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Der Politikthread

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Aha... das Unterhaus spricht sich gegen einen No-Deal-Brexit aus. Sie sprechen sich auch für Nachverhandlungen mit der EU aus.

Und was soll das bringen? Hat die EU sich nicht bereits drölfzig Mal gegen Nachverhandlungen ausgesprochen? Glauben die, dass nur weil sie jetzt dafür votiert haben, die EU plötzlich ihre Position ändert? Was sie garnicht kann? :ugly:

Die sind komplett kirre. Wie so ein kleines Kind auf den Boden stampft und "ich will aber" brüllt. :nein:
 
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Ich frag mich, ob Christian Lindner wieder eine OP hatte. Der sieht irgendwie jetzt glatter aus und ist ja auch wieder Wahljahr.
 
Nunja, ein wenig übertrieben war das Ganze schon.

der 6d Temp Diesel scheint ja wirklich gute Werte zu haben. Die Autohersteller haben davor eben nur beschissen und deshalb haben wir jetzt ein Problem.
Aber deshalb generell den Diesel zu verteufeln ist ja Kappes.
 
Es wird Zeit, dass wir anfangen, den Verbrenner allgemein zu "verteufeln". Andere Länder tun das bereits und ich sehe keine Krawalle auf den Strassen.

Wir wollen unsere Individualmobilität nicht aufgeben, wollen sogar immer noch grössere Schlachtrösser bewegen. Egal, ob die Ingenieure noch 10g CO2 finden (und das wird schon verdammt schwer), es wird immer mehr Schadstoffausstoss sein als bei einem E-Auto. Und die Differenz wird mit jeder Evolution bei Akkus, Fertigung und Recycling nur noch grösser.

Aus irgendeinem Grund wehrst man sich in Deutschland ja gegen eine Deadline 2035 für Verbrenner, die Industrie schafft es sicher nicht, in zwei kompletten Modellzyklen den Umstieg zu bewerkstelligen... Deswege ist es besonders wichtig, dass keine Grenzwerte aufgeweicht werden! 80g CO2 in der Flotte sind ohne massiven Anteil von E-Autos nicht zu schaffen und es wird die Hersteller Milliarden kosten, wenn sie das nicht schaffen. Das zieht als Argument immer.
 
ich verstehe auch nicht so ganz, wieso so ein bohei um den antrieb gemacht wird. ich bin aus bereits genannten gründen gegen ein tempolimit, aber wie meine karre angetrieben wird, ist mir am ende doch völlig wumpe. mir ist ja auch wumpe, wie sie klingt (ich bevorzuge ja eh das pfeifen eines turboladers über das gebrüll eines V8).

was ich mich nur frage ist: haben wir eigentlich genug rohstoffe um die menge an heutigen autos 1:1 durch stromgebtriebene mit akku anzutreiben? wie lange hält so ein akku, sprich: wie lange können wir das machen? kann man die wieder auffrischen?
 
Lithium ist endlich, auch wenn die Vorkommen noch riesig sind (jährlich werden derzeit ca. 35.000 Tonnen abgebaut, geschätzte 53 Millionen Tonnen gibt es weltweit). Mit steigendem Bedarf kann man sich aber ausrechnen, dass das nicht ewig hält.

Noch kann afaik Lithium auch nicht in Reinform recyclet werden.

Wie lange die Akkus halten werden? BMW gibt 8 Jahre oder 100.000km Garantie auf die Akkus. Bis dahin müssen sie 70% Kapazität aufweisen können.

Für mich heisst das halt im Umkehrschluss, dass rein auf Batterieelektrisch zu setzen irgendwann zum Problem wird, wenn man sich keine Alternativen zu Lithium sucht. Das Kobalt-Problem scheint man ja in den Griff zu bekommen.

Silizium wäre halt echt genial.

Und natürlich Wasserstoff, was zumindest die Lage entschärfen könnte.

Übrigens... 30% des weltweiten Lithiumbedarfs werden für E-Busse gebraucht. In China!
 
