Gegen den Einstieg eines Sponsors hat ja im Grunde erstmal keiner was. Da dürfte wohl jeder Verein mindestens 20/30 Unternehmen auf ihrer Sponsorenliste haben.
Keiner wird nicht mehr Fan seines Vereins sein, wenn dieser in der Halbzeit eine Werbung zeigt, den Trikotsponsor wechselt, weil einer mehr Geld zahlt oder mehr Bandenwerbung existiert.
Nur entscheiden dann nicht Audi oder Coca-Cola, wie der Verein sich personell aufstellt oder möchte die Kultur des Vereins ändern.
Genau dies finden wir doch aber bei Investoren/Gönnern/Mäzenen.
Die haben/wollen dann ein Mitsprache- bzw. gar Entscheidungsrecht haben was Spieler oder Trainer betrifft, die Vereinspolitik mitbestimmen, interne Angelegenheiten regeln, Finanzen kontrollieren, Fanszene beschränken, etc. pp.
Das kann man salopp dann einfach als Spielzeug bezeichnen und sollte dies z.B. bei meinem Verein der Fall sein, dann wäre das einfach nicht mehr mein Verein und ein Großteil der aktiven Fanszene, insbesondere der Ultras würde entweder mit allen Mitteln dagegen ankämpfen oder sich zurückziehen.
Man mag ja dann immer noch mit dem Verein verbunden sein, aktive Unterstützung, in welcher Art auch immer, würde aber nicht stattfinden.