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PC Der Microsoft und PC Thread

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Google will die Weltherrschaft

Googles neue Ankündigungen vervollständigen ein beunruhigendes Puzzle: Der Konzern überzieht den Globus mit einem unsichtbaren Netz aus Informationen, das schnell unverzichtbar werden wird. Der Eintrittspreis ist die totale Überwachbarkeit.

Als eine Moderatorin des US-Fernsehsenders CNBC Google-Chef Eric Schmidt am Montagabend nach all den Daten fragte, die sein Konzern über Internetnutzer besitzt, sagte Schmidt einen denkwürdigen Satz: "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun." Wer aber "wirklich diese Art von Privatsphäre" brauche, müsse sich nicht über Suchmaschinen wie Google Sorgen machen, die solche Daten selbstverständlich speicherten. Sondern über die US-Behörden. Denn der Patriot Act erlaube unter Umständen auch Zugriff auf die Daten, die Google über seine Nutzer sammelt.

Schmidts Satz verrät gleich drei beunruhigende Haltungen: Erstens, so kann man ihn interpretieren, sind Sie selbst schuld, wenn Sie es heute noch wagen, Geheimnisse haben zu wollen. Zweitens weiß Google schon längst verdammt viel über Sie. Und drittens wird der Konzern all die Informationen, die er über Sie hat, nicht gegen Sie verwenden - denn das dürfen nur Regierungsbehörden.

Dieses Weltbild - "wer nichts zu verbergen hat, braucht sich doch keine Sorgen zu machen", kennt man aus totalitären Staaten. Dass es nun vom Chef des größten Datensammlers der Menschheitsgeschichte öffentlich vertreten wird, ist besorgniserregend. Zumal Schmidt den Satz in einer Phase der Google-Geschichte sagt, in der sein Unternehmen in bislang unbekanntem Tempo Innovation auf Innovation präsentiert: Google ist dabei, sich für die Zukunft absolut unentbehrlich zu machen, auch weit weg vom PC. Der Preis, den man für die stets kostenlosen und so unheimlich nützlichen Dienste des Unternehmens zahlen muss, ist aber spätestens jetzt klar: Wir alle sollen uns vom bürgerlichen Konzept der Privatsphäre verabschieden.

Die Puzzleteile der Google-Strategie fielen in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren immer schneller an die ihnen zugedachten Plätze.

■Die Suchmaschine und ihre brillant organisierte Refinanzierung über stets passende Werbung war der erste Schritt auf dem Weg zu globaler Dominanz. In seinem Kerngeschäft erscheint Google derzeit unangreifbar: In weiten Teilen der Welt ist die Suchmaschine unangefochtener Marktführer, ihr globaler Marktanteil liegt NetApplications zufolge derzeit bei knapp 85 Prozent (siehe Tabelle unten). Die Suchmaschine findet nicht nur, sie sammelt auch kontinuierlich Daten über alle, die sie nutzen - standardmäßig semi-anonym, nur verknüpft mit der IP-Adresse und benutzten Browser-Version. Wer will, kann allerdings Einspruch erheben.

■Mit weiteren Google-Angeboten wie Google Mail, Text & Tabellen, dem Fotodienst Picasa, der personalisierten Startseite iGoogle und anderen wurden die Nutzer überzeugt, sich dem Konzern persönlich vorzustellen: Wer einen Google-Account nutzt, teilt dem Unternehmen standardmäßig alles mit, was er im Netz sucht. Wer das Mailprogramm oder den Kalender nutzt, speichert auch Persönlichstes auf den Servern des Konzerns. Und wer die Google Toolbar installiert, meldet fortan sein gesamtes Surf-Verhalten an Google weiter.

