G
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Gast
In RDR2 fand ich die Steuerung nicht schlimm, sondern zum Spiel passend.
Das Game war halt in vielerlei Hinsicht auf Immersion getrimmt.
Die Steuerung von Days Gone fühlt sich einfach verzögert an, als hätte man am TV den Spielemodus vergessen und nen nervigen Input Lag...
Spaß macht das Game schon, ich frage mich nur wie lange.
Die Missionen selbst sind schon recht eintönig, das ist Ubisoft Style von vor 5 Jahren oder so.
Und die Tatsache, dass die Story auf mehreren Ebenen erzählt wird, zwischen denen munter hin und her gesprungen wird, halte ich für eine extrem dumme Design-Entscheidung.
Vieles wirkt so, als hätten die Entwickler viele Ideen gehabt bzw. geklaut und am Ende alles notdürftig zusammengeschustert.
Ich finds schade, da dadurch viel Potential auf der Strecke geblieben ist.
Die Wertungen im 70er Bereich sind absolut gerechtfertigt.
Deckt sich mit meinem Ersteindruck.
Die Story wird total wirr und zusammenhanglos erzählt, sodass ich schon jetzt nicht mehr wirklich kapiere, wer was wie wann von einem will. Die Steuerung ist, wie du richtig schreibst, irgendwie verzögert und schwammig. Und die Aktivitäten in der Spielwelt sind allesamt eher eintönig.
Hinzu kommen viele kleine Design-Elemente, die unglücklich gelöst sind. Schwarzblenden zwischen Gameplay und Zwischensequenzen sind gefühlt nicht mehr zeitgemäß und teilweise seltsam deplatziert. Sammelobjekte können nicht via Shortcut direkt eingesehen werden. Das Checkpoint-/Save-System ist unklar und nervig (musste schon einmal 20min wiederholen...). Es fehlt in vielen Situationen die Vibration im Controller. Funksprüche wiederholen sich, brechen ständig ab, sind zu leise etc.
Die grafische Pracht der Spielwelt ist grandios (HDR und Lighting lassen teils RDR2-Vibes aufkommen). Musik, deutsche Synchronisierung, einfach der generelle Sound sind spitze. All das schreit eigentlich nach AAA, aber keine Ahnung, alles darunter fühlt sich eher nach A-Ware eines unerfahrenen Entwickler-Teams an.

