TheProphet
Stimme der Vernunft
Kommst dir ganz clever vor? Staat = Regierung und ja, wird Zeit, dass eingegriffen wird.Die Regierung hat versagt, jetzt soll es der Staat regeln?![]()
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Kommst dir ganz clever vor? Staat = Regierung und ja, wird Zeit, dass eingegriffen wird.Die Regierung hat versagt, jetzt soll es der Staat regeln?![]()
Klingt nach ner katastrophalen Verfehlung der Stadtplanung/Regierung, wird Zeit, dass der Staat die Wohnsituation in die Hände nimmt und nicht raffgierige Investoren und Immobilienhaie die Wohnlandschaft bestimmen lässt.
Die Regierung hat versagt, jetzt soll es der Staat regeln?![]()

Jetzt muss sie halt gucken wie sie es wieder ausbaden kann. Fair gegenüber Investoren und der Marktwirtschaft ist das jetzt nicht, die Regeln/Pläne von Heute auf Morgen so radikal zu ändern und die Mietpreisbremse als Bremsklotz dazwischen zu werfen.
Fahrplan für Investoren. LOL. Welcher Investor soll der Stadt Berlin denn bitte noch ein Wort glauben.
Sehe das auch als extreme Maßnahme, zu spät die Notbremse gezogen, hätte man sicher schöner lösen können, wenn man nicht so lange gewartet hätte. Aber Berlin ist da nicht alleine, in London stehen ganze Straßen leer weil die Mietpreise kein Einwohner zahlen kann und die Gebäude der reinen Spekulation dienen, es ist die reinste Perversion die dort passiert, es wird Wohnraum gebraucht aber keiner kann ihn sich leisten, dank künstlicher Preistreiberei...
Ein Geschenk für die Besserverdiener
Die Berliner Pläne zum Mietendeckel sind wohnungspolitischer Irrsinn. Die Wohnungsnot lässt sich so nicht bekämpfen – und profitieren würden die Falschen.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-08/mietendeckel-berlin-katrin-lompscher-wohnungsmarkt-immobilienDoch statt kurzfristig am Mietpreis zu doktern, müsste die Politik vor allem am Angebot ansetzen: Wenn Vermieter die Miete in schwindelerregende Höhen treiben können, liegt das vor allem daran, dass die Nachfrage das Angebot weit übertrifft. Dieser Missstand lässt sich nur auflösen, wenn mehr Wohnungen gebaut werden – sei es mit staatlichen Mitteln oder mit privaten Investoren.
Dummerweise ist Lompscher im Begriff, ebenjene Investoren zu vergraulen, die gerade das arme Berlin so dringend braucht. Vor allem in Zeiten der Wohnungsnot braucht es mehr denn je Investoren – große wie kleine, Unternehmen wie private Immobilienkäufer –, die bereit sind, ins Risiko zu gehen und ihr Kapital einzusetzen, damit mehr Wohnungen entstehen. Bislang durften sich Investoren sicher sein, dass politische Neuerungen die Zukunft, also bestenfalls Neubauten betreffen würden. Nun müssen sie fürchten, dass schon die Planungen für ihr bereits eingesetztes Geld nicht mehr aufgehen. Was für große Wohnungsbaukonzerne vielleicht gerade noch machbar ist, dürfte manch privaten Immobilienkäufer jedoch schnell an seine Grenzen bringen.
Warum der Berliner Mietendeckel ungerecht ist
Die Berliner Bausenatorin will die Mieten in der Hauptstadt bei knapp acht Euro pro Quadratmeter deckeln - und damit den Marktmechanismus aushebeln. Das mag gut gemeint sein, ist aber ökonomischer Irrsinn.
Eine kluge Politik sollte solche Effekte mildern - etwa indem sie öffentlich geförderten, günstigen Wohnraum schafft oder indem sie den Mietpreisanstieg gesetzlich dämpft, wie es bei der Mietpreisbremse zumindest versucht wird.
Die Nachfrage dürfte steigen, das Angebot kaum wachsen
Doch das, was Senatorin Lompscher nun in Berlin plant, hat damit nichts zu tun - und ist in vielerlei Hinsicht ungerecht:
- Zum einen dürfen sich künftig wohlhabende Mieter in Besserverdiener-Stadtteilen wie Charlottenburg, Mitte oder Prenzlauer Berg über Mietsenkungen freuen, die sie aus sozialen Gesichtspunkten wirklich nicht nötig hätten.
- Auf der anderen Seite müssen Kleinvermieter, die eine Wohnung für ihre Altersvorsorge gekauft haben, damit rechnen, dass ihre Einnahmen, mit denen sie bisher gerade so den Kredit abbezahlen konnten, künftig einfach ein paar Hundert Euro geringer ausfallen. Solche Einbußen kann sich leider nicht jeder leisten. Um Insolvenzen zu vermeiden, sieht der Gesetzentwurf zwar auch eine sogenannte Härtefallklausel vor. Doch ob die zur Anwendung kommt, muss das Bezirksamt entscheiden. Und wer jemals mit einem Berliner Amt zu tun hatte, weiß, dass man wahrscheinlich längst pleite ist, bevor man überhaupt einen Termin bekommen hat.