■Mit dem Handy-Betriebssystem Android wurde der nächste Schritt auf dem Weg zur digitalen Weltherrschaft eingeleitet. Android ist nützlich, kostenlos, die derzeit einzige echte Alternative zu Apples iPhone-Software. Und Android funktioniert richtig nur dann, wenn man sich fest an Google bindet: Ohne Google Mail, Kalender, Text und Tabellen ist ein Android-Smartphone nicht besonders smart. Mit anderen Worten: An der Eingangstür zur mobilen Google-Welt muss eine persönliche Visitenkarte abgegeben werden. Mit der Anonymität des Internets ist es damit vorbei.

■Seit Oktober 2009 ist Google nun auch ein Anbieter von Navigationssystemen bald vermutlich auch in Europa. Android-Handys haben in der Regel ein GPS-Modul, und der Konzern hat, heimlich, still und leise, mit Hilfe seiner Streetview-Fotoautos alle Daten gesammelt, die man für sogenannte Turn-by-Turn-Navigation braucht, wie man sie aus Auto-Navis kennt. Motorolas "Droid" ist in den USA das erste Telefon, das ein kostenloses Navigationssystem enthält. Nutzen kann man es nur, wenn man bei Google eingeloggt ist. Google besitzt nun nicht mehr nur Informationen darüber, was seine Intensivnutzer im Netz tun - sondern auch darüber, wo sie gerade sind, und wo sie hinwollen.

■Am Montagabend, als Schmidt im Fernsehen den Satz über die womöglich überschätzte Privatsphäre sagte, wurden in den USA die vorerst letzten Puzzleteilchen vorgestellt: Künftig können Google-Nutzer auch eine visuelle Suche nutzen - wer seinem Handy etwas zeigt, soll erfahren können, was das ist. Gebäude oder Gegenstände sollen so identifizierbar werden - Personen noch nicht, wie Google-Chefingenieur Vic Gundotra bei der Vorstellung gestern auf Nachfrage hin erklärte. Er sagte wirklich "noch nicht" - es müssten zuerst noch Fragen hinsichtlich des Schutzes der Privatsphäre geklärt werden. Künftig will Google also auch wissen, was Sie gerade sehen.

Das Puzzle nähert sich damit seiner vorläufigen Vollendung. Wer ein Android-Handy der nächsten Generation sein eigen nennt, wird die Welt auf völlig neue Weise erfahren und sich in ihr zurechtfinden können: Google verknüpft die Weltwissensmaschine Internet mit realen Orten, Objekten und, irgendwann, womöglich auch Personen.

Der Konzern kann seinen Nutzern sagen wo sie sind, erklären, wo in ihrer Nähe sie ein Restaurant/ein Geschäft/eine öffentliche Toilette/einen Bahnhof finden, und wie sie dort hinkommen. Es kann Öffnungszeiten, Speisekarten, Fahrpläne, Preislisten vorhalten, dazu Restaurantbewertungen von Nutzern, Film- und Theaterkritiken, die lokale Wettervorhersage für das Stadtviertel, in das Sie gerade hineinschlendern. Irgendwann wird es Ihnen, nach einem Blick durch die "Google Goggles" getaufte Augmented-Reality-Brille im Handy das Baujahr des Oldtimers am Straßenrand ebenso mitteilen können wie, womöglich, den Berufsweg und gegenwärtigen Arbeitgeber ihres Gegenübers.

Die Welt wird mit einem ständig aktualisierten Netz aus Information überzogen - um es zu sehen, braucht man nur durch ein Android-Handy zu blicken. Es wird schwer werden, sich der Nützlichkeit und Attraktivität dieses Angebots zu entziehen. Für Google erschließt es neue Geldquellen: Bezahlte Suchergebnisse mit Ortsbezug werden dem Konzern stattliche Erlöse bescheren.

