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Bundestagswahlen am 27. September

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Diskussion dreht sich immer wieder im Kreis. MMn liegt das auch insbesondere an unserem Systemfehler, dass alle HartzIV-beziehenden Arbeitslosen in einen Topf geworfen werden. Es ist zwar offensichtlich, dass in Deutschland eine bedingungslose Grundsicherung erfolgen muss, aber es macht trotzdem keinen Sinn alle gleich behandeln zu wollen. Es ist nun mal ein maßgebender Unterschied welche Art der Arbeitslosigkeit vorliegt (konjunkturell, strukturell, freiwillig, friktionell, demografisch, usw.), welches Alter und welchen Ausbildungsstand der Arbeitlose hat. Offensichtlich kann und sollte man von einem 20jährigen strukturell Arbeitslosen mehr fordern, als von einem 50jährigen Branchenarbeitslosen.
 
eiti schrieb:
Offensichtlich kann und sollte man von einem 20jährigen strukturell Arbeitslosen mehr fordern, als von einem 50jährigen Branchenarbeitslosen.

Genau sowas habe ich in meinen Umfeld..... 27 Jahre alt, alle Ausbildungen abgebrochen und lebt seidem schön von ALG2.

Auf der anderen Seite ein 54 jähriger, der sein Leben lang einbezahlt hat und bis jetzt NIE Arbeitslos war und jetzt auch nur ALG2 bekommt.....
 
eiti schrieb:
Die Diskussion dreht sich immer wieder im Kreis. MMn liegt das auch insbesondere an unserem Systemfehler, dass alle HartzIV-beziehenden Arbeitslosen in einen Topf geworfen werden. Es ist zwar offensichtlich, dass in Deutschland eine bedingungslose Grundsicherung erfolgen muss, aber es macht trotzdem keinen Sinn alle gleich behandeln zu wollen. Es ist nun mal ein maßgebender Unterschied welche Art der Arbeitslosigkeit vorliegt (konjunkturell, strukturell, freiwillig, friktionell, demografisch, usw.), welches Alter und welchen Ausbildungsstand der Arbeitlose hat. Offensichtlich kann und sollte man von einem 20jährigen strukturell Arbeitslosen mehr fordern, als von einem 50jährigen Branchenarbeitslosen.

Bärenstark Eiti - das ist doch genau das was ich auch meine und worauf ich hinaus will.

Bei der ganzen Diskussion muss differenziert werden. Hier wird Hartz4 Empfänger = Hartz4 Empfänger gleich gesetzt. Und das ist nicht richtig.

Ich fände z.B. eine Staffelung nach Alter für denkbar. Denn ein 55 Jähriger der Arbeitslos wird hat nahezu keine Chance mehr unter zu kommen. Auf der anderen Seite hat er nicht mehr ewig hin bis zur Rente. Also sollte er sanft aufgefangen werden und wesentlich mehr Zuwendung bekommen als ein 20 Jähriger Hartzer. Denkbar wäre doch auch eine Art Modell wo man ab nem gewissen Alter wählen kann: angehobenes Hartz4 oder gegen einen kleinen Abschlag auf die spätere Rente die Möglichkeit "Frührentner" zu werden. Verstehe nicht warum in diesem Bereich politisch nicht weiter gedacht wird und eine ordentliche Möglichkeit für solche Härtefälle früher in Rente zu gehen geschaffen wird.
 
keine staffelung nach alter, sondern nach arbeitsjahren (also einzahljahren), wobei natürlich ein grundgeld immer gezahlt werden muss, denke aber dass man mit etwas anstrengung zumindest so gut wie jeden u30 irgendwo unterbringen kann. (evtl. auch mit schulungen auf gebieten die unterbesetzt sind, etc.)
 
Die Linken wollten ja was ähnliches. Dass der, der ewig gearbeitet und eingezahlt hat, eben nicht gleich wie ein 12 Jahre Harzler behandelt wird. Aber die Mehrheit der Wähler wollte das auch nicht. Jetzt haben wir die FDP also wirds noch schlimmer, der, der 30 Jahre eingezahlt hat, bekommt bald nach 1 Jahr ALG dann 224€ Hartz.
 
Du bist aber auch ein Pessimist Pil. :P So schlimm wirds schon nicht werden.

Eitis und Trossingers Vorschläge zur differentzierten Harz4 Auszahlung halte ich für sinnvoll. Kann echt nicht sein, dass sich ein unter 30jähriger auf Harz4 ausruhen kann.
 
