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Bundesliga 2015/2016

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Ich sage doch gar nichts anderes. Ich bezog mich lediglich auf die Gleichstellung von "reicher Sponsor steigt ein" mit RB Leipzig. Da gibt es imo halt schon noch Unterschiede. :)
Absolut, ein Kühne beim HSV ist was anderes als RB bei Leipzig.

Wollte einfach nur bisschen sabbeln, kennst mich doch langsam. :D
 
Gegen den Einstieg eines Sponsors hat ja im Grunde erstmal keiner was. Da dürfte wohl jeder Verein mindestens 20/30 Unternehmen auf ihrer Sponsorenliste haben.
Keiner wird nicht mehr Fan seines Vereins sein, wenn dieser in der Halbzeit eine Werbung zeigt, den Trikotsponsor wechselt, weil einer mehr Geld zahlt oder mehr Bandenwerbung existiert.
Nur entscheiden dann nicht Audi oder Coca-Cola, wie der Verein sich personell aufstellt oder möchte die Kultur des Vereins ändern.
Genau dies finden wir doch aber bei Investoren/Gönnern/Mäzenen.
Die haben/wollen dann ein Mitsprache- bzw. gar Entscheidungsrecht haben was Spieler oder Trainer betrifft, die Vereinspolitik mitbestimmen, interne Angelegenheiten regeln, Finanzen kontrollieren, Fanszene beschränken, etc. pp.

Das kann man salopp dann einfach als Spielzeug bezeichnen und sollte dies z.B. bei meinem Verein der Fall sein, dann wäre das einfach nicht mehr mein Verein und ein Großteil der aktiven Fanszene, insbesondere der Ultras würde entweder mit allen Mitteln dagegen ankämpfen oder sich zurückziehen.
Man mag ja dann immer noch mit dem Verein verbunden sein, aktive Unterstützung, in welcher Art auch immer, würde aber nicht stattfinden.
Ähm
Roth2.jpg
:P
 
Naja, wir haben von ihm einen Kredit mit ziemlich horrenden Zinsen bekommen.
Damit hat er uns (und sich selber) vor der Insolvenz und dem Untergang bewahrt, danke nochmal an Voack, Schmelzer, Böbel und Konsorten. Hoeneß light, der Böbel.
An dem Kredit selber hatten wir aber ganz schön zu knabbern, mussten uns z.T. stark finanziell einschränken, um den Kredit bedienen zu können und konnten diesen erst komplett abzahlen, als der Geldsegen kam in Form von Pokalsieg und UEFA-Cup.
 
Gegen den Einstieg eines Sponsors hat ja im Grunde erstmal keiner was. Da dürfte wohl jeder Verein mindestens 20/30 Unternehmen auf ihrer Sponsorenliste haben.
Keiner wird nicht mehr Fan seines Vereins sein, wenn dieser in der Halbzeit eine Werbung zeigt, den Trikotsponsor wechselt, weil einer mehr Geld zahlt oder mehr Bandenwerbung existiert.
Nur entscheiden dann nicht Audi oder Coca-Cola, wie der Verein sich personell aufstellt oder möchte die Kultur des Vereins ändern.
Genau dies finden wir doch aber bei Investoren/Gönnern/Mäzenen.
Die haben/wollen dann ein Mitsprache- bzw. gar Entscheidungsrecht haben was Spieler oder Trainer betrifft, die Vereinspolitik mitbestimmen, interne Angelegenheiten regeln, Finanzen kontrollieren, Fanszene beschränken, etc. pp.

Das kann man salopp dann einfach als Spielzeug bezeichnen und sollte dies z.B. bei meinem Verein der Fall sein, dann wäre das einfach nicht mehr mein Verein und ein Großteil der aktiven Fanszene, insbesondere der Ultras würde entweder mit allen Mitteln dagegen ankämpfen oder sich zurückziehen.
Man mag ja dann immer noch mit dem Verein verbunden sein, aktive Unterstützung, in welcher Art auch immer, würde aber nicht stattfinden.
versteh ich aber zeig mal wo sich die Fans, Ultras, wer auch immer vom Verein abgewendet haben weil sie Erfolg bzw Geld durch einen Mäzen oder großen Geldinvestor sich abgewendet haben? Mir fällt keiner ein. Bei Hoffenheim nicht. Bei Leipzig nicht. Klar kanns immer sein das Fans oder sonst wer selbst da vllt am Anfang sackig sind aber wenn sich der Erfolg dadurch einstellt kann mir doch kein Fan erzählen das er sich mal drastisch gesagt vom Verein abwendet. Und selbst wenn die Mitspracherecht haben wollen? So what? Im gewissen Maße ok. Die Vereinsführungen werden sicher schon so clever sein die Investoren nur so weit mitreden zu lassen wie es nötig ist. Wenns zu Entscheidungen kommt die dem Verein schaden würden denk ich das die Vereinsführung immer noch das größere Machtwort hat.

