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MULTI Civilization VI

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was ist das für 1 Spiel? Ich wollte doch nur mal kurz reinschauen, das war um 23:00.... :ugly:
Ja, ist ein grausames Spiel. Normalerweise spiele ich maximal 10 Stunden pro Woche und das kommt schon selten vor. Bei Civ VI habe ich seit Samstag lt. Steam 42 Stunden versenkt und das, obwohl ich Montag noch 10 Stunden gearbeitet hab und danach nur "kurz" reingeschaut hab. :O_o:

Ich habe mittlerweile ein Problem mit extrem langen Ladezeiten. Meinen Spielstand zu laden dauert mittlerweile mehrere Minuten. Das Lied, das während dessen gespielt wird, läuft etwa 1,5 Mal durch. :traurig: Wenn man dann im Spiel ist, geht aber alles normal schnell. Nur das Spiel zu beenden klappt dann wieder nicht, da hängt sich das Spiel auf. Naja, so lange das Spiel sonst läuft, soll mir das egal sein.

Die halbe Welt gehört mir mittlerweile, allerdings habe ich noch harte Brocken vor mir. Indien und Japan sind fast auf meiner Entwicklungsstufe und Indien ist militärisch sogar stärker. Aber ich werde Ghandi schon den Hintern versohlen!:klopf:
 
Ich hab alle Civs auf PC gespielt (inklusive "Beyond Earth" und der beiden "Call to Power"-Ableger) und ich verstehe bis heute nicht, was mich an der Serie eigentlich so reizt. Wenn man ehrlich ist, hat die Spielmechanik den Charme einer Excell-Tabelle und die Neuerungen von Teil zu Teil liegen im Detailbereich. Trotzdem Spiele ich Runde um Runde bis die Uhr plötzlich 3 Uhr morgens zeigt.
Eigentlich laufen alle Partien nach dem gleichen Muster ab und trotzdem fühlt sich jeder Durchgang einzigartig an. Eigentlich habe ich Civ 5 über 100 Stunden gespielt und Beyond Earth über 50 Stunden und trotzdem fühle ich mich wie ein Einsteiger.

Auf Deutsch: Civilization ist einfach etwas Einzigartiges und mit keiner anderen Serie wirklich vergleichbar. Und Teil 6 ist da keine Ausnahme.

P.S.: ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob man Städte umbenennen kann :gerri:
 
Kommt das Spiel vielleicht irgendwann für's iPad oder aktuelle Konsolen? Hatte noch nie ein Civ, aktuell auch keinen PC (Macbook only, wäre aber auch nicht potent genug), aber bin an dem Spiel schwerst interessiert.

So ein Game würde sich doch großartig für eine iPad Version anbieten!

  • Mac OS X 10.11 oder höher
  • GHz Intel Core i5 2.3 GHz mit 4 Kernen
  • 6 GB RAM
  • 15 GB Speicherplatz
  • Grafiklösung mit 1 GB Videospeicher (ab nVidia 650, ATI 6790 oder Iris Pro)
 
Kleiner Tipp, falls auch andere mit langen Ladezeiten zu kämpfen haben: Bei mir hat das Löschen von Spielständen geholfen. Nachdem ich die Anzahl der Spielstände von nem Dutzend auf 5 reduziert hatte, flutschte es wieder wie am Anfang. Keine Ahnung woran das liegt. :?
 
Nach 20 Spielstunden muss ich sagen, dass die Änderungen am Spielsystem einfach sensationell gut durchdacht sind. Auf dem ersten Blick kommt es einem so vor, als wäre gar nicht so viel gemacht worden, aber letztendlich wurde an so vielen kleinen Stellschrauben gedreht und es sind so viele kleine gute Ideen eingeflossen, dass der gesamte Spielfluss dadurch enorm profitiert. Man merkt einfach, wie wichtig den Entwicklern "ihr Kind" ist und wie viel Herzblut in das Projekt geflossen ist.

Es gibt jedoch einige Dinge, die sich mir noch nicht erschlossen haben, von denen ich hoffe, dass sie mir hier jemand beantworten kann:

  • Manche Gebäude bringen als Bonus einen "Bürgerplatz" (nicht zu verwechseln mit "Wohnraum"). Was bedeutet das? Der Begriff "Bürgerplatz" ist dabei stets mit einem Bürgersymbol (Kopf) hinterlegt. Bedäutet das, das die Stadt, nach Fertigstellung des Gebäudes, automatisch um einen Bürger wächst?
  • Im Vorgänger hatte man teilwese massive Zufriedenheitsproblehme in der eigenen Bevölkerung, wenn man zu schnell expandiert hat. Man musste damals über die entsprechenden Sozialpolitiken gegensteuern, wenn man schnell viele neue Städte gründen wollte. Sehe ich das richtig, dass es diesen Unzufriedenheitsmalus in Civ 6 gar nicht mehr gibt?
  • Ich wollte gestern eine Schützeneinheit ausheben. Das wollte das Spiel jedoch nicht zulassen mit der Begründung, das ich nur einmal die Ressource Salpeter erschlossen hätte. Als ich dann ein zweites Salpeterfeld in meinem Besitz gebracht und die entsprechende Geländefeldverbesserung errichtet hatte, konnte ich die Einheit dann kommischerweise "unbegrenzt" oft produzieren (zumindest habe jetzt 4 solcher Einheiten und könnte theoretisch eine fünfte bauen). Muss man also für spezielle Einheiten einfach ein Mindestmaß einer strategischen Ressource haben und kann diese dann so oft ausheben wie man will?
 
