Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du darfst mich dann entsprechend verlinken wenn der Graspeis feststeht. Aber es legalisierung nennen nach aktueller Vorhabe ist schon frech.

Das der eigenanbau in einem weiteren schritt auch erlaubt werden muss steht außer frage.
Aber es ist deutschland von 0 auf 100% ging da in den letzten jahren noch nie.
Von daher alles was jetzt kommt ist eine kleine revolution, das ganze wird ja in 4 jahren so und so noch mal reviewed.
Da kann ja dann noch mal entsprchened nachgebessert werden, wurde ja auch schon von Hanfverband etc. gefordert.

Aber das ganze jetzt als gescheitert hinstellen ist absolute schwarzmalerei ohne wirkliche substanz.
 
Ich sage es scheitert, nicht dass es gescheitert ist. Alleine dass es auf Probe ist.

Als Info: Deutschland muss selber anbauen, ein import von Hanf zum Genuss ist in einem europäischem Vertrag untersagt. Und besonders billig können wir nicht anbauen. Medizinisches Gras wird ja importiert.
 
Mit dem Import würde Deutschland gegen internationale Abkommen verstoßen
Er äußert sich auch deshalb so, weil sein Unternehmen sein Geld mit ausschließlich importiertem medizinischen Cannabis verdient, aus Ländern wie Jamaika, Portugal, Südafrika oder Uruguay. Mit der Einfuhr von medizinischem Cannabis gebe es kein Problem; importiere man aber Cannabis als Genussmittel, sei das eine ganz andere Sache.

Denn Deutschland hat die sogenannte Drug Convention der Vereinten Nationen unterschrieben. Das Abkommen verbietet seit 1961 den Import und Verkauf von Cannabis als Genussmittel und bezeichnet das Hanfprodukt dezidiert als Droge. Will die Ampel-Koalition nicht gegen die UN-Konvention verstoßen, dürfte sie eigentlich nur Anbau im eigenen Land erlauben. "Falls ein Land das Abkommen verletzt, könnten andere Länder das Land nicht mehr mit Cannabis zu medizinischen Zwecken beliefern. Somit müsste Deutschland sehr schnell Kapazitäten aufbauen, um den Bedarf für Patienten aber auch einen Freizeitmarkt zu decken", sagt Schetter.

https://www.rbb24.de/politik/beitra...alisierung-cannabis-berlin-folgen-fragen.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Einheitsabkommen_über_die_Betäubungsmittel
 
In dem Problem steckt bspw. die USA aber auch selbst:

Inkrafttreten und Weiterentwicklung

Im November 2012 stellte der Präsident des Suchtstoffkontrollrates fest, dass die Legalisierung des Anbaus und des Besitzes von Cannabis in den US-Bundesstaaten Colorado und Washington[7] gegen das Abkommen verstoße.[8] Er ersuchte die USA, die Konformität mit dem Abkommen wiederherzustellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einheitsabkommen_über_die_Betäubungsmittel

Und faktisch wirds da trotzdem verkauft.

Abwarten... aktuell ist nichts sicher oder beschlossen
 
Man sollte die Faktoren Sicherheit und ständige, schnelle Verfügbarkeit nicht unterschätzen. Es ist bequem in den Shop um die Ecke zu gehen und nicht erst zum nächsten Dealer, der vielleicht selbst auf Ware wartet oder nicht erreichbar ist. Wer einen Job hat, werden die paar Euro mehr nicht stören.
 
Es kann natürlich auch sein, dass das gekaufte Gras beim Transport (vom Laden zur private Räumlichkeit) versiegelt sein muss. Es kann also noch immer illegal sein Gras mitzuführen. Angesicht des Ziels zur Ausrottung des Schwarzmarkts, wäre das sogar sinnvoll.
 
Ich glaube, das wird alles nicht so kompliziert...
Gras soll ja nicht wie in den Niederlanden nur geduldet werden (bei noch weiter bestehender Illegalität nach Gesetz), sondern aus dem Betäubungsmittelgesetz raus und damit Konsum, Besitz etc. legalisiert. Niemand kann daher wegen des Mitführens von Cannabis geahndet werden, weil es keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit mehr sein wird.
Der Verkauf wird reglementiert und darf nur von bestimmten Geschäften durchgeführt werden, die Produktionskette wird kontrolliert und geregelt (wie es auch bei Lebensmitteln, Alkohol und Tabak der Fall ist). Nicht jeder wird produzieren dürfen - wie es z.B. bei auch Alkohol der Fall ist, wo z.B. Destillation ohne Lizenz auch in Kleinstmengen verboten ist.
THC und CBD Gehalt wird kontrollierten Regeln unterliegen - wie es z.B. beim Nikotingehalt von Zigaretten oder Alkoholgehalt und -qualität bei alkoholischen Getränken der Fall ist

Aber sonst wird das dann nach meinem Verständnis eine komplett legale Droge wie Alkohol oder Tabak sein.


Momentan ist das Vorhaben nicht mehr als drei Sätze im Koalitionsvertrag. Wenn man hier liest, könnte man meinen, dass schon ein Gesetzesvorschlag im Parlement liegt, über welche Details gesprochen wird :D


Den Drogen-Schwarzmarkt wird man dadurch nicht killen. Wer will, kann sich auch noch schwarz überzüchtete Sorten mit nach Gesetz zu hohem THC-Gehalt kaufen.
Aber ich denke auch, für den Normal-Konsumenten, der sich nach der Arbeit oder am Wochenende ein wenig entspannen will, wird der Schwarzmarkt unattraktiv werden. Wieso sich in die Nähe von Kriminellen begeben und sich selbst angreifbar machen, wenn man auch einfach in das Fachgeschäft um die Ecke gehen kann und dort absolute Sicherheit hat, was man bekommt.
 