- Selbst wer gar kein Vermieter ist, aber vor zwei oder drei Jahren eine bestehende Eigentumswohnung gekauft hat, die er selbst bewohnt, steht nun mit einem deutlich geringeren Wert da - obwohl er nun wirklich nichts für die steigenden Mieten kann.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...berlin-warum-das-ungerecht-ist-a-1283622.htmlMit dem neu geplanten Mietendeckel lautet die Antwort: Die bisherigen Mieter dürfen bleiben - und müssen teilweise deutlich weniger zahlen als bisher. Alle neuen Interessenten - ob Studentin, Arbeiter oder Unternehmensberaterin - bleiben draußen. Mit sozialer Gerechtigkeit hat das ziemlich wenig zu tun.
Berlin bremst als erste deutsche Stadt mit einem harten Eingriff den Anstieg der Mieten. Durchdacht ist das nicht.
https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...r-harte-eingriff-gut-durchdacht-16352367.htmlDamit mag Berlin als erste deutsche Stadt ein Instrument erschaffen, das kurzfristig den Anstieg der Mieten bremst. Doch durchdacht wirkt es nicht: Investoren werden verschreckt, und bei stetig steigenden Kosten etwa für Handwerker fehlt durch gedeckelte Mieten bald das Geld, um notwendige Reparaturen durchzuführen.
Mit dem Schutz des Eigentums hat das nicht mehr zu tun
Diese Folge von Mietdeckelungen war übrigens nicht nur in der DDR mit ihren zahlreichen Wohnruinen zu beobachten, sondern beispielsweise auch in Lissabon. Dort sind die Folgen – bröckelnde Wohngebäude – noch heute zu besichtigen.
Wenn statt der Lage das Baujahr über die Miete entscheidet, subventioniert das eher die Wohlhabenden. Wohnungsnot aber lässt sich nicht durch einfache Maßnahmen beheben.
Katrin Lompscher geht es darum, "den außer Kontrolle geratenen Mietwohnungsmarkt einzufangen", wie sie sagt. Und es ist ja auch wahr: Der Wohnungsmangel in Berlin und die Gier so mancher Investoren ist dabei, das soziale Gefüge der Stadt zu zerstören. Deshalb ist es wichtig, die Machtbalance zwischen Vermietern und Mietern wiederherzustellen. Nur, der Mietdeckel, wie die Bausenatorin ihn sich derzeit vorstellt, ist nicht das richtige Mittel. Er ist ein zu grobes Instrument für ein vielschichtiges Problem.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/miete-berlin-deckel-ungerecht-1.4576355Der Wohnungsbaumarkt ist kompliziert, radikale Eingriffe mögen zwar bei vielen Mietern populär sein. Die Frage ist nur, ob sie auch helfen, das Problem wirklich zu lösen. Gerade haben die Richter in Karlsruhe die Mietpreisbremse für verfassungskonform erklärt: Sie klingt zwar nicht so gut wie der Mietpreisdeckel, aber Wohnexperten sagen, dass sie - in einer überarbeiteten Version - weitaus wirksamer sein könnte.
https://www.handelsblatt.com/politi...sgericht/24932574.html?nlayer=Themen_11804704Das aktuelle Ansinnen des rot-rot-grünen Senats, mit einem Mietendeckel die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt abzumildern und die Quadratmeterpreise für nahezu alle Mietverhältnisse bei knapp acht Euro einfrieren zu wollen, ist ein massiver Eingriff. Schreibt das Grundgesetz nicht den Schutz des Eigentums vor? Was ist eigentlich mit der Vertragsfreiheit? Und sollte nicht lieber überbordende Bürokratie abgebaut werden, um den Bau von Wohnungen zu forcieren?
Dringende Investitionen in den Wohnungsmarkt lassen sich mit dem Deckel wohl kaum gewinnen. Noch ist das Ganze keine beschlossene Sache. Aber schon jetzt deutet sich an, dass es wohl vor allem eine juristische Schlacht werden dürfte.
will Katrin Lompscher (Linke) in der Metropole mehr oder minder pauschal vorschreiben, dass Wohnungen künftig nicht mehr als knapp acht Euro pro Quadratmeter kosten dürfen. Ausgenommen sind Neubauten, die ab dem Jahr 2014 bezogen wurden.
Die Frage ist halt wie lange man grenzenlos wachsen kann, verstehe sowieso nicht wieso es die Leute alle in diese Ballungszentren treibt, klar die Job Chancen sind ganz ok aber in so nem Moloch würde ich auf keinen Fall meinen Lebensabend erleben wollen.
