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Der Digi Cam, Video und Bilder Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wollt gerade sagen..

@Eape

Warum erwähnst du, dass du Laie bist? Oder sollen hier nur Profis die Bilder bewerten?

Ich dachte gerade die Meinung von Laien ist gefragt. Die zeigen doch am Besten ob ein Foto gut ist oder nicht.
z.B. Trayal - keine Ahnung was er macht, aber seine Bilder sind imo einfach immer perfekt.
XanderH ebenso - ich sehe nicht was die beiden da technisch reinstecken, aber das Ergebnis ist krass.
Pils Bilder genauso - trotz komplett verschiedenen Stilen gefallen mir die Bilder fast immer.
 
Cloud Strife schrieb:
Du hättest dazu schreiben sollen, dass du nur positives Feedback haben möchtest. Jetzt haben wir schon zwei Diven hier im Fotothread. :gerri:

Nein, ich nehm auch gern konstruktive negative Kritik entgegen, aber "Mir gefällt das Model nicht" ist für die Art wie ich fotografiere sehr irrelevant. Urgs und Mingos Kritik sind anstandslos. Copado findet es sieht nach Instagram aus nur weil es kein natürliches Grading hat, aber das ist auch seine Meinung die ich akzeptiere.

eape fand das die Bilder nicht erotisch genug sind und hat zwei hervorgehoben die ich persönlich langweilig finde und die in die Richtung von Hochglanzfotografie gehen, aber das ist nur meine und seine Meinung, unterschiedlicher Geschmack.
 
Kritik am Model selbst gehört sich imho eh nicht wirklich.

Mir selbst sagen die Bilder technisch auch nicht so zu, vor allem die ersten beiden. Das ist schon sehr ein "Knips-look".
Die anderen sind da schon besser, auch wenn die Posen nicht immer ideal sind (die Beine beim Rigips-Schienen Bild z.b.)
 
snooky schrieb:
Kritik am Model selbst gehört sich imho eh nicht wirklich.

Mir selbst sagen die Bilder technisch auch nicht so zu, vor allem die ersten beiden. Das ist schon sehr ein "Knips-look".
Die anderen sind da schon besser, auch wenn die Posen nicht immer ideal sind (die Beine beim Rigips-Schienen Bild z.b.)

Ja, da hast du absolut Recht mit. Die ersten beiden sind auch nur so entstanden weil ich das Model nur an einem Abend abseits ner Feierlichkeit zum fotografieren bekommen habe und es schon dunkel war, ich aber nur den eingebauten Kamerablitz hatte. Hatte eigentlich nen Reflektor dabei weil ich gedacht hatte das wir die viel früher machen...
 
RPS. schrieb:

Zu allererst: Was mir bei dir gefällt, ist dass du deinen eigenen Stil hast, der sich recht konsequent wie ein roter Faden durchzieht. Man erkennt an gewissen Dingen mMn sofort, dass das jeweilige Bild von dir ist. Genauso wie bei Fungus, da fällt es einem auch sofort wie Schuppen von den Augen.

Bei einer ausgeprägten Handschrift ist es aber immer kritisch mit der Frage nach dem persönlichen Geschmack. Geschmäcker differenzieren, wie du ja bereits richtig angemerkt hast und je mehr stilisiert und vom gewohnten "Hochglanz-Photolook" abgewichen wird, umso mehr polarisiert es klarerweise auch. Man muss sich nur einmal Ausstellungen von namhaften Photokünstlern geben, statt sich Bilder von zB Werbefotografen anzusehen. Das ist teilweise ziemlich sperrige Kost, aber auch interessant, wenn man sich darauf einlässt und genug sensibilisert für das Thema ist.
Ich war aber auch bereits in Ausstellungen wo ich nur den Kopf schütteln konnte und weder thematisch, noch kompositorisch oder technisch etwas mit den Werken anfangen konnte, die andere wiederum sehr hoch schätzen. Polarisiert halt und halbwegs objektiv kann man eigentlich immer nur bis zu einem gewissen Grad die Aufnahmetechnik und Ausarbeitung bewerten.

Ich bin mir recht sicher, dass du die Lichtsetzung deiner Bilder sehr bewusst gewählt hast, aber mein Fall ist es nicht, da mich die Lichtsetzung sehr an die ersten Gehversuche mit Blitzgeräten erinnert. Es wirkt ziemlich totgeblitzt und wenig plastisch, wodurch in Kombination mit der Bearbeitung der von Copado genannte "Instagram-Look" entsteht. Damit meine ich jetzt Bild 1, 2, 5 und 8 (wobei bei Bild 8 wohl die recht starke Sonne dreingepfuscht hat oder es durch die Bearbeitung entstand).

