Gerade The End of the Fucking World: S2 (Netflix) beendet.
Ich war vorher ziemlich skeptisch der zweiten Staffel gegenüber, da die erste eine imo perfekt für sich stehende Geschichte erzählt hat, und Netflix diesbezüglich keinen allzu guten Trackrecord hat, was die Qualität der Fortsetzungen von Serien anbelangt, die eine eigentlich abgeschlossene Geschichte erzählt haben. Damn you, 13 Reasons Why!
Ich muss zu meiner Überraschung aber sagen, dass es sich hier definitiv nicht um ein zweites 13RW S2 handelt. Alles, was man von S1 mag, vorallem das handwerkliche und die teils bösartige Tonalität, ist alles exakt so präsent, wie man es kennt. Natürlich kann man argumentieren, dass es diese Staffel von vorneherein nicht gebraucht hätte, aber das ist für mich komplett irrelevant, solange die Qualität stimmt. Es hat nie eine Serie, einen Film oder ein Spiel je gebraucht.
Es gibt eigentlich nicht's, was ich der zweiten Staffel groß ankreiden könnte, außer dass der Anfang forciert wirkt. Die zweite Staffel hatte definitiv in keinem Kopf existiert, als die erste Staffel geschrieben wurde. Da ist es nur beeindruckender, wie gut die zweite Staffel aber trotzdem nach ein paar Episoden wieder funktioniert.