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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Obwohl ich finde, dass das hier mit dem Reißverschlusssystem in den letzten Jahren deutlich besser geworden ist. Die meisten haben das Prinzip gerafft und es fluppt an den meisten Stellen sehr gut. Ist aber auch unabdingbar bei den gefühlten 864233746 Autobahnbaustellen die wir hier haben.
 
Gut sind auch die Leute mit dem christlichen Fisch als Aufkleber am Auto. Wenn du so einen vor dir hast, weißt du schon gleich, dass das eine furchtbare Fahrt wird :D. Hatte ich gerade letztens wieder, die können einfach nicht Auto fahren.

...und hinter dir irgendeinen Idioten in seinem geleasten BMW/Audi/Mercedes mit eingebauter Vorfahrt und eingebauten Behindertenausweis, der selbst im Stau an der Stoßstange des Vordermannes klebt.

KRIEGE ICH SON HALS...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mutter seit heute wieder zu Hause, die Weiterbehandlung in einer anderen (neurologischen) Klinik konnte leider nicht direkt erfolgen, weil kein Bett frei war. Das soll nun am Montag geschehen, bis dahin ist sie hier. Alternativ wäre noch Kurzzeitpflege möglich gewesen, aber sie wollte heim. Und ich brachte es nichts übers Herz ihr das auch noch zu nehmen.

Jetzt ist sie seit zwei Stunden hier und ich bemerke, es klappt nicht. Es geht nicht, das packe ich nicht. Sie kann nichts mehr, wirklich gar nichts mehr, aber trotzdem ruft sie natürlich alle 2-3 Minuten. Das hält doch kein normaler Mensch aus. :( Es ist etwas völlig anderes sie 2-3 Stunden zu besuchen, dann für sie da zu sein, und danach dann abzuschalten. Aber 24h ist das einfach nur brutal.

Ich muss offen zugeben, diese Belastung halte ich nicht durch. Ich denke ich werde mich wohl nach einem Heimplatz bemühen müssen. Das ist zwar alles sehr hart, aber ich kann mich ja nicht kaputt machen.

Man kann sich mit ihr auch gar nicht mehr richtig unterhalten, weswegen mir auch diese Unterstützung ihrerseits fehlt.

Ich weiss nicht ob hier Leute sind, die einen Elternteil schon mal in ein Heim tun mussten?! Ich denke mal in gewissen Situationen sind schwerstkranke Menschen dort dann einfach besser aufgehoben. Zumal die Belastung für mich dann entfällt.
 
Mutter seit heute wieder zu Hause, die Weiterbehandlung in einer anderen (neurologischen) Klinik konnte leider nicht direkt erfolgen, weil kein Bett frei war. Das soll nun am Montag geschehen, bis dahin ist sie hier. Alternativ wäre noch Kurzzeitpflege möglich gewesen, aber sie wollte heim. Und ich brachte es nichts übers Herz ihr das auch noch zu nehmen.

Jetzt ist sie seit zwei Stunden hier und ich bemerke, es klappt nicht. Es geht nicht, das packe ich nicht. Sie kann nichts mehr, wirklich gar nichts mehr, aber trotzdem ruft sie natürlich alle 2-3 Minuten. Das hält doch kein normaler Mensch aus. :( Es ist etwas völlig anderes sie 2-3 Stunden zu besuchen, dann für sie da zu sein, und danach dann abzuschalten. Aber 24h ist das einfach nur brutal.

Ich muss offen zugeben, diese Belastung halte ich nicht durch. Ich denke ich werde mich wohl nach einem Heimplatz bemühen müssen. Das ist zwar alles sehr hart, aber ich kann mich ja nicht kaputt machen.

Man kann sich mit ihr auch gar nicht mehr richtig unterhalten, weswegen mir auch diese Unterstützung ihrerseits fehlt.

Ich weiss nicht ob hier Leute sind, die einen Elternteil schon mal in ein Heim tun mussten?! Ich denke mal in gewissen Situationen sind schwerstkranke Menschen dort dann einfach besser aufgehoben. Zumal die Belastung für mich dann entfällt.

Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar. Mein Vater musste kurz vor seinem Tod auch noch in die Kurzzeitpflege, weil es durch mich, meine Geschwister oder meine Mutter nicht zu bewältigen war.
Also mach dir keine Vorwürfe oder fühl dich nicht schlecht dadurch. Klapper die Pflegehäuser ab. Es gibt Kontakstellen, die dir einen Pflegeplatz suchen können.
 
Ganz schlimm sind die Leute die mehr zwischen Ihre Beine aufs Handy schauen und Tippen als auf die Straße.
1/2 Sekunde Straße, 10 Sekunden Smartphone. So eine hatte ich letztens im zähflüssigen Verkehr in Dortmund auch vor mir.
Es ist dann immer eine Lücke von ca. 50-75 m zum Vordermann entstanden, irgendwann hat es mir gereicht und ich habe gehupt, da streckt die Tussi auf noch den Mittelfinger aus. Hätte Sie am liebsten angezeigt aber keinen Bock auf das Theater und Aussagen gegen Aussage.
Sind aber offensichtlich mehr Frauen als Männer die während der Fahrt Ihre Social Media Kacke frönen müssen. :wand:

Das endet dann nicht selten so, dieser Unfallverursacherin ist auch das Handy in den Fußraum gerutscht.
Das Ende vom Lied, 2 Tote, Ein Motorradfahrer dem man mindestens ein Bein abnehmen musste und eine Verursacherin die sicher Ihr leben lang ebenfalls daran zu knabbern hat. Bin an der Unfallstelle vorbei gekommen als es gerade passiert ist, seitdem bin ich da recht empfindlich wenn ich diesen wechselnden Blick vom Spiegel auf den Schoß und zurück sehe.
http://www.ruhrnachrichten.de/staed...werem-Verkehrsunfall-gestorben;art932,2300783
 
Das ist ja noch das Schlimmste daran, dass die Leute keinerlei Einsicht zeigen. Die werden noch pampig wenn man sie auf diese Fahrlässigkeit aufmerksam macht. Sowas regt mich nur noch auf, weil es auch immer mehr werden.
 
Mutter seit heute wieder zu Hause, die Weiterbehandlung in einer anderen (neurologischen) Klinik konnte leider nicht direkt erfolgen, weil kein Bett frei war. Das soll nun am Montag geschehen, bis dahin ist sie hier. Alternativ wäre noch Kurzzeitpflege möglich gewesen, aber sie wollte heim. Und ich brachte es nichts übers Herz ihr das auch noch zu nehmen.

Jetzt ist sie seit zwei Stunden hier und ich bemerke, es klappt nicht. Es geht nicht, das packe ich nicht. Sie kann nichts mehr, wirklich gar nichts mehr, aber trotzdem ruft sie natürlich alle 2-3 Minuten. Das hält doch kein normaler Mensch aus. :( Es ist etwas völlig anderes sie 2-3 Stunden zu besuchen, dann für sie da zu sein, und danach dann abzuschalten. Aber 24h ist das einfach nur brutal.

Ich muss offen zugeben, diese Belastung halte ich nicht durch. Ich denke ich werde mich wohl nach einem Heimplatz bemühen müssen. Das ist zwar alles sehr hart, aber ich kann mich ja nicht kaputt machen.

Man kann sich mit ihr auch gar nicht mehr richtig unterhalten, weswegen mir auch diese Unterstützung ihrerseits fehlt.

Ich weiss nicht ob hier Leute sind, die einen Elternteil schon mal in ein Heim tun mussten?! Ich denke mal in gewissen Situationen sind schwerstkranke Menschen dort dann einfach besser aufgehoben. Zumal die Belastung für mich dann entfällt.

Wichtig ist, dass du an der Entscheidung nicht verzweifelst. Es ist auch für deinem Mutter besser, da sie rund um die Uhr versorgt werden muss. Das kannst du gar nicht leisten.
Es ist die richtige Entscheidung für euch beide!
 
Nee ich warte bis das Auto vor mir ein paar Längen Vorsprung hat und lass dann langsam rollen in der Hoffnung, dass ich langsam genug rolle, dass ich die nächste Stop-Phase damit überbrücken kann.
Und durch die Lücken die dann entstehen wird Stau künstlich verlängert...das sind mir ja die liebsten...
 
Wichtig ist, dass du an der Entscheidung nicht verzweifelst. Es ist auch für deinem Mutter besser, da sie rund um die Uhr versorgt werden muss. Das kannst du gar nicht leisten.
Es ist die richtige Entscheidung für euch beide!

Ja, nur ist die Erkenntnis halt brutal. Aber ich habe halt bemerkt wie gut es tat nach den Besuchen auch mal abschalten zu können. Natürlich habe ich oft geheult wie zuletzt als kleines Kind, ich bin normalerweise den Tränen nicht sehr nahe gebaut, aber bei den Eltern ist das einfach etwas anderes, und dafür muss man sich auch nicht schämen. Da weisste dann teilweise gar nicht warum du heulst, wegen der schweren Krankheit, der Ungewissheit, weil die sie nicht verlieren möchtest, aber auch aufgrund der Panik, wie das zu Hause klappen soll.

Und wenn ein Mensch wirklich nix mehr kann, dann hat es womöglich auch daheim keinen Sinn mehr zuhause im Bett zu liegen, wo nur eine einzige Person für sie da sein kann.
 
Und durch die Lücken die dann entstehen wird Stau künstlich verlängert...das sind mir ja die liebsten...
Stau wird am schlimmsten durch die verlängert, die ständig zu schnell losfahren und wieder abrupt bremsen. Wäre im Stau jeder relaxed, wären die meisten Staus viel schneller wieder aufgelöst.
Plus die Spurenspringer, die sind genau so ein Übel.
 
Ich muss offen zugeben, diese Belastung halte ich nicht durch. Ich denke ich werde mich wohl nach einem Heimplatz bemühen müssen. Das ist zwar alles sehr hart, aber ich kann mich ja nicht kaputt machen.

Such ihr definitiv einen Heimplatz und mache Dir auch keine Vorwürfe deswegen. Ich hatte meine Mutter bei ihrer Krebserkrankung ja die 6 Monate zu Hause gepflegt und sie war bis zuletzt auch noch relativ fit, bis ihr dann die Schmerzmittel den Geist vernebelten, aber selbst daß war extrem zehrend. Und ich hatte ja noch Hilfe von meiner Schwester, dem Hausarzt und ihren Freundinnen. Ich würde das aber nicht nochmal durchstehen. Tu Dir das nicht an, es hilft weder Dir noch ihr...
 
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