Da Merz ja mittlerweile Positionen der NPD vertritt, kann ich das sogar verstehen, dass man das bei der CDU so sehen könnte. Wie gesagt sehe ich bei der CDU leider auch schwarz (pun intended) was ihre "Brandmauer" nach Rechts anbelangt.
Was die AfD angeht: Höcke ist ein Faschist, darf als solcher per Gerichtsbeschluss benannt werden, weite Teile der Partei bis in die Spitze vertreten faschistische Positionen und mittlerweile werden (glaub ich) mehr Teile der Partei als gesichert Rechtsextrem eingestuft, als welche die "nur" als Verdachtsfall gelten. Also ja, wer diese Partei wählt oder unterstützt ist ein Faschist, ganz gleich was seine urtümliche Motivation sei. Niemand kann mehr sagen, dass man das ja nicht hätte sehen können. Und zum Thema "Nazi oder Faschist wird viel zu inflationär verwendet": wenn etwas faschistisch ist, wenn jemand den Weg eines Nazis geht, dann muss man dies benennen. Dass dies so "inflationär" geschieht in den letzten Jahren, liegt nunmal daran, dass da Nazis und Faschisten versuchen unsere Demokratie auszuhöhlen und mit Phrasen wie "diese Begriffe werden inflationär bedient" spielt man diesen Leuten in die Karten.