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MULTI Death Stranding (Directors Cut)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Death Stranding - Collectors Edition [PlayStation 4]

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https://www.amazon.de/Death-Stranding-Collectors-PlayStation-4/dp/B07SGJ2MMJ/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=Death+Stranding+-+Collectors+Edition+[PlayStation+4]&qid=1559468711&s=videogames&sr=1-5

Schon ultra :shock: Hätte längst auf Vorbestellen geklickt, aber da Amazon jetzt direkt abbucht ... :ulgy:
 
Ich muss so langsam meine Erwartungen runterfahren. Anteasern und Trailer machen kann er jedenfalls. Er weiß auch hervorragend das ganze mit verschiedenen Metaebenen zu garnieren um es einem Schmackhaft zu machen. Von dieser deepness bleibt aber häufig am Ende wenig übrig. Die Metal Gear Solid Reihe (1-4) gehört zwar zu meiner All-Time Favorit und zu den besten Spielen die ich je spielen durfte, aber wirklich deep fand ich die Reihe nie. Auch wenn sie jedesmal in From von Storytelling und ihrer cineastischen Präsentation für Videospiel-Verhältnisse ihrer Zeit voraus waren. In diesem Bereich war Kojima im Videospielbereich ein Visionär und hat das ganze innerhalb der Branche vorangetrieben. Mit Metal Gear Solid hat er da ein schönes Vermächtnis hinterlassen. Wie gesagt für Videospiel-Verhältnisse waren seine Storys seinerzeit tiefgründig, aber nichts was man so nicht auch schon vor Jahren aus Fernsehn oder Büchern her kannte. Er hat jedenfalls sehr dazu Beigetragen das Medium reifer und Erwachsener zu machen. Zusammen mit dem Gameplay und dem Setting hat das einfach alles hervorragend zu seinem Metal Gear Solid-Universum gepasst. Seine Storys hatten aber auch immer etwas leicht amateurhaft B-Movie mäßiges an sich. Immer dann, wenn er sich zu sehr in Tiefgründigkeit ausprobierte und versuchte sich zu vielen Metaebenen zu bedienen.

Hoffe ja sehr, dass ihm da Del Toro etwas zur Hand gegangen ist um es bei Death Stranding etwas Runder und Bodenständiger zu gestalten. Ich kann mich noch erinnern wie gehypt ich auf MGSV war. Die Trailer versprachen Story-technisch so viel und am Ende blieb davon nicht viel übrig. Das Medium Videospiele ist mittlerweile so weit gekommen, da reicht es meiner Meinung nicht mehr aus die Storytelling weiter so zu betreiben wie er es früher oft getan hat. Da muss jetzt mal etwas mehr Substanz und Professionalität hinter dieser "deepness" stecken um mich heute genau so abzuholen wie er es seiner Zeit damals MGS 1-4 taten. Vor allem wenn es wieder Gameplay-technisch wieder sehr stark nach MGSV und Open-World aussieht. Das hat sich zwar im vergleich zu MGS 1-4 weiter entwickelt, aber hat mich jetzt auch nicht mehr so abgeholt wie früher und schaut für heutige Verhältnisse einfach nach Basics aus. Für mich steht oder fällt das gesamte Spiel hier also durch seine Präsentation und Story. Wegen dem Gameplay alleine werde ich es sicher nicht Spielen (es sei den er hat da noch einige Überraschungen auf lager). Wie ich das Spiel am Ende bewerten werde hängt vermutlich sehr von seiner Story und Atmosphäre ab. Hier vermutlich sogar mehr noch als bei Metal Gear Solid, denn da hatter er mich schon als Fan überzeugt und ich wollte einfach wissen wie es weiter geht.

Wenn es nach mir geht will ich keine all zu abgedrehte Story die sich hinter zu vielen wirren Metaebenen versteckt (Die Befürchtung habe ich aber gerade). Ich will einfach eine kluge mitreißende Story mit Substanz.
 
