3 Punkte auf Platz 15 und noch 22 Spieltage zu spielen. Warum es jetzt nur noch ein Feuerwehrmann beim VfB tun soll, der dann im Sommer wieder das Zepter abgibt, erschließt sich mir nicht. Woher will Stuttgart denn die Mittel nehmen, um dann nach der Saison "den Umbruch einzuläuten" oder den Kader sonstwie signifikant zu verändern? Denn nur eine solche Aussicht würde doch zu einem so frühen Zeitpunkt in der Saison schone eine Lösung wie Stevens rechtfertigen. Langfristig wird man mit ihm ja wohl kaum planen.
Gladbach hat 2011 in einer weitaus prekäreren Situation einen Konzepttrainer verpflichtet und hatte damit Erfolg. Warum ist das in Stuttgart keine Option? Auf wen warten sie?
Für mich sieht das so aus, wie man es von dem Verein schon lange gewohnt ist: Kein Konzept, keine Perspektive. Ich sehe vor allem mit Stevens nicht, wie der Verein in den nächsten 2-3 Jahren sportlich wieder richtig auf die Beine kommen will. Ein erneutes Engagement und damit der gleichzeitige Verzicht auf ein langfristiges Konzept wird Stuttgart aller Voraussicht nach nicht aus seinem Teufelskreis entkommen lassen.