Ich will hier noch etwas zu der Kindersache sagen.
Die hier zitierte Studie ist höchst umstritten. Umstritten deswegen, weil die Autoren nicht den CO2-Abdruck des Neugeborenen berechnen, sie addieren den CO2-Abdruck seiner potentiellen Nachfolgen, erstellen ein "CO2-Vermächtnis". Später wird dieser Mensch mit seinem eigenen CO2-Fussabdruck natürlich nochmals addiert. Die hier genannte Zahl beinhaltet also schon den CO2-Abdruck von Menschen, die erst in Jahrzenten geboren werden. Macht Sinn, ja.
Umstritten aber auch deswegen, und die Beispiele haben wir hier, dass der Eindruck erweckt wird, wenn man keine Kinder in die Welt setzt, hat man schon mehr für die Umwelt getan als Eltern überhaupt tun können.
Umstritten aber auch noch, weil eine 1-Kind-Politik mittel- bis langfristig zur Folge hat, dass wir aussterben. Eine Geburtenrate unter 2 bedingt automatisch, dass die Bevölkerung schrumpfen wird. Den demographischen Wandel hat ja jeder vielleicht schon mal gehört... China hatte die 1-Kind-Politik bis 2006 und hat sie in eine 2-Kind-Politik geändert. Genau aus diesen Gründen. Eine 3-Kind-Politik ist angedacht, damit Paare mit mehr Kindern die Paare mit weniger Kindern ausgleichen können. Denn auch sonst schrumpft die Bevölkerung.
Ich mag den Klimaschutz forcieren, Klimaschutz durch Ausrottung geht aber selbst mir zu weit. Dann könnte ich mich jetzt auch selbt umbringen, dann würde ich auch kein CO2 mehr beitragen...