Die Diskussion kann ich voll und ganz nachvollziehen aber ehrlich kann doch hier keiner abstreiten das er froh wäre wenn sein Lieblingsverein ein starken Investor hätte. Sowas ist in der Formel 1 oder anderen Sportarten üblich und da jammert keiner. Wieso ist Red Bull in der Formel 1 plötzlich so stark gewesen? Weil sie "eigene Mechaniker und Fahrer" aus der Jugend gezüchtet haben? My ass. Geld regiert überall und im Fußball genauso.
 
Sorry @olddeadman30, aber ich habe meinen Standpunkt schon hinreichend dargelegt.
Nur kurz zu den Fans: RB Leipzig und Hoffenheim gab es vorher nicht, somit konnten sich auch keine Fans abwenden.
Und ich sehe es doch jedes Wochenende bei uns im Stadion, spielst du gegen Vereine wie Dortmund, Köln, Hamburg, 'Lautern, etc., dann ist der Auswärtsblock voll.
Spielst du gegen Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen, Ingolstadt, etc., dann stehen da meist nur ein paar Hanseln im Block.
Wolfsburg kriegt ja nichtmal zu einem CL-Spiel das Stadion voll. Da werden dann Viertelfinal-Karten zu niedrigsten Preisen verkloppt oder VW-Mitarbeiter hingeschickt.
 
Aber Formel 1 ist (für mich) doch eine Randsportart. Fußball ist wesentlich allgegenwärtiger und deswegen meint ja auch jeder (also ich), daß er auch was interessantes oder wichtiges dazu beizutragen hat, weil er mal gegen einen Ball getreten hat.

Und da steigen ja auch immer wieder Teams ein oder fusionieren oder verschwinden. Das beschäftigt längst nicht so viele Leute, wie ein Änderung der Vereinsfarben oder des Logos, weil der Eigner es jetzt will.
 
Hoffenheim ist mehr oder weniger von Hopp abhängig.
Ohne seine Unterstützung kann man sich wohl noch gerade so in der 1. Liga halten und ohne sein "Engangement" wären sie nie da, wo sie jetzt sind.
Bei Wolfsburg das gleiche, die sind immens abhängig von VW. Oder warum wird jetzt darüber diskutiert, ob VW seine Zuschüsse herunterfahren muss im Zuge der Abgasaffärre? Papa (VW) hat also nicht genug Geld, um seinen Sohn (VfL) was schönes zu kaufen.
Leverkusen ohne Bayer würde das gleiche Schicksal wie Uerdingen erleiden.
Augsburg und Ingolstadt hätten es ohne Gönner wohl wesentlich schwerer gehabt, sich in Liga 1 zu halten bzw. überhaupt aufzusteigen.

Und dort, wo ein Investor wieder aussteigt, wird verbrannte Erde hinterlassen und der Verein ist am Boden.

So meinte ich das nicht. Klar sind diese Vereine mehr oder weniger von ihren "Sponsoren" abhängig. Nur wird z.B. ein Hoffenheim von Hopp längst nicht mehr so benutzt, dass man mal eben 100 Mio. reinbuttert, damit man mal eben 5 tolle Spieler kaufen kann. Leverkusen und Bayer ist imo auch so ein Fall. Das gehört schon ewig zusammen, da muss man m.E. nicht fürchten, dass Bayer plötzlich aussteigt. VW/Wolfsburg ähnlich. Im schlimmsten Fall wird es etwas weniger Kohle geben.

Da sind m.E. die "Scheichclubs" in England deutlich schlimmer.
 
Früher oder später wird hier vermutlich auch 50+1 fallen und dann wird es ein großes Hauen und Stechen geben, wer zeitig einen hübschen und solventen Partner findet.

Bei der Hertha wird im FC Forum auch mal drauf geachtet, wenn sie die ersten (?) Anteile an die Heuschrecke verkauft haben. Da scheint der Plan diese Sasison ja auch besser aufzugehen als gedacht. Auch Frankfurt oder der HSV haben sich da wohl schon nicht optimal aufgestellt.

