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Der Digi Cam, Video und Bilder Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

RPS. schrieb:
Ich hatte sogar nen richtigen großen Reflektor dabei, nur war da leider kaum was rauszuholen. Bei dem Bild mit dem Lolli wo sie sitzt hingen dicke Vorhänge, da kam kaum Licht durch.

Das habe ich bei dem Foto auch vermutet; die Location sieht echt sehr düster aus so das ein Blitz oder Dauerlicht wohl die beste Möglichkeit der Aufhellung wäre.

Du kannst auch den Reflektor anblitzen und so das Licht "bouncen". Dadurch wird (je nach Größe des Reflektors) die Lichtmenge größer, bzw. streut mehr was ggf. natürlicher wirken könnte als ein direkter Blitz. Zudem würde ich das natürliche Licht aus dem Fenster als Streiflich für das Modell benutzen, also das Model vors Fenster stellen, die Belichtungs des Fensters Messen und etwa 2/3 bis 1 Blende überbelichten (du misst das Fensterlicht z.B. mit Blende 8 aus; stellst dann aber in der Kamera Blende 5,6 ein) Jetzt noch den Aufhellblitz auf Blende 5,6 einmessen und du hast ne coole Lichtsituation mit einem coolen Mix aus natürlichem und künstlichen Licht, was wiederum aber natürlich wieder Geschmackssache ist :)
 
also jetzt raucht mir das Hirn :oops: ich habe noch nie was ausgemessen, mach das immer nach Gefühl und meistens nach 3-4 Testbilder ist das Ergebniss schon brauchbar.

noch so nebenbei also das Cover von RPS finde ich gut
 
Paypack schrieb:
also jetzt raucht mir das Hirn :oops: ich habe noch nie was ausgemessen, mach das immer nach Gefühl und meistens nach 3-4 Testbilder ist das Ergebniss schon brauchbar.

noch so nebenbei also das Cover von RPS finde ich gut

Bei der heutigen Qualität der Displays kann man auch mit nem bisschen Testen ganz gute Ergebnisse erzielen; aber ich habe es gerne genauer, gerade beim Einsatz von Streiflichtern reichen schon Kleinigkeiten aus die dann nicht mehr so schön aussehen. Auch wenn ich Outdoor shoote und den Hintergrund durch Unterbelichtung hervorheben möchte ist eine Belichtungsmesser schon ne feine Sache, ich fotografiere nie mehr ohne.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=zE0tWbqfliQ[/vid]
 
ich habe mich vor lägerer Zeit auch einmal Informiert und bin dann soweit ich mich erinnere mit 3 Blitzen usw. auf ca.€600.- gekommen.

Aber xanderh kann dir sicher genauere Preise sagen
 
Wobei das auch auf die Marke ankommt.

Für den Amateur oder Semi-Pro-Einsatz tuns billige Dinger, wie die von Walimex auch. :)
http://www.walimex-shop.at/

Elinchrom hat als Markenanbieter auch ein paar billigere Startups im Angebot.

Für mich reichen aber erstmal Aufsteckblitze (mit billigen Stativen für Kompaktkameras oder provesorisch irgendwo aufgehängt/angetaped), Baustrahler und meine Heimwerker/Bastel-Künste aus. Belichtung wird ganz umständlich via Graukarte gemessen. :D
 
Ich nutze elinchrom Blitze. Guck mal unter www.profotshop.de

Ist der offizielle Deutschland Händler. Sind Top geräte, auch die softboxen sind super portabel, wie ein Regenschirm von Prinzip.
 
Ich hab mal ne fotobearbeitungstechnische Frage mit Lightroom zum Thema Schärfen: wie schärft man denn da am besten? Man kann ja generell bei der Bearbeitung das Bild schärfen und dann nochmal extra für die Ausgabe. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass alles, was ich da mache, irgendwie unscharf ist. Wie ist denn da eure Taktik so? Ist die Ausgabeschärfe überhaupt wichtig?

Ich habe auch keine Lust, mir immer die raw-Dateien aufzuheben, um dann für jeden Anwendungszweck neu die Ausgabeschärfe zu bestimmen...
 
Ich habe kein lightroom und kann jetzt nicht genau sagen wie man da schärft. Ich nutze das Nik Plugin sharpener 3.0 für PS.

Ich speicher die Fotos nach der Bearbeitung immer als tiff und schärfe da erstmal gar nicht nach. Erst wenn ich dann ein verkleinertes jpeg fürs Web mache oder das tiff Drucken möchte.

Auf jedenfall das RAW immer vorschärfen, danach die Nachschärfung erst als letzten Schritt wenn man etwas mit dem Foto "machen" will (Anzeige auf Bildschirm, Tintenstrahl Drucker, Belichter etc.).
 
Ich schärfe die Bilder im Lightroom nur leicht und den Rest mache ich dann im Ps, geht ja auch recht schnell mit der Stapelverarbeitung (bei mehreren Bildern) . Zum Thema schärfen gibt es x Wege im Ps und ich bin auch gerade am werkeln und suchen welcher Weg für mich das beste Ergebnis liefert.
Habe mir vor ein paar Wochen ein Buch zum Lightroom gekauft aber da habe ich nur einmal kurz durchgeblättert.

Gestern mein Grafiktablett angschlossen leider hatte ich zu wenig Zeit um richtig zu testen, aber die paar Minuten wo ich mich ein bisschen damit beschäftigt habe versprechen doch einiges.
 
Paypack schrieb:
Gestern mein Grafiktablett angschlossen leider hatte ich zu wenig Zeit um richtig zu testen, aber die paar Minuten wo ich mich ein bisschen damit beschäftigt habe versprechen doch einiges.