Also ich hoffe doch das der THC Gehalt nicht reguliert wird. Das muss genau wie bei Alokohol lediglich auf der Verpackung (im Falle von Alkohol auf der Flasche) stehen wie viel drin ist. Würde auch kein Sinn machen. Medizinisches Cannabis gibt es ja auch in den verschiedensten ausführungen.

Abseits davon würde ich davon ausgehen das nicht auschließlich die blüten erlaubt werden, sondern auch Haschisch das hat ja dann eh noch mal höheren THC gehalt.

In den USA bspw. sind ja jeweils die genauen THC/CBD angaben auf den Verpackungen.

Aufklärung ist das A und O. Beim Verkauf sollte einen Anfänger einfach kein starkes Zeug verkauft werden. Die Beratungsgespräche sollte IMO kurz abchecken wie erfahren der/die User/in ist. - Beim Alkohol entscheidet dennoch auch der User ob er sich Bier / Schnapps/ Strohrum kauft.

Und man muss auch bedenken das es ein zu viel (im Sinne von Tod) im gegensatz zu alkohol auch nicht gibt.

edit: bisschen was ergänzt
 
Zuletzt bearbeitet:
Cannabis-Legalisierung - Özdemir: Bäuerinnen und Bauern sind bereit für Cannabis-Anbau

Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir sieht bei Landwirten in Deutschland großes Interesse an der Legalisierung von Cannabis. Sobald der Bundestag die geplante Legalisierung beschlossen habe, werde die Landwirtschaft auch diese Nutzpflanzen anbauen.


https://www.deutschlandfunk.de/oezd...uern-sind-bereit-fuer-cannabis-anbau-100.html
 
Cannabis-Legalisierung - Özdemir: Bäuerinnen und Bauern sind bereit für Cannabis-Anbau

Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir sieht bei Landwirten in Deutschland großes Interesse an der Legalisierung von Cannabis. Sobald der Bundestag die geplante Legalisierung beschlossen habe, werde die Landwirtschaft auch diese Nutzpflanzen anbauen.


https://www.deutschlandfunk.de/oezd...uern-sind-bereit-fuer-cannabis-anbau-100.html
Wird lustig wenn die Felder abgeerntet werden von der Bauernjugend. :D Wie das dort erst riechen muss, das muss dort abartig sein so ein Feld. Wenn man ehrlich ist, das wird kein Freilandfeld sein, die Gefahr der Bestäubung ist viel zu groß, das geht nur in Hallen. Wird mit Landwirtschaft recht wenig zu tun haben. Ich bin hier wirklich sehr gespannt wie sich alles entwickelt, spannende Sache auf jeden Fall.
 
Ich hoffe das die Bauern dementsprechend daran denken das Outdoor Zeug ehr nicht so beliebt ist und haben enstprechende Hallen bereit.
Die qualitätsstandards wüsste ich auch gar nicht ob die überhaupt outdoor erreichbar wären.
 
Ich hoffe das die Bauern dementsprechend daran denken das Outdoor Zeug ehr nicht so beliebt ist und haben enstprechende Hallen bereit.
Die qualitätsstandards wüsste ich auch gar nicht ob die überhaupt outdoor erreichbar wären.
Das wird alles zu 100% Indoor mit entsprechender Sicherheit, und das werden ganz sicher keine Bauern sein die das anbauen sondern Startups aus jungen Leuten die Biologie studiert haben. Die werden 1a kontrolliertes Gras anbauen und entsprechend des Aufwands auch gut entlohnt werden müssen. Vermutlich Hydrokultur.
 
Hat sich die Koalition eigentlich auch Gedanken um die Problematik mit dem Führerschein gemacht?
So wie das aktuell bei uns geregelt ist, da muss man ja Tage lang nach dem Konsum sein Auto stehen lassen.
Mit einer Legalisierung wären die Werte die heute herangezogen werden alles andere als Zeitgemäß.

Und wenn ich lese dass die Bauern bereit sind, das kann ich mir nicht so richtig vorstellen, denke nicht dass sie das passende Equipment dafür haben.
Hier Outdoor anbauen würde nicht Funktionen, da wäre ja das Zeug von der Straße qualitativ besser.

Bei den Preisen denke ich dass wir wahrscheinlich bei ca 12-15 Euro landen werden, für Outdoor Zeugs vielleicht unter 10 Euro?
Das kommt alles darauf an wer das anbaut, wie streng es kontrolliert wird und ob irgendwelche bestimmten Abgaben dafür anfallen.

Es wäre zu begrüßen wenn es endlich legal wird, ich bekomme aber Kopfschmerzen bei der Umsetzung.
 
Da es momentan nur ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag ist, das mit der Fahrtüchtigkeit sicher ein lösbares Problem unter Konsultation von Experten ist und es noch kein Gesetzgebungsverfahren gibt, weiß man momentan dazu noch nix.

Solche und viele andere Fragen werden dann geklärt wenn es soweit ist.
 
Zurück
Oben