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Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wirklich Sorgen muss man sich eh erst machen, wenn alle Kritiker, die hoffen dass es auf 0 geht, verstummt sind :D. Entweder sind wir dann irgendwie weit weit oben, potentiell kurz vorm nächsten Crash, oder aber sie haben ihr Ziel erreicht. Solange sie auf Twitter und Co. rumplärren ist alles in Ordnung^^
 
Als ob es mir ums geld geht.
tech.jpg
 
Hmm, okay scheinbar war die Euro Anzeige in meinem Ledger Manager nicht korrekt. Statt 29,65 Euro waren die Vetri jetzt doch noch 485 Euro wert :ugly:.

Edit: Als ich gesendet habe war schon - 18%. Jetzt über - 60% :lol:
Habs über Uniswap in Verbindung mit der Coinbase Wallet App gemacht. Man muss aber ein wenig ETH mit rüber schicken, für die Transaktionsgebühr.
 
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Also praktisch wie alle Aktien oder im Endeffekt Geld. Nur irgendwelche Zahlen auf irgendwelchen Servern.
Ne bei aktien gibt es einen gegenwert in form einer firma, bei bitcoin gibt es nichts ausser menschen die bereit sind geld dafür zu zahlen, das ist doch nichts anderes als ein schneeballsystem, du erhältst aber einen 256 bit code der dir gehört, ich meine immerhin.
 
Du besitzt einen Teil eines Netzwerks, dem Menschen einen inneren Wert zumessen. Der Netzwerkeffekt ist der Wert. Und da das per se ein immaterieller Wert ist, ist er auch nicht auf traditionelle Weise zu bewerten. Und wie so viele andere Dinge ist es in der Tat nur etwas wert, solange die Menschen glauben, dass es etwas wert ist. Ich sehe allerdings das Problem daran nicht. Das hat bei Gold, Geld und Firmen, die Werbung bei Facebook und Instagram sowie Google schalten auch sehr lange funktioniert.
 
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Ich würde das niemals mit gold oder bewertbaren anteilen einer firma vergleichen, es gibt nur das angebot und die nachfrage oder? Mehr nicht.
 
Natürlich ist das mein ernst. Weniger als 5% der Goldproduktion gehen in Schmuck und Industrie - der Rest ist Spekulation als Wertaufbewahrung. Wenn der Glaube als Wertaufbewahrung verloren geht sind deine jetzigen 100 Euro in Gold weniger als 5 Euro wert. Also quasi nix. Gold hat den Vorteil der langen Historie und das ist definitiv ein Vorteil. Aber rein formal ist es ein wertloser Gegenstand, dem wir lediglich Wert beimessen.
 
Man hat mit Gold trotzdem was zum anfassen. Es ist was materielles

Im Kern habt ihr natürlich trotzdem Recht
 
Gold hat ja wenigstens einen physikalischen Nutzen, natürlich ist das nicht (nur) der Grund warum es so wertvoll ist.
Als Schmuck oder Investment finde ich es auch überbewertet.
 
  • Alle unsere heutigen von Regierungen unterstützten Währungen werden als Fiatgeld bezeichnet. Der Euro, der US-Dollar oder Schweizer Franken sind Beispiele dafür.
  • Im Grunde genommen ist Fiatgeld also genau das, was viele Menschen als Geld kennen. Per Definition bildet Fiatgeld aber nochmal eine eigenen Unterkategorie von Geld.
  • Das besondere an Fiatgeld ist nämlich, dass es keinen nennenswerten eigenen Wert hat. Wir kennen das von unserem Bargeld. Ein Stück Papier mit einer Zahl drauf ist an sich erst einmal nichts wert.
  • Sobald aber eine Regierung sagt, dieses Stück Papier ist 200 Euro wert, wird es zu Fiatgeld. Also Geld, welches seinen Wert durch staatliche Macht erhalten hat.
  • Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, zum Beispiel Gold, Silber oder Reis. Diese haben nämlich auch ohne Regierungserlass einen eigenen Wert.
  • Im heutigen Kontext wird der Begriff Fiatgeld oft benutzt um Kryptowährung von normalen Währungen abzugrenzen. Der Wert von Kryptowährung wird nämlich nicht durch Staaten bestimmt sondern einzig und allein durch Angebot und Nachfrage.
 