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Vor allem wenn es wieder Gameplay-technisch wieder sehr stark nach MGSV und Open-World aussieht. Das hat sich zwar im vergleich zu MGS 1-4 weiter entwickelt, aber hat mich jetzt auch nicht mehr so abgeholt wie früher und schaut für heutige Verhältnisse einfach nach Basics aus.

wie viele stealth games hast du die letzten jahre gespielt? es wäre toll, wenn phantom pain/ground zeroes gameplay-technisch dem heutigen standard entsprechen würde. ist es aber nicht. nicht mal ansatzweise.
 
wie viele stealth games hast du die letzten jahre gespielt? es wäre toll, wenn phantom pain/ground zeroes gameplay-technisch dem heutigen standard entsprechen würde. ist es aber nicht. nicht mal ansatzweise.


War eher overall auf die heutige Zeit und auf das Gameplay-Niveau bezogen. Da macht MGSV für mich ne solide Figur, aber mehr auch nicht. Daher auch der Satz: Wegen dem Gameplay alleine spiele ich das Spiel sicherlich nicht. -> Es steht und fällt mit der Story/Atmo.
 
Und was bringt dich zu der Annahme, dass Kojima das könnte? Wenn ich nur an den Plottwist von Phantom Pain denke. Zum Glück habe ich das Ding früh beendet, sonst hätt ich gebrüllt vor Wut.

Gute Frage. Vielleicht das Kino-erfahrene Team, dass er sich für Death Stranding um sich gescharrt hat. Aber wie ich schon gesagt habe. Meine Befürchtung ist, dass sich unser "Master-Mind" mit diesem Titel fatal verheben könnte.
 
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War eher overall auf die heutige Zeit und auf das Gameplay-Niveau bezogen. Da macht MGSV für mich ne solide Figur, aber mehr auch nicht.

als jemand der 150 stunden in die ps4 version (+ platin, s-rating usw.) und 40 stunden in die pc version reingesteckt hat, halte ich das für eine sehr fragwürdige aussage.

es hat einige probleme, aber das core-gameplay war keins davon. es wäre wie bereits gesagt wunderbar, wenn in dem genre ein anderes spiel so gut spielbar und motivierend wäre und gleichzeitig zum experimentieren einlädt wie mgsv. einzig hitman s1 & s2 kann da mitreden.

und "overall" spielt es imo auch ganz oben mit.
 
Fand das Gameplay von Phantom Pain sehr "klobig". Im Nachhinein weiß ich nicht so recht was mich daran genau genervt hat, nur dass ich es in seiner Gesamtheit nicht leiden könnte und das Spiel ua deshalb auch nie beendet habe.
 
als jemand der 150 stunden in die ps4 version (+ platin, s-rating usw.) und 40 stunden in die pc version reingesteckt hat, halte ich das für eine sehr fragwürdige aussage.

es hat einige probleme, aber das core-gameplay war keins davon. es wäre wie bereits gesagt wunderbar, wenn in dem genre ein anderes spiel so gut spielbar und motivierend wäre und gleichzeitig zum experimentieren einlädt wie mgsv. einzig hitman s1 & s2 kann da mitreden.

und "overall" spielt es imo auch ganz oben mit.


Ich hatte so meine Probleme mit dieser Freiheit. Wirkte auf mich alles wie eine offene Spielwiese. bevorzuge für Steals-Games tatsächlich eher Lineare Spielwelten und enger gesetzte Rahmenbedingungen. Der Open-World-Charakter hat m.M.n. MGSV nicht gut getan. So wie @Trayal kann ich das aber auch nicht genau an etwas fest machen. Hitman ist ja mittlerweile auch etwas offener geworden und präsentiert sich auch eher als Spielwiese. Hitman ist das in meinen Augen aber doch etwas besser gelungen. Ka. Was mich da konkret bei MGSV gestört hat.

Ich fand MGSV irgendwie total wierd und leblos vom Gameplay her. Bin nie so richtig rein gekommen.
 
Ich fand MGSV irgendwie total wierd und leblos vom Gameplay her. Bin nie so richtig rein gekommen.

Unterstreiche ich so und leider beschleicht mich das Gefühl bei den paar Gameplayszenen von Death Stranding auch wieder. Bin aber trotzdem hoffnungsvoll. Kojima hat viele tolle Spiele abgeliefert und nur weil er einmal daneben griff, verliert er jetzt nicht gleich seine gesamte Reputation bei mir.
 