@UchihaSasuke @Avi was halt euch in der Stadt als alteinwohner?
So langsam bekomme ich einen Eindruck, wie die absoluten Faktenignorierer und Wissenschaftsverweigerer so ticken. Ich komme mir vor, wie bei einer Diskussion mit Impfgegnern oder Flatearth'lern. Absolut surreal![]()
@Cycron
Du kennst mich. Ich bin einer der links-grün versifften Gutmenschen. Ich bin auch gegen die sozialen Ungerechtigkeiten in unserem Land. Ich bin sogar für mehr Regulierung. Aber: sie muss gut durchdacht sein und nicht nur ein Problem erst auf die lange Bank schieben um es danach auch noch zu verschärfen.
Du kannst das Problem jetzt auch nicht mehr rechtzeitig in den Griff bekommen, da in der Zeit bis 2025 nichtmals Bauanträge durch sind, geschweige denn der erste Stein gesetzt ist. 2025 kommt dann auf ganz Berlin ein Knall von 20% Mieterhöhung zu. Auf einen Schlag.
Ich bin ganz ehrlich zu dir. Wenn ich mir überlegt hätte, in Berlin in Wohnraum zu investieren, dann würde ich es jetzt a) anders machen (teurer Wohnraum) oder b) mein Invest abziehen und in andere Regionen oder Investments stecken.
Wohnraum schaffen können nur Menschen mit Geld und die erhoffen sich einfach Gewinn davon. Du kannst auf die Stadt hoffen, aber... ich weiss ja nicht.
So langsam bekomme ich einen Eindruck, wie die absoluten Faktenignorierer und Wissenschaftsverweigerer so ticken. Ich komme mir vor, wie bei einer Diskussion mit Impfgegnern oder Flatearth'lern. Absolut surreal![]()
Rund 90.000 der 194.000 neu zu schaffenden Wohnungen werden als „kurzfristig“ (innerhalb von drei Jahren), 63.000 als „mittelfristig“ (sieben Jahre) und 47.000 als „langfristig“ (zwölf Jahre) realisierbar eingestuft.
Seit dem StEP Wohnen 2025 habe sich die Wachstumsdynamik „erheblich beschleunigt“. Die Stadt wachse jedes Jahr um 40.000 bis 45.000 Menschen. Erst ab Mitte des nächsten Jahrzehnts werde diese Dynamik etwas abnehmen.

Das Thema ist etwas komplizierter und solch Beiträge wie von @Urgs zeigen, dass man als außenstehender das Ausmaß dahinter nicht sieht. Was aber auch gar nicht verwerflich ist, früher hätte ich exakt das selbe gepostet.
Meine Schwiegereltern haben ein Wohnhaus in Berlin. Sie selbst haben eine Wohnung in besagtem Haus, genau wie wir und sogar meine Mutter. Das Haus haben sie auf ihre Tochter also meine Partnerin überschrieben. Und trotzdem zahlen wir ganz normal Miete. Eine Sache, die ich zu Beginn nicht verstanden habe.
Aber die Sache ist ganz einfach. Erstens muss das Haus eh noch abbezahlt werden. Sowas dauert. Zahlt man einfach Miete, geht das schneller. Dazu kommen unfassbar viele laufenden Kosten und Abgaben ala Steuern. Was so ein Haus für Summen verschlingt unterschätzen die meisten.
"Das Viertel ist im Wert gestiegen, bitte zahlen Sie hier und dort blablubb". Wieder 20.000 Euro verbrannt.
Oder macht mal ein Dach neu.
Wenn die Hütte also mal abbezahlt ist, dann weiß doch kein Mensch wie sich das alles über die Jahre / Jahrzehnte entwickelt, wie @BitByter schon schrieb. Manche tun so, als ob sowas dafür sorgt, dass man automatisch dick und fett abgesichert ist. Dabei ist das doch mehr als ungewiss. Es kann so viel passieren auf dem langen Weg.
Ihr Ziel ist es zB, wenn Ihre Eltern mal nicht mehr sind, das Haus zu verkaufen. Aber wer sagt denn, dass man dann direkt aufhören kann arbeiten zu gehen, seinen Lebensabend in saus und braus zu verbringen wird trotzdem eher unwahrscheinlich.
Sag niemals nie, aber eigtl buttern wir bisher nur jede Menge Zeit und Geld in das Objekt. Wir arbeiten beide Vollzeit, waren noch nie im Urlaub, sehen uns oft tagelang nur zwischen Tür und Angel, aber der kleine Vermieter von nebenan ist der böse, schon klar.
Ja, die Grundsteuer wird ab und zu mal angepasst, aber das war minimal. Für 65m² zahl ich etwa 35€ im Quartal.Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
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