Für mich sind die Schatten der entscheidend Punkt an der Lichtsetzung, da sie jene imo am stärksten formen und prägen. Das vorletzte Bild, sprich Bild 6 gefällt mir sehr gut. Klar muss ich nun erwähnen (ist aber wohl hier eh bereits bekannt), dass ich selbst ein riesiger S/W-Fan bin, aber als jenes macht das Bild fast alles richtig. Der Kontrast, sprich die Tonwerte sind breit verteilt, sodass das Bild sehr stark von seinen Hell-Dunkel-Kontrasten lebt. Gibt nichts langweiligeres als ein flaches S/W-Bild. Vielleicht wäre etwas Zeichnung in den Spitzlichtern nicht verkehrt gewesen (Eventuell lässt sich hier noch etwas im RAW-Converter herausholen?), aber vermutlich wars einfach ein Kompromiss aufgrund der sehr harten Lichtsituation? Die L-Komposition schmeichelt dem Bild-Format natürlich auch.
Bild Nummer 3 wäre für mich auch ein positives Beispiel für den Einsatz des Schattens, der hier wirklich sehr schön gezeichnet ist.

Ganz besonders die Akt-Fotografie lebt ganz stark von Pose, Kameraperspektive und Lichtsetzung und das fehlt mir doch sehr bei dieser Bilder-Serie.

Was mir auch oft bei deinen Bildern auffällt sind die großen, weißen, reflektierenden Flächen, die den Betrachter doch sehr ablenken. Hier wird in der Bildkomposition dazu angeraten diese eher zu vermeiden, wenn man sie nicht bewusst einsetzt, um den Blick lenken zu wollen. Ist mir besonders stark bei Bild 5 und 8 (der extrem dominante, helle Busch) aufgefallen.


RPS. schrieb:
Ja, da hast du absolut Recht mit. Die ersten beiden sind auch nur so entstanden weil ich das Model nur an einem Abend abseits ner Feierlichkeit zum fotografieren bekommen habe und es schon dunkel war, ich aber nur den eingebauten Kamerablitz hatte. Hatte eigentlich nen Reflektor dabei weil ich gedacht hatte das wir die viel früher machen...

Dann hätte ich es mit Available Light probiert und dafür ein hohes ISO-Rauschen in Kauf genommen. Bevor ich ein Bild mit dem internen Kamera-Blitz schieße, schieße ich überhaupt kein Bild oder zumindest nur sehr, sehr zart auf den zweiten Verschlussvorhang drauf - bringt manchmal ganz tolle Ergebnisse aber nicht immer.
 
Letztens mit der Kamera wieder am Ring gewesen...

orA5AW0.jpg


6bqsboZ.jpg


6Fd1WXS.jpg


YttvSv1.jpg


dE8r87Y.jpg







Hab mich auch zum ersten Mal an der Event-Fotografie versucht, mit Hauptaugenmerk auf Available Light und Lichtstimmung/Atmosphäre einfangen


6OhKDib.jpg


E9KhgEC.jpg


RCrpmRw.jpg


AZf1sux.jpg


QCbpKyD.jpg


JqykgKU.jpg


r5AV4XS.jpg


2ZLX4sc.jpg
 
Kamera ist eine Canon EOS 7D.

Nachbearbeitungszeit ist verschieden, aber meistens bin ich da eher faul und dementsprechend steckt da auch wenig Zeit drin, da ich dann selten direkt im Photoshop arbeite, sondern nur die RAW Entwicklung im Camera RAW vornehme, sprich Regler herumschubse. Die Bilder im obigen Post sind alle nur durch Camera RAW gelaufen.
 
@trayal: Sehr geile Bike Bilder und ein guter Beweis das Camera RAW/Lightroom für die meisten aller Fotos reicht. PS nutzte ich auch nur für die Beauty Retusche, da ist LR noch zu schwach.

Hier mal ein paar Bilder aus den letzten Wochen, hab die jetzt nur verkleinert ohne nachzuschärfen.

xljg.jpg


t536.jpg


htd2.jpg


lsao.jpg
 
Puh, ich muss erstmal aussortieren. Bei knapp 1700 Fotos gar nicht so einfach. :D

Ich werde die Fotos in der Reihenfolge bearbeiten, in der ich auch die Standorte besucht habe.

Ein Teil der Ausbeute von heute Abend:

Halbinsel Reykjanes:
20130805_reykjanes_2_ncauo.jpg


Nationalpark Þingvellir:
20130806_pingvellir_1orb3j.jpg


20130806_pingvellir_2dzaaf.jpg


Der Wasserfall Gullfoss
20130806_gullfoss_1_k4fywc.jpg


20130806_gullfoss_2_ksgyl3.jpg
 
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