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Der Politikthread

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Nur, dass das Rauchen soweit eingeschränkt ist (oder sein sollte), dass man andere Personen damit nicht schädigt, sondern nur sich selbst. Im Straßenverkehr sieht das schon wieder ganz anders aus, da trägst du eine wesentlich größere Mitverantwortung für die anderen Verkehrsteilnehmer.

Außerdem geht es ja nicht um ein komplettes Fahrverbot (so wie du von einem Verbot von Tabak schreibst), sondern um eine Einschränkung. So, wie es bei Alkohol und Tabak schon längst der Fall ist.

Es ist also nicht nur whatabaoutism, sondern obendrein noch ein schlechter und unpassender.
 
Nur, dass das Rauchen soweit eingeschränkt ist (oder sein sollte), dass man andere Personen damit nicht schädigt, sondern nur sich selbst. Im Straßenverkehr sieht das schon wieder ganz anders aus, da trägst du eine wesentlich größere Mitverantwortung für die anderen Verkehrsteilnehmer.

Außerdem geht es ja nicht um ein komplettes Fahrverbot (so wie du von einem Verbot von Tabak schreibst), sondern um eine Einschränkung. So, wie es bei Alkohol und Tabak schon längst der Fall ist.

Es ist also nicht nur whatabaoutism, sondern obendrein noch ein schlechter und unpassender.

3.300 Nichtraucher sterben in Deutschland pro Jahr durch Passivrauchen.

https://www.tk.de/techniker/service...ngen-und-medizin/sucht/passiv-rauchen-2015612


und eben weil es "nur" um eine Einschränkung geh, geht es dann schon nicht mehr um 400 Todesfälle sondern vllt. 200? 100? die vermieden werden könnten.
und damit ist das Risiko MEHR als überschaubar. Für mich rechtfertigt dieses Argument kein generelles Tempolimit.
 
Ok, dann brauchen wir kein Tempolimit, weil Leute durchs Passivrauchen sterben. Gebongt.

tenor.gif
 
Der Philanthrop in mir ruft, dass auch ein Leben ausreichend wäre, wenn man es so retten könnte.
Also noch Kleingeistiger geht es wirklich nicht mehr. Was sollen die paar hundert Toten schon ausmachen? Really?
 
Und an anderer Stelle forderst du härtere Strafen, wenn es eventuell eine Straftat weniger dadurch gibt. Um auch mal einen sinnlosen whataboutism zu droppen.
Aber da werden ja nicht unbescholtene Bürger bestraft, welche einfach mal mit 250 kmh über die A1 schießen wollen. Das kann man denen doch nicht verbieten, nur weil das schlecht für die Umwelt ist und vielen Menschen mehr das Leben kosten könnte, als bei zb 130kmh. ;)
 
Ein großes Problem ist, dass Deutschland keine Studien in Auftrag gibt. Es gibt einfach keine verlässlichen Zahlen zu dem Thema. Andere Länder, wie Frankreich und die USA untersuchen die Auswirkungen eines Tempolimits bzw. die einer weiteren Reduzierung und kommen zu positiven Ergebnissen. Die ganze Welt führte in der Geschichte aufgrund der zusätzlichen Sicherheit und des Umweltschutzes ein Tempolimit ein. Und wir zitieren hier den größten Autoverein Deutschlands zu dem Thema, der nur meint "Ehh, paar hundert Tote und 0,5% CO2-Einsparung auf das gesamte Land. Dat lohnt net."

Keine Ahnung. Fehlen die Menschen die Relationen? Auf der Autobahn gibt es quasi keine anderen Gefahrenquellen. Es gibt keine Abbiegungen oder Ampeln. Die Probleme haben wir bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, wenn z.B. jemand gerade auf die Autobahn auffährt und ein anderer mit 300km/h vorbeirast oder man auf der rechten Spur den LKW mit 80km/h hat und links davon den Porsche. Differenzgeschwindigkeiten von üblichen 100km/h (bis hin zu 200km/h) sind offensichtlich gefährlich.

Und 0,5% CO2? Ich meine, der ADAC rechnet schon erwartet vorsichtig mit unbekannten Quellen und Zahlen aus den 90ern, aber selbst 0,5% CO2-Einsparung pro Jahr ist doch gigantisch. Und das zum Nulltarif. Wenn's Benzin irgendwo 'n Cent billiger gibt, freuen sich alle, aber ca. 4 Millionen Tonnen CO2 Einsparung pro Jahr sind kein Argument?

Und das einzige Argument, dass die Gegenseite hat, ist dass man bei mehreren hundert Kilometern mit Vollgas eine halbe Stunde Zeit spart. Da sollte es eigentlich nicht viel Positives auf der anderen Seite brauchen, um das aufzuwiegen.
 
Genaugenommen steht da, das unsere Autobahnen genauso sicher sind, wie die z.B. in den USA.

Keine Ahnung warum daran ständig vorbeigeschrieben wird. Oder man glaub es einfach nicht.

Ebenso steht da" Auch beim innerdeutschen Vergleich ereignen sich auf Abschnitten ohne Tempolimit nicht mehr Unfälle als auf Strecken mit Tempolimits von 120 oder 130 km/h"

Mehr braucht es gar nicht mehr. Das starre Tempolimit wird letzten Endes Symbolpolitik sein. Es wird keinen Raser weniger dadurch geben. Der jetzt mit 250 oder 300 über die Bahn fliegen will, macht es dann auch. Das ist eh nur die absolute Ausnahme...

Wenn es jetzt darum geht, Einzelne Situationen zu bewerten, die Auftreten können, nimmt das nie ein Ende.
 
180km/h sind aber keine Ausnahme. Außerdem kann man argumentieren, dass die Strecken mit Tempolimit ein Tempolimit haben, weil es andere Gefahrenquellen gibt, während bei Strecken ohne Tempolimit Geschwindigkeitsdifferenzen das größte Problem sind. Aber Sicherheit ist eh nur eine Nebenerscheinung. Das ist ja für niemanden das Hauptargument für ein Tempolimit. Die Straßen sind hier relativ sicher.
 
Mehr braucht es gar nicht mehr. Das starre Tempolimit wird letzten Endes Symbolpolitik sein. Es wird keinen Raser weniger dadurch geben. Der jetzt mit 250 oder 300 über die Bahn fliegen will, macht es dann auch. Das ist eh nur die absolute Ausnahme...
Das ist klar. Aber der wird dann einmal erwischt und ist seinen Lappen direkt los. UNd die Straße hat ein Problem weniger. Wer jetzt mit 300 über die Autobahn fliegen will, der darf das halt auf vielen Strecken auch. Und ist trotzdem eine riesige Gefahr.

Und diese absoluten Raser sind ja zum GLück die Ausnahme. Hab ich zumindest nicht oft, dass jemand an mir vorbeizischt, den ich weit über 200 ansiedeln würde.
Ab und an mal gibts da nen Porsche Fahrer und einen in nem AMG SLK, die könnten 250 drauf haben.
 
Ein positiver Punkt fällt mir dann auch noch ein(aber auch wieder eher für ein variables System): entfall des Schilder Urwald auf unsern Straßen.
Ich hab lieber 50km 130, statt auf 50km 4x Begrenzung und dann wieder Aufhebung...
 
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