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VOTE Chico einschläfern oder Leben lassen?

Wie soll es mit Chico weitergehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Oh, ich hab da was verwechselt. Ich meinte, Dackel, nicht Schäferhund. Wie gesagt, hab ja keine Ahnung von Hunden :)

Dackel beissen genauso oft wie alle anderen Hunde auch.
Katzen beissen übrigens bestimmt genauso oft wie Hunde.

Der Unterschied ist eben nur die Beisskraft.
Eine Katze wird schwer jemanden totbeissen können, ein Chihuahua auch nicht, ein Dackel wirds auch schwer haben und ein Yorkshire Terrier ebenfalls.
Bei einem Schäferhund sieht es aber eben aufgrund der Beisskraft anders aus.
 
Wir gehen davon aus, dass es ein Unfall war, oder im Eifer des Gefechts halt "falsch" geschnappt.

Das macht die Situation für mich nicht besser. Wenige Tage später, und mein Sohn hätte nur ein T-Shirt angehabt und jetzt mindestens mal tiefe Fleischwunden.

@Marcello

Der Hund hat zwei Menschen getötet. Klar, man kann jetzt einen Wesenstest machen, ihn an einen geeigneten Halter vermitteln und ihn "resozialisieren". Und? Würdest du Chico dann in zwei Jahren bei deinen Kindern im Zimmer schlafen lassen?

Für mich geht von dem Hund eine Gefahr aus, die man nie wieder ausschliessen werden kann.
Und wie kommst du dann mit Autoverkehr und autos zurecht? Es herrscht doch wirklich überall Gefahr und die des Hundes ist bei weitem allen anderen vermutlich deutlichst unterlegen, alleine Radfahrern und eine Cola im Sommer trinken wird gefährlich für das Kind sein.

Eine gewisse Gefahr gehört zum Leben dazu und die kannst du nicht ausschließen und im grunde auch nicht wirklich minimieren. Dein Kind wird sich noch an ganz anderen Dingen verletzen.
 
Natürlich ist das ein riesiger Unterschied mit dem Warum.
Wenn jemand aus Notwehr einen anderen umbringt wird der auch nicht weggesperrt und ist eine Gefahr für die Gesellschaft.
Dabei will ich den Hund jetzt nichtmal verteidigen, ich sag nur: Seid nicht so vorschnell in Euren Schlüssen.
Und "humaner" ist das Töten eines Lebewesens in der Regel sehr, sehr selten.

Es lassen sich ziemlich leicht Berichte finden, dass Chico bereits 2011 als "massiv aggressiv" und als "Waffe" und "Kampfmaschine" bezeichnet wurde.

Ich versuch das jetzt mal ganz nüchtern zu betrachten. Das Tier ist abgerichtet und kam in falsche Hände. Die Stadt Hannover hat Bullshit gebaut, weil sie davon wussten und nichts getan haben. Am Ende des Tages bin ich aber davon überzeugt, dass du einen 8 Jahre alten Hund nicht mehr zum Kuscheltier machen kannst.

@pil

Sorry, das ist doch Quark. Natürlich kann meinem Kind immer etwas passieren, davor kann und will ich es auch garnicht beschützen.

Ein gut erzogener Hund würde aber auch beim wilderen Spielen niemals so fest zubeissen, dass ein Mensch tiefe Fleischwunden hätte.

Der Hund ist mangelhaft erzogen, das erkenne ich an. Genauso muss man dann aber auch anerkennen, dass ein solcher Hund eine potentielle Gefahr darstellen kann. Meine Tochter ist 2,5 Jahre alt, die wird erstmal nicht mehr zum Nachbarn gehen.
 
Ein gut erzogener Hund würde aber auch beim wilderen Spielen niemals so fest zubeissen, dass ein Mensch tiefe Fleischwunden hätte.
Wieso nicht? Wenn das Ziel das Spielzeug ist und aus irgendeinem Grund dann doch der Mensch erwischt wird, dann kann das auch mit ner Verletzung enden. Der Hund muss ja erst mal realisieren, dass er nicht das Spielzeug erwischt hat. Und dann ist es schlicht schon zu spät. Je nach Situation kannst du dem Tier dann nicht mal einen Vorwurf machen.

