Es wird doch kein Strafmaß diskutiert, es wird gefordert, den Täter (der ja nicht mal mehr als Mensch, sondern als "Mensch" oder Subjekt bezeichnet wird) entweder möglichst lange wegzusperren oder für immer und das ist einfach haarsträubend.
Jetzt red dich doch nicht um Kopf und Kragen. "Mensch" deshalb, weil ich die Menschlichkeit in des Täters in Anbetracht der Tat schwer in Frage stelle.
Ein Homo sapiens ist er zweifelsfrei.
Demzufolge ist eine Erhöhung des Strafmaßes blinder Aktionismus (gerne praktiziert von Politikern, um einfach Lösungen zu präsentieren und einen Teil der Bürger zu besänftigen) und eine Forderung nach möglichst hohen und harten Strafen blinder Populismus, da es erwiesenermaßen keinen Vorteil gibt, für niemanden.
Nur das eigene Racheempfinden wird befriedigt und das sollte in einem Rechtsstaat niemals die Maxime für ein Strafmaß sein.
Solche "Menschen" dürfen dort draußen nicht rumlaufen. Zum Schutz der Öffentlichkeit.
Beispiel: Ermordete Studentin, Täter wurde vorzeitig in Griechenland aus der Haft entlassen.

