Bulgarien, eines der ärmsten Länder der europäischen Union, könnte durch den Bitcoin-Boom unerwartet auf einen Schatz gestoßen sein. Denn die Finanzbehörden des Landes sitzen auf über 210.000 Bitcoins, die dank der Kursexplosion der Kryptowährung in den vergangenen Wochen aktuell über 3,3 Milliarden Euro wert sind.
Würde der bulgarische Staat die Bitcoins verkaufen, könnte das Finanzministerium auf einen Schlag knapp 20 Prozent der bulgarischen Staatsschulden ablösen.
Die bulgarischen Behörden hatten die Bitcoins im Mai bei einem Schlag gegen organisierte Kriminalität und Korruption erbeutet, als sie mehrere Banden von Zollbetrügern dingfest machten.
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