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Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bin jetzt gespannt wo die Reise hingeht. Haette auch nicht gedacht dass so viele aussteigen. Bis auf zwei kleine Positionen ist bei mir inzwischen alles tiefrot. Wobei es an der Börse ja momentan auch nach Party vorbei aussieht.
 
Stellt euch vor, ihr müsst euer Vermögen keiner Bank mehr anvertrauen, weil es schlicht nicht nötig ist, diesen Mittelsmann zu haben. Ich weiß, wir Deutschen zucken da immer mit den Schultern, wir haben ja die ach so sicheren Sparkassen. Leute, Leute, ruht euch auf eurer sicher geglaubten Sicherheit nicht zu sehr aus. Niemand weiß, was in 20 Jahren ist. Schaut was in Griechenland geschehen ist. Da kannst du Multimillionär sein, es bringt dir nichts, wenn du am Tag nur 100€ abheben darfst. Niemand aber kann dein eigenes Blockchain-Wallet beschränken.

Jetzt muss ich mal doof fragen... aber was wäre denn, wenn bei einem neuen Höchhststand des Bitcoins 90% der Bitcoin-Besitzer eine Gewinnmitnahme vollziehen würden? WER hat mein Geld und ist es sicher, dass ich JEDERZEIT an all mein Geld komme? Und wie komme ich an mein Geld? Kommt ein Bitcoin-Mitarbeiter mit einem schwarzen Koffer, oder wird es doch ganz altmodisch auf mein Referenzkonto bei der Sparkasse überwiesen?
 
Jetzt muss ich mal doof fragen... aber was wäre denn, wenn bei einem neuen Höchhststand des Bitcoins 90% der Bitcoin-Besitzer eine Gewinnmitnahme vollziehen würden? WER hat mein Geld und ist es sicher, dass ich JEDERZEIT an all mein Geld komme? Und wie komme ich an mein Geld? Kommt ein Bitcoin-Mitarbeiter mit einem schwarzen Koffer, oder wird es doch ganz altmodisch auf mein Referenzkonto bei der Sparkasse überwiesen?

Es gibt keine Bitcoin-Mitarbeiter :)

Du gehst zu einem Anbieter, der den Krypto-FIAT-Wechsel anbietet und lässt dir die entsprechende Summe auszahlen. Das ist alles kein Problem und hat auch schon bei unvorstellbar hohen Summen geklappt (Die Firma TenX hat z.B. nach eigener Aussage 20 Mio. in Dollar getauscht).

Natürlich weiß ich nicht, was passiert, wenn 90% der BTC-Besitzer gleichzeitig ihre gesamten Bestände auflösen würden. ABER: Was würde passieren, wenn 90% der Kunden gleichzeitig ihr gesamtes Erspartes von der Sparkasse abheben wollen würden?
Der Vorteil bei Kryptowährungen ist immerhin, dass die Gesamtzahl an Coins begrenzt und festgesetzt ist, während FIAT-Währungen sich faktisch bis ins Unendliche vermehren durch den Geldmultiplikator und daher überhaupt nicht mit Münzen und Scheinen gedeckt sind.

EDIT: Ich sehe gerade, im anderen Thread läuft irgendwie gerade dieselbe Diskussion?
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterschiedlich. Wenn du an einem ernsthaften Investment interessiert bist, empfehle ich dir, 70 Dollar für einen Nano Ledger S in die Hand zu nehmen. Super einfach zu bedienen und so ziemlich das sicherste, was es gibt.
Und wo schiebt man zuerst seinen Bitcoin hin, bevor man die Hardware Wallet hat? Und geht das nicht auch nur mit nem Zettel, oder braucht man wirklich nen "USB-Stick"?
 
Und wo schiebt man zuerst seinen Bitcoin hin, bevor man die Hardware Wallet hat? Und geht das nicht auch nur mit nem Zettel, oder braucht man wirklich nen "USB-Stick"?
Stell dir den Coin wie eine Euromünze vor. Du bekommst ihn und musst ihn dann irgendwo hinpacken.

Also brauchst du eine Geldbörse (Wallet). Das ist dieser spezielle USB-Stick. Alternativ kannst du den Coin auch in ein Wallet auf deinem Desktop etc packen. Dann kann der aber eben auch von findigen Internetdieben geklaut werden.

Ein Zettel ist ja keine Geldbörse. Stell dir den Coin wie etwas haptisches vor.
 
Denkt ihr echt, die Kryptowährungen werden irgendwann mal offizielles Zahlungsmittel?
Das würden die Staaten bzw. Notenbank doch niemals zulassen?

Und wenns doch mal (irgendwann) so weit ist, dann dürften die Staaten eigene Kryptowährungen rausgeben, und dann wären mit einem Schlag alle bisherigen doch mehr oder weniger wertlos?

Ehrlich gesagt kenne ich mich mit der Technologie, die dahinter steckt, nicht aus. Aber scheinbar gehts ja eher um die Blockchain als um die Währung, und wäre es da nicht sinnvoller, Aktien der Unternehmen, die diese Technologie haben, zu halten, anstatt die Währung an sich? So wie es @lüsterneLINDA im anderen Thread schon angesprochen hat?
 
Mir geht der bitcoin mailspam so auf den sack, der große ausverkauf hat begonnen, da haben es viele bitter nötig käufer zu finden. Das ding lebt ja auch nur wenn es jemanden gibt der denkt das sei auch etwas wert. Ziemlich gefährliche sache diese kaisers neue kleider. Oder?
 