Also praktisch wie alle Aktien oder im Endeffekt Geld. Nur irgendwelche Zahlen auf irgendwelchen Servern.
Nene...

Aktien sind Anteile an Unternehmen, die wiederum Wertschöpfung betreiben. Das kann man nicht mit einem Konstrukt wie Krypto vergleichen. Hinter einer Aktie steht ein objektiver Wert (der aber auch nicht immer 100% an den Aktienwert gekoppelt sein muss).
Wenn ich Anteile an einem Unternehmen wie SAP oder BASF kaufe, steht da der Wert des Unternehmens und dessen Produkte dahinter. Ich gebe diesem Unternehmen über den Aktienkauf Geld, weil ich in das Unternehmen vertraue, Wertschöpfung zu betreiben (zumindest mal auf den klassischen Börsenmarktplatz ohne Derivate bezogen)

Und klar - auch Geld oder Dinge wie Gold haben nur Wert, weil wir Menschen diesen Wert beimessen. Nur kann man Zahlungsmittel wie Geld oder Gold, die uns schon die gesamte Meschheitsgeschiche begleiten, nicht mit sehr neuen Erfindungen wie Krypto vergleichen.
Es ist quasi unmöglich, dass wir irgendwann entscheiden, dass das doch plötzlich nichts mehr wert ist.
Bei Krypto besteht die Gefahr in gewisser HInsicht schon noch, dass der Wert, der diesen Daten zugemessen wird, für die Menschen verpufft oder sich zumindest stark schmälert - die klassische platzende Blase.
Ich sage nicht, dass es so kommen muss, aber es KANN durchaus so kommen, dass zumindest viele Coins ihren momentanen Wert nicht halten können, weil er durch nichts gesichert wird. Und klar, auch bei Krypto gibt es Konzepte, bei denen ein Produkt oder eine Dienstleistung dahinter steht. Bei reinen Währungen wie Bitcoin jedoch nicht, dessen Wert ist genau so groß, wie die Besitzer von Bitcoin sich über Angebot und Nachfrage einig werden.

Wobei ich bei Coins oder Token, die aus einer Blockchain mit Dienstleistung dahinter stammen, nicht so ganz verstehe, wieso die anbietenden Unternehmen nicht einfach den klassischen Weg einer IPO an einer Wertpapierbörse gehen könnten...

Wo ich mit jedoch sicher bin ist, dass Kryptowährungen wie Bitcoin niemals, nicht in 1000 Jahren, Fiatgeld als Zahlungsmittel des Alltags auch nur im Ansatz ablösen werden. Da gibt es imo viele Gründe für, aber einer der Hauptgründe ist, dass hinter einer staatlichen Währung natürlich auch der Staat als Garant steht, dass der Wert einer Währung stabil bleibt. Niemand will sein Gehalt in einer volatilen Währung haben, die morgen nur noch ein Drittel so viel wert sein kann wie heute.
Um eine wertstabile Kyptowährung zu haben, müsste auch da ein zentrales Organ dahinterstehen, das Angebot und Nachfrage ähnlich wie Zentralbanken über Instrumente wie Leitzinsen oder Geldmengenänderungen steuert. Und ehrlich gesagt will ich da kein anderes Organ sehen als staatliche Akteure.

EDIT: Ein weiteres Argument gegen Krypto als Alltagszahlungsmittel ist natürlich auch, dass sich die Staaten niemals die Währungshoheit wegnehmen lassen würden, sollte es in einem Bizarro-Universum dazu kommen, dass diese Gefahr bestünde. Denn dann wären ziemlich schnell Gesetze da, die Kryptowährungen verbieten oder so stark reglementieren, dass diese Entwicklung gestoppt werden würde.
 
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