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Der Politikthread

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Was gehtn mit dir ab? :skep:

Wir sind hier im Politikthread und nicht im Ökowunschthread. Ich versuch einfach normal zu diskutieren was machbar ist und wann es machbar ist.

Dass jeder ne grasgrüne, saubere Welt hätte, sollte jedem klar sein aber deshalb darf man nicht die Realität aus den Augen verlieren.

Aber gut, so sei es, vllt. finden sich ja andere User die normal drüber reden können.
 
Ehrlich @Gerri? Zimti schreibt, dass es allein schon viel bringen würde, wenn jeder sich ein klein wenig aus seiner Komfortzone bewegt und du jammerst rum, dass selbst das völlig unmöglich wäre. Mit den fadenscheinigsten Argumenten. Genau deshalb bewegt sich im Umweltthema nichts. Und nicht nur da...

Das ist doch Kappes.

Natürlich würde es viel bringen aus der Komfortzone raus zu gehen ABER das ist jedem selbst überlassen und damit reines Wunschdenken. Das wird in der Realität einfach nicht passieren außer bei Randgruppierungen.
Ich hab auch nie gesagt dass das nicht unmöglich ist, sondern dass ich glaube das es nicht flächendeckend passiert. Ihr denkt auch jeder würde genau so denken wie ihr?

Ich hätte auch gerne nen grünen Planeten und wäre auch bereit dafür Dinge aufzugeben ABER deshalb funktioniert das Ganze noch nicht denn ICH bin nicht 7 Milliarden.

Und ihr tut so als würde das alles von selbst laufen, das tut es eben nicht.
Und auch Gesetzesänderungen können nur MIT der Bevölkerung getragen werden und nicht über sie hinweg.

Am E-Auto Verkauf sieht man ja, wie viele Menschen bereit sind die Nachteile und Kosten in Kauf zu nehmen. Und wie die sich bei der nächsten Wahl entscheiden, wenn man es Ihnen aufzwingt, sollte auch klar sein.
 
Ich wäre bereit auf ein E-Auto umzusteigen wenn es nicht 30% mehr kostet (mit 10% könnt ich mich gerade so anfreunden) und es anständige Reichweiten schafft.

Da hast du dein Wenn.

So bin ich dazu nicht bereit. Dafür ist die DB einfach zu kacke.

Jeder hat da seine persönliche Grenze. Und genau die jedem vorzuhalten bringt garnichts!

Was für ein Auto fährst du denn? Welche Heizung hast du? Hast du ne PV Anlage? Rauchst du Zigaretten?

@Zimtzicke verkauft den Erdentod auf Rädern (und fährt ihn sicher auch) aber macht hier einen auf "Jeder muss verzichten und alle Widerworte sind Bullshit".... und wenn er auch nur ansatzweise das durchziehen würde, was er hier propagiert, dann würde er als BMW Verkäufer keinen einzigen Verbrenner mehr verkaufen, denn nur so erfolgt wirklicher Wandel.
Oder ist euch das dann doch zu radikal?
 
Zuletzt bearbeitet:
mal was anderes:

In Brandenburg kommt das Paritätsgesetz. Das bedeutet, dass die Parteien beide Geschlechter zu je 50% auf ihren Listen vertreten haben müssen.


Jetzt fehlt mir ein Mingo, der mal darstellt, was es für gute Gründe dafür gibt.
Und wo die 27 anderen Geschlechter dann bleiben und so weiter.
 
mal was anderes:

In Brandenburg kommt das Paritätsgesetz. Das bedeutet, dass die Parteien beide Geschlechter zu je 50% auf ihren Listen vertreten haben müssen.


Jetzt fehlt mir ein Mingo, der mal darstellt, was es für gute Gründe dafür gibt.
Und wo die 27 anderen Geschlechter dann bleiben und so weiter.
Ist eben eine Frage der Repräsentanz, gesellschaftlich sind es 50% Frauen und 50% Männer, warum also das nicht auch parlamentarisch?
Und da sich gerade konservativere Parteien immer noch damit schwer tun, Frauen zu fördern oder bei gleicher Qualifikation Positionen mit Frauen zu besetzen, ist das (für mich) ein logischer Schritt. Oftmals lässt sich eine unfaire Dominanz eben nicht anders durchbrechen.

Müssten andere Personenkreise auch mehr vertreten sein? Natürlich. Es macht aber durchaus Sinn, erstmal bei 50% der Gesellschaft zu beginnen.

Mit gerade mal 30% liegt Deutschland im internationalen Vergleich abgeschlagen weit hinten: https://de.statista.com/statistik/d...teil-in-ausgewaehlten-nationalen-parlamenten/

Den letzten Satz kann man sich in dem Zusammenhang dann auch sparen. Aber gut, anscheinend muss man immer eine Spitze droppen.
 
Naja, dafür dass ca. 1/3 der Parteimitglieder Frauen sind aber dann 50/50 auf den Listen stehen müssen, hab ich nicht unbedingt Verständnis für.

