer auf Kapitalerträge und die Vermögensteuer oder Vermögensabgabe denken.

Wie gesagt: das Problem ist die zunehmende Ungleichheit. Eine tatsächlich seit sehr langer Zeit und stetig zunehmende Umverteilung von Unten nach Oben. Die reichsten 10% besitzen mittlerweile mehr als 56% des Gesamtvermögens, das reichste 1% sogar schon 33% und die 0,1% ganz oben sogar schon 16%. Und der einverleibte Kuchen wird zunehmend größer. Bald sind wir halt bei 60%, dann 70%, dann 80% ...

Hier ist halt die Gesellschaft gefragt an den unterschiedlichsten Stellschrauben anzusetzen um diese Entwicklung zumindest erst einmal zu bremsen, besser noch ganz aufzuhalten.





Nichts anderes mache ich hier. Also was jetzt?

Edit: Und wenn selbst all diese Maßnahmen nicht helfen werden, muss man vielleicht mal über so kontroverse Konzepte nachdenken wie Superreichen weit mehr als 50% ihres Vermögens zu besteuern. Gab es ja schon mal ... 70% in den USA

Einkommenssteuer ok, selbst bei Erbschaftssteuern kann man was machen, aber Vermögenssteuer ist einfach absurd. Glaubst du die Reichen haben ihre Milliarden auf dem Bankkonto liegen? Nein, natürlich nicht. Ne prozentuale Vermögenssteuer on top würde bedeuten, dass sie jedes Jahr aufs Neue Immobilien, Firmenanteile und andere Vermögenswerte verkaufen müssten, nur um die Steuern auf eben diese Vermögenswerte zu bezahlen. Völlig absurd und solange sie nicht in nem repressiven Staat mit Kapitalverkehrskontrollen leben würde sich das niemand bieten lassen und wäre schneller weg als man Steuer überhaupt buchstabieren kann...
 
Einkommenssteuer ok, selbst bei Erbschaftssteuern kann man was machen, aber Vermögenssteuer ist einfach absurd. Glaubst du die Reichen haben ihre Milliarden auf dem Bankkonto liegen? Nein, natürlich nicht. Ne prozentuale Vermögenssteuer on top würde bedeuten, dass sie jedes Jahr aufs Neue Immobilien, Firmenanteile und andere Vermögenswerte verkaufen müssten, nur um die Steuern auf eben diese Vermögenswerte zu bezahlen. Völlig absurd und solange sie nicht in nem repressiven Staat mit Kapitalverkehrskontrollen leben würde sich das niemand bieten lassen und wäre schneller weg als man Steuer überhaupt buchstabieren kann...

Schade, war sie doch noch bis 1996 in Deutschland gang und gäbe und zudem auch noch sehr effektiv.

Edit: Was es heute nicht mehr alles gibt.
 
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Wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Milliarden mehr Steuereinnahmen durch "Reichen"steuern, die dann wie verteilt werden? Und an wen? Kriegt dann ein armer Mensch einen Sozialaufschlag vom Amt? Werden dann nach dem Berliner Mietdeckel auch die Gehälter eingefroren? Denn als AG würde ich ja dann einfach die Gehälter kürzen (oder nicht erhöhen), der Staat bezahlt ja...

Mehr Steuereinnahmen bedeutet nicht mehr Geld für Geringverdiener. Die Schere zwischen arm und reich würde ein wenig (!) kleiner werden. Aber nicht von unten, sondern nur oben.
 
Alleine in diesen Zwei Bildern finden sich so viele Aussagen, die leider politisch nicht Umgesetzt werden.

- Dass die Verfassung der BRD eben kein Anrecht dafür vorsieht, dass man ungezügelt sein Geld vermehren kann.
- Die Sicherung unbegrenzter Eigentumsakkumulation sei nicht Inhalt des Grundgesetzes, und wenn die Ungleichheit sich „ungezügelt potenzieren“ kann, gerate die verfassungsmäßige Ordnung insgesamt in Gefahr."
- Man das Wohl der Gesellschaft vor Privatrecht stellt.
- Nochmal verdeutlicht wird, dass Eigentum verpflichtet.
- Vergesellschaftung ein legitimes Mittel ist.
- Eine Besteuerung über 50% im Sinne einer Umverteilung sehr wohl Verfassungskonform ist und somit auch eine angepasste Vermögensteuer.


und dann kommt hier wieder nur Blabla...
 
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Kollegin ist gerade auf wohnungssuche, morgen schaut sie sich mit Freund ne wohnung an zur miete, Berlin, bedingung um die wohnung zu bekommen ist dass sie 6000€ für die küche bezahlen müssen. Sagt der Eigentümer der Wohnung, der haken ist, sie besitzen die küche deswegen aber nicht, sie sollen es zahlen weil sie megaschick ist, hat mit der Miete nichts zu tun. Sie wissen nicht wie lange sie die wohnung bewohnen dürfen aber die 6000€ sind fix.

Sind das die Folgen des Mietendeckels weil man jetzt die Miete nicht hoch ansetzen kann trotz moderner Ausstattung und jetzt solche Methoden angelegt werden um am Ende trotzdem dasselbe zu erhalten? Gibt es dafür eine andere Erklärung? 6000€ für was? Man kauft nichts und man mietet nichts aber es soll 6000€ kosten. Hat das schon mal jemand gehört?
 
Kollegin ist gerade auf wohnungssuche, morgen schaut sie sich mit Freund ne wohnung an zur miete, Berlin, bedingung um die wohnung zu bekommen ist dass sie 6000€ für die küche bezahlen müssen. Sagt der Eigentümer der Wohnung, der haken ist, sie besitzen die küche deswegen aber nicht, sie sollen es zahlen weil sie megaschick ist, hat mit der Miete nichts zu tun. Sie wissen nicht wie lange sie die wohnung bewohnen dürfen aber die 6000€ sind fix.

Sind das die Folgen des Mietendeckels weil man jetzt die Miete nicht hoch ansetzen kann trotz moderner Ausstattung und jetzt solche Methoden angelegt werden um am Ende trotzdem dasselbe zu erhalten? Gibt es dafür eine andere Erklärung? 6000€ für was? Man kauft nichts und man mietet nichts aber es soll 6000€ kosten. Hat das schon mal jemand gehört?

Ich würde da ja mal nach Enteignung rufen.
Oder einfach die Wohnung besetzen. :D

Wäre ne angemessene Alternative


Edit: Aber um deine Frage zu beantworten:
Nein es sind zuallererst Begleiterscheinungen des Turbokapitalismus.
Edit2: Und nicht auf das hören was Cale sagt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist aber nichts Neues in Berlin. Viele Wohnungen haben eine Einbauküche, die man bezahlen soll. Kann von mir aus am Mietendeckel liegen oder eben nicht.
 
Ja aber dann ist das eine Abnahme der Küche, dann besitzt man sie und kann sie danach an den nächsten verkaufen aber hier wird klar gesagt, es ist weder Miete noch ein Kauf.
 
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