Ja, ich bin der Schuldige, der den Thread hochgeholt hat – steinigt mich

Gibt´s was Neues von jemanden?
Die Anonymität des Internets verleitet mich diesmal auch, was zum Besten zu geben. Wobei das im Vergleich zu einigen schon lächerlich banal ist und der Thread auch nicht so 100%ig passt
Ich fühle mich irgendwie richtig beschissen. Ich habe einen guten Job mit rosigen Aussichten. Ich bin super abgesichert. Und genau aus diesen Gründen hatte ich alles für die nächsten Jahre gut durchgeplant. Doch jetzt kommt mein bester Kumpel (hab nicht viele Freunde und wir sind wirklich dicke) und zieht 450km weg. Ich kann ihm aber nicht mal böse sein, denn ich hätte es genauso gemacht ^^
Tja, jetzt sagt mir mein Bauch "folge ihm", ich kann aber nicht, weil ich noch 3/8 Semester meines Abendstudiums absitzen muss. Und dann müsste ich ´nen sicheren Job aufgeben, für den ich das Studium überhaupt erst aufgenommen habe. Und ich mag meine Heimat Berlin, irgendwie zumindest. Ach ja *seufz*.
Von außen gesehen war ich wohl immer (oberflächlich gesehen) prädestiniert für Depressionen o.Ä. Das hat sich aber nie mir bei gezeigt, weil ich immer unglaublich optimistisch war, egal wie schwer es mal gewesen sein mag. Bis zu diesem Jahreswechsel. Da kam erstmals wirklich die "Angst" vor der Zukunft in mir hoch, musste ´nen paar Mal schlucken. Trotz meines Optimismus war ich auch immer sehr bodenständig, und dennoch fang ich jetzt auch noch an für jemand Unerreichbaren zu schwärmen. Zum Glück nur "Schwärmerei", und ich weiß auch wie selten dämlich das ist. Manchmal kommt einfach alles zusammen.
Ich glaube es ist einfach die Hilflosigkeit die mich nervt. Ab und zu brauch ich Veränderungen (auch größere), die will ich aber selbst bestimmen. So´n kleiner Kontrollfreak halt
