Zum einen ist da Debra, Dexters Adoptivschwester, die in der achten Staffel gestorben ist. Die sieht Dexter jetzt dauernd, so wie in den vorigen Staffeln seinen Adoptivvater Harry, und redet mit ihr oder sie halt mit ihm. Debra war ja schon in den alten Staffeln, wo sie noch am Leben war, nervig, aber jetzt ist es teilweise unerträglich. Gefühlt sind die Gespräche auch viel öfter als damals mit Harry. Dann ist da noch sein 16 jähriger Sohn, der Dexter in dieser Abgeschiedenheit gefunden hat. Er versucht eine Beziehung zu seinem Vater aufzubauen, hat aber auch emotionale Probleme, weil er sich an die Ermordung seiner Mutter durch den Trinity Killer erinnern kann. Die Figur bleibt aber in der Serie, wie ich finde, sehr blass und langweilig. Die ganze Geschichte ist auch sehr unglaubwürdig. Dexter, der sich jetzt Jim Lindsay nennt, trifft sogar am Arsch der Welt wieder einen Serienmörder. Ernsthaft jetzt, was besseres fällt einen da nicht ein?!? Am schlimmsten ist aber das Ende, als Dexter von seinem Sohn erschossen wird. Völlig unglaubwürdige Szene, so ein Abgang von Dexter hätte man sich auch sparen können.