  • Im Vorgänger hatte man teilwese massive Zufriedenheitsproblehme in der eigenen Bevölkerung, wenn man zu schnell expandiert hat. Man musste damals über die entsprechenden Sozialpolitiken gegensteuern, wenn man schnell viele neue Städte gründen wollte. Sehe ich das richtig, dass es diesen Unzufriedenheitsmalus in Civ 6 gar nicht mehr gibt?
Es gibt ja die Annehmlichkeiten. Wenn der Wert zu gering ist, ist das Volk unzufrieden und es gibt negative Auswirkungen auf das Wachstum und ich glaub Produktion. Das kann bis zur Revolte gehen. Gegensteuern kannst du u.a. mit dem Unterhaltungsbezirk.

  • Ich wollte gestern eine Schützeneinheit ausheben. Das wollte das Spiel jedoch nicht zulassen mit der Begründung, das ich nur einmal die Ressource Salpeter erschlossen hätte. Als ich dann ein zweites Salpeterfeld in meinem Besitz gebracht und die entsprechende Geländefeldverbesserung errichtet hatte, konnte ich die Einheit dann kommischerweise "unbegrenzt" oft produzieren (zumindest habe jetzt 4 solcher Einheiten und könnte theoretisch eine fünfte bauen). Muss man also für spezielle Einheiten einfach ein Mindestmaß einer strategischen Ressource haben und kann diese dann so oft ausheben wie man will?
Das Mindestmaß reicht, um dann so viele Einheiten, wie du dir leisten kannst, herzustellen. Wenn du das Lager baust, reicht auch eine Ressource.

Das mit dem Bürgerplatz hab ich auch noch nicht herausgefunden...obwohl ich bald die Weltherrschaft an mich reißen werde. :cool:
 
Vielen Dank für die Antwort.

Die Frage mit den Ressourcen wäre damit gklärt :)

Bei der Frage nach der Zufriedenheit hast Du mich, glaube ich, nicht ganz richtig verstanden. Dass die Zufriedenheit durch die Annehmlichkeit quasi ersetzt wurde, hatte ich verstanden. Die Frage war, ob das schnelle Gründen von vielen neuen Städten immer noch einen Nachteil mit sich bringt. In Teil 5 hat sich dies massiv auf die Zufriedenheit der Bevölkerung niedergeschlagen. Im aktuellen Civ scheint dies aber zumindest die Annehmlichkeit nicht zu beeinflussen.
 
Da fällt mir noch eine Frage ein:

Kann ich irgendwo sehen, welche Tauschabkommen ich mit den anderen Staatsoberhäuptern eingegangen bin und wie viele Runden diese Abkommen noch gelten? Die Übersicht über die normalen Handelsrouten finde ich, aber ich kann z.B. nicht mehr nachvollziehen, wenn ich mit Julius Cäsar vereinbat habe, 30 Runden lang Kaffee gegen 5 Gold pro Runde zu tauschen.
 
Bzgl. Bürgerplatz: Damit können dann die Bezirke von Bürgern verwaltet werden so wie normale Geländefelder mit dem Unterschied, dass pro Gebäude meist ein zusätzlicher Platz besetzt werden kann. Hast du zB einen Campus, und baust dort eine Bibliothek und eine Universität, so bekommst du je einen Bürgerplatz pro Gebäude was bedeutet, dass bis zu zwei Bürger das Geländefeld Campus bearbeiten können und pro Bürger bekommst du dann + 2 Wissenschaft.
 
Gestern Abend musste ich leider eine eher ernüchternde Erfahrung hinsichtlich der KI machen. Ich muss zwar dazu sagen, dass ich nur auf dem Standard Schwierigkeitsgrad (Prinz?) gespielt habe, aber ich habe gehört, dass es auf höheren Stufen auch nicht besser aussehen soll.

Die Situation war folgende:
Meine (ägyptisches) Reich war bis ins Industriezeitalter so gewachsen, dass es sich quasi um China herum entwickelt hatte. China hatte insgesamt nur 3 Städte, die allerdings ganz ordentlich gewachsen waren. Diese waren nahezu komplett umschlossen vom Hoheitsgebiet meiner insgesamt 6 Städte. Die Beziehungen zu diesem Nachbarn können nur als eisig beschrieben werden. Offene Grenzen (die bei dieser geographischen Lage aus logistischer Sicht sehr hilfreich gewesen wären) wurden mir über mehrere Jahrtausende verweigert. Wir haben uns gegenseitig andauernd Ressourcen weg geschnappt und ich wurde quasi im Jahrestakt denunziert.

