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Bundestagswahl 2025 - Wahlkampf, Trends, Umfragen, Meinungen

Was wählt ihr?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 16 16,3%
  • SPD

    Stimmen: 7 7,1%
  • Grüne

    Stimmen: 39 39,8%
  • FDP

    Stimmen: 2 2,0%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 4 4,1%
  • AfD

    Stimmen: 15 15,3%
  • FW

    Stimmen: 1 1,0%
  • BSW

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 11 11,2%
  • Ich wähle nicht

    Stimmen: 3 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    98

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Sind ja die Erzählungen meiner Schwiegereltern. Hab aber nie Bilder vom Urlaub im Ausland gesehen. Immer nur Ostsee. Und nen Trabi hat mein Schwiegervater auch.
Die erzählen nicht das dort früher alles besser war. Man merkt aber heute noch das man viel durch tauschen und organisieren möglich machen konnte was man hier dann einfach kaufen kann

Ich meinte eher nach der Wende. In der DDR wars klar, dass man nicht so weit weg konnte, oder wohin man gern wollte, aber nach der Wende konnte man auch als einfacher Arbeiter sich einen Urlaub und ein gutes Auto leisten.

Das Problem an diesen "Tauschgeschäften" in der DDR war mMn, dass sie ja aus der Not heraus geboren wurden. Das war nix positives, das haben die Leute nicht aus reiner Herzensgüte gemacht, sondern weil es schlicht notwendig war und man hat ja immer was gebraucht, was man eintauschen konnte. Bei meinem Vater wars das handwerkliche Geschick. Keine Ahnung, wie das im Westen ist, aber dieses "ich tu dir einen Gefallen, du tust mir einen Gefallen, ist so fest drin in meinem Vater, dass macht der auch heute noch, was ja prinzipiell nichts schlechtes ist.

@Mingo danke, ich hör da mal rein. Bin immer offen für neue Podcasts, auch wenn ich lieber was über Games höre ^^
 
Natürlich war es notwendig,man hat sich gegenseitig ausgeholfen da oftmals eben nicht genug da war.Das hat ja den Menschen nicht zu einem schlechteren Menschen gemacht,eher im Gegenteil.

Aber was ist denn heute?Kaufe als erstes da,buche bei uns vor den anderen…bekomme etwas schneller und günstiger vor dem Rest.Es geht nur darum einen Vorteil zu haben in jeder Situation im Leben. Ist halt kapitalismus pur,aber sowas macht auf Dauer eine Gesellschaft kaputt,das ist für mich zumindest ein Grund warum viele keine Empathie mehr haben,alleine schon um eine andere Meinung zu verstehen.Man wird in jeder Situation dazu erzogen an sich zu denken.

Ich wünsche mir um Himmels Willen keine DDR zurück,aber man erlebt doch in fast jeden westlichen Land das vieles immer mehr aus dem Ruder gerät und das ist ja etwas Grundsätzliches Problem und nicht etwas spezifisches in einem Land…
 
Eine Schattenwirtschaft mit Tauschhandel, durch die du an Dinge gelangst, die du auf dem Markt nicht bekommst, wird ja erstmal als etwas Gutes wahrgenommen. Aber eben nur für jene die etwas zum Tauschen haben. Das hat in der DDR zu einer 2-Klassengesellschaft geführt. Wenn du jemand bist, der über besondere handwerkliche Fähigkeiten verfügt oder bestimmte Ersatzteile, bist du auch derjenige der sich bald für die ertauschten Westmark die raren Produkte leisten kann, die es fast nie in die Läden schaffen. Ich würde behaupten, das von dir Dragneel beschriebene Bild war in der DDR viel krasser, weil die Dinge einfach viel rarer gewesen sind.

https://www.bpb.de/themen/deutsche-...inheit/504982/lebenszufriedenheit-in-der-ddr/

Das ist ein sehr interessanter Bericht darüber, aus welchen Generationen sich die DDR bildete und wie zufrieden sie über die Jahrzehnte waren. Interessant ist auch, dass das Regime sehr interessiert am Stimmungsbild der Bevölkerung war, dieses aber nur bedingt abfragen konnte, da ja niemand seine Meinung frei äußern durfte. Die Bundesrepublik hat über Jahrzehnte westdeutsche Besucher der DDR interviewt, um sich ein Stimmungsbild zu machen. Diese Daten waren auch für das DDR-Regime interessant und durch Spitzel in den Behörden bekannt.
 
Kannst du finden wie du willst. Ich war froh mit 17 ausziehen zu können und bin froh immernoch 150km zwischen unseren Wohnorten zu haben.

Ich bin ihm in sofern dankbar, dass ich ohne ihn ja auch nicht da wäre, wo ich jetzt bin und dass er wenigstens seinem Enkel gegenüber liebevoll und führsorglich ist, was er bei uns nie hinbekommen hat.