Zerfikka schrieb:
Du bist aber auch ein Pessimist Pil. :P So schlimm wirds schon nicht werden.

Eitis und Trossingers Vorschläge zur differentzierten Harz4 Auszahlung halte ich für sinnvoll. Kann echt nicht sein, dass sich ein unter 30jähriger auf Harz4 ausruhen kann.

Dann hättest aber anders wählen müssen. Ich bin kein Pessimist sondern gehe nur nach den Aussagen der Herren der FDP. Ich hab ja nix erfunden, die FDP ist einfach der Meinung, man müsse Hartz um 100€ senken.
 
pil schrieb:
Dann hättest aber anders wählen müssen. Ich bin kein Pessimist sondern gehe nur nach den Aussagen der Herren der FDP. Ich hab ja nix erfunden, die FDP ist einfach der Meinung, man müsse Hartz um 100€ senken.

Du meinst ich hätte anstelle der Piraten die FDP wählen sollen ? :grins:

Wenn es um Kürzungen im Sozialbereich geht bin ich fast immer dafür, ich bin da komplett anders eingestellt, komme halt aus einer Kapitalistenfamilie. :D
Ich hab mit 15 schon mehr gearbeitet gehabt als mancher 25jähriger der nun von Harz4 lebt, das hat nix mit sozialer Gerechtigkeit zu tun.

Solche Aussagen wie "eine Grundversorgung muss ohne Bedingungen bereitgestellt werden" finde ich höchst lächerlich und weltfremd.
 
die aussage löst sich halt von der gleichung, dass der mensch nur dann etwas wert ist, wenn er etwas wirtschaftliches leistet. zumindest kann man in dem zusammenhang mal das bild des menschen in der gesellschaft überdenken.
 
Zerfikka schrieb:
Du bist aber auch ein Pessimist Pil. :P So schlimm wirds schon nicht werden.

Eitis und Trossingers Vorschläge zur differentzierten Harz4 Auszahlung halte ich für sinnvoll. Kann echt nicht sein, dass sich ein unter 30jähriger auf Harz4 ausruhen kann.

Und was willst du dann mit denen machen? Alle u30iger zum arbeiten zwingen selbst wenn sie so doof sind das jede 50% billigere arbeitskraft aus polen wie ein genie dagegen wirkt und denen die selbst wenn sie wollten keinen fuß im Arbeitsmarkt fassen können zahlungen verweigern oder das eh schon knappe maß von 400€ noch kürzen?
 
Im Normalfall wäre ein Mensch der nix leistet nach kurzer Zeit tot also kommt mir nicht mit menschlicher Wertigkeit. Niemand hat einen Anspruch darauf, dass ihn andere durchfüttern.

@Sir Horst

Und warum soll ich doofe und faule Leute unterstützen ? Denen wird es zu einfach gemacht sich auf ihrer Dummheit auszuruhen. Da muss stufenweise das Geld gekürzt werden bis derjenige umdenkt oder auf der Strasse landet.
 
Zerfikka schrieb:
Im Normalfall wäre ein Mensch der nix leistet nach kurzer Zeit tot also kommt mir nicht mit menschlicher Wertigkeit. Niemand hat einen Anspruch darauf, dass ihn andere durchfüttern.

@Sir Horst

Und warum soll ich doofe und faule Leute unterstützen ? Denen wird es zu einfach gemacht sich auf ihrer Dummheit auszuruhen. Da muss stufenweise das Geld gekürzt werden bis derjenige umdenkt oder auf der Strasse landet.

Du kannst ja durch das kürzen von geld denjenigen nicht intelligent machen. Natürlich wäre es das beste zu filtern. Wer ist wirklich einfach zu dumm für die welt. Wer könnte arbeiten, wer ist zu faul. Aber wer macht das dann und vorallem wer erlaubt sich das urteil? Die ganze bürokratie die dadurch entsteht kostet uns dann wieder mehr als wir einsparen würden von den ganzen menschenrechtsbewegungen die dann, zurecht, entstehen würden mal ganz zu schweigen.
 
Was geht denn jetzt ab?

Faule unterstützen geht auf gar keinen Fall.

Aber "dumme" und Minderbemittelte müssen wir als Gesellschaft stützen und auffangen sonst haben wir als Solidargemeinschaft versagt. Am besten noch alle Behinderte um die Ecke bringen oder wie?
 
Faule muss man trotzdem unterstützen das ändert aber nichts daran das es logischerweise im prinzip besser wäre ihnen die faulheit auszutreiben weil der staat nix zu verschenken hat.
 
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