Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Klingt nach 'nem gepflegten staatlich verordneten Rassistenmord. Null Beweise, mittlerweile im Grunde keinerlei haltbare Zeugenaussagen mehr (außer der Behauptung von jemandem, der kurz selber der Verdächtige war) und die Begründung für die Giftspritze lautet, er könne seine Unschuldsbehauptung nicht ausreichend untermauern. Was ist das denn bitte? :skep:
 
zeugenaussagen sind doch meistens eh fürn arsch. ich verstehs eh nicht wie man solche aussagen als beweis gelten lassen kann. es gibt so viele untersuchungen darüber, dass das menschliche gehirn da alles mögliche macht anstatt korrekt einen sachverhalt wieder zu geben.
 
lüsterneLINDA schrieb:
zeugenaussagen sind doch meistens eh fürn arsch. ich verstehs eh nicht wie man solche aussagen als beweis gelten lassen kann. es gibt so viele untersuchungen darüber, dass das menschliche gehirn da alles mögliche macht anstatt korrekt einen sachverhalt wieder zu geben.
Es wird schon sehr sehr genau überprüft, was der Zeuge sagt, wie er es sagt, etc. ;)
 
sicher, deshalb sitz ja auch niemand zuunrecht im knast.:grins:

und die überprüfung bringt ja auch so viel, weil die überprüfer ja auch dabei waren und somit sicher überprüfen können, was der zeuge da sicher gesehen hat.

jetzt mal ganz ohne sarkasmus:

wie erklärst du dir dann, dass man mit aufkommen der DNA technik im nachhinein so viele falschurteile beruhend auf zeugenaussagen aufklären konnte? wurden deren aussagen einfach nicht gut genug überprüft? oder ist das vllt der knackpunkt, da menschen fehler machen und ne gute überprüfung deshalb schon auch mal einfach nicht stattfindet?
 
lüsterneLINDA schrieb:
sicher, deshalb sitz ja auch niemand zuunrecht im knast.:grins:
Jo, dann sag mir, wie man es besser machen kann?

und die überprüfung bringt ja auch so viel, weil die überprüfer ja auch dabei waren und somit sicher überprüfen können, was der zeuge da sicher gesehen hat.
Es gibt dafür ausgebildete Leute, stell dir das mal nicht so laienhaft und unprofessionell vor.
 
CandleWaltz schrieb:
und die überprüfung bringt ja auch so viel, weil die überprüfer ja auch dabei waren und somit sicher überprüfen können, was der zeuge da sicher gesehen hat.
Es gibt dafür ausgebildete Leute, stell dir das mal nicht so laienhaft und unprofessionell vor.
doch, genaus so laienhaft und unprofessionell stelle ich mir das vor. siehe mein edit des anderen posts.

due beste ausbildung bringt nicht, wenn dieser mensch nicht bei der tat dabei war. ist einfach nen ding der unmöglichkeit sicher behaupten zu wollen, ob eine zeugenaussage wirklich 100%ig stimmt oder nicht. und wenn man es nicht mit absoluter sicherheit sagen kann, ist für mich jede dieser aussagen wertlos.
 
Da geb ich dir ja auch recht, keine Frage, brauchen wir nicht drüber diskutieren.
Nur wie will man es anders machen?
Ich bin ja eigentlich sehr für "im Zweifel für den Angeklagten", aber einen anderen Lösungsweg (wenn man wirklich keine glasklaren Fakten hat und keine Zeugen hinzufügen kann) sehe ich nicht.
Es gibt ja auch massig Zeugen, so, wie es im Fernweh-Gericht abläuft, ist es ja Schwachsinn.
Sie sollen ja nur hinführend zum Ziel sein, die Tat rekonstruieren zu können etc.

Würde ja gerne Bart Wuxs Meinung darüber hören, ich weiß nur nicht, ob der in den Boulevard-Thread schaut :gerri:
 
Meh, Zeugenaussagen hin oder her, da scheint´s ja überhaupt keine Beweise zu geben, da würd ich als Richter auf die Aussage von irgendwem auch nix mehr geben. Ich kann hier auch rumlaufen und behaupten...ähh...sagen wir, ich behaupte, ich hätte gesehen, wie pil in Griechenland den Wald angezündet hat, das ist in etwa genau so haltbar wie dieses Urteil scheinbar...ich bin ja dafür, Leute, die wirklich schlimme Dinge gemacht haben, aus der Gleichung der Welt zu entfernen, aber zumindest ansatzweise plausibel sollte es schon sein.
 
CandleWaltz schrieb:
Da geb ich dir ja auch recht, keine Frage, brauchen wir nicht drüber diskutieren.
Nur wie will man es anders machen?

wenn man keine eindeutigen beweise hat, muss man den angelkagten eben aus mangel an beweisen freisprechen.

ich würde zeugenaussagen erst dann erlauben, wenn ein vielzahl an völlig unabhängigen zeugen unabhängig voneinander genau dasselbe aussagen.
wenn es nur 1-2 zeugen gibt, würde ich als richter mir ihre schilderung anhören, diese aussagen aber nie als beweis gelten lassen.

wenn jetzt jemand die aussagen prüft und sagt, dass könnte zu 90% stimmen, dann sinds einfach immernoch 10% zu wenig.
 