Verfolgt einer von euch aktuell den Profiltausch von Boris Palmer und Hasnain Kazim auf Facebook? Irgendwie finde ich, Palmer ist schon ein merkwürdiger Typ, der irgendwie narzisstisch rüberkommt.
 
Den Bohei find ich auch sinnfrei, ich will die sinnvollste Antriebsmethode nutzen.

Sobald E-Autos auf einem Level mit Verbrennern sind, werd ich mir eins kaufen.
 
Noch kann afaik Lithium auch nicht in Reinform recyclet werden.
Ich bin mir sicher, dass es theoretisch und praktisch möglich ist, Lithium in Reinform als gewünschte MOlekülverbindung oder auch wieder elementar aus Akkus zurückzubekommen.
Eigentlich gibt es keinen Stoff, den man nicht im Labor aus Legierungen, Mischungen oder Molekülen extrahieren kann.

Das Problem wird eher sein, dass es entweder in großtechnischem Maßstab zu kosten(!!)ineffizient ist oder einfach noch nicht genug (teure) Forschung betrieben wurde, um im Labor funktionierende Methoden in den großtechnischen Maßstab zu übersetzen.

Und beide Faktoren sind kostengetrieben und das erledigt sich bei höherer Nachfrage bzw. spätestens bei schwindenden VOrkommen (an die ja kostengünstig ranzukommen ist) von alleine.
Wenn es sein MUSS, dass wir eine Recyclingquote von Lithium haben, die gegen 100% konvergiert, dann wird das auch möglich sein. MOmentan ist es aber noch nicht möglich und dann wird natürlich auf die günstigere Methode - den Abbau von Vorkommen - ausgewichen.
 
Das ist Falsch. VW hat beschissen, was mit der aktuellen Hysterie aber rein gar nix zu tun hat.

Das ist korrekt.

Dummerweise hängt das Eine mit dem Anderen halt zusammen.

Die EU Luftqualitätsrichtlinie ist seit Juni 2008 in Kraft. Die Vorgängerrichtlinie sogar seit 1996! Solange hatten die Länder Zeit, ihren Schadstoffausstoss zu verringern. Und passiert ist, wie wir wissen, relativ wenig, ausser dass der Ausstoss immer noch höher wurde.

Das drohende EU Mahnverfahren und die Konsequenzen sind das Damokles-Schwert über allem.

Nur dumm, dass das alles vermeidbar gewesen wäre. Aber man hat die Industrie (nicht nur Auto) einfach weiter gewähren lassen. Man hat die eigenen Länder, Städte und Gemeinden nicht dazu gebracht, die Richtlinie umzusetzen. Man hat nicht dafür gesorgt, dass irgendwas eingehalten wird. Deswegen sind wir nicht nur hinter den EU-Plänen hintendran, auch die Pariser Ziele werden wir krachend versemmeln. Es fehlt einfach der Wille, mal irgendetwas zu tun, damit eine wirkliche Wende kommt.

Weil... die Leute, die es heute entscheiden, machen sich heute lieber die Taschen in den Aufsichtsräten der Industrie voll und werden in 20, 30 Jahren nicht mehr leben.
 
Die EU Luftqualitätsrichtlinie ist seit Juni 2008 in Kraft. Die Vorgängerrichtlinie sogar seit 1996! Solange hatten die Länder Zeit, ihren Schadstoffausstoss zu verringern. Und passiert ist, wie wir wissen, relativ wenig, ausser dass der Ausstoss immer noch höher wurde.

Also der Ausstoss im Straßenverkehr wurde höher - ja, aber nicht, weil die Industrie gepennt hat, sondern weil die Anzahl der PKW/LKW sich deutlich erhöht aht.. der Im gesamten Stoßen die Verkehsmittel 45% weniger Schadstoffe aus, als noch 1995.(15%PKw 30%LKW)

https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/emissionen-des-verkehrs#textpart-1
 
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