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Der Politikthread

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Wie gesagt, die Faulen bewegen sich nur, wenn sie müssen. Ich weiß es :D

Ich habe allerdings auch noch den Hund als Ausrede. Mit 'nem großen Köter in der vollen Tram ist weder für ihn, noch mich, noch die Anderen ein Vergnügen...

Ne Ausrede hat halt jeder, ob scheiß ÖPNV, zu weit, Hund, wenig Geld......und so nimmt das Spiel seinen Lauf.
 
Und wenn er deutlich teurer wird, leidet wer drunter? Genau, die die es sich eh kaum leisten können und dann wahrscheinlich auf ÖPNV ausweichen müssen, EGAL wie umständlich es ist.
Die reichere Klientel kann es sich so oder so leisten.

Dann wäre es mir lieber man regelt das über Verbote.
Ab 1.1.19 alle Neuzulassungen für Verbrennungsmotoren verbieten. DANN beteiligen sich alle daran.

Und wo wäre da der Unterschied? Der Reiche kauft sich einen Tesla und der Arme muß auf den ÖPNV ausweichen. So richtig zielführend ist das auch nicht, nur extremer :D
 
Wir schaffen es ja nichtmals, für 2030 oder 2035 einen Zulassungsstopp für Verbrenner durchzusetzen. Und das wären noch 12, bzw. 17 Jahre, also mehr als zwei komplette Modellzyklen Zeit für die Industrie.
 
Und wo wäre da der Unterschied? Der Reiche kauft sich einen Tesla und der Arme muß auf den ÖPNV ausweichen. So richtig zielführend ist das auch nicht, nur extremer :D

Dann würden die E-Autos rein aus der Masse heraus günstiger, der ÖPNV würde gefördert werden weil mehr Leute damit fahren..... zusätzlich könnte man Norwegenlike noch ne E-Auto Prämie einführen bis der Umstieg geschehen ist.
 
Wir schaffen es ja nichtmals, für 2030 oder 2035 einen Zulassungsstopp für Verbrenner durchzusetzen. Und das wären noch 12, bzw. 17 Jahre, also mehr als zwei komplette Modellzyklen Zeit für die Industrie.

Richtig aber das ändert doch nix daran das es konsequenter wäre als den Leuten jetzt über Heizöl und Benzin das Geld aus der Tasche zu ziehen, wobei das wie gesagt eh nach hinten losgehen würde durch Holzöfen.
 
Dann würden die E-Autos rein aus der Masse heraus günstiger, der ÖPNV würde gefördert werden weil mehr Leute damit fahren..... zusätzlich könnte man Norwegenlike noch ne E-Auto Prämie einführen bis der Umstieg geschehen ist.

Du immer mit deinem Norwegen. Wenn wir soviel Geld und soviel billigen Strom wie die hätten, und auch noch ein Miniland mit einer Handvoll Einwohnern wären, wäre das alles kein Problem. Sind wir aber nicht, der Vergleich macht keinen Sinn.

dir kann man aber z.b. nur über ein striktes Verbot, nicht über den Preis weh tun. DA ist der Unterschied.

Jeder hat seinen Preis und es geht hier hauptsächlich um die Masse :)
 
Richtig aber das ändert doch nix daran das es konsequenter wäre als den Leuten jetzt über Heizöl und Benzin das Geld aus der Tasche zu ziehen, wobei das wie gesagt eh nach hinten losgehen würde durch Holzöfen.

Du mit deinen Holzöfen... in den Mietwohnungen der "armen" Leute gibt's in aller Regel nichtmals Öfen...

Wenn du mich fragst, müsste man das alles sinnvoll kombinieren. Das Autofahren muss teurer werden, gleichzeitig muss aber natürlich der ÖNV attraktiver werden. Für die Ballungsgebiete würde ich eine City-Maut einführen, gleichzeitig Parkplatzrückbau. Alleine die beiden Dinge würden auch ohne höhere Spritkosten schon für ein gewisses Umdenken sorgen.

Würde sich unsere Regierung übrigens rigoros um bezahlbaren Wohnraum kümmern, müssten vielleicht auch viel weniger Menschen jeden Tag pendeln und somit mehr als nötig Auto fahren.

Die Städteplaner reden schon seit 20 Jahren in den Städten vom vertikalen Bauen, aber da darf ja auch nichts passieren...

Es gibt tausende Dinge, die man anpacken könnte. Nur hat halt keiner die Eier, es auch mal zu beginnen.
 
Wir schaffen es ja nichtmals, für 2030 oder 2035 einen Zulassungsstopp für Verbrenner durchzusetzen. Und das wären noch 12, bzw. 17 Jahre, also mehr als zwei komplette Modellzyklen Zeit für die Industrie.

Und welche Alternative soll sich in 17 Jahren so weit entwickelt haben, das die mobilität nicht darunter leidet? Gott sei Dank gibt es kein Verbenner verbot. Das wäre totaler Blödsinn.
 
Und welche Alternative soll sich in 17 Jahren so weit entwickelt haben, das die mobilität nicht darunter leidet? Gott sei Dank gibt es kein Verbenner verbot. Das wäre totaler Blödsinn.

Ich sag es nochmal, und du kannst das gerne anzweifeln... die Individualmobilität, wie wir sie heute betreiben, wird es in Zukunft so nicht mehr geben. Mobilität wird sich verändern.

Davon abgesehen gibt es doch schon mehrere Alternativen. E-Autos z.B.. Viel interessanter sind aber Wasserstoff- und Brennstoffzellenautos.

Nur mal so als Gedanke. BMW hatte mit dem Hydrogen 7 bereits vor etlichen Jahren einen serienreifen Wasserstoffwagen. Die Modifikationen am Motor sind als gering anzusehen. Wasserstoff ist unendlich verfügbar und kann mit erneuerbaren Energien sehr umweltfreundlich erzeugt werden.

Mercedes treibt gerade mit anderen Herstellern die Brennstoffzelle voran. Auch hier sprechen wir beim GLC F-Cell über ein Serienmodell.

In beiden Fällen scheitert es bisher nur an der Infrastruktur. Und gerade bei sowas könnte Deutschland eine Spitzenposition einnehmen...

Beim Elektroauto wartet man auf die Serienreife des Silizium-Luft-Akkus. 1000km Reichweite möglich, Schnellladen möglich, unendliche Ressourcen, zu weiten Teilen ohne Probleme recyclebar.

Teschnisch gesehen bräuchten wir schon seit Jahren keinen Benziner oder Diesel.
 
Dass die Individualmobilität abnimmt ist aber nicht gesagt, es gibt 2 Szenarien für die Zeit der selbstfahrenden Autos.

Einmal werden mehr Autos verkauft als heute weil es quasi keine Staus und Parkplatzsuche mehr gibt, jeder aber immer ein Auto verfügbar haben will.
In dem anderen Szenario werden weit weniger als heue verkauft, da das Ganze quasi auf Carsharing basiert und man sich ein Auto ruft, wenn man eins brauch.
 
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