Mir geht der bitcoin mailspam so auf den sack, der große ausverkauf hat begonnen, da haben es viele bitter nötig käufer zu finden. Das ding lebt ja auch nur wenn es jemanden gibt der denkt das sei auch etwas wert. Ziemlich gefährliche sache diese kaisers neue kleider. Oder?

Gilt exakt genauso für Aktien, Wertpapiere, Anleihen, FIAT-Währungen wie Euro, Häuser, Gold, Silber und eigentlich alles andere.

@XettMan :

Du kannst z.B. über Anycoin direkt auf dein Hardware-Wallet transferieren.
 
Gilt exakt genauso für Aktien, Wertpapiere, Anleihen, FIAT-Währungen wie Euro, Häuser, Gold, Silber und eigentlich alles andere.

@XettMan :

Du kannst z.B. über Anycoin direkt auf dein Hardware-Wallet transferieren.
Quatsch, dahinter stehen unternehmen, oder wenigstens gold. Hinter einem coin steht gar nichts, nicht mal die verbrauchte energy um ihn zu erzeugen.

Und der coin lässt sich von einem staat genauso regulieren wie jedes andere produkt auch, vielleicht nicht die Datenbank aber der handel.
 
Ja und woher bezieht das Gold seinen Wert? Immanent ist ihm dieser Wert nicht. Wenn wir es genau nehmen, ist das sogar ein ziemlich lausiges Metall. Es hat einen Wert dem wir ihm akzidentiell beimessen und der wird ihm so lange bleiben, wie wir (also genug Leute) daran glauben, dass es eben so ist.
 
Gilt exakt genauso für Aktien, Wertpapiere, Anleihen, FIAT-Währungen wie Euro, Häuser, Gold, Silber und eigentlich alles andere.

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Naja, bedingt...

Die meisten deiner Beispiele sind etwas physisches, das einem alleine durch seine Existenz einen Mehrwert generiert (Immobilien, Aktien/Wertpapiere als Anteil eines wertschöpfenden Unternehmens als beste Beispiele).

Fiat-Währungen und der Wert der Edelmetalle sind seit vielen Jahrhunderten gesellschaftlicher Konsens, den man nicht brechen wird. Hier passt der pychologische Aspekt des Wertes natürlich schon. Wobei man bei Edelmetallen einen physischen Gegenwert erlangt.
Aber ja, an für sich ist der Wert der Edelmetalle nicht rational. Ein Teil des Wertes kann man der Seltenheit der Edelmetalle beimessen, allerdings gibt es weitaus seltenere Metalle und Mineralien, die nur einen Bruchteil des Goldwertes haben.

Kryptos sind eben nur ein abstraktes Konzept, dem momentan Wert beigemessen wird. Manche hoffen darauf, dass sich diese Ansicht langfristig durchsetzen wird. Wissen kann das aber niemand. Zwingend ist es schon gar nicht.
Auch die Beispiele aus Venezuela oder auch Griechenland ändern da wenig bis nichts daran, solange wir hier nicht etwas ähnliches erleben und das Vertrauen in das Geldsystem massiv und nachhaltig erschüttert wird. Und selbst dann ist es imo sehr, SEHR fraglich, dass elementare Bestandteile moderner Gesellschaften wie das Geldmonopol fallen werden.

Wie hier schon öfter erwähnt wurde: wenn man überzeugt von der Blockchain als Zukunftstechnologie ist und langfristig investieren will, dann wäre es die logischere Variante, in Aktien der jetzt aufkommenden Unternehmen zu investieren. Nicht in Kryptowährungen. Denn damit spekuliert man nicht nur auf den Erfolg der Blockchain, sondern auch auf einen Niedergang des Geldsystems.
 
Hier kommt ja immer wieder der Vergleich mit dem Internet von 1995.

Aber welche großen Namen von damals sind heute noch der Shit?

Yahoo? Altavista? Lycos? Auch bei MySpace und Areagames dachte man das ist der neue Shit der Zukunft, war es auch bis es durch etwas neueres, besseres ausgetauscht wurde. Gerade in diesem Tech bereich zeigt uns doch die Geschichte, dass der Erfolg nicht von langer Dauer sein muss und die Produkte knallhart durch andere ausgetauscht werden und keiner weint ihnen nach.
 
Was exakt steht hinter Gold, das würde mich interessieren.

Ansonsten ist das einfach Unsinn. Jeder Wert unseres Wirtschaftssystems baut ausschließlich auf Vertrauen auf. Oder glaubst du, der VW-Konzern hat am Tage des Dieselskandals auf Anhieb 40% seines Wertes verloren?

Das ist so nicht ganz richtig. Der Wert unseres Geldes ist zwar nicht mehr durch Goldreserven abgedeckt, trotzdem entspricht das im Umlauf befindliche Geld ~ der Aktiva des jeweiligen Staates. Eben damit das Geld seinen Wert behält. Die EZB (Fed) arbeitet zwar nach anderen Prinzipien, reguliert damit aber letztlich trotzdem die Geldwertstabilität.

Beim Euro kannst du dir ziemlich sicher sein, dass er nie innerhalb einer Woche um 50% an Wert verlieren wird. Es sei denn, Europa liegt in Schutt und Asche.
 
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