..Insgesamt 34 Millionen Euro Gewinn - so viel wie noch nie in der Geschichte des BVB - verbuchte der Doublegewinner im zurückliegenden Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012. Dies gab BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Montag auf der Aktionärsversammlung des einzigen börsennotierten Vereins Deutschlands bekannt.
Watzke betonte aber, dass der Gewinn hauptsächlich durch Spielerverkäufe zustande kam. Alleine die Transfers von Shinji Kagawa zu Manchester United und Lucas Barrios zum chinesischen Erstligisten FC Evergrande Guangzhou spülten rund 26 Millionen Euro in die Kassen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 42,1 Prozent auf 215,2 Millionen Euro an. Damit kann auch der erhöhte Personalbedarf von knapp 67 Millionen Euro getragen werden.
Trotz der imposanten Zahlen kündigte Watzke für die Zukunft weiter vernünftiges Wirtschaften an: "Wir wollen maximalen sportlichen Erfolg auf solider wirtschaftlicher Basis, ohne einen Euro Schulden zu machen", sagte Watzke. Als wichtigstes Ziel nannte er für die nächsten Jahre, "für wirtschaftliche und sportliche Nachhaltigkeit zu sorgen".
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