Eigentlich muss man es so machen wie die Bayern. Verkaufen wenn man am Höhepunkt ist (Triple '13). Aber irgendwann wird jeder (schnell?) wohl zuschlagen müssen und da wird es auch besser sein ind er ersten Liga zu spielen und am besten auch in der CL.
 
versteh ich aber zeig mal wo sich die Fans, Ultras, wer auch immer vom Verein abgewendet haben weil sie Erfolg bzw Geld durch einen Mäzen oder großen Geldinvestor sich abgewendet haben? Mir fällt keiner ein. Bei Hoffenheim nicht. Bei Leipzig nicht. Klar kanns immer sein das Fans oder sonst wer selbst da vllt am Anfang sackig sind aber wenn sich der Erfolg dadurch einstellt kann mir doch kein Fan erzählen das er sich mal drastisch gesagt vom Verein abwendet. Und selbst wenn die Mitspracherecht haben wollen? So what? Im gewissen Maße ok. Die Vereinsführungen werden sicher schon so clever sein die Investoren nur so weit mitreden zu lassen wie es nötig ist. Wenns zu Entscheidungen kommt die dem Verein schaden würden denk ich das die Vereinsführung immer noch das größere Machtwort hat.

Die Diskussion kann ich voll und ganz nachvollziehen aber ehrlich kann doch hier keiner abstreiten das er froh wäre wenn sein Lieblingsverein ein starken Investor hätte. Sowas ist in der Formel 1 oder anderen Sportarten üblich und da jammert keiner. Wieso ist Red Bull in der Formel 1 plötzlich so stark gewesen? Weil sie "eigene Mechaniker und Fahrer" aus der Jugend gezüchtet haben? My ass. Geld regiert überall und im Fußball genauso.
Manchester united, austria/red bull salzburg
 
Ich glaub ja Stuttgart gewinnt 3:0 und Bremen gewinnt 3:0.
Frankfurt steigt ab und der VfB rettet sich in die Relegation. :D
 
So meinte ich das nicht. Klar sind diese Vereine mehr oder weniger von ihren "Sponsoren" abhängig. Nur wird z.B. ein Hoffenheim von Hopp längst nicht mehr so benutzt, dass man mal eben 100 Mio. reinbuttert, damit man mal eben 5 tolle Spieler kaufen kann. Leverkusen und Bayer ist imo auch so ein Fall. Das gehört schon ewig zusammen, da muss man m.E. nicht fürchten, dass Bayer plötzlich aussteigt. VW/Wolfsburg ähnlich. Im schlimmsten Fall wird es etwas weniger Kohle geben.

Da sind m.E. die "Scheichclubs" in England deutlich schlimmer.
Ok, dann habe ich dich wohl einfach falsch verstanden. :)
Mit den genannten Beispielen hast du natürlich recht und um da genauer drauf eingehen zu können, fehlt mir auch einfach das Wissen, wie Hopp z.B. sich im Moment (überhaupt) noch engagiert.

Und dass ein PSG, City oder Chelsea nochmal eine andere Liga an "Mäzenentum" ist, da sind wir uns wohl wahrscheinlich alle einig.
Auch deswegen darf es niemals zum Kippen der 50+1 Regel kommen, von den Ausnahmen für Leverkusen und Wolfsburg mal abgesehen.
 
Mei, dann gibt es diesen Unterschied halt. Auch ein Herr Rettig von einem FC St. Pauli sollte etwas Respekt vor der Andersartikgeit haben. Dafür steht doch Toleranz oder? Oder steht das etwas dafür, dass man die Finanzierungsform anderer Vereine Urteilen darf wie es einem gerade passt?

Sorry aber diese Heuchlerei pack ich einfach nicht. Jeder Verein steckt Millionen von Sponsoren ein, aber wenn er erst den Sponsor und dann den Verein gibt, ja dann gehen alle auf die Barrikaden.
 
Mei, dann gibt es diesen Unterschied halt. Auch ein Herr Rettig von einem FC St. Pauli sollte etwas Respekt vor der Andersartikgeit haben. Dafür steht doch Toleranz oder? Oder steht das etwas dafür, dass man die Finanzierungsform anderer Vereine Urteilen darf wie es einem gerade passt?

Sorry aber diese Heuchlerei pack ich einfach nicht. Jeder Verein steckt Millionen von Sponsoren ein, aber wenn er erst den Sponsor und dann den Verein gibt, ja dann gehen alle auf die Barrikaden.
also wenn die fans eines vereins gegen kommerz stehen, dann die paulianer. ob ein rettig da zwingend der geeignete ist, das zu äußern lässt sich natürlich diskutieren. und auch bei pauli hat sich in der vegangenheit ja einiges verändert.
aber: ja, wenn erst das geld da ist und dann der erfolg, dann find ich das scheiße. das hat auch nix mit heuchelei zu tun.
 
So aber das heisst im Umkehrschluss aber, dass es in den nächsten Jahren keine gänztlich neuen Profivereine geben wird. Denn für ein derartiges Vorhaben wir man immer VORHER Geld brauchen. Wir werden keinen Zustand erreichen, dass eine Amateurmanschaft in eine Profiliga aufsteigt und das ganz ohne Vorabzuschüsse in welcher Form auch immer. Und ich rede jetzt nicht davon, dass mal aus Versehen ein Regionalligist in die dritte Liga aufsteigt.
 
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