Das bedenkliche Weltbild des Google-Chefs

Für seine Dienste verlangt der Konzern nur einen kleinen Preis: Sie müssen ein Telefon kaufen, einen Daten-Handyvertrag abschließen - und ihre Privatsphäre aufgeben. Denn am Eingang zur Welt der totalen Information wartet ein digitaler Türsteher, der Sie kennt. Er wird künftig nicht nur wissen, was Sie gerade wissen wollen, wem Sie E-Mails schreiben und was ihre nächsten Termine sind. Sondern auch, wo Sie sind, was sie sich gerade ansehen, wo sie hinwollen und, irgendwann, womöglich auch, wen Sie gerade getroffen haben. Alles in guter Absicht, versteht sich - all das soll ja nur dazu dienen, Ihnen noch passgenauer Werbung zu servieren. Außer, eine Regierungsbehörde mit berechtigtem Interesse fragt nach.

Zum Schluss noch mal Eric Schmidts denkwürdiger Satz: "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun."


http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665813,00.html
 
Michael Moore schrieb:

In dieser Woche hat der Google-Chef mit einer eindeutigen Äußerung zur Privatsphäre begründeten Unmut hervorgerufen. Er sagte, dass "wenn es etwas gibt, bei dem sie nicht möchten, dass es jemand anderes weiß, so sollten dies dieses einfach gar nicht erst nicht tun."

:skep:


Edit:
Asa Dotzler, einer der Mitbegründer vom der Mozilla Foundation

:skep:

Edit2:
Er schrieb, das Microsoft tatsächlich einen besseren Datenschutz als Google hat

:skep:
 
Wenn die sich da nicht haben reinfuschen lassen, dann kann das Ding hoffentlich seine laaaange Entwicklungszeit rechtfertigen

Aber ich sehe schon.. endlich auch ein Mac und Linux Client :dhoch:
 
Installation lief problemlos. Ding geht super. Bin mal auf die Sprachquali gespannt. :dhoch:

Wir brauchen nen KTreff Server. :D
 
Ham jetzt mal ein bisschen ausprobiert.
Macht auf jeden Fall was her! :dhoch:
Die Rechte-Vergabe, und allgemein die Sicherheiten (Passwörter) etc. sind noch ein wenig undurchsichtig. Einmal Rechte vergeben, bleiben diese auch. Ist nicht soo vorteilhaft.
Der Dateitransfer scheint ungefähr wie in Dropbox zu funktionieren. Alle files landen auf einem Webspace, von dem aus jeder alles hoch- und runterladen kann - die benötigten Rechte vorrausgesetzt. Funktioniert hat das ganz bei uns ab schlussendlich noch nicht.
Die Sprachqualität ist schon ganz gut. Ungewohnt, aber gut. Auch gibt`s scheinbar ein feature, das die Sprachqualität auf Musikniveau hoch setzt. Evtl. ermöglicht es ja ganze Channel von einem Clienten aus mit Musik zu beschallen.
Eine Freundeliste gibt es auch. Man sieht zwar wer wo ist, kann aber nicht ohne weiteres hinterher joinen. Das kommt hoffentlich noch.

Macht insgesamt für eine Beta schon einen soliden Eindruck. Ein wenig undurchsichtig noch, aber dank der Tatsache, das man sich jeder Zeit mit ein paar klicks seinen eigenen Server erstellen kann, braucht man auch nicht angst vor einem overtake o. ä. zu haben.
 
Hab gerade ein Programm zur Verwaltung der interne Windows Vista/7 Firewall gefunden. Die Free Version dient dabei vor allem der Verwaltung, welche Programme ins Internet dürfen und welche nicht. Mehr habe ich bei Zonealarm damals auch nicht eingestellt.
http://www.sphinx-soft.com/Vista/index.html
 
Im Apple Thread gerade entdeckt, aber da solls ja grundsätzlich um Apple und nicht um Windows handeln.

om3ga schrieb:
[...]
Richtig schlimm finde ich als Ex-XP-User die Systemsteuerung. Ich finde NICHTS mehr und sonderlich intuitiv sind die Sachen imho nicht gruppiert.

Geht mir ganz genauso. Dafür ist die Suche in der Systemsteuerung oben rechts sehr gut, damit finde ich alles. Trotzdem aber kein Ersatz für ne übersichtliche Handhabung.