Ein Tablet macht echt super viel Spaß, früher dachte ich auch das ne Maus locker reicht, aber die Genauigkeit, gerade bei der Beauty Retusche ist einmalig.
 
ne vorher und nachher wenn ich große Bilder habe verkleinere ich sogar in zwei Schritten, mir kommt es vor dass ich dabei weniger an Informationen verliere, kann aber Einbildung sein.
 
mindVex schrieb:
@xanderh: Ich nehme an, du schärfst dann *nach* dem Verkleinern, oder?

Wie gesagt, schärfen sind im Prinzip immer 2 Schritte im RAW Workflow. Ganz zu beginn wird leicht vorgeschärft, also im RAW Konverter (Lightroom; Aperture; DPP; Capture One; Phocus etc.). Danach machst du deine ganzen Bearbeitungen z.B. im Lightroom oder später noch in PS (ich mache mittlerweile 97% im PS).

Wenn ich jetzt alles gemacht habe speichere ich das fertige Werk erstmal als Feindatei ins Tiff Format. Danach überlege ich was ich mit dem Foto machen möchte. Soll es z.B. hier oder woanders im Web gezeigt werden verkleinere ich es erstmal auf 72DPI. Danach schärfe ich es mit dem PS Plugin NIK Sharpener Pro 3.0 (gibts auch für Lightroom) nach; dort gibt es spezielle Schärfungsverfahren je nach Anwendungsgebiet. In diesem Fall würde ich für "Anzeige" schärfen, volles Rohr auf 100% Schärfe. Dadurch wird in PS eine neue Ebene erstellt welche ich durch eine schwarze Maske erstmal wieder ausblende (100% ist ja erstmal viel zu scharf). Jetzt male ich mit weißer Farbe und etwa 25-30% Deckkraft die Schärfe selektiv dort hin wo ich sie haben möchte (z.B. Augen etc).

Danach speicher ich als JPEG ab und fertig ist das finale Foto fürs Web. Aber wie gesagt, das ist jetzt mein persönlicher Workflow und es gibt gefühlte 1000 Wege die genauso gut funktionieren.

Wichtig ist im Prinzip eigentlich nur diese Reihenfolge:

RAW vorschärfen - Bildbearbeitung - Ausgabegröße festlegen - nachschärfen
 
Mal wieder ein paar Bilder aus meinem Archiv damit es hier auch mal wieder was zu sehen gibt :D

25147161orig.jpg


24759169orig.jpg


Für die Herren :D

24257608orig.jpg
 
Also die zweite von oben da gefällt mir Pose/Blick auch Licht und Schatten usw. nur bei der Retusche ist schon noch ein wenig Platz nach oben Hände usw. ;)

Bei den Bild für die Herren, da komme ich mit diese Armreifen überhaupt nicht zurecht auch würde ich die Arme in die Beautyretusche einfliessen lassen ,aber ist wie so vieles Geschmacksache.

Auf jeden Fall sind alle 3 Bilder sehr gute Coverbilder :dhoch: :huldig:

Schau einmal dort vorbei, falls du ihn noch nicht kennst

http://www.fotosym.de/home.htm
 
xanderh schrieb:
RAW vorschärfen - Bildbearbeitung - Ausgabegröße festlegen - nachschärfen

Wenn ich mich jetzt nicht täusche, hat das etwas mit dem Moiré-Effekt in der digitalen Fotografie zu tun, dem mittels Antialiasing entgegen gewirkt wird?
Dadurch entsteht eine leichte Unschärfe in jedem Bild, weshalb auch jedes Bild nachgeschärft werden sollte.

Mache das immer mittels Adobe Camera RAW, die da wirklich tolle Algorithmen dafür haben. In Lightroom gibts dazu keinen Unterschied, da dieselbe Engine am Werk ist.

Im Photoshop erzeuge ich da immer ein Smart-Object und rücke dem mit Hochpass oder dem Unscharf Maskieren Filter zu Leibe.
Hochpass meist bei Bildern die aus klaren Formen/Kanten bestehen, also Technikzeugs, Architektur und co. oder Bilder die aufgrund eines höheren ISO-Werts bereits über ein gewisses Rauschen verfügen.
Er hat finde ich halt zwei Vorteile, in dem er zum einen gezielt die Kanten isoliert und keine Flächen schärft (kann man natürlich im USM genauso hin bekommen, aber im Hochpass gehts schneller, da ers ja standardmäßig so macht) und man sich bei ihm auch prima mit den Ebenen-Modis spielen kann, für gewisse Bildeffekte.

Paypack schrieb:

Wow, die Bilder sind der absolute Wahnsinn. :staun:
Da fragt man sich aber natürlich gleich einmal, welche Bearbeitung da drin steckt, um auf solche Ergebnisse zu kommen.
 
Trayal schrieb:

Wow, die Bilder sind der absolute Wahnsinn. :staun:
Da fragt man sich aber natürlich gleich einmal, welche Bearbeitung da drin steckt, um auf solche Ergebnisse zu kommen.
[/quote]

Sooooo viel Bearbeitung ist das eigentlich nicht. Der Fotograf bearbeitet sehr viel mit Kontrast Änderungen was alles etwas härter erscheinen lässt, dazu natürlich noch Beauty Retuschen und Hintergrund montagen. Aber trotzdem liegt die Hauptarbeit vorher beim setzen der Lichter, das macht er imo perfekt. Auge fürs Bild und Licht, das macht einen guten Fotografen aus und das kann der gute...

Mir ist sein Style übrigens etwas zu hart, ich stehe eher auf solche Fotos:
http://dustinsnipes.com/#imagegalleries/Portfolios/Athletes 1/10
 
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