Als ich dann feststellen musste, dass er zwar viele 'Einheiten hatte, die aber allesamt noch auf dem Niveau Pikenier, Armbrustschütze und Kanone waren, während ich schon Infanterie und sogar erste Flugzeuge hatte, wollte ich die Gelegenheit beim Schopfe packen und habe eine "nachdrückliche bewaffnete Anfrage" gestellt, ob ich vielleicht seine Städte haben darf :D

Und ab da hat es keinen Spaß mehr gemacht. Der Gegner konnte ca. 30 Einheiten mobilisieren, die mir allerdings unterlegen waren. Aufgrund dieser doch recht hohen Zahl, habe ich vor der Kriegserklärung meine Armee auf ca. 20 Einheiten aufgestockt. Und bei so vielen Einheiten auf relativ engen Raum, wurde das Spiel für mich unspielbar. Die Ladezeiten lagen bei fast einer Minute pro Runde. Man konnte nicht mehr nachvollziehen, welche Züge der Gegner eigentlich gemacht hat und welche der eigenen Einheiten noch ziehen darf. Taktisches Vorgehen war kaum noch möglich. Dass nach jeder Runde die Diplomatiebildschirme aller anderen Staatsoberhäupter aufploppten, die mich als elenden Kriegstreiber beschimpft haben, hat die Übersichtlichkeit auch nicht gerade gefördert. Als sich dann noch ein Stadtstaat mit 10 Einheiten in die Kampfhandlungen eingemischt hat, habe ich erstmal ausgeschaltet.

Warum spammt die KI Einheiten ohne Ende, wenn sie merkt, dass diese technisch unterlegen sind? Ich meine, die Städte verfügen ja scheinbar über einiges an Produktionskraft. Warum schafft sie es nicht, diese so einzusetzen, dass sie Schritt halten kann? Wenn ich merke, dass mir eine andere Nation voraus ist, bringt es doch nichts, einfach noch mehr veraltetes Militär auszuheben. Die KI müsste merken, dass sie militärisch unterlegen ist und dahingehend reagieren, dass sie sagt: "OK, auf diesem Gebiet kann ich nix reißen. Muss ich halt versuchen, mich diplomatisch mit meinem Nachbarn gut zu stellen und einen anderen Schwerpunkt setzen. Religion, Wissenschaft, Kultur, was auch immer."

Dieses Phänomen habe ich von Civ 5 nicht so in Erinnerung. Auch dort war man der KI auf dem normalen SG gerne mal überlegen, aber trotzdem haben dort selten mal mehr als 10 Einheiten pro Seite gegeneinander gekämpft.
 
Dass die Gegner einige Technologiestufen unter einem stehen, finde ich auch nicht so spannend. Mittlerweile hat sich das aber erledigt. Bis auf Flugzeuge haben meine Gegner auch alle Einheiten. Nervigerweise auch die Barbaren, die mich teilweise zur Weißglut treiben.

Gestern hatte ich dann das Problem, dass mein Volk revoltiert hat. Alles war gut und von einer auf die nächste Runde war ein halbes Dutzend Städte im Aufruhr und waren jeweils von 4 Babareneinheiten umzingelt, jeweils 3 mechanisierte Infantrie und eine Rakenteninfanterie. Eine Runde später war es dann schon ein Dutzend Städte und dann 25 bis 30. Ich hätte am liebsten alles mit Atomwaffen platt gemacht. :motz:

Während der Revolte ist mein Einkommen von 550 auf -150 Gold runtergegangen und meine ganzen Bezirke standen und stehen immer noch in Flammen. Dank meiner ganzen Bomber und Schiffsflotte konnte ich mittlerweile die ganzen Barbareneinheiten vernichten und mein Einkommen ist wieder auf nahezu 0 gestiegen. Jetzt brauche ich erstmal 100 Runden um wieder alles aufzubauen. :traurig:

Vielleicht hab ich mein Reich zu schnell erweitert, was zur Unzufriedenheit geführt hat und der gleichzeitige Krieg mit den verbliebenen 3 Völkern war wohl auch keine gute Idee, aber es lief einfach so gut. :?
 
Vielleicht hab ich mein Reich zu schnell erweitert, was zur Unzufriedenheit geführt hat und der gleichzeitige Krieg mit den verbliebenen 3 Völkern war wohl auch keine gute Idee, aber es lief einfach so gut. :?

Je länger der Kriegszustand anhält, desto größer wird der Malus bei den Annehmlicheiten (Wird dort unter Kriegsmüdigkeit gelistet).
Ich hatte in der Anfangsphase meines Spiels bereits Krieg mit China (wobei China der Agressor war) und ich hatte nach ca. 20 Runden einen Malus von jeweils -4 in meinen 3 Städten. Das ist in der frühen Phase des Spiels natürlich ein katastrophaler Wert. Ich musste deshalb das Friedensangebot Chinas annehmen, obwohl ich bereits eine Stadt erobert hatte und die anderen beiden quasi ohne Verteidigung da standen.
 
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