Zurückblickend auf das Gameplay von MGSV, verbinde ich damit sogar sehr viel Frust und musste mich oft mit Rambo-Methoden aushelfen. Und als Third-Person Shooter wirkte das Gameplay tatsächlich nicht gemacht und das Schleichen mutierte oft dank fehlender Anzeichen und klarer Routen zum ewigen antasten/back-tracking/ausprobieren. Ich wusste oft nicht wo lang und es verkam daher oft zum "Ich versuch mich hier mal ein paar Meter entlang zu schleichen", "Wo geht es hier eigentlich weiter?", "ne vielleicht doch mal den anderen Weg ausprobieren", "Ach mist hier sehe ich aber auch keinen klaren Weg", "Hm, vielleicht doch da lang?", "Nee der erste Weg war doch besser.", "Fuck von wo hat der mich jetzt gesehen?" ... sehr frustrierend

Die Spielwelt war teilweise einfach Furchtbar für ein Stealth-Game designt.
 
Zurückblickend auf das Gameplay von MGSV, verbinde ich damit sogar sehr viel Frust und musste mich oft mit Rambo-Methoden aushelfen. Und als Third-Person Shooter wirkte das Gameplay tatsächlich nicht gemacht und das Schleichen mutierte oft dank fehlender Anzeichen und klarer Routen zum ewigen antasten/back-tracking/ausprobieren. Ich wusste oft nicht wo lang und es verkam daher oft zum "Ich versuch mich hier mal ein paar Meter entlang zu schleichen", "Wo geht es hier eigentlich weiter?", "ne vielleicht doch mal den anderen Weg ausprobieren", "Ach mist hier sehe ich aber auch keinen klaren Weg", "Hm, vielleicht doch da lang?", "Nee der erste Weg war doch besser.", "Fuck von wo hat der mich jetzt gesehen?" ... sehr frustrierend

Die Spielwelt war teilweise einfach Furchtbar für ein Stealth-Game designt.

Habe gerade instant Flashbacks an das Spiel, beim Lesen deines Texts :lol:
 
Habe gerade instant Flashbacks an das Spiel, beim Lesen deines Texts :lol:

Aber echt ey, 90% des Spiels war exakt das.

Wie viele Stunden ich einfach nur wahllos rum geirrt bin oder einfach nur blöd aus einem Versteck heraus die Umgebung beobachtet habe (Und trotzdem keinen Plan hatte wo es jetzt weiter geht). Kurz raus aus dem Versteck geschlüpft bin nur um dann ein kurzes "Ach fuck, fuck, fuck, hier geht es auch nicht lang" vor mich hin zu murmeln und mich dann gleich wieder zurück in das sichere Versteck begeben habe um den Alarm abzuwarten.

Das hat echt kein Spaß gemacht.
 
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So gesehen ist Death Stranding einfach nur Konsequent in seiner weiter Entwicklung als Path-finding-Simulator
 
"Ich versuch mich hier mal ein paar Meter entlang zu schleichen", "Wo geht es hier eigentlich weiter?", "ne vielleicht doch mal den anderen Weg ausprobieren", "Ach mist hier sehe ich aber auch keinen klaren Weg", "Hm, vielleicht doch da lang?", "Nee der erste Weg war doch besser.", "Fuck von wo hat der mich jetzt gesehen?" ... sehr frustrierend
Die Spielwelt war teilweise einfach Furchtbar für ein Stealth-Game designt

ich empfand genau das als enorm spannend in MGS. Es war eben kein Stealth Game mit den 3 üblichen Varianten: a) schleiche ohne gesehen zu werden, dafür bitte Weg 1 nehmen. b) schleiche und töte lautlos, dafür bitte Weg 2. c) nicht schleichen sondern schiessen, dafür kann man Weg 3 nehmen oder an Weg 1 oder 2 scheitern. Die Welt wirkte nicht wie offensichtlich designt für Stealth, aber genau das hätte ich an dem Game auch falsch gefunden. Man musste in einer "normalen" Welt den Stealth-Weg austüfteln.
ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nie frustriert war, aber es war für mich nie mit dem Gefühl verbunden, aufhören zu wollen. Ich wollte besser werden, erfolgreicher schleichen, seltener gesehen werden. Eine erfolgreiche Mission empfand ich als enorm befriedigend.
Schade, dass dafür die zahlreichen Videosequenzen weichen mussten!
 
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