(Noch mal, hier gibt es echt zu viele Faktioren, um deinen konkreten Fall aus der Ferne zu beurteilen. Nur rein vom Prinzip ist das nicht unmöglich :) )
 
Zuletzt bearbeitet:
Es lassen sich ziemlich leicht Berichte finden, dass Chico bereits 2011 als "massiv aggressiv" und als "Waffe" und "Kampfmaschine" bezeichnet wurde.

Ich versuch das jetzt mal ganz nüchtern zu betrachten. Das Tier ist abgerichtet und kam in falsche Hände. Die Stadt Hannover hat Bullshit gebaut, weil sie davon wussten und nichts getan haben. Am Ende des Tages bin ich aber davon überzeugt, dass du einen 8 Jahre alten Hund nicht mehr zum Kuscheltier machen kannst.

@pil

Sorry, das ist doch Quark. Natürlich kann meinem Kind immer etwas passieren, davor kann und will ich es auch garnicht beschützen.

Ein gut erzogener Hund würde aber auch beim wilderen Spielen niemals so fest zubeissen, dass ein Mensch tiefe Fleischwunden hätte.

Der Hund ist mangelhaft erzogen, das erkenne ich an. Genauso muss man dann aber auch anerkennen, dass ein solcher Hund eine potentielle Gefahr darstellen kann. Meine Tochter ist 2,5 Jahre alt, die wird erstmal nicht mehr zum Nachbarn gehen.
Was für ein Quark denn? Es stimmt doch alles was ich schrieb. Ich sag nirgens dass du dein kleines Kind mit einem Hund spielen lassen sollst, wenn ich ganz ehrlich bin hätte ich das erst gar nicht zugelassen, die kleinen Finger, überhaupt die kleinen Gliedmaßen und dann im wilden spiel mit einem Hund der im Kind ein spielkamerDen sieht, denk dich mal in den Hund hinein, der checkt doch gar nicht dass das ein kleinen wehrloses Kind ist (die Bisse beim spielen sollten nicht sehr stark sein aber wir reden ja hier von einem Kind mit noch extremen Weichteile ), und dann noch das jagdspielzeug wegnehmen. Mhmmm, bedenkt doch immer, das sind und bleiben Tiere die nach Instinkten reagieren, natürlich gibt es Hunde die selbst mit Kleinkindern spielen können, bei fremden Hunden muss man sehr vorsichtig sein.
 
Wieso nicht? Wenn das Ziel das Spielzeug ist und aus irgendeinem Grund dann doch der Mensch erwischt wird, dann kann das auch mit ner Verletzung. Der Hund muss ja erst mal realisieren, dass er nicht das Spielzeug erwischt hat. Und dann ist es schlicht schon zu spät. Je nach Situation kannst du dem Tier dann nicht mal einen Vorwurf machen.

(Noch mal, hier gibt es echt zu viele Faktioren, um deinen konkreten Fall aus der Ferne zu beurteilen. Nur rein vom Prinzip ist das nicht unmöglich :) )

Ich weiss nicht, ob du selbst einen Hund hast/hattest.

Ich hatte damals zwei Hunde. Ein erzogener/trainierter Hund beisst beim Spielen nicht so fest zu. Auch nicht den Ball. Zumindest nicht, wenn es in der Nähe des Menschen ist.

Du kannst einem trainierten Hund versuchen, den Ball aus dem Maul rauszureissen, der würde nicht zubeissen.

Wie gesagt, ich gebe dem Hund auch keine Schuld im eigentlichen Sinne. Ich wollte nur anmerken, dass selbst ein friedfertiger Hund unter "unglücklichen Umständen" eine Gefahr sein kann.

@pil

Der Hund kennt unser Kind seit seiner eigenen Geburt. Die beiden sehen sich quasi täglich. Das ist auf dem Land so bei Nachbarn. Die beiden haben auch nicht wild gespielt. Ball aufheben und wegwerfen ist normales Spiel.

Der Hund wird jetzt mal kastriert, dass soll wohl schon einiges bewirken.
 
Der Arm ist ein "Weichteil" bei Kindern? :ugly:
Bei nem Kleinkind mit 2,5 Jahren? Das ist ein leichter biss und ab ist der. Zumindest nen Bulli macht da kurz schnippischnapp solange es kein minibulli ist.