Die 30% die du ansprichst sind sogar mehr..... von daher passt das doch.
 
oder Frauen haben vllt. einfach kein so großes Interesse an der Politik (über die Masse gesehen).

Man könnte ja den Anteil an Parteimitgliedschaften binden o.Ä.

So werden ja Männer benachteiligt......
 
nein, aber muss ich mich dazu zählen um die Meinung haben zu dürfen?

Ich hab z.b. ne PV Anlage, die jeder über den Strompreis mitfinanziert, auch Geringverdiener. Fair find ich das allerdings nicht.
 
Naja, dafür dass ca. 1/3 der Parteimitglieder Frauen sind aber dann 50/50 auf den Listen stehen müssen, hab ich nicht unbedingt Verständnis für.

Die 30% die du ansprichst sind sogar mehr..... von daher passt das doch.
Es geht aber nicht um Parteienproporz, gerade das will man damit ja verhindern. Sondern um die Repräsentanz bzw. Abbildung der gesellschaftlichen Verhältnisse.
oder Frauen haben vllt. einfach kein so großes Interesse an der Politik (über die Masse gesehen).

Man könnte ja den Anteil an Parteimitgliedschaften binden o.Ä.

So werden ja Männer benachteiligt......
Was natürlich Quatsch ist, dass Frauen ein geringeres Interesse an Politik haben. Diese Denke von Anno 1950 sollte man langsam mal aus den Köpfen streichen.

Stand jetzt werden Männer bevorzugt und Frauen benachteiligt, sieht man doch immer wieder, wie in der Politik Gremien und Posten mit Männern besetzt werden, obwohl es genügend ebenso qualifizierte weibliche Personen für diese Posten gibt.
Wieso sollten Männer benachteiligt werden, wenn sie auch nicht die Mehrheit der Gesellschaft stellen? Ein Argument, welches ich nicht nachvollziehen kann.
 
Es geht aber nicht um Parteienproporz, gerade das will man damit ja verhindern. Sondern um die Repräsentanz bzw. Abbildung der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Es würde dann aber die Parteienlandschaft abbilden, da sind nunmal nicht mehr Frauen drin und das brauch man dann auch nicht auf irgendwelche Chancen zu schieben.....wenn man sich politisch in einer Partei engagieren will, dann tut man das erstmal ohne daran zu denken der nächste Kanzler/in zu werden.
Und bei 30/30 hätte jeder Mann und jede Frau (prozentual gesehen) die gleiche Chance. So haben Frauen überproportional Chancen weiter zu kommen/gewählt zu werden, unabhängig von ihrer Eignung.

Was natürlich Quatsch ist, dass Frauen ein geringeres Interesse an Politik haben. Diese Denke von Anno 1950 sollte man langsam mal aus den Köpfen streichen.

Ja stimmt, sowas kann ja garnicht vorkommen weil Frauen bei allem ein mindestens genauso großes Interesse haben wie Männer und Frauen und Männer sind eh in allem genau gleich :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es würde dann aber ide Parteienlandschaft abbilden, da sind nunmal nicht mehr Frauen drin und das brauch man dann auch nicht auf irgendwelche Chancen zu schieben.....wenn man sich politisch in einer Partei engagieren will, dann tut man das erstmal ohne daran zu denken der nächste Kanzler/in zu werden.
Parlamente sollen aber nicht die einzelnen Parteien abbilden, sondern die Gesellschaft.
"Die Abgeordneten [...] sind Vertreter des ganzen Volkes." Art. 38 (1) GG

Ja stimmt, sowas kann ja garnicht vorkommen weil Frauen bei allem ein mindestens genauso großes Interesse haben wie Männer und Frauen und Männer sind eh in allem genau gleich :roll:
Ach Gerri...
So etwas grundsätzliches wie politisches Interesse am Geschlecht festzumachen, ist einfach sinnlos.
Ja, es sind weniger Frauen in den Parteien Mitglieder. Liegt es nun aber, wie du sagst, dass es eben Frauen sind und sie andere Interessen haben? Oder liegt es daran, dass Frauen in den typischen "Männerclubs" Parteien weniger Möglichkeiten haben? Oder Frauen erst seit 100 Jahren überhaupt wählen dürfen und seit wenigen Jahrzehnten überhaupt erst richtig ernst genommen werden und wichtige Ämter bekleiden?

Und um es noch etwas technischer zu machen: auch das Wahlsystem hat einen Effekt darauf, dass weniger Frauen in den Bundestag einziehen.
https://causa.tagesspiegel.de/kolum...-neuen-bundestag-so-wenige-frauen-sitzen.html
 
Ich persönlich denke, dass solche Quoten in der Regel mehr Nachteile als Vorteile haben. Kommen so mehr ungeeignete Kandidaten auf die Posten? Wahrscheinlich. Schadet es dem Image der Quotenleute? Definitiv. Sorgt es für böses Blut zwischen den Gruppen? Oftmals ja. Interessen sind auch nie 50/50 in der Gesellschaft oder den Geschlechtern verteilt. Versucht man das per Zwang zu ändern macht man es meist nur schlimmer.
 
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