Ich finde es halt nur zum Kotzen, wenn jemand so rumjammert, der in seinem Leben nie was erreicht hat, obwohl er alle Möglichkeiten dazu hatte. Er hätte seinen Meister machen können (hat er mir mehrmals erzählt) und hätte damit seinen eigenen Betrieb gründen können. Er ist extrem gut in seinem Handwerk und ist teilweise extra für Arbeiten angefragt worden. Wenn ich aber mein Lebtag für einen Hungerlohn arbeiten gehe und auch später nur für den absoluten Mindestlohn, dann kann er doch nicht erwarten eine höhere Rente zu bekommen....wie soll das gehen? 40 oder 45 Jahre (keine Ahnung wie lang genau) hat er in ein und demselben Betrieb gearbeitet und seinem Meister ein tolles Leben ermöglicht. Wir dagegen konnten uns kaum einen Urlaub leisten. Wir hatten als Kinder kaum Spielzeug, ich musste die Klamotten meines Bruders tragen. Halt die typischen Klischees von damals. Meine Mutter und meine Tante haben "Nutella" selbst gemacht, weil wir die so gern gegessen haben, aber es gab ja keine und welche selber machen war auch billiger. Heute kommt mein Sohn nicht einmal von seinen Großeltern zurück, ohne mehrere Spielzeuge, Klamotten und Süßkram. Ja, geht meinem Vater finanziell echt mieß...

Zumal das wie schon gesagt Jammern auf sehr hohem Niveau ist. Meine Eltern haben ein abgezahltes Haus, haben ein bisschen was geerbt, als meine Oma verstorben ist. Denen gehts gut und wenn sie mal ein bisschen besser auf ihre Körper geachtet hätten, dann müssten sie eig gar nicht jammern. Die haben keine Schulden, haben keine Verpflichtungen. Die beiden können jetzt ihre Rente genießen, wie wir es vermutlich nicht mehr können werden.
Manchmal ist es besser, die Gesamtzusammenhänge zu betrachten.
Danke für Deine Offenheit und sorry für meinen Kommentar.
 
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https://www.handelsblatt.com/politi...uf-bestem-wert-seit-einem-jahr/100100025.html
 
Mal schauen, ob die Union irgendwann noch kapiert, dass die aktuelle Wahlkampfstrategie offensichtlich sie selbst schwächt und die AfD stärkt...

Das haben sie von ihrem konservativen Rechts-Kurs, um für die AfD angeblich weniger Raum zu lassen. Die AfD tritt einfach nochmal ein Stück weiter nach rechts und verweist darauf, dass die CDU ohnehin nichts von dem macht, was sie ankündigt, weil sie ja mit den Grünen oder der SPD koalieren wird. Damit lässt sie Merz alt aussehen. Und da deutet sich doch für uns Wähler bereits an, dass Merz genauso starrköpfig von sich überzeugt ist wie auch Scholz.
 
Ich finde weder die "Thema nicht ansprechen und groß machen, das ist lediglich Wasser auf die Mühlen der AfD"- noch die "Probleme ansprechen, um der AfD das Wasser abzugraben"-Theorie überzeugend und kann nicht nachvollziehen mit welcher Sicherheit einige Leute meinen, dass Weg A oder Weg B die allheilbringende Lösung wäre (bzw. dass die andere Seite ja so dumm hohl agiert).

Ich glaube, dass wir ein Paralleluniversum aufmachen und beide Wege beschreiten könnten, aber unter den aktuellen Umständen leider weder Methode A noch Methode B die AfD unter x% bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das haben sie von ihrem konservativen Rechts-Kurs, um für die AfD angeblich weniger Raum zu lassen. Die AfD tritt einfach nochmal ein Stück weiter nach rechts und verweist darauf, dass die CDU ohnehin nichts von dem macht, was sie ankündigt, weil sie ja mit den Grünen oder der SPD koalieren wird. Damit lässt sie Merz alt aussehen. Und da deutet sich doch für uns Wähler bereits an, dass Merz genauso starrköpfig von sich überzeugt ist wie auch Scholz.



AfD-Parteitag verabschiedet verschärftes Wahlprogramm
Auf ihrem Parteitag im sächsischen Riesa hat die AfD ihr Programm für die vorgezogene Bundestagswahl in sechs Wochen verabschiedet. Die Delegierten stimmten am Sonntag einstimmig für eine an einigen Stellen geänderte Version des Leitantrags der Parteiführung. Das Programm der in Teilen als rechtsextremistisch eingestuften Partei sieht in vielen Bereichen einen grundlegenden Politikwechsel Deutschlands vor. Vor der Abstimmung wurden zahlreiche Änderungsanträge beraten.

Kernthema des Wahlprogramms ist die Migrationspolitik, die die AfD massiv verschärfen will. Flüchtlinge sollen an der Grenze in Gewahrsamszentren gestoppt und Asylverfahren ins Ausland verlagert werden. In Aussicht gestellt wird eine "umfassende Rückführungsoffensive". Sozialleistungen für Asylbewerber will die AfD in Sachleistungen umwandeln und Leistungen für Ausreisepflichtige "auf ein menschenwürdiges Existenzminimum" senken.

Per Änderungsantrag wurde auch der umstrittene Begriff "Remigration" noch in das abschließende Wahlprogramm eingefügt. Darüber hinaus schärften die Delegierten den migrationspolitischen Teil des Programmentwurfs noch an anderen Stellen nach. So strichen sie den Passus, dass anerkannte Asylbewerber nach zehn Jahren ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland erhalten sollen. Ebenfalls ersatzlos gestrichen wurde die Aussage, dass die AfD die Aufnahme europäischer Arbeitskräfte im Zuge der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit begrüßt.

zeit.online
 
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