om3ga schrieb:Aber damit widersprichst du dir doch selbst? Du sagst, man kann nicht beweisen (was stimmt, die Bitterkeit in deiner Aussage kann ich aber gut verstehen) und meinst dann, dass man erkennen _muss_, dass ... ? Passt für mich nicht zusammen.
Nee, ich widerspreche mir da nicht selbst. Tatsache ist, dass der Beweis - sprich das Aufführen eines unumstößlichen Faktes - an der Natur der Religion scheitern würde. Ich könnte wie schon gesagt jeden Stein in diesem und allen anderen Universen/Dimensionen etc. umdrehen und würde nix finden, was einem Gott, wie er von der Religion postuliert wird, auch nur ähnlich sieht. Trotzdem hätte ich das einem Gläubigen beizubiegen. Und der würde den Fakt, dass Gott schlicht und ergreifend absolut NIRGENDWO zu finden war, ignorieren und weiterhin GLAUBEN, dass es ihn gibt. Das ist ja die Krux. Ich soll einen objektiven Beweis liefern, um einen Glauben - also etwas, was vollkommen ohne jeglichen Beweis existiert - zu widerlegen. Das geht nicht. Und nicht weil die Nichtexistenz von Gott nicht zu beweisen wäre. Es geht nicht, weil der Gläubige nicht von seiner Ansicht abweichen würde, egal, was ich vorbringe. Davon leben Religionen. Sie halten sich nicht mit Wissen auf, weil sie dann keine Überlebenschance hätten. Sie verlangen Beweise werden selbst aber stets gerade so genau werden, dass sie sich im Notfall ruckzuck auf wolkiges Blabla berufen können (siehe Sir N in diesem Thread...mal wieder).
Und das mit dem erkennen müssen - man denke nur mal ein wenig angestrengt über Formulierungen wie "allmächtig", "allwissend", "allirgendwas" nach. Man denke darüber nach, was diese Wörter wirklich in letzter Konsequenz bedeuten, was die kleine Silbe "all" WIRKLICH aussagt. Und dann kommt man sehr schnell zu dem Schluss, dass ein Gott gemäß Religion nicht existieren kann. Unmöglich. Reiner Schwachsinn. Ammenmärchen. Ende. Aus.