Dafür gibts aber den "Godmode"
Einfach einen Ordner mit dem Namen GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} erstellen (bzw. für Godmode irgendeinen anderen Namen erstellen, Alternative wäre eine Verknüpfung mit dem Ziel "explorer.exe shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}").

Gibt noch weitere (ohne Garantie, daß sie wirklich funktionieren)
Network Connections.{7007ACC7-3202-11D1-AAD2-00805FC1270E}
Wireless Networks.{1FA9085F-25A2-489B-85D4-86326EEDCD87}
Pappierkorb: {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}
My computer: {20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}
user: {60632754-c523-4b62-b45c-4172da012619}
Bibliotek: {031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}
 
Hab gestern was ganz tolles bzgl. VMWare rausgefunden. Um Dateien zwischen der virtuellen Umgebung und dem Host System auszutauschen, braucht man gar keinen Share Holder Ordner. Man kann die Dateien einfach rüberziehen und zwar in beide Richtungen. Dies funktioniert sogar bei virtuellen BS, die kein Share Holder (wie Windows 98) unterstützen.
 
Hallo, hab ein Problem mit meinem Laptop Acer 5720 mit Windows Vista drauf. Hab den Laptop gestern mit Gewalt runterfahren müssen, nun bootet er zwar, dann kommt aber die Meldung "Updates werden koniguriert: Abschnitt 3 von 3 0 %", aber nach kurzer Zeit kommt "Herunterfahren" und der Computer startet wieder neu und das ganze wiederholt sich.

Hab heute schon den ganzen Tag versucht das Problem zu beheben, aber nichts hilft. Hab ihn mehrmals wieder abgeschaltet, vom netz genommen, nur mit Akku gestartet usw., aber nichts hilft.

Kann ich irgendwas im Boot-Menü irgendwas machen, damit es wieder läuft? Kenn mich nichts so gut damit aus, wäre für jeden Tipp dankbar.
 
das hab ich auf der arbeit auch...der kann bei mir das servicepack3 nicht installieren und deshalb auch keine folgeupdates mehr, ist nur noch am meckern, langsam, runterfahren dauert ewig, weil er jedes mal versucht das servicepack zu installieren.

hilft im prinzip nur der große hammer, oder das gute ubuntu drauf.

Gerri schrieb:
du benutzt ne Firewall trotz Router ? (ich geh mal davon aus das du nen Router hast).

Sisaya schrieb:
Nur zur Kontrolle, welche Programme denn so nach Hause telefonieren möchten.

Sorry - das ist ja schon was älter, aber ich les das grade erst.
ähm..ihr scherzt aber jetzt, oder glaubt ihr wirklich ein Router bestenfalls mit NAT den Einsatz einer Firewall (und wenns nur die Windowsfirewall ist) ersetzen/nicht notwendig machen sollte?

Vllt ist das auch der Irrglaube, der dafür sorgt dass hier andauernd diese "ich muss mein windows neuinstallieren"-Postings aufschlagen.
 
Ein Router mit Firewall (und ne Firewall sollte wohl jeder auch nur annähernd ernstzunehmende Router besitzen) macht in jedem Fall die Windows Firewall unnötig.
 
Das google Interview oben ist etwas falsch übersetzt. Der erste Satz stimmt, aber den Rest habe ich anders in Erinnerung.
Ich habe das zufällig auf CNBC gesehen. Die Sendung hieß "Inside the mind of google". Wen es interessiert, vlt findet man ja das orginal online.
 
Steffko schrieb:
Ein Router mit Firewall (und ne Firewall sollte wohl jeder auch nur annähernd ernstzunehmende Router besitzen) macht in jedem Fall die Windows Firewall unnötig.

woher weiß ich das? hab ne fritz box wlan 3070.

und bringen solche firewalls was, bzw kann man sich sicher fühlen oihne zusätzliche firewall?
 
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