Unterschätzmal nicht die beißkraft eines Hundes.
Allerdings wissen auch Hunde wie stark sie beißen, auch im Spiel, in aller regel sollte nichts großes passieren.
 
Ich weiss nicht, ob du selbst einen Hund hast/hattest.
Ich bin sogar mit Hunden aufgewachsen... Erst Schäferhund, dann Labrador, dabei immer diverse Fußhupen. Und gerade mit einem Jahr sind doch viele Hunde oft noch ein wenig ungestühm. :)

Wie gesagt, ich gebe dem Hund auch keine Schuld im eigentlichen Sinne. Ich wollte nur anmerken, dass selbst ein friedfertiger Hund unter "unglücklichen Umständen" eine Gefahr sein kann.

Klar, Gefahr ist immer gegeben :)
 
Man sollte auch keinen Hund mit dem Säugling alleine lassen. Das ist grob fahrlässig genau so wenig sollte eine Katze ins Zimmer in dem nen Säugling schläft können. Einmal aufs Gesicht gesetzt und schon kann es das gewesen sein weil mans eben nicht mitbekommt.

Bei der Story mit dem Baby fehlt grad auch mal wieder alles relevante. Der Hund kann das Baby totgebissen haben auch ohne das es Absicht war. Was denkst wie Hunde die eigenen Welpen tragen oder zurechtweisen? Auch mit dem Maul weil sie halt keine Hände haben. Kann also genauso gut nen tragisches Unglück gewesen sein.


Diese Mediale sensationsgier ist doch einfach nur noch zum erbrechen erbärmlich geworden. Ist grad ein Thema heiß wird es ausgeschlachtet ohne Ende und vollkommen auf Konsequenzen geschissen. Menschen die nicht differenzieren können verhalten sich halt gleich wie 1 Darko. :ugly:

Bevor mir jetzt jemand kommt ich denk mehr an Hunde als an den Menschen der liegt falsch. Die Familie hat mein Mitgefühl allerdings sehe ich hier auch das die Verantwortung der Eltern selbst einfach vernachlässigt wurde. IMO ist es grad wenn erst der Hund und dann das Kind da war echt schwierig. Und nein der Hund ist nicht eifersüchtig auf ein Kind.... Hunde sind keine Menschen die haben so komplexe Eigenschaften wie Eifersucht nicht.
 
Ich bin ja selbst Hunde Freund, aber ein Großteil der Argumentation in solchen Fällen erinnert mich erstaunlich an die Waffenlobby. Waffen bringen keinen um, es sind die Menschen die sie missbrauchen.

Es gibt nunmal Hunderassen die so gezüchtet wurden, dass sie es mit einem unbewaffneten Menschen aufnehmen können und diesen auch töten können. Keiner hat 100% Kontrolle über einen Hund, selbst wenn er ein Musterbeispiel ist für richtige Erziehung. Dazu kommt halt noch, dass viele Menschen ihre Hunde nicht richtig erziehen.

Was man jetzt Unternehmen soll hab ich auch keine Ahnung. Nur weil 3 Menschen in kürzester Zeit von einem Hund (der gleichen Rasse) getötet wurden, hab ich jetzt trotzdem keine reale Angst, dass es bald jemanden treffen könnte, der mir mehr bedeutet.
 
Allerdings wissen auch Hunde wie stark sie beißen, auch im Spiel, in aller regel sollte nichts großes passieren.

Sollten sie aber viele tun es nicht. Das liegt auch oft daran, dass den Hunden in ihrer Jugend das Abtasten mit ihrem Maul nicht erlaubt wird und sie so keinen ausreichenden Bezug zu ihrer eigenen Kraft, in Bezug auf unseren Händen aufbauen. Gerade junge Hunde knabbern ja gerne an den Händen, werden aber leider oft abgestraft deswegen. Sollte man ihnen in einem gewissen Umfang gewähren. Ist nicht nur eine soziale Geste, sondern lernt ihnen auch den Umgang mit unseren Händen. Da braucht man ihnen nicht einmal dediziert beibringen langsam aus der eigenen Hand zu fressen, die werden das ganz automatisch tun, da sie den Umgang mit unseren Händen gewohnt sind.

Tja. Wer einen 50er Roller oder ein Auto fahren will, der muss einen Führerschein machen. Ficken und Tiere halten darf aber jeder.

Ich wäre ja für Eignungstests, im Bezug auf Elternschaft und dem Halten von Tieren.

...würde unsere Population aber ziemlich ausdünnen und uns zwangsweise zu Vegetariern machen :D
 
Wie meinst du das ? Was ist falsch ?
Wie bereits mehrfach von mir und Anderen hier erwähnt, gibt es keine Ausprägung negativer Charakterzüge bei sogenannten Listenhunden.
Und wieso diese Hunde aussehen wie sie aussehen, liegt an den Zuchtstandards und diese wurden vor etlichen Jahrzehnten bereits festgeschrieben.
 
Sind ja echt wunderschöne Hunde die aber auch eine konsequente Führung brauchen, wie jeder Hund. Ein verzogener Dackel tötet dich halt nicht, wenn du einen Rottweiler nicht im Griff hast sieht das anders aus. Ich hatte früher einen Rottweiler, der war das ruhigeste Wesen der Welt. Zwei marrokaner haben ihn Mal getreten (und dafür ordentlich kassiert) aber der hund ist nur hinter uns gelaufen.

Der hund in diesem Fall scheint massiv gestört zu sein. Ob man ihn einschläfern sollte? Die Frage ist eher, wer kümmert sich um ihn wenn nicht? Ist es "menschlicher" das Tier einzupferchen und zu isolieren? Ist wirklich schwer zu beantworten. Ein pädophiler bekommt ja auch eine Chance zur Rehabilitation aber gelten für Tiere die gleichen Standards?

Ich bin froh diese Entscheidung nicht treffen zu müssen bei all den variablen. Tendenziell würde ich sagen man lässt ihn leben aber wenn die definition davon ist, ihn in einem kleinen Käfig vegitieren zu lassen wäre ich wiederum dafür das Tier zu erlösen.
 
Tierschutz
Zu viel des Guten


http://www.sueddeutsche.de/panorama/tierschutz-zu-viel-des-guten-1.3938228

  • Tierschützer fordern, Hunden, die Menschen totgebissen haben, eine "Chance auf Resozialisierung" einzuräumen.
  • Diese Vermenschlichung einzelner Tiere sieht eine Tierethikerin in einer Entfremdung des Menschen von der Natur und einem schlechten Gewissen begründet.
  • Die Zahl überreagierender Tierschützer sei gewachsen.

Ist ein ganz guter Beitrag, auch wenn ich nicht alles genau so sehe.
 
"Kotrschal rät in Fällen wie in Bad König oder Hannover, "nicht lange rumzufackeln", sondern die Hunde einfach einzuschläfern."

Na das ist doch meine Rede.

Im Fall von Bad König sollte man die Eltern noch wegen fahrlässige Tötung anklagen.
 
Wie bereits mehrfach von mir und Anderen hier erwähnt, gibt es keine Ausprägung negativer Charakterzüge bei sogenannten Listenhunden.
Und wieso diese Hunde aussehen wie sie aussehen, liegt an den Zuchtstandards und diese wurden vor etlichen Jahrzehnten bereits festgeschrieben.

Ja, das hatte ich schon gelesen und dann auch richtig verstanden. Nur - hast du dafür auch irgendeine Quelle ? Am besten eine unabhängige die NICHT die entsprechenden Züchter oder Fans frägt. Würde das gerne nachlesen. Wenn ich mich nicht irre gab es vor ca. 10-15 Jahren Statistiken diverser Bundesländer dazu welche der "gefährlichen" Rassen am ehesten in Attacken verwickelt sind und dort waren schon Unterschiede erkennbar. Das hatte ich damals doch als objektiver angesehen als Studien der jeweiligen Interessensgruppen. Ist aber schon länger her und kann mich irren.


Und wenn ich mich nicht irre sind manche kleinen Hunde sogar angriffslustiger als größere Tiere - nur juckt das halt bei diversen Winzlingen niemanden. Das nur als Anmerkung das mir das klar ist - hier geht es ja eher um Tiere die durch ihren Körperbau auch ernsthafteste Verletzungen zufügen können.
 
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