Jup, ist schlimm hier.
Ab 70 sollte man am besten nicht mehr krank werden.
Einfach irgendwann umfallen oder einschlafen.
Hab es schonmal geschrieben.
Mein zu dieser Zeit schwerkranker Vater musste dauerhaft tagsüber an die Infusion.
Einen gebrauchten Infusionsständer hat man abgelehnt mit dem Hinweis, man könne doch auch
einfach einen Nagel in die Wand hämmern.
Der Hausarzt hat meinen Vater eigentlich überhaupt nicht besucht. Wenn was war, wurden wir angehalten einen Krankenwagen zu rufen.
Was mich richtig traurig macht: Der mobile Pflegedienst hat so eine tolle Arbeit gemacht.
Die ganzen Frauen die da für einen Dreck an Einkommen jeden Tag schwer kranke Menschen pflegen und die, die den Schotter bekommen (Ärzte) kümmern sich einen Dreck.
Ich verstehe das Gesundheitswesen aber eh nicht. Keine Chance.
Ist mein Gehirn zu klein für.
Vor zwei Jahren !? haben viele Kassen Geld ausgeschüttet.
Jetzt werden die Beiträge drastisch erhöht.
Das mit dem Pflegedienst habe ich so auch erlebt, aber ich muss hier auch mal eine Lanze für Hausärzte brechen.
Mein Schweigervater ist vor 1 1/2 Jahren an Krebs verstorben und hatte aber die ganze Krankheitszeit einen super tollen Hausarzt. Er hat regelmäßig vorbeigeschaut und auch von sich aus mehrmals angerufen, sich erkundigt oder gefragt ob er vorbeischauen darf.
Das war ganz großes Kino.
Eine große Stütze, auch wenn es am Ende nichts gebracht hat.
Das selbe habe ich letztes Jahr bei einem anderen (u.a. Meinem) Hausarzt erlebt.
Ein Anruf egal zu welcher Zeit, man hat ihn erreicht.
Er soll Abends vorbeikommen? Kein Problem geben sie mir 30 Minuten.
Hier war es auch wieder Krebs und gebracht hat es auch hier wieder nichts, aber dennoch ist das für uns als Familie toll gewesen.
Meine Großeltern sind auch beide weit ü80 und haben ebenfalls einen Hausarzt der immer vorbeischaut wenn sie sie ihn anrufen.
Also es sind nicht alles Hausärzte mies.
Dennoch ist es natürlich umso schlimmer wenn man einen "schlechten" erwischt hat und dann so dasteht.