Oxblood schrieb:
Meh, Zeugenaussagen hin oder her, da scheint´s ja überhaupt keine Beweise zu geben, da würd ich als Richter auf die Aussage von irgendwem auch nix mehr geben. Ich kann hier auch rumlaufen und behaupten...ähh...sagen wir, ich behaupte, ich hätte gesehen, wie pil in Griechenland den Wald angezündet hat, das ist in etwa genau so haltbar wie dieses Urteil scheinbar...ich bin ja dafür, Leute, die wirklich schlimme Dinge gemacht haben, aus der Gleichung der Welt zu entfernen, aber zumindest ansatzweise plausibel sollte es schon sein.
Der Fall ist aber auch eine absolute Ausnahme, trotzdem absolut widerlich und verwerflich.
Und alles behaupten kannst du auch nicht, dass es zu einer juristischen Relevanz gelangt, sooo einfach ist es dann doch nicht.

Oder doch? Oxblood hat in Oberfranken mit anderen Demonstranten den Zugführer mit Eiern beworfen und mit Mistgabeln angegriffen! Mal schaun, ob's klappt :gerri:

lüsterneLINDA schrieb:
CandleWaltz schrieb:
Da geb ich dir ja auch recht, keine Frage, brauchen wir nicht drüber diskutieren.
Nur wie will man es anders machen?

wenn man keine eindeutigen beweise hat, muss man den angelkagten eben aus mangel an beweisen freisprechen.

ich würde zeugenaussagen erst dann erlauben, wenn ein vielzahl an völlig unabhängigen zeugen unabhängig voneinander genau dasselbe aussagen.
wenn es nur 1-2 zeugen gibt, würde ich als richter mir ihre schilderung anhören, diese aussagen aber nie als beweis gelten lassen.

wenn jetzt jemand die aussagen prüft und sagt, dass könnte zu 90% stimmen, dann sinds einfach immernoch 10% zu wenig.
So wird's bei uns ja gemacht, wenn man sich wirklich nicht zu 100% sicher ist, kommt es zu keiner Verurteilung.
Und so langsam kommst du sogar dahinter, wie man das mit den Zeugen regelt.
Das die alle nacheinander in einer Stunde in die Verhandlung tappen und dann ihr Gesülz SO vortragen, ist halt auch lustig :lol:
 
Was ich an dem Fall so krass finde, ist, dass die bei dieser Beweislage das Todesurteil aufrechterhalten. Der sitzt schon 20 Jahre im Knast und jetzt wollen sie ihn bei der mickrigen Faktenlage auch noch umlegen. Das klingt doch fast so - Verschwörungsmodusanwerf - als ob da einer gezielt aus dem Weg geräumt werden soll.
 
Glod schrieb:
Was ich an dem Fall so krass finde, ist, dass die bei dieser Beweislage das Todesurteil aufrechterhalten. Der sitzt schon 20 Jahre im Knast und jetzt wollen sie ihn bei der mickrigen Faktenlage auch noch umlegen. Das klingt doch fast so - Verschwörungsmodusanwerf - als ob da einer gezielt aus dem Weg geräumt werden soll.
Irgendwie schon, da läuft imo irgendwas komplett schief.
Sieht man mal wieder, wie stark die Todesstrafe und das Rache-System der US-Justiz abzulehnen ist.
 
Nah, wenn die den gezielt aus dem Weg räumen wollten, hätte er sich zufällig in seiner Zelle erhängt oder wär im Klo ertrunken oder sowas, wozu so einen Aufwand machen :D
 
Glod schrieb:
Öhm...wie jetzt? Hat nicht gerade der Gouverneur bei solchen Fällen auch ein Wörtchen mitzureden? :?

So viel ich weiß ist Georgia einer der drei Bundesstaaten der USA, in denen der Gouverneur nicht selbst die Kompetenz hat, hier zu begnadigen, sondern eben ein "Begnadigungsausschuss" dafür zuständig ist.

Georgia State Board of Pardons and Paroles - WIkipedia


Wieder mal so ein Beispiel, warum die Todesstrafe einfach in jeder Form abzulehnen ist. :kaffee:

Aber sehr gut finde ich es, wie sich Europa, einerseits durch die EU, hier sowohl durch die Außenbeauftragte als auch durch das Europaparlament, andererseits auch der Europarat wieder einmal deutlich gegen die Todesstrafe positioniert. :dhoch:
 
Is schon nett. Bringt halt nur einen Scheiß. Wenn die Yanks ihren Nigger grillen wollen, dann grillen die den, egal was der Rest der Welt dazu sagt. Ist ja Gods own country 'n shit.
 
Das ist doch vollkommen bescheuert was die da machen. Keine Beweise nur eine Zeugenaussage und dafür wird der typ unschuldig? gegrillt. Auch wenn er es war ist die Strafe dennoch verdammt hart, die 20 Jahre würden imo reichen, jeder verdient ne 2. Chance.